Feature: Moog One, Polyphoner Analog-Synthesizer

9. Oktober 2018

Der Moog One nun auch in ersten Videos

Moog One – Geht da nun die Sonne auf oder unter?

Deutschlands erster Moog One ist bei THOMANN eingetroffen

Der deutsche Moog Vertrieb EMC war bei THOMANN und hat den ersten Moog One in Deutschland abgeliefert. Wir haben soeben ein paar nette Bilder vom „Unboxing“ bekommen ;-). Die Bilderstrecke findet ihr auf Seite 2 dieses Artikels.

Nun zu den Videos:

Zusätzlich zu den ersten Sounddemos und neuen Fotos gibt es nun auch ein erstes Video. Auch hier darf wieder heftig diskutiert werden, ist es doch keines der üblichen Demo-Videos, die man sonst von Synth-Firmen gewohnt ist. Moog gibt noch einen hilfreichen Hinweis zu diesem Video auf seinem YT-Kanal:

„Shot on both Super 8mm film and contemporary digital video, the film is a modern re-imagining of the original 1976“

Zwei weitere YT-Video erschienen von Sweetwater:

Hier eine Auswahl an weiteren Sounddemos zum neuen Moog One. Alles was ihr an technischen Features sonst noch über den Moog One wissen möchtet, erfahrt ihr weiter unten.

Und los geht’s mit den Soundbeispielen:

Weitere Moog One Demos findet ihr übrigens auf der Moog-Seite von SOUNDCLOUD.

Der Moog One, lange als Gerücht gehandelt, ist seit gut einer Woche amtlich. Auf der Moog-Website gibt es nun endlich alle Facts, Bilder und Sounddemos. Die wichtigsten Features und Bilder haben wir hier für euch zusammengetragen.

Die Features des Moog One

… lesen sich schon mal vielversprechend:

  • dreifach multitimbral (und dreifach adressierbar)
  • erhältlich als 8- oder 16-stimmige Version
  • bis zu 16-fach polyphon, abhängig von der Soundprogrammierung
  • 48 analoge Oszillatoren im Unisono Mode
  • Stack, Layer und Split Möglichkeit
  • Pro Stimme:
    • 3 analoge VCOs
    • 2 unabhängige Filter (Variable State & Moog Ladder)
    • Filter können parallel oder seriell verschaltet werden
    • Dual-Source analog Noise Generator

  • External Audio-Input
  • 4 LFOs
  • 3 Hüllkurven
  •  jeder der drei Parts besitzt einen eigenen Sequencer & Arpeggiator
  • 61-Tasten Fatar-Tastatur mit Anschlagdynamik und Aftertouch
  • Für jeden der drei Parts eine eigene speicherbare Library
  • Master-Effekte: Chorus, Delay, Phase, Bit Reduction, Vocoding und eine Auswahl an Eventide Reverbs
  • handgefertigtes Gehäuse mit 73 Reglern und 144 Knöpfen
  • USB-Schnittstelle zur Archivierung und Editierung von Sounds

Mehr Einzelheiten und Hinweise bei der nun folgenden Bildstrecke zum Moog One:

Bildstrecke Moog One

Wir haben die Bilder der Facebook Gruppe MOOG ONE ein wenig bearbeitet und heller gemacht, um die Beschriftungen auf dem Bedienpanel besser lesen zu können. Die Aufnahmen, die den Moog One komplett zeigen, stammen aus der Sweetwater-Seite.

Bei der Gesamtbetrachtung des Moog One fällt sofort die Ähnlichkeit zum Moog Memorymoog auf, dem wir einen ausführlichen Blue Box-Report gewidmet haben – dazu bitte HIER KLICKEN. Der Memorymoog kam 1982 auf den Markt und war vor allem als polyphoner Konkurrent zu Roland und Oberheims Polyphonen gedacht. Knapp 10.000 DM sollte der Memorymoog damals kosten. Der Opel Corsa wurde im selben Jahr erstmals vorgestellt und kostete 12.000 DM.

Vorbild: Der Memorymoog von 1982

Das Re-Design des Moog One stammt von Axel Hartmann (Design Box). Ich persönlich halte es für sehr gelungen. Hier vermischt sich Traditionelles mit Modernem, ohne angestaubt oder zu poppig zu wirken. Die weichen, runden Formen der Phattys und Subs, die die letzten Jahre das Moog-Design prägten, kommen hier nur noch dezent zum Einsatz. Der Masterpart mit Hauptdisplay wurde in die Mitte verlegt und liegt noch ergonomisch im Zentrum des Betrachters. Links davon die Oszillator-Sektion mit LFOs, Arpeggio und Sequencer. Rechts davon Mixer, Filter, Envelopes und VCA.

