Feature: Chase Bliss Audio, Gitarren-Pedale

14. Januar 2020

Die beste Pedalfirma der Welt?

Es gibt Hersteller, die repräsentieren das Nonplusultra. Für Gitarrenpedale gibt es seit jeher ein paar Namen, an denen niemand vorbeikommt: Strymon, EHX, Boss uvm. Die meisten dieser Hersteller wissen genau, was sie tun und wie sie es tun und die Käufer sind zumeist in sicheren Händen. Nachfrage, Angebot – je praktikabler und günstiger, desto besser.

Fragt man aber beispielsweise Joshua Heath Scott von JHS Pedals, wer in seinen Augen die beste Firma für Gitarrenpedale ist, fällt der Name Chase Bliss Audio. Sie sind nicht gänzlich unbekannt und in Europa werden sie zunehmend bekannter. Vielleicht ist das mitunter dem großartigen YouTube-Kanal Knobs geschuldet, der ein paar ihrer Pedale auf die denkbar kreativste und coolste Art und Weise vorstellte. Doch der irrsinnige Hype, den Chase Bliss Audio bisweilen genossen haben, kommt nicht von ungefähr. Ich persönlich bin seit Jahren im Besitz des Wombtone II.

Ich werde nie wieder einen anderen Phaser brauchen.

Und das ist der springende Punkt: Es ist eine gewagte Aussage, aber CBA stellen die vielleicht am besten klingenden Pedale her, die es auf dem Markt zu kaufen gibt. Egal ob Flanger, Tremolo, Reverb und vor allem Delay – once you go Chase, you never go back. Wir wollen euch diese Firma vorstellen, die für jede Pedalklasse jeweils ein absolutes Referenzprodukt erschaffen hat. Dass uns das überhaupt erst möglich ist, verdanken wir in erster Linie Dany Leuween. Mit Andy Ebsens Hilfe von der Effektboutique konnten wir uns für eine Weile das beeindruckende Showcase-Pedalboard ausleihen, auf dem sämtliche Neuheiten der Firma vorhanden sind und in einem sinnigen Konzept zusammengeschlossen sind. Gleich vorweg: Ein In-Depth-Review der einzelnen Pedale wird das hier nicht, stattdessen soll ein Überblick über das Gesamtwerk und der Geschichte der vielleicht zur Zeit wichtigsten Pedal-Firma geboten werden, mit dem Augenmerk auf die einzelnen Pedale.

Chase Bliss Audio – Ein Tribut für Chase

Die Geschichte von Chase Bliss Audio nahm 2013 ihren Anfang. Joel Korte Anoka hatte in Minnesota die Idee, digitale Systeme und analoge Klangtiefe in einem neuen, einzigartigen Konzept zu kombinieren. Der Name rührt wiederum von einem Schicksalsschlag her, der Joel und seine Familie 2007 traf, als sein großer Bruder von einem betrunkenen Fahrer erfasst worden war. Der Todestag von Chase ist für die Firma Feiertag und Joel hat in diesem Interview beispielsweise dargelegt, worum es ihm bei Chase Bliss Audio geht: Follow your bliss.

Von 2008 bis zur Gründung der Firma 2013 arbeitete Joel Korte bei einem örtlichen Hersteller für Boutique-Pedale, wo er das Wissen, das er während seiner Zeit auf dem College angesammelt hatte, noch mal zusätzlich vertiefen konnte. Und allmählich verstand er, was er wollte und wo sich die Lücke befand, die er schließen konnte: Analoger Klangcharakter mit einer immensen Tweakability und neue Dimensionen hinsichtlich der Modulationen und typischen Parameter, die man von den Pedalen kennt. Ja, es handelt sich um Boutique-Pedale und ja, billig ist es nicht. Doch wer mal mit einem Chase Bliss Audio-Pedal zu tun hatte, versteht, wovon ich rede.

