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Ebashi Audio, Eurorack Modul-Serie

4. Januar 2022

Neuer Eurorack-Hersteller

ebashi audio eurorack module

Mit Ebashi Audio stellt sich ein neuer Anbieter von Euroack-Modulen mit Sitz in den Niederlanden vor. Zum Auftakt gibt es gleich sechs unterschiedliche Module.

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Alle gezeigten Module haben die gleiche Bauform: eine Breite von 12 TE, Reglerknöpfe aus Aluminium, kompatibel für Skiff- und Boat-Rahmen und ein schwarzes Design mit weißen Streifen.

CMOS 7555 Core VCO

Dieser VCO erzeugt Sine, Triangle, Ramp und Pulse (PWM). Für Sine sind zwei Trimmer auf der Platine vorhanden, mit denen Roundness und Symmetrie justiert werden kann. Mit Hardsync, linearer und exponentieller FM finden sich die gewohnten Modulationsoptionen. Der Oszillator verfügt über drei Bereiche: VCO, LFO, MID und es gibt einen Offset-Schalter für V-Oct.
Preis: 200,- Euro

259 Timbre EXP

Das Modul ist ein dualer Waveshaper auf Basis der Timbre-Funktion aus dem 259 Oszillator von Buchla. Es gibt vier CV-Eingänge, zwei davon sind mit einem Attenuverter ausgestattet und zwei mit einem Attenuator. Mit einem Schalter können die beiden Waveshaper in einem seriellen oder parallelen Betrieb versetzt werden. Somit lassen sich zwei separate Oszillatoren oder auch externe Stereosignal bearbeiten.
Preis: 200,- Euro

Dual Aries PMS 338 PP EXP

Inspiriert vom Aries Modular-Synthesizer erzeugt dieses Modul Treppenspannungen durch die Kombination von Triangle und Square, die parallel auch einzeln abgegriffen werden können.
Preis: 200,- Euro

Dual Wavefolder EXP

Zwei unabhängig Wavefolder, die seriell oder parallel betrieben werden können. Shape und Range lassen sich getrennt einstellen und modulieren.
Preis: 200,- Euro

Triple LFO

Drei unabhängige LFOs in einem Modul. Es können jeweils Triangle oder Square sowie der Bereich (MID, VCO, LFO) ausgewählt und die Parameter Rate und Depth eingestellt werden. Neben den Einzelausgängen ist auch ein Mix-Ausgang vorhanden.
Preis: 180,- Euro

Utility 1 Mix Mult

Dieses Modul kombiniert eine Sektion mit Buffered Multiples, die insgesamt über 4 Eingänge und 12 Ausgänge verfügen. Dazu kommt ein 4×4 Summierer, der die anliegenden Eingänge addiert und an vier Ausgängen parallel ausgibt. Diese Sektion kann auch als 1-auf-4 Multiple genutzt werden. Die letzte Sektion verfügt über zwei 3-in-1 Mixer ohne Regler, bei denen die Signale mit je einem Gain von 33 % zusammengeführt werden.
Preis: 180,- Euro

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Die Ebashi Audio Module können ab sofort über die Website des Herstellers bestellt werden.

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Forum
    • Profilbild
      herw  RED

      Da bin ich anderer Meinung.
      Alle Module sehen sehr ähnlich aus, bzw. mehrere haben sogar ein identisches Design.
      Das ist vielleicht für die Firma wirtschaftlich aber für den User unübersichtlich.

      • Profilbild
        [P]-HEAD  AHU

        In der Tat sehe ich es genauso. Geschmacklich wird es wohl einige ansprechen, aber die Nutzung ist dann dementsprechend unübersichtlich. Preislich wohl zu hoch angesetzt! Ich tippe auf Ernüchterung bei den Verkaufszahlen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Qualität vorliegt. Mitbewerber gibt es ja genug.

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          mfk  

          Alleinstellungsmerkmal wird nur das Design sein. Technisch ist da ja auf den ersten Blick nichts neu.
          Verwechslungsgefahr sehe ich allerdings nicht gegeben.
          …Man wird schon wissen, ob man den VCO rechts oder links vom LFO plaziert hat.
          Die Panik verwundert mich schon etwas.
          Bei Doepfer sieht auch alles sehr ähnlich aus. Insbesondere die neuen Slim-Module.
          Es ist also quasi Industriestandard ;-).

    • Profilbild
      Henrik Fisch  AHU

      Ich muss da herw Recht geben. Und das, obwohl ich kein Eurorack-Besitzer bin. Und, ja, das Design sieht durchaus schick aus, wenn nur diese Module zum Einsatz kommen.