Anschlüsse des Moog One

Rückseite des Moog One

Die Rückseite des Moog One glänzt mit einer ganzen Armada von Anschlüssen. Leider sind die aktuellen Aufnahmen auch in der Vergrößerung kaum zu erkennen, aber zum Glück haben wir auch hierzu Angaben im Netz gefunden:

  • 2 x ¼“ stereo headphone outputs
  • 2 pairs of assignable ¼“ outputs (supports TRS and TS)
  • 4 x ¼“ hardware inserts (TRS)
  • 1 x ¼“ external audio input (line-level)
  • 1 XLR + ¼“ TRS combo external audio input with trim knob
  • 9 assignable CV/GATE I/O (5-in/4-out)
  • USB drive support for system and preset backup
  • LAN port for future expansion

Aufgeräumte Oberfläche mit direktem Zugriff

Wenden wir uns nun den Close-Ups des Moog One zu. Einige zusätzlich Erlenntnisse kann man bei einer Bedienoberfläche wie der des Moog One auch ohne Handbuch ablesen. Wem hier noch das eine oder andere Detail zusätzlich auffällt, bitte melden :-)

Linkes Panel des Moog One

Was besonders ins Auge sticht, sind die Displays der drei Oszillatoren sowie die beiden Regler „Beat Freq“ und „Mix“ in dieser Sektion. Unter den drei Oszillatoren sehr schön zu sehen: Pitch-Modulation, Ring-Modulation, Waveform-Modulation und Frequenz-Modulation. Links davon als mögliche Quellen 4 LFOs mit jeweils 4 Schwingungsformen. Darunter Master Clock, Arpeggiator und Sequencer. Schon jetzt lässt sich erkennen, dass die Bedienung für erfahrene Snythesizer-Liebhaber so gut wie selbsterklärend ist.

Center Panel Moog One

Das hochauflösende, farbige Display scheint vor allem zur Verwaltung von Sounds, Performances und Grundeinstellungen (Settings) zu sein.

Hier werden wahrscheinlich auch die Eventide-Effekte abgerufen und editiert.

Darunter schön zu sehen, die Knöpfe zur Selektion der drei möglichen Synthesizer-Parts, mit denen das gesamte Panel schließlich einen der drei Parts editieren kann. Angeschnitten im Bild, die Knöpfe zur Zuweisung von Pedalen, Mod-Wheels, Ribbon und Vektor-Pad.

Links vom Display deutlich zu erkennen der Noise-Generator, aber auch die Chord-Funktion und daneben ein Regler zur Einschränkung der Polyphonie des jeweils angewählten Parts.

Rechts davon der Mixer für den Ausgang der drei Oszillatoren, den Ringmodulator und den Rauschgenerator. Hier lässt sich auch auswählen, ob der jeweilige Ausgang in das SV-Filter, das Ladder-Filter oder in beide Filter weitergeleitet wird.

Rechtes Panel des Moog One

Das Herzstück eines jeden Moog ist zweifellos das Filter. Hier ergonomisch serviert, gibt es pro Stimme gleich unterschiedliche Filter. Während das Ladder-Filter nur die Betriebsarten High- und Lowpass anbietet, verfügt das STV Filter zusätzlich über die Betriebsarten Notch- und Bandpassfilter.

Offensichtlich sind beiden Filter parallel angeordnet. Ob es eine serielle Verschaltungsmöglichkeit gibt (evtl. über die Software), wird sich noch zeigen. Die beiden Filterausgänge lassen sich am Ausgang über den Regler „Mix“ mischen.

Auch schön zu sehen, der Cut-Off-Link. Eine feine Sache für Live-Einsätze. Darunter wiederum drei Modulationsregler, die die Intensität der drei angegebenen Quellen steuert, getrennt zuweisbar auf einen der beiden oder auf beide Filter.

Auf der rechten Seite befinden sich schließlich die drei Moog One Envelopes. Zum Glück sind alle drei vierstufig ausgelegt und lassen sich auch anderen Zielen zuweisen als den drei vorgegebenen Standardzielen. Darunter die Regler für die Bus-Effekte der drei Synth Parts sowie die Regler für die Send-Wege der Master-Effekte.

Den Abschluss bilden am unteren Bildrand die Knöpfe zur direkten Anwahl von Performance-Speicherplätzen A-H und 1-8.

Mod-Wheels und Vektor-Pad des Moog One

Das Modulations-Feld links von der Tastatur ist angenehm reduziert, bietet aber mit Pitchwheel, Modwheel und X/Y-Pad (ich erlaube mir die Bezeichnung Vektor-Pad) eine ausreichende Möglichkeit an Controllern, um lebendige Performances zu ermöglichen. Darüber der Oktavwahlschalter und ein Glide-Regler. Die beiden Buchsen unterhalb werden wohl Kopfhöreranschlüsse sein. Aber das ist eine pure Vermutung.

Forum
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      Tyrell  RED 1

      Wow… das war ja verdammt nah dran. Heute wurde der €-Preis bekannt gegeben mit 6.690,—.

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        Bryan

        Das wären dann etwa 22 Behringer Model D im Polychain… aber ist natürlich immer alles relativ.

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    fritz808  

    … na endlich, darauf habe ich ewig gewartet. aber ca. 7.000 usd? vor einer woche ging in deutschland ein original linntronics memorymoog auf ebay über den tresen für ca. 7.000€. denke das macht dann mehr sinn.

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      Tyrell  RED 1

      Hatte ich auch gesehen. Mein rechter Zeigefinger war schon am Zucken über der Maus, aber das hätte aktuell meinen Finanzen durcheinandergebracht, also habe ich es lassen. Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, den das Teil war wirklich in außergewöhnlich gutem zustand und komplett restauriert.

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      JohnDrum  

      Ich habe mal beim Rudi einen Memorymoog gesehen und er hatte gemeint, dass die Teile wirklich nicht ohne sind.
      Ich überlege mir fast schon, meine TR808 zu verkaufen und den Rest anzusparen.

