Warm und kuschelig
Excite Audio Evolve Velvet ist ein Sample-basiertes Synthesizer Plug-in, das sich samtig-weichen Klängen verschrieben hat – es kann ja nicht immer laut und kratzig zugehen. Vintage Keyboards, vertraute Akustikinstrument und warme Lo-Fi Texturen bilden die Grundlage der Velvet-Sounds.
Excite Audio Evolve Velvet
Evolve Velvet arbeitet mit der gleichen 32-stimmigen Engine wie das Plug-in Evolve Alloy, daher sind die Features im Grunde identisch. Aber der aus 250 Klangquellen bestehende Sample-Content macht den Unterschied. Evolve Velvet bietet Klänge von Felt Pianos, klassischen Keyboards, Strings, Vintage-Synthesizern etc., die sich für entsprechende Stile wie Lounge, Chillout, Lo-Fi Hip-Hop usw. eigenen.
Das Plug-in besitzt vier Slots, in denen wahlweise ein Sample oder ein VA-Oszillator aufgerufen werden kann. Es lassen sich auch eigene Samples laden. Mithilfe eines X/Y-Pads lässt sich zwischen den vier Layern überblenden. Mit einer Dice-Funktion lassen sich Samples zufällig aus dem Pool auswählen.
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Für jeden Sample-Slot gibt es Basisfunktionen wie Abspielrichtung, Tonhöhe, Panorama und Lautstärke. Zur gemeinsamen Bearbeitung gibt es die vier Macro-Funktionen Soften, Warmth, Sway und Hazy, mit denen sich dem Mix aus den vier Klangquellen ein bestimmter Charakter verleihen lässt.
Darauf folgt ein duales Multimode-Filter und drei Slots für Effekte, die sich unterschiedlich anordnen lassen. Für diese ist eine Auswahl an 16 Algorithmen vorhanden. Darunter befinden sich Bitcrush, Phaser, Delay, Reverb usw. Ein zusätzlicher Limiter rundet den Klang ab.
Das Plug-in verfügt über 12 Modulationsquellen, die entweder per Drag&Drop oder über eine Matrix (mit mehr Einstellmöglichkeiten) ihren Zielen zugewiesen werden können. Dazu gehören sechs Hüllkurven, zwei LFOs und das X/Y-Pad.
Excite Audio Evolve Velvet ist ab sofort verfügbar und kostet als Einführungsangebot bis zum 31. Oktober 2025 38,68 Euro (umrechnungsbedingt). Es wird auch eine Lite-Version für 18,84 Euro angeboten, die auf 125 Sounds-Samples begrenzt ist und auf die untere Sektion mit Effekten und Modulationen verzichtet. Von der Lite-Version kann später auch upgegradet werden.


































Wäre es nicht wesentlich besser, wenn das eine Erweiterung für Evolve Alloy wäre? So hat man 2 Plugins die im Grunde das gleiche machen können, deren Samples aber untereinander nicht austauschbar sind, wenn ich das richtig verstehe oder?
Das ist bei NI und Ujam bei deren Plugins die die gleiche Grundlage nutzen auch immer sehr schade.
Und das rot auf rot des GUI sieht schrecklich aus, kann man das ändern?
Spricht mich zugegeben auch nur bedingt an. Alles fährt gerade auf diese „billigen“ Klänge ab: Smooth, LoFi, Texture Pads und Ähnliches anstatt fett, laut und durchsetzungfähig. Das Gui kommt auch eher unsexy daher. Geht es nur mir so oder habe ich etwas missverstanden? Wo bleiben die Zeiten von Spire, Massive (alt) und Co.? Bei Native Instruments dasselbe.
@Filterpad Die Hersteller produzieren anscheinend nicht mehr mit dem Slogan „born to be wild“, frei nach Goethe wirkt es eher wie: „worn to be bild.“
@CDRowell So schaut’s aus, leider.
Kann man diese hässliche Farbe ändern?
Ich finde das UI gar nicht schlecht, vor allem im Vergleich zu den diversen NI Sampleschleudern. Hier kann man zumindest wirklich in die Engine eingreifen und sounddesignen wenn man denn möchte. Wäre ich mit Soft-Klangerzeugern nicht eh schon übersättigt, würde ich mir den genauer anschauchen. Ich mag auch das Virusrot ;)