Eine der maßgeblichen Merkmale der Chase Bliss Audio-Pedale sind die sogenannten Dip-Switches, die sich auf der Stirnseite befinden. Diese Dip-Switches sind in der Lage, die Parameter zum einem für Expression-Pedale freizuschalten, anderseits tun sie auch weitaus mehr – sie können bestimmen, was vor oder nach der Spitze der Schwingungsform der Modulation passiert, aber das variiert von Pedal zu Pedal. Fakt ist: Wenn man es das erste Mal mit einem Chase Bliss Audio Pedal zu tun hat, kann von den vielen technischen Details eingeschüchtert sein – hier gibt’s eben mehr als ein paar Potis.

Wie eingangs erwähnt, über Andy Ebsen war es uns möglich, das vollständige Pedalboard zu organisieren, durch das ich euch nun führen möchte. Für die meisten Pedale wurden auch entsprechende Klangbeispiele aufgenommen, um zumindest eine Idee dessen zu vermitteln, was hier klanglich passiert. Für sämtliche Chase Bliss Audio-Pedale gilt: MIDI-Kompatibilität, CV- und Expression-Anschluss sind ausnahmslos vorhanden.

Sämtliche Klangbeispiele wurden über der Direct In einer Focusrite Solo aufgenommen, um den Klangcharakter der Pedale entsprechend zu demonstrieren. Also – schauen wir uns das mal genauer an!

Chase Bliss Audio – Tonal Recall RKM, Delay Pedal

Eins der Pedale, die das erste Mal wirklich auf weiter Fläche aufhorchen ließ: Das Tonal Recall-Pedal bekam seine erste Iteration mit den blauen Knobs vor ein paar Jahren und wurde dann in der verbesserten Version zum echten Dauerbrenner.

Das Tonal Recall RKM ist ein analoges Delay-Pedal, dessen Dip-Switches das Pedal Dinge tun lassen, die sonst kein anderes Delay-Pedal kann. Die Geschwindigkeit der Modulation sowie die Delay-Zeit lassen sich hier beispielsweise gleichzeitig verändern, aber der springende Punkt, der das Tonal Recall RKM vor allem für Analog-Delay-Liebhaber so ungemein interessant machte, sind die vier  MN3005 BBD-Chips, die zusammen auf eine Delay-Zeit von 1100 Millisekunden kommen. Diese lassen sich in drei Modi einstellen: Short (für diesen typischen Slapback-Effekt) und Long (für alles darüber hinaus) sowie Both, was quasi einen Multi-Tap-Modus darstellt. Sechs Subdivisions besitzt das Tonal Recall RKM und kann mithilfe von MIDI 122 Presets speichern. Für die Modulation besitzt das Tonal Recall RKM drei wählbare LFO-Schwingungsformen. Die Hold- und Swell-Funktion sucht in ihrer Musikalität und Responsivität ebenfalls ihresgleichen. Die Klangbeispiele demonstrieren, dass das Tonal Recall von warmen Analog-Swells bis modulierendem Irrsinn alles beherrscht.

  • Analoges Delay Pedal
  • 3 Modi, 6 Subdivisions

Chase Bliss Audio – Gravitas, Tremolo Pedal

Das war meine erste persönliche Erfahrung mit Chase Bliss Audio – ich sah dieses Tremolo-Pedal vor Jahren in einem Video von Knobs und kam gewissermaßen auf den Geschmack, auch wenn ich zunächst aus den Dip-Switches nicht sonderlich schlau wurde. Darüber hinaus markte man aber, dass hier klanglich ungemein Interessantes passierte.

Auch hier natürlich wieder: analoger Signalweg und eine unverschämte Flexibilität in Sachen Sound, die vor allem für ein Tremolo-Pedal sehr untypisch ist. Die Fähigkeiten des Gravitas setzen sich aus der bei Tremolo gängigen Modulation von Volume sowie einen Vintage-inspirierten Harmonic Tremolo zusammen, die beide voneinander getrennt oder gemeinsam genutzt werden können. Integriert in den Gravitas ist ein Boost, der das Signal zunächst „aufwärmt“ und ggf. auch anzerrt und dann durch einen Operationsverstärker schickt, um es aufzuklaren. Ich persönlich habe selten so einen gut klingenden Tremolo in der Hand gehabt. In der Vergangenheit habe ich mich diesbezüglich immer kritischer geäußert, dass einzelne Modulationspedale bald der Vergangenheit angehören werden, aber das Gravitas ist in der Hinsicht allein auf weitem Feld. Die Dip-Switches und digitalen Verschaltungen sorgen für die gewohnte Flexibilität, wobei das Signal niemals digital prozessiert wird, sondern analog bleibt. Rhythmische Passungen zwischen dem regulären und dem harmonischen Tremolo sind eins der Geheimnisse des Gravitas und in keinem anderen Tremolo-Pedal derart durchdacht: Während bei einem die Volume moduliert wird, kann beim anderen Tremolo ein Swell eingestellt werden – raus kommt etwas völlig eigenes.

