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Empress Effects Drive, Overdrive Pedal

Selbstbestimmung beim Overdrive-Charakter

6. Mai 2026
Empress Effects Drive

Empress Effects Drive

Das Empress Effects Drive ist ein flexibles Overdrive Pedal, das einem die Möglichkeit gibt, die harmonische Struktur der Verzerrung grundlegend selbst zu gestalten. Zusätzlich bietet es bis zu sagenhaften 30 dB Boost und ein edles VU-Meter.

Das Empress Effects Drive

Das Pedal liefert einen organischen Drive-Sound, der in seiner Dynamik stark an übersteuerte Röhrenverstärker erinnert. Empress verfolgt beim Empress Effects Drive jedoch den Ansatz, nicht nur den Grad der Verzerrung, sondern das Verhalten der Gain-Struktur an sich steuerbar zu machen.

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Empress Effects Drive Vollansicht

Dafür liegt der Tone Stack, anders als bei den meisten anderen Zerrpedalen, vor der Overdrive-Stage. Somit lässt sich etwa durch die Veränderung der Mitten kontrollieren, welche Frequenzen in die Sättigung fahren, und dadurch der Charakter der Zerre als Ganzes formen. Von dickem Breakup bis hin zu bissigen Sounds ist dadurch alles möglich.

Zur Steuerung stehen Gain, Volume und ein Mix-Regler zur Verfügung, der das Mischverhältnis zwischen Clean-Signal und Drive-Signal bestimmt. Darunter findet sich ein 3-Band-EQ mit regelbarer Mittenfrequenz.

Neben einem adaptiven Noise-Gate für ein sauberes Signal bei höheren Gain-Settings verfügt das Empress Effects Drive zusätzlich über einen fußschaltbaren Boost, der bis zu 30 dB zusätzliche Reserven bietet. Dieser kann wahlweise vor die Clipping-Stufe geroutet werden, um den Sättigungsgrad zu erhöhen, oder dahinter, um lediglich die Lautstärke anzuheben.

Empress Effects Drive Rückseite

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Dank des großen VU-Meters sieht man, wie stark das Pedal in die Sättigung fährt. Daneben zeigt es farblich an, ob der Boost Pre-OD oder Post-OD ist.

Das folgende Video der Mitarbeiter von Empress veranschaulicht sehr schön, wie vielseitig das Pedal klingen kann, sogar mit orientalischen Saiteninstrumenten:

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Mehr Informationen

Preis und Verfügbarkeit

Das Empress Effects Drive ist zwar flexibel, dafür aber auch relativ teuer. Es kostet bei Thomann 299,- Euro,

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Über den Autor
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Matze Franz RED

Mit Lenny Kravitz und Coldplay aufgewachsen und dann zum Jazz gefunden. Bachelor und Master Studium Jazz Gitarre in Würzburg und Mannheim. Danach den Fokus wieder auf die Musik gelegt, mit der ich groß geworden bin und jetzt als Live- und Studio-Gitarrist mit allen möglichen deutschen Pop-Acts unterwegs. Ich habe mit ClockClock, LEA, Laith Al-Deen, Lotte, Marie Bothmer, Bengio, Tiemo Hauer und vielen weiteren Künstler*innen und Bands zusammengearbeitet. Große Momente in meiner Karriere ...

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