Feature: Die besten E-Gitarren unter 500,- Euro

10. Juni 2018

Power im Low-Budget-Bereich

Die besten E-Gitarren unter 500,- Euro titel

Entgegen aller pessimistischen Behauptungen boomt die Gitarrenszene nach wie vor unentwegt und es wird den Spöttern aller Voraussicht nach auch 2018 nicht gelingen, den Rock ’n‘ Roll als tot zu deklarieren. Diese ewige Anziehungskraft schlägt sich natürlich auch auf den Markt der Gitarrenhersteller nieder, die sich mit der (zumeist fernöstlichen) Produktion von günstigen Instrumenten darauf eingestellt haben. Denn nicht jeder hat beispielsweise das Geld für eine originale Adrian Smith Jackson Made in USA, für das Modell aus Fernostproduktion kurz unterhalb der Schmerzgrenze von 500,- Euro könnte es aber wohlmöglich reichen.

Überhaupt sind einige Signature-Instrumente namhafter Künstler in unserer Zusammenfassung über die besten E-Gitarren unter 500,- Euro vertreten. Mit diesen meist recht ordentlich gelungenen Kopien ist es ohne finanzielles Risiko möglich, mal die Grundsubstanz, den Look und das Feeling des Originalmodells zu besitzen, ohne gleich mit der Bank sprechen zu müssen.

Die Fertigungsqualität der in Asien hergestellten Instrumente hat in den letzten Jahren weiter große Fortschritte gemacht, sodass selbst wir bei uns in der Redaktion schon des Öfteren über eine solch gute Qualität der für uns zum Test angelieferten Instrumente gestaunt haben. Nicht umsonst haben einige der von uns getesteten Low-Budget-Gitarren unter 500,- Euro unser begehrtes und nicht oft verliehenes BEST BUY Prädikat erhalten – ganz gleich, ob sie nun die Unterschrift eines Gitarrenhelden tragen oder nicht. Am häufigsten erscheinen in unserer Zusammenfassung die großen Hersteller wie Ibanez, Cort, Harley BentonSquier (Fender) oder ESP mit ihrer Low-Budget-Sparte LTD, die sich diesen Markt der günstigen Einsteigerinstrumente natürlich nicht entgehen lassen möchten. Die Auswahl ist nicht minder groß als das Angebot der US-Instrumente, auch wenn der Fachmann hier schon gewisse Unterschiede in der Fertigungsqualität feststellen dürfte.

Trotzdem sind die Zeiten definitiv vorbei, in denen Gitarren unter der 500-Euro-Grenze mehr mit Mängeln als mit gutem Ton antraten und spätestens nach einer Woche entweder beim Gitarrenbauer auf der Werkbank oder aber im Keller auf Nimmerwiedersehen landeten – entsorgt vom genervten Benutzer. Die adäquate Qualität trotz des günstigen Preises kommt nicht von ungefähr, denn viele Hersteller der wichtigsten Teile einer elektrischen Gitarre, wie z.B. die Tonabnehmer, die Mechaniken oder das Vibrato, lassen selber ihre Parts in Asien herstellen und haben so stets ein genaues Auge auf die Qualität der Produkte, die ja ihren guten Namen tragen – und den kann man sich dadurch auch schnell mal ruinieren.

Wir aus der Gitarre & Bass Redaktion wünschen nun viel Spaß beim Durchforsten unserer Zusammenfassung über die besten E-Gitarren unter 500,- Euro und empfehlen zusätzlich, immer auch mal ein Auge auf unsere Charts zu werfen.

Was wir unbedingt noch empfehlen möchten: Auf AMAZONA.de finden Einsteiger einen leicht verständlichen Zweiteiler, der Euch Hilft für euch die richtige Gitarre zu finden. Im ersten Teil geht es um Basiswissen:

KAUFBERATUNG: E-GITARREN FÜR EINSTEIGER, BASISWISSEN

Im ersten Teil geht es um Basiswissen. Dort werden Fragen beantwortet wie: Welche Formen gibt es, welch. Welche unterschiedlichen Tonabnehmer, Verarbeitungen und Hölzer etc. HIER KLICKEN

Im zweiten Teil haben wir uns konkret verschiedenen Einsteiger-E-Gitarren gewidmet und schlagen Euch für unterschiedlich Stil- und Musikrichtungen, ganz konkrete Modelle vor: HIER KLICKEN

DIE BESTEN EINSTEIGER E-GITARREN: WELCHE IST DIE RICHTIGE?