  • Analoges Tremolo Pedal
  • Zwei Tremolo-Modi, gleichzeitig kombinierbar

Chase Bliss Audio – Warped Vinyl HiFi, Chorus-/Vibrato-Pedal

Als Joel Korte 2018 gefragt wurde, was denn sein liebstes Pedal aus der eigenen Riege sei, verwies er auf das Warped Vinyl. „I’m a sucker for Chorus„. Kann man ihm nicht verübeln, wenn man sich vor Augen hält, wie wahnsinnig vielseitig auch dieses gute Stück ist.

Wie bei den anderen Modulationspedalen ist auch das Warped Vinyl mit einer ModuShape-Sektion ausgestattet, bei der Parameter und Klangtiefe der Modulation genau eingestellt werden können. Doch darüber hinaus ist der LAG-Regler eine absolute Schönheit. Schwierig in Worte zu fassen, was da genau passiert – die Chorus-Sounds werden weicher, „Vinyl“-artiger, wenn man sich an ihm ausprobiert – eine zweite Modulationsebene, quasi, die im Grunde einfach nur die Delay-Zeit zwischen trockenem Signal und Vibrato erhöht, aber sich trotzdem völlig einzigartig auswirkt. Dadurch lassen sich unter anderem zwei Vibrato-Effekte gleichzeitig auf das Signal legen, was ziemlich herrlich klingt. Der Tone-Knob kann hohe, fast Shimmer-artige Sounds hervorbringen oder ein dunkles Wabern, wie man es gerade will und sein kleines, „digitales Hirn“ verbindet die Dip-Switches mit dem analogen Signalweg. Die Dip-Switches sind es auch unter anderem, die verschiedene Parameter der Hold-Funktion des linken Fußschalters zuweisen können. So kann beispielsweise das LFO-Signal der Modulation temporär aktiviert werden.

  • Analoges Chorus-/Vibrato-Pedal
  • Zwei Modulationsebenen

Chase Bliss Audio – Dark World, Reverb Pedal

Das Dark World hat vor seiner Erscheinung ordentlich für Wirbel gesorgt. Bis zu seiner Erscheinung vor nicht mal zwei Jahren war der Ruf laut nach einem Reverb-Pedal aus der Chase Bliss Schmiede, und als es dann kam, war niemand enttäuscht. Es ist bisweilen das vielleicht eingängigste Pedal von Chase Bliss Audio, das aber bei näherer Betrachtung auch mit der Chase Bliss Audio typischen Komplexität daherkommt.

Im Gegensatz zu den anderen Pedalen von Chase Bliss Audio ist das Dark World vollständig digital aufgebaut. Ein Dual-Channel-Reverb, dessen einer Kanal in einer Kooperation mit den Mega-Nerds von Cooper FX entstand (deren Generation Loss-Pedal bekam seine eigene CBA-Version), und der andere mit Keeley Electronics. Das Dark World ist also ein ganz besonderes Pedal aus dem Hause von CBA und markiert einen Punkt, als man quasi kreativen „Besuch“ ins Haus ließ. Der „Dark Channel“ besitzt einen Modulations-Hall (inspiriert durch das Generation Loss Pedal von Cooper FX), einen Shimmer und einen dunklen Cathedral und der „World Channel“ von Keeley ist mit einem Spring, einem Plate und einem Hall ausgestattet. Gemeinsam können alle Engines auf 33 distinkten Wegen geroutet werden. Decay und Dwell holen aus beiden Channels entweder lange Hallfahnen oder kurze Reflexionen heraus. Modify lässt das Volume der hohen oder tiefen Hall-Oktaven einpendeln. Freeze Funktion gibt’s oben drauf, Expression- und CV-Kompatibilität ebenfalls.