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      fritz808  

      ich antworte mal auf meinen eigenen Kommentar, der nun auch schon wieder 10 wochen alt ist. es hängt zwar schwer davon ab wie der moog one nun klingt, aber eigentlich braucht man nun nach keinem memorymoog mehr ausschau halten. so viel kostete vor kurzem ein überholter memorymoog bei einer ebay versteigerung. da dachte ich noch, lieber das original kaufen. nach diesem artikel und dieser tollen neuvorstellung, sehe ich das aber anders.

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    anttimaatteri  

    Tja, bezahlbar von wem? Koch-Brothers, Jeff Bezos? Die Mitte? Alles relladdiif.

    Ich sach dann schonma achzisch Euro für den Prügel. ^^

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    Hectorpascal  

    Und was passiert wenn ich den bei mir angeschlossen habe? Fliegen dann Einhörner aus meinen Boxen? :) 3 Oszillatoren polyphon oder unisono, da bleibt ja nicht mal mehr Platz für eine verzerrte Bassdrum. 30 Tage testen würde ich den auf jeden Fall. Da würde mir das temporäre Geldloch nix ausmachen. Soll auch schon passiert sein das ich „vergessen“ habe zurück zu schicken. Auf jeden Fall lustiges Produkt mit vorraussichtlich sehr kleiner Stückzahl. Ist wohl sowas wie ein „Promosynth“. Die wollen wohl Behringer zuvor kommen. :)

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    iggy_pop  AHU

    Das wird wieder einmal nur halb so spektakulär werden wie hier erwartet, und dann werden alle wieder rummeckern, daß statt eines Memory Moog 2.0 nur ein Opus-4 dabei herumgekommen ist. Dann gibt es wahrscheinlich nur vier Oktaven, und alle meckern rum, und dann noch dieser Preis und sowieso und überhaupt…
    .
    Ich sehe jetzt schon die Fetzen fliegen.
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    „DANN GEH‘ DOCH ZU ULI!“
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      polyaural  AHU

      „Die größten Enttäuschungen haben ihren Ursprung in zu großen Erwartungen.“ — Ernst Ferstl.
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      Was ist denn nun richtig? Wie Uli Behringer so früh wie möglich Platinenlayouts, Mockups und mögliche Features zu verbreiten, mühsam getarnt als Leaks? Oder ’s Maul zu halten und nur über fertige Produkte zu reden, so wie es Steve Jobs getan hat?
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      Und was — zum Henker! — sagen schon Features über ein Instrument aus? Natürlich, wer sich an FM versuchen will kauft kein Instrument das FM nicht bietet. Geschenkt. Sich aber an Feature-F*cking-Listen wund zu scheuern ist ein untrügliches Erkennungszeichen von Musiker-Simulationen.
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      Wer Musik macht sucht ein Instrument. Die technischen Daten sind nur eins (!) von vielen Entscheidungskriterien.
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      Und was Bitteschön sollen Sätze wie „Ohne Arpeggiator vollkommen wertlos“, oder „Es muss unbedingt dies und das, und vor allem (!) das da haben!“. Ich finde das immer ganz furchtbar. Es löst Fremdschämen in mir aus.
      .
      Vor allem weil da wer meint seine Meinung habe auch nur die winzigste Auswirkung auf den Designprozess des Instruments. Wenn ich Synthesizer bauen würde, dann wären Musiker meine erste Quelle für Inspiration. Und keine Forumsmitglieder.
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      Nehmt euch mal nicht so wichtig …

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        iggy_pop  AHU

        Da ich mich nicht wichtig nehme und mich das Thema an sich eigentlich gar nicht interessiert, fühle ich mich auch nicht angesprochen — ich bin eingedeckt, was Polyphones angeht, kein Bedarf mehr, danke sehr. Ich habe nur vorweggenommen, in welche Richtung das Gemecker wieder gehen wird, weil wieder was auch immer nicht gemacht wurde — die ersten Schritte in diese Richtung wurden ja bereits unternommen.
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        „Die größten Enttäuschungen haben ihren Ursprung in zu großen Erwartungen.“ — Ernst Ferstl..
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        „Der einzige Zweck von Erwartungshaltungen ist der, enttäuscht zu werden.“ (Taisen Deshimaru)
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        Kari  

        „Und was — zum Henker! — sagen schon Features über ein Instrument aus?„ …ernsthaft?! Anhand der features eines Synthesizer lässt sich erahnen, was für Klänge damit möglich sind. So ist ein Virus eben vielseitiger als ein Moog, was nichts über die Qualität des Klanges ansich aussagt. Desweiteren ist Musiker != Musiker. Genre, Motivation, Zielsetzung, Finanzen usw spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, sich ein neues Instrument zu Kaufen. Ich selbst bin nur Hobby Musiker, das sound design macht mir mindestens soviel Spaß wie das Komponieren (Ich Arbeite ausschließlich mit eigens erstellen patches, keine presets). Musik machen hilft mir zu entspannen, der Weg ist (in Meinem Fall!) das Ziel. Menschen sind verschieden und auch Musiker sind, so hab ich mir sagen lassen, auch nur Menschen. Auch sollte klar sein, dass Behringer, Waldorf, Yamaha und andere tatsächlich auch ab und zu Kommentare lesen und Marktforschung betreiben.