Forum
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    Wo wir schomma bei den U500ern sind. Ein Test zu den brandaktuellen Danelectro 59x würde mich mal interessieren. Interessante Kombi aus splitbarem (Lipstick)Humbucker und P90 Tonabnehmer.

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    IUnter den Billigheimern gibt es tolle Schnäppchen, jedoch muss man in einen richtigen Musikalien Laden gehen und Zeit mit bringen. Dann findet man garantiert eine richtig gute Klampf die zu einem passt. Man probiert einfach 50 Stück durch und du kommst aus diesem Laden nicht ungeschoren raus. So schön die Testberichte geschrieben sind, aber Gitarren sind etwas sehr individuelles und man kann nur ein bestimmtes Modell empfehlen. Aber am Ende benötigen wir Gitarristen immer Anzüge nach Maß.

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      Das Wort zum Sonntag?

      Nee, der Test würde mich schon interessieren, sonst hätte ich das ja nicht mitgeteilt. Die Danelectros klingen generell anders als Strats oder Paulas (schon allein wegen der Lipstickcoils und der Masonitkonstruktion). Und die 59Xer sind in dieser Kombination recht einzigartig. In der Nähe hab‘ ich keinen Laden, der mal eben Danelectros führt. Das Handling ist bei Klampfen für mich sekundär. Bin da keine Diva.

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        Diese Danelectros waren in den 90zigern so derart saubillig dass ich ihnen nicht über den Weg getraut habe und sie noch nicht einmal getestet habe. Heute würde ich so ein Ding ungetestet sogar bestellen. Aber jetzt kosten die ja inzwischen schon richtig Geld. Ich glaube wer den ollen Klang der 50ties und 60ties sucht wird nicht enttäuscht.

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          Also ich mag den Sound generell. Bei bisherigen Modellen ja in erster Linie nur clean oder leicht crunchy zu gebrauchen. Hier scheint noch ’nen Tacken mehr drin zu sein.
          Meinen Danelectro Bass z.B. würde ich so schnell nicht mehr hergeben wollen. Gut zu spielen und hat das gewisse trashige Etwas drin, das ich suchte.

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            Ich habe ein Ibanez UE405 damit setzt du dem vintage sound der 70zigern die original Krone auf! In Kombination mit dem Danelectro Klampf wirst Du anfangen zu träumen. Aber auch eine stink normale Strat tuts hier schon.

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              Jo, Strat-Typen habe ich hier auch am Start…. zuletzt ja noch die Yamaha Strat zugelegt (die okay ist, aber etwas eierlos). Bin am überlegen, ob nun die 59x oder etwas mit Mini-Humbuckern ergänzend.
              Schwanke noch dahingehend. Angeschafft werden muss aber auch noch anderes Zeugs. Man verballert ja laufend was für das Studio. Gitarren stehen auf der Liste gerade erstmal eher hintenan. Mal gucken.

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                Ja es ist eine Mischung aus Gas glücklich sein und Fluch. Ich verkaufe aus Prinzip seit ca. 20 Jahren nichts mehr. Das Ergebnis lässt sich inzwischen bestaunen. Aber ES gibt eine deutliche Sättigungsgrenze. Damit ist der Fluch zumindest mal eingedämmt und man macht mehr Musik. Was mir am wichtigsten ist.

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                  Jo, verkaufe auch nix. Nutze das Zeug so lange, wie es funzt. Außerdem bin ich der Meinung, man soll sich auf sein Instrument einlassen und nicht umgekehrt. Auf Soundebene biegen lässt sich eh immer noch. Ist nur von Vorteil, wenn der Grundsound noch hier und da was an Inspiration rauskitzelt.

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                    Am nächsten Samstag ist in Session Walldorf der Musiker Flohmarkt, mal sehen ob ich da ungeschoren wieder raus komme! Das ist einfach herrlich so ein Musiker Flohmarkt!

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