  • Digitales Reverb Pedal
  • Zwei distinkte Hall-Kanäle

Chase Bliss Audio – Brothers, Distortion-/Overdrive-Pedal

Der Liebling der Szene: das Brothers. Ich kann mich erinnern, dass fast jedes Review im Netz damals die gleiche Frage stellte: The best Distortion Pedal of all time? Solche hyperbolischen Fragen dienen in erster Linie dem Zweck, das Produkt zu hypen, aber Tatsache ist, dass das Brothers Pedal neben dem Tonal Recall das populärste ist.

Zwei voneinander getrennte JFET/IC-Kanäle, beide analog, beide mit distinktem Charakter, die jeweils drei Modi kennen: Das Brothers hat also insgesamt sechs distinkte Sounds, jeweils pro Kanal einen Boost, einen Drive und einen Fuzz. Beide Channels können entweder parallel oder in Reihenfolge geschaltet werden – die Menge an Zerroptionen, die sich hier also bietet, ist mehr oder minder einzigartig, vor allem wenn man noch das Gain und den Tone dazu nimmt, die quasi als Master-Parameter fungieren. Während der linke Kanal einen etwas helleren Klon-Charakter hat, ist die rechte Seite ein bisschen fieser, bissiger und geht Richtung Tubescreamer. Im Grunde genommen handelt es sich also um zwei jeweils sehr vielseitige Distortion-Pedale in einem. Die Expression-Funktionen sind ebenfalls einzigartig: Ob man Tone oder Gain mit einem Expression-Pedal einpendeln möchte, spielt keine Rolle: Beides wird ermöglicht und dank der Dip-Switches auch vieles mehr, beispielsweise welche Polarität beim Sweepen möchte – wohlgemerkt beides für den jeweiligen Channel separat einstellbar. Ist das Brothers also nun das beste Drive-Pedal aller Zeiten? Schwer zu sagen, es dürfte aber zumindest wahrscheinlich das vielfältigste sein. Von allen Pedalen wäre es für ein Review wahrscheinlich auch am ehesten geeignet.

Chase Bliss Audio – Thermae, Delay-Harmonizer-Pedal

Das vielleicht nicht eigenartigste Pedal von Chase Bliss Audio (zu dem kommen wir gleich), aber das einzigartigste. Das Thermae ist ein Delay- und Harmonizer-Pedal der völlig neuen Art. Hier wird ein analoger Signalweg digital manipuliert, ganz konkret: Das Delay-Signal wird auf zweifachem Wege harmonisiert und das Intervall dem Dry-Signal zugeführt. Klingt erstmal nicht weltbewegend, aber tatsächlich kommt es hier auf das Wie an.

Denn die Möglichkeiten zu Manipulation der Harmonisierung sind absolut einzigartig. Am ehesten lässt sich das beschreiben als „Walross in einem Memory Mann mit vier Bucket Brigade Delay Chips“, es ist aber, hinsichtlich dessen, was die Jungs bislang erschaffen haben, wahrscheinlich einfach der Tonal-Recall auf Steroiden. Zwei Intervalle können unabhängig voneinander in einem Range von -2 bis +2 Oktaven eingestellt und in zwei distinkten Modi versetzt werden: Entweder Step, dann handelt es sich um ein Pitch-Delay, oder Sequencer, dann hat es mit konkreten Sequenzen zu tun, deren Steps quasi in Länge und Glide eingestellt werden können. Der LPF-Regler wiederum ist im Grunde ein Lowpass-Filter, das die hohen Frequenzen beschneiden kann. Arpeggios, Sequenzen und rhythmische Muster – das Thermae in Worte zu fassen, ist alles andere als leicht. Es erfordert eine stundenlange Beschäftigung und geht eigentlich fast schon als eigenes Instrument durch, weniger als klassisches Gitarrenpedal. Das beweist vor allem das Video von Knobs.