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        iggy_pop  AHU

        Immerhin, kein halbgarer Behelfs-Synthesiser, der allen gerecht werden soll. 8.000 Taler Donald’scher Währung sind schon eine Hausnummer, dafür muß Moog auch seiner Konkurrenz von Dave Smith oder Oberheim Paroli bieten (von Behringer möchte ich hier an dieser Stelle nicht reden, das ist eine andere Baustelle in jeder Hinsicht).
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        Vor allem der Klang muß überzeugen — wenn das Ding hält, was das Äußere verspricht, dann haben wir es mit einem mehrstimmigen Voyager-Abkömmling zu tun. Was nicht unbedingt mein Ding ist, aber solange er nicht klingt wie ein Nord oder Virus oder Artverwandtes…
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        Alles Weitere wird sich dann zeigen, wenn das Teil in dem Rahmen eingesetzt wird, für den es gebaut wurde: Musikmachen.
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        Mal schauen, ob es die Konkurrenz aus Nippon wachrüttelt.
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        Hectorpascal  

        Es wird mittlerweile fast alles mit „voll analog“ beworben aber meistens werden VCO, VCA und Filter nur mehr oder weniger gut digital angesteuert. Welche Synths sind denn tatsächlich voll analog/diskret aufgebaut? Bei Korg und Behringer gibt es nichts und bei DSI sind es ebenfalls nur „digital tweaked envelopes“, auch bei dem ach so tollen Pärchen P6/OB6. Selbst Euroracker müssen aufpassen, weil oft als selbstverständlich angenommen wird das alles diskret ist. Auch wenn es gute digitale gibt, sollte man darauf achten was in der Kiste steckt und was man letztlich will. Gute Synths leben von schneller (analoger) Steuerung. Ein 0-Coast und Atlantis im EG-Cycle gehen weit in den Audiobereich rein. Schlechte digitale Modulatoren können das oft nicht. Wahrscheinlich gibt es aber auch miese diskrete. :)

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          TobyB  RED

          Hallo Hector,

          welches diskret? Diskrete Bauweise oder diskrete Steuerung, öhm diskrete Regelung/Steuerung. Gesteuert wird meist digital. Analog wird meist geregelt, so es keine Rückkopplung zwischen Ein und Ausgang gibt. Dann kann man zwar von Steuerung sprechen. Wenn man nun aber diskrekt arbeitet, bist du auch wieder bei einer Steuerung. Weil irgendwo zwischen Ein und Ausgang macht irgendetwas 0 oder 1. Deswegen hört man bei schlechten diskreten Schaltungen Treppen und bügelt die mit einem RC Glied weg. ;-)

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          psv-ddv  AHU

          @Hektor: Du meinst vermutlich das Richtige. Digital vs. Analog gesteuert oder Diskret vs. Integriert aufgebaut sagt aber erstmal nichts über die Schnelligkeit des Synths oder seiner Steuerung aus.
          So gut wie alle Synths die polyphon oder speicherbar sind, sind auch digital gesteuert. Das fängt an mit dem Emu Modular, Oberheim 2/4/8 Voices oder dem Arp Prosoloist, Prophet 5 rev1, etc. alles sauschnelle Synths und digital gesteuert. Entscheidend ist die Ausführung der Hüllkurven, LFOs und natürlich VCOs. Die Probleme kommen also eher von digital generierten Hüllkurven oder LFOs und weniger von deren Steuerung. Das war insbesondere in den Anfängen der Technologie problematisch z.B. Prophet T8 & 600 weil die CPUs hier überfordert waren. Und ja, auch heute noch kann eine CPU generierte Hüllkurve nicht mit dem Timing einer echten analogen Hüllkurve mithalten. Integriert oder nicht macht auf der analogen Seite aber erstmal (fast) keinen Unterschied. Wenn dann sind diskrete Schaltungen hier tendenziell sogar unterlegen, da sie nicht die Präzision von integrierten Analogschaltungen erreichen. Andererseits, und jetzt wird es kompliziert, gibt es auch sauschnelle Digitalsynths. Nämlich wenn die digitale Schaltung diskret aus einzelnen fixen Logikbausteinen aufgebaut ist. Das muss man sich wie ein Urwerk vorstellen. Bei vielen frühen digitalen wurden solche „TTL“ basierten Schaltungen verwendet, Z.B. beim Synclavier. Und da verschwimmt dann auch die Definitionsgrenze zwischen Analog und Digital.

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            Hectorpascal  

            Ehrlich gesagt habe ich die Hüllkurven immer live im Einsatz beurteilt und weniger in ihrer technischen Ausführung. Leider musste ich aber immer wieder feststellen das die eine oder andere wesentlich „musikalischer“ war und so bin ich vorerst bei Intellijel und Frequency Central System X (System 100m Klon) hängengeblieben. Der Korg Minilogue z.B. konnte mich beim Thema EG null überzeugen und auch den DM12 fand ich trotz aller Anpassungsmöglichkeiten relativ schwach. Ein Knacken macht eben noch keine tolle Hüllkurve. ;) Mies finde ich auch wenn bei langen Decays schlecht interpoliert wird und intervallartig Treppchen hörbar werden. Um Geld zu sparen werden eben immer wieder Kompromisse gemacht. Bei der TB303 soll das Decay diskret gebaut sein und die ist ja quasi die Mutter aller Basslines. Was ist nun „das Beste“? Eine integrierte Hüllkurve und ein diskreter VCO, VCA oder Filter? :) Buchla hatte (natürlich) diskrete Hüllkurven die bei den damaligen FM-Orgien mit Sicherheit vorteilhaft waren, oder? Keine Logik nur freie Elektronen. :) Malekko soll mit den Richter/Wiard-Modulen ähnlich verfahren. Schade das Hüllkurven oft nur schlecht kategorisiert sind und man echt suchen muss wie die aufgebaut sind. Edit: Wie ist es beim Jupiter 4? Der ist doch auch eher diskret oder täusche ich mich da? Über dessen Qualitäten und Preissteigerungen kann man wohl Romane schreiben. Ich hatte leider nie einen. :(