      Aber übersichtlich ist anders. Für den Hersteller ist das fabrikationstechnisch vermutlich wirtschaftlicher, wenn die Frontplatten für die Potis die selben Bohrungen an der selben Stelle besitzen. Aber dass dann auch die Beschriftung an sich sehr ähnlich ausgeführt ist, würde mich ständig verwirren. Der »Dual 259 Timbre« und der »Dual Wavefolder« sehen nahezu identisch aus. Da hätte man optisch auf der Frontplatte gerne noch Akzente setzen müssen. Zum Glück gibt es immer noch die farbigen Aufklebe-Punkte, mit denen man zum Beispiel Übersicht schaffen könnte.

      Es gibt – für mich – auch das Negativbeispiel von Make Noise, die gerne mal so chaotisch beschriften, dass man erst einmal vorne und hinten nicht weiß, was Phase ist (elektrotechnisch sogar wortwörtlich gemeint). So muss es dann auch nicht sein. Allerdings sind bei denen Verwechslungen der Module wiederum völlig ausgeschlossen.

      • Profilbild
        Codeman1965  AHU

        < "Es gibt – für mich – auch das Negativbeispiel von Make Noise... " >

        Was das angeht, ist Endorphine.es für mich absolut marktbeherrschend… :-)

        Überspitzt:
        Wenn ich zum Filter-Öffnen die Störklappen ausfahren muss oder für ’ne Rechteck-Welle die ILS-Frequenz von LAX 26R im Kopf haben sollte, wird es für mich zu anstrengend.

        Bin aber auch nicht mehr der Jüngste… ;-)

  1. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Alle reden über die Optik. Kommt es nicht auf den Klang an? Spaß beiseite, denn auch gefallen muss es einem. Wenn das Case nicht auf Augenhöhe ist, könnte die Bedienung schwierig werden. Ansonsten gefällt mir das schlichte Design gut. Mich stören eher – wenn auch verständlich – die chinesischen Schriften. Man könnte es falsch interpretieren und als billige Qualität betrachten, obwohl es das nicht ist. Ein Klischee aus vergangenen Tagen? Wäre möglich! Ein baldiger Erfahrungsbericht könnte sicherlich für viele hilfreich sein.

    • Profilbild
      herw  RED

      Ich habe mir das Demo-Video angesehen (s.o.). Ich fand den Klang schrecklich. Das kann aber auch an dem sehr einfachen Patch liegen.

      • Profilbild
        Filterpad  AHU

        Spannend! Ich habe mir das jetzt auch angesehen und es ist wirklich schwierig zu beurteilen. Man hat sich natürlich durch die ganzen Doepfer und Moogteile eine gewisse – nennen wir es einfach – „Hörgewohnheit“ angeeignet, so dass neue Klänge erst mal keine Chance erhalten. Etwas spitz formuliert. Mir erscheint er auch etwas „nasal & dünn“, aber nicht unbedingt schlecht. Der Patch wäre eine Erklärung wie auch die Abnahme. Direkt Audio oder über (einfache) Monitore abgegriffen. Es gibt hier auf Amazona einige Liebhaber der Vollmodularen Racks mit öfteren Tausch der Module. Daher freue ich mich auf den Testbericht oder eine Lesestory. Selbst für jemanden ohne Eurorack wahrhaftig immer wieder interessant. :)

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          Codeman1965  AHU

          Hörgewohnheiten würde ich nicht sagen wollen, eher schon Vorlieben.
          Aber neue Klänge bekommen durchaus ihre Chance, das ist ja der Hauptgrund, warum wir immerzu neues Gear brauchen… ;-)

          Ich sehe das ähnlich wie @herw, das Video ist alles Andere als eine Werbung für diese Module, die vielleicht doch eine ganze Menge mehr können.

          Was das Design angeht, ist das so ’ne Sache.
          Die Oberflächen selbst machen schon ordentlich was her, aber zuende gedacht ist das nicht (MEINE Meinung…).
          Wenn man nicht gerade unter der Neonröhre vor dem Modularsystem sitzt, muss man schon ein paar Anhaltspunkte haben, sonst ist das Patchen einfach unnötig anstrengend.
          Das kann die Farbe sein, oder (besser) deutliche Unterschiede in der Anordnung der Bedien-Elemente. Und vor Allem sollte die Beschriftung klar und unterscheidbar sein. Wie gesagt, sind nur MEINE Ansprüche…

          Von daher:
          Sollten die Dinger irgend etwas Herausragendes bieten, würde ich gerne nochmal draufschauen.
          Ansonsten gebe ich da doch anderen Herstellern den Vorzug…

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