Chase Bliss Audio – Mood, Delay-/Looper-Pedal

Kommen wir zur aktuellsten Erscheinung von Chase Bliss Audio (Wobei das nicht mehr lange der Fall sein wird: Der mit Spannung erwartete Blooper kommt demnächst raus): Das Mood. Das Mood ist, ähnlich dem Thermae ein völlig eigenes Ding und auch das Ergebnis einer Kooperation mit Drolo FX und den Jungs von Old Blood Noise Endeavors. Es handelt sich um einen Micro-Looper, der mit einem Granular-Effekt das Aufgenommene bearbeiten kann sowie einem Delay und einem Reverb. Es handelt sich also auch hier wieder um zwei distinkte Seiten im Pedal: Looper Channel und „Wet“-Channel für Delay und Reverb. Auf drei verschiedenen Wegen werden die beiden Channels miteinander verbunden: beispielsweise lässt sich ein Ambient Motiv aufnehmen und „granulieren“ oder eben umgekehrt: Man kann einen Loop durch die Delay- und Reverb-Sparte jagen. Eine interne Clock sorgt dafür, dass sowohl der Loop als auch der Delay miteinander synchronisiert bleiben – das vielleicht interessanteste und eigenwilligste Ambient-Pedal der letzten Jahre.

Fazit

Hersteller gibt es zuhauf, aber Chase Bliss Audio sind etwas Besonderes. Billig ist hier nichts, aber die Anschaffung eines Chase Bliss Audio Pedals ist mehr so ein Once-in-a-lifetime-Ding, das den Bedarf dauerhaft abdeckt. Für Fans jeglicher Effektklassen ist die Firma auf jeden Fall einen langen, eingehenden Blick wert.

Klangbeispiele
Forum
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    Frank Prager  RED

    Super schöner Artikel auch für Synthmenschen interessant. Chase Bliss ist eine innovative Firma von netten und aufopferungsbereiten Menschen mit einer echten Vision dahinter, das finde ich sehr sympatisch.

    Ziemlich cool, währ auch ein änlicher Report über Alexander Pedals, Walrus Audio, Earthquaker oder Old Blood Noise Endeavors, die finde ich änlich spannend, vielleicht hätte Effektbotique da auch Lust zu kooperieren ;)

    Die Delays machen mich seit einiger Zeit an, um das Warped Vinyl bin ich auch lange herumgeschlichen, mich hat aber dann das relativ laute Grundrauschen ein bischen genervt und bin so bei einem Walrus Julia Chorus hängen geblieben.

    Ich bin auch Fan von den Knobs Videos, empfehlenswert ist auch das Buch „Pedal Crush“ das Knobs mitverfasst hat, kann man seit kurzem bei T bestellen.

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      Jazzdog

      Wirklich ausgesprochen sympathisch der CEO als auch das Unternehmen aber ich finde das Grundrauschen schon auch störend muss ich sagen. Deiner Aufzählung würde ich noch Source Audio hinzufügen – für mich das momentane nonplusultra. Beim Reverb macht der Vergleich besonders Sinn da beide Dual Reverbs sind und das Ventris ist und bleibt dabei für mich der Platzhirsch.

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    wolftarkin  

    Nach dem Fazit war ich neugierig. Ein erster Blick auf deren Seite machte mich stutzig.
    Bei Preisen zwischen 34 und 74 Dollar könnte man gleich ein paar bestellen…
    Denen sind wohl die Nullen ausgegangen. ;-)

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    P-Nautilus

    Schöner Bericht und gute Einführung, danke!
    Du schreibst „Für sämtliche Chase Bliss Audio-Pedale gilt: MIDI-Kompatibilität, CV- und Expression-Anschluss sind ausnahmslos vorhanden.“
    Kannst du oder jemand anderes mehr dazu sagen? Sind die Delays/LFOs auch per MIDI und/oder analoger Clock synchronisierbar? Welche CV-Möglichkeiten bieten die Pedale?
    Danke!

    • Profilbild
      Dimi Kasprzyk  RED

      Delays und LFOs sind per MIDI synchronisierbar, nicht aber per analoger Clock. Was die CV-Möglichkeiten angeht: Das würde hier den Rahmen sprengen, aber es lassen sich sämtliche Parameter per controlled voltage manipulieren und prinzipiell lassen sich die Pedale per CV auch an ein Modular-Set anschließen.

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