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    lightman  AHU

    Na denn man tau, wa. Steht zu hoffen, daß die heutige Firma Moog aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat, mit den letzten Poly-Moogs waren sie ja nicht so erfolgreich. Ich selbst muß beim angekündigten Preisniveau leider passen, bin aber mild gespannt, was hier auf die Beine gestellt wird.

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    AMAZONA Archiv

    Ich habe auf jeden Fall keine Angst davor wenn der Moog dann 4000€ mehr kostet, denn diese super exklusive Geschäfte Macherei für die paar Superreichen für die Moog in Kleinstserien etwas baut, interessiert mich nicht. Diese Geschichten laufen am normalen Volk vollkommen ignorant vorbei, da lobe ich mir einen DM12 und den Uli! Synthesizer fürs Volk finde ich gut.

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      Maxi  

      Ich lobe Moog und „den Uli“, denn so bekommt jeder Kunde – z. B. vom High-End-Studiobetreiber (kleine Zielgruppe) bis zum „Proberaum-Mucker“ (große Zielgruppe) – was er sucht. Man sollte dabei beachten, dass es sich um völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle handelt, die sich eigentlich nicht vergleichen lassen. Den Rest regelt der Markt oder die Hersteller regeln es direkt untereinander. Polarisieren macht also wenig Sinn.

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      lightman  AHU

      Ich finde den Gedanken eines Volkssynthesizers zwar charmant, tue mich aber mit dem Klassenkampf-Ding schwer, das da mitschwingt, von wegen Moogs sind nur was für Reiche und Uli ist der Retter der finanziell Unterbeeimerten und so. Ich denke, daß die Sache in der Realität viel differenzierter ist, denn in letzter Zeit kamen von Moog einige interessante und durchaus bezahlbare Produkte auf den Markt, die offenbar ganz gut angenommen werden, auch von Leuten mit schmalerem Budget.

      Keiner außerhalb der Chefetagen beider Firmen weiß, wie Bücher und Kalkulation tatsächlich aussehen, deswegen laß‘ ich für meinen Teil allzu hartes Bashing oder übertriebenes Hochjubeln lieber sein, damit tutet man unter Umständen in ein Horn, das man ideell eigentlich nicht blasen will, und das ist mir zuwider. Ich versuche, neue Produkte ohne Lagerdenken zu bewerten und mach‘ mir meinen eigenen Reim drauf, ein „Fanboy“ möchte ich auf meine alten Tage nicht mehr werden, egal für welche Seite. :)

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        AMAZONA Archiv

        Für die meisten Musikanten ist Musikmachen reine Hobbysache. Und in dem Fall muss man sagen dass das Geld übrig sein muss am Ende des Monats, nach Abzug aller Spesen versteht sich. Deshalb ist es auch so schwierig gute und teuere Sachen zu kaufen. Man kann das eben nur manchmal. Wenn viele Menschen jedoch die Möglichkeit haben an ein tolles Instrument zu kommen dann ist auch vielen geholfen. Dieser 💭 Gedanke gefällt mir grundsätzlich sehr gut.

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          lightman  AHU

          Ich wehre mich ja nicht gegen gute und günstige Synths, im Gegenteil, ich finde es toll, daß das untere und mittlere Preissegment heutzutage so gut bestückt ist, schon allein weil ich selbst mit wenig Geld auskommen muß. Das gab es Ende der 1980er, als ich mit dem Musikmachen anfing, leider noch nicht, aber ich hab’s trotzdem irgendwie geschafft, mir eine für mich funktionierende Produktionsumgebung aufzubauen.

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    Nis 1

    Hahaha da ist er wieder der BÖSE TRUMP! Moog hat da ganz schön rausgehauen von wegen ins Ausland verlagern und so weiter. Hat dann auch, ich weiß leider nicht mehr wo ich es gelesen habe, einen zimlichen Dämpfer bekommen von jemanden aus der Wirtschaft meine ich. Der nannte eine Liste, und das Moog nicht wirklich betroffen sei. Aber das ist halt das Problem wenn man sich von Popo-listen irre machen lässt und dann Hysterisch schnell schießt.
    Er wird auf jedenfall wieder gewählt!!! Und dann alle hier WAZZZZ WIE KANN DAS SEIN! BLACKY FOXHILL’er KONNTE VIEL BESSER TANZ’n

    Und hey!!! Keinen Streit;)

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    fritz808  

    eine sehr zuverlässige quelle aus dem umfeld von moog, hat mir bestätigt, dass der moog one nicht nur ein versuchsobjekt bei moog war. das teil kommt demnach auf jeden fall diesen herbst.

  9. Profilbild
    WOK  

    …kurz vor dem Release…
    …so sicher wie das Amen in der Kirche…
    …Angaben wurden durch Moog bislang nicht bestätigt…
    …ernsthaft an einer Umsetzung bastelt…
    …ist aber fraglich, ob dieses Projekt auch wirklich realisiert werden wird…
    …wann Moog genügend Mumm in den Knochen hat, um…

    Ja, was denn nun ?!?

     

    • Profilbild
      Tyrell  RED 1

      Hi Wok, wenn du Meldungen vom Juli und Oktober durcheinander würfelst mach das natürlich keinen Sinn. Aktuell ist nur der obere Teil und der ist ziemlich eindeutig formuliert ;-)

  10. Profilbild
    elektrock  

    Ich finde das Ganze hier mindestens so spannend wie den Prophet X
    und wenn wie oben angegeben dieser Synthi mit dieser Ausstattung am Start geht;
    na alter freue ich mich schon auf einen Test!

  11. Profilbild
    earthcon

    Schon wieder ne Analogkiste? 08/15-Signalweg?
    Achja, MOOG (gähn) und Poly…

    Ein zeitgemäßer, GUT klingender DIGITALSYNTH könnte mich eher
    zum Zücken des Geldbeutels bewegen.

  12. Profilbild
    Tyrell  RED 1

    Wenn ihr mich fragt, das Ding sieht ja von hinten nun doch dem Memorymoog sehr ähnlich, oder?

  13. Profilbild
    Citro Studio

    Also doch ein neuer vollpolyphoner Stringsynth mit Oktavteilertechnik.
    Man muss sich nur trauen, sowas wieder auch dem Markt zu bringen.

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        Citro Studio

        Das war ironisch gemeint, da Moog z.Z (Stand 01.10.2018) auf ihrer Start-Seite den Polymoog von 1975 „feiern“ ohne jeglichen Hinweis auf die das neue Gerät. Da wäre technisch als Teaser ja eher der Memorymoog geeignet. Ausser Waldorf mit dem digitalen Streichfett hat noch niemand diese Synthkategorie wieder belebt, hätte es ja auch so ein Gerät sein können – aber zu dem Preis dann :-) Der neue wird meiner Meinung ein ganz grosser Wurf. Gerade des hohen Preises wegen ist der Abstand zu den anderen polyfonen gegeben und gewollt. Die Leica der Synthesizer….

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          TobyB  RED

          Morsche Citro,

          ich hab eine Leica CL, damit fotografierst du einfach anders, als mit einer Nikon. Und da die Leica grade neben Moog Mother steht, fiel mir nix besseres ein. Moog hat sich beim One schon einige Gedanken gemacht. Eine Snapshot Funktion für eigene Kreationen, USB Drive etc, Keyboard Split, jeder Split mit eigenem Sequencer, Arpeggiator. Das ist schon mal ne Ansage. Und Moog hat ja die Oktavteiler mit dem Subharmonicon nicht ganz vergessen. Kann man jetzt drüber spekulieren, ob aus diesem Moogfest DIY Synth ein Produkt wird oder nicht. Interessant wäre es.

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              TobyB  RED

              Welle, das war Laika, zu deutsch Kläffer. Die beiden Hunde die lebend aus dem All wieder kamen, hiessen Belka und Strelka. In Hessen haben Firmen nur komische Namen, Leitz Camera, Standard Arzneimittel Deutscher Apotheken uvm. Vielleicht erklärt Kläffer, den amerikanischen Weltraumschock, ich hätte gerne mal die Gesichter gesehen :D

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                Wellenstrom  AHU

                hehehe, ja… der dumme Kalauer hat aber auch einen ernsteren Hintergrund. Leica war einem selbst früher mal viel geläufiger, auch als Nichtfotograf. Habe so’n bissken den Eindruck, dass nachwachsende Generationen (wenn nicht unbedingt Fotofreaks) den Namen Leica sachtätlich nicht mehr so auf der Pfanne haben.

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                  TobyB  RED

                  Wozu Kameras? Smartphone und Selfie muss reichen ;) Warum muss man verstehen, wie Licht und Linsen sich verhalten? ;) Warum muss man Synthies verstehen, wenn man nur Musik macht. ;) Gibt doch Presets.

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                    Wellenstrom  AHU

                    Jo, traurig aber wahr…. die Devolution des menschlichen Geistes scheint voranzuschreiten. Aber hey, dafür haben wir immerhin mind. 46 Genders oder so. Ist ja auch schomma was. ;-)

  14. Profilbild
    elektrock  

    Meiner Meinung nach sind die Synth‘s von Moog
    quer durch die Bank ziemlich fresh!
    Alleine die Moogerfooger Serie ist mehr als brauchbar!

  15. Profilbild
    karsten42

    Wow! Schönes Teil.
    Ich hätte ja noch zu hoffen gewagt, dass der erste polyphone Moog nach so langer Zeit ein n-facher Sub 37 wird. Aber dann sowas! Drei analoge Oszillatoren mit OLED für die Wellenformkontrolle, FM, RM, Moog-Kaskade PLUS einem SVF, jede Menge EGs und wilde LFOs.
    Es ist sicher auch kein Fehler, für die digitale Steuerung eine Kooperation einzugehen. Bei den bisherigen Moogs wirkte dieser Teil eher drangefrickelt als symbiotisch.

    Langsam könnten sie in North Carolina mal aufstehen und eine offizielle Vorstellung machen.

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    Atarkid  AHU

    Heilige Mutter Anna, ist das ein Gerät! Ich will da ehrlich gesagt gar nix hören, keine Tests lesen. Weil der ist schon weit über dem Hobbymusiker-Budget. Aber so ist das eben. Wieder ein „richtiges“ Instrument und keine Tischhupe.
    Oder man fängt jetzt direkt an zu sparen :)… Hab für den Minimoog auch ne ganze Weile nur Langos oder Pfannkuchen gegessen ^^.
    Ok, ok.. Ich will doch was hören… Und Testberichte will ich auch… Und wenn wir schon dabei sind: Scheiß auf Hobbymusiker-Budget!!! :)))))))

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    Thomas Columbo  

    Hammer Teil! Dafür bin nun bereit für nen echten Umbruch in meinem Studio und schmeiß einige Teile einfach raus.

    War da mal, angesichts dessen, was wir nun von MOOG freudig zu erwarten haben, eine ernsthafte Diskussion zum Thema Behringer und Synthesizer ?

    Und überhaupt, warum sitzt der Uli B. immer nur auf seiner Kohle rum und macht nicht auch mal so nen Sahneteil, wenn ihm doch nach eigener Aussage die Synth´s so wichtig sind…

    No risk, no fun, lieber Uli.

    Im Vergleich zu so einem Moog Hammer sind selbst 500 – 1000 EUR für nen Behringer Plastik Synth viel zuviel und schlicht echte Geldverschwendung/-vernichtung. Wer den MOOG zu teuer findet soll bedenken; Wer billig kauft, zahlt am Ende doppelt und dreifach.

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      Atarkid  AHU

      Also ich weiß ja nicht, wo Du was gesehen oder gehört hast, aber meine Behringers waren bisher absolut keine Geldverschwendung. Genauso wenig wie meine Moogs. Und ich bin mir zu 100% sicher, dass niemand (auch Du nicht) bei meiner letzten Produktion hört, welchen Part nun der Mini, der Voyager oder der Behringer übernommen haben. Dieses Behringer-Gehate ist nach der ganzen Zeit irgendwie alles andere als „fresh“ oder interessant…

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        Son of MooG  AHU

        Dem kann ich nur zustimmen. Dank Behringer (Deepmind 12) konnte ich mir noch einen Sub37 und eine Mother-32 zulegen. Meinen Model D spiele ich per MIDI über den Sub37, so kommt dann auch echtes Moog-Feeling rüber. Alle Synthies harmonieren wunderbar miteinander und mit dem Rest meines Equipments. Eine Einschränkung jedoch: einen Moog hört man fast immer heraus, fragt sich nur, ob er echt ist oder doch ein D…

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          Atarkid  AHU

          Hm… Wahrscheinlich ein echter Behringer? ;)… Den Deepmind finde ich auch total inspirierend. Und bei den bisherigen Ulisizern konnte man wirklich nichts falsch machen.

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      TobyB  RED

      Hallo Thomas,

      dem mag ich nicht zustimmen. Ich hab mir Moog Mother 32 zugelegt, Nachdem es im Sommer trotz Klimaanlage im Studio über 25 Grad warm würde, ging Mother 32 spontan out of tune. Wenn dir das mittendrin beim Aufzeichen passiert, stehst erst mal da im nassen Hemd. Ich denk dann ja immer positiv und kauf mir mal eben ein Korg Pitchblack Pro Racktuner und stimme nach. Mitte September half auch dieses mehr. Also Mother 32 tauschen. Und nicht auf Moog schimpfen. Stattdessen teste ich die zweite Mother 32 und Grandmother genauer.

      Ich hatte ein Vorserien Modell des DM 6 hier und hab ein Serien Modell des DM6 und DM12. Ich habe schon wirklich schlimmer verarbeitete Geräte gesehen und mich stört auch nicht das das Drehrad für die Display Steuerung, dass eigentlich aus dem Autobau kommt. Englische Ingenieure machen sowas gerne. Verarbeitung, Preis, Klang passen beim DM. Auch die Klaviatur, da hab hier wesentlich übleres.

      Moog und Behringer kommen aus einem total anderem unternehmerischen Kontext. Moog ist sowas wie die Leica Kamera unter den Synthesizern. Anfänglich etwas sperrig gegen Innovation aber nun kommen sie dann doch, wegen mir hätte Moog sich dem Thema SL8 widmen können.

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      Mick  AHU

      Leude,Leude, nehmt was ihr kriegen und bezahlen könnt, nichts ist wirklich unnütz, sonst hätte es nie den Weg nach Amazona geschafft!

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      SynthNerd  

      habe sub37 und deepmind 6 nebeneinander stehen. Fragte mich jemand, auf welchen ich eher verzichten würde, wäre die Antwort klar: auf keinen von beiden. Die haben beide ihre Stärken und Grenzen und ergänzen sich prima.

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    penishead  

    Wow! Der Synth sieht ja wirklich extrem gut aus! Nach den ersten Teilfotos habe ich nicht mit so einem schicken Gerät gerechnet.

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      pol/tox  

      Ich finde Thomann sollte penishead einen Moog One schenken allein nur aufgrund der Tatsache, dass sein beneidenswerter Nickname diese Homepage bereichert!

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        penishead  

        Das ist lieb von Dir! Danke! Ich bin ja so froh das Du mich wegen meinem Profilfoto nicht diskriminierst. :-]
        Endlich hat mal einer was dazu gesagt. Ich dachte schon es fällt niemanden hier auf.

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            SynthNerd  

            je obszöner – je schöner?
            Seid ihr im richtigen Forum gelandet?
            Da gibt’s doch andere Angebote im www (hab ich gehört, bin dort ja nicht unterwegs *g* ;-)

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                SynthNerd  

                nun ja, das mag jeder empfinden, wie er mag – ich bin da auch nicht überempfindlich – war mir nur nicht ganz sicher ob’s thematisch hier noch passt – aber wenn’s keinen stört, ist es ok.
                Ich bin da tolerant, bin sogar lactosetolerant (das hat jetzt auch nix mit Musik zu tun – hab’s nur mal so erwähnt) ;-)

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    lightman  AHU

    Die technischen Daten hören sich gut an. Bin gespannt, wie er klingt und ob er seinen Preis wert ist, für 6000 bzw. 8000 Dollar sollte das Ding schon gut was losmachen.

    Bei der Sache mit den 48 analogen Oszillatoren im Unisono Mode hab ich grinsen müssen, wenn man bedenkt, daß ein Minimoog mit 3 VCOs schon gewichtig klingt, kann man mit 48 davon gleichzeitig vermutlich Löcher in Beton bohren.

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      WOK  

      Und dann werden wieder fünf Kompressoren und drei Limiter in die DAW geladen, um das irgendwie in den Griff zu kriegen (und es klingt immer noch nicht)….
      Ich habe schon diesen Hype um den Minimoog (und die Phantasiepreise) nie verstanden. Damals war der der einzige transportable, bühnentaugliche und einfach zu bedienende Synth. Das war es aber auch schon, und ist heute kein Herausstellungsmerkmal mehr. Für die Toningenieure war er ein Albtraum, denn in den meisten Songs sollte er sich eben nicht „durchsetzen“ sondern einfügen…..

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        lightman  AHU

        Jau, einfach zu zähmen ist der Minimoog in manchen Lagen nicht, deshalb bin ich gespannt darauf, was sich Moog diesbezüglich beim Polymoog ausgedacht hat, man will ja mit seinen Chords nicht gleich den Putz von der Wand holen. Unisono klingen 48 Oscillatoren vermutlich recht heftig, ob das Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt. Das Dickste der Gefühle war für mich bisher ein ballernder Akkord auf einem Oberheim 8 Voice, mehr davon ist eigentlich schon zuviel.

        Die Preise für die beiden Versionen sind mir zu hoch, da kann ich nicht mithalten, was in diesem Fall kein Problem ist, da ich keine Verwendung für einen high-end analogen Polyphonen habe. Trotzdem bleib‘ ich dran, schon allein weil die Aussicht auf einen neuen Polymoog die Fans und Freaks so wunderbar zu Spinnen anfangen läßt, daß es eine reine Freude ist, sich derzeit durch die verschiedenen Foren und sonstigen Plattformen zu lesen.

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        lightman  AHU

        Deshalb mußte ich ja auch grinsen, stell‘ dir mal einen Gig mit dem Ding vor… wenn dann gegen 2 Uhr morgens der 48-VCOs Bass losrappelt, kriegen die Versicherung und der Veranstalter richtig was zu tun.

        „Sach‘ ma, Herr Lightman, tut das Not, daß der Bass soo laut is?“

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          Atarkid  AHU

          *lacht*… Ja, total brutal :) Ich kann mir schon gut vorstellen, dass man damit die eine oder andere PA schrottet. Und Du hast dann deinen Ruf weg in der PA-Verleiherszene: Der „48-VCO-Götterdämmerungs-Bomberpilot“

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    Robocob11  

    Bin dabei…, hat mich voll erwischt. Wer muss jetzt in meinem Studio alles dran glauben? Hmmm… mal gut überlegen…

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    Hectorpascal  

    Jetzt wo der neue Übersynth da ist, kann ich beruhigt weiter die alten Rompler und VST’s starten. :) Außerdem, wo sind die CV’s um ein Eurorack einzubinden? Da kommt bestimmt noch ein Expander dafür. Ab 2000€ aufwärts natürlich. Moog rules! ;) Jetzt bitte alle ihre feuchten Höschen wechseln.

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        Hectorpascal  

        Hatte den Test nicht gelesen weil ja eh alle aus dem Häuschen sind. Ich finde den auch ganz nett aber eben wie den Maybach in Dubai auf der Straße. Für viele wird das „Koordinatensystem“ in der Synth-Branche wiederhergestellt sein weil Moog hier den Phoenix mimt. Für reichlich Zaster halt. Dahinter steckt aber nur ein digital-analoger Hybrid, quasi wie zwei Deepmind 12 mit viel digitaler Steuerung. Ob die CV-in Audiomodulation im Ultraschallbereich ermöglichen, wage ich stark zu bezweifeln. Es steht Moog drauf und kostet viel, das reicht manch einem.

  22. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Ladder und SVF lassen sich per „Route“-Button auf „par“ oder „ser“ schalten. Die Art, im Mixer die verschiedenen Klangquellen wie VCOs, Noise etc. den Filtern individuell zuzuweisen, finde ich etwas halbherzig. Hier hätten mir separate Level-Potis für die Filter besser gefallen, aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Die CV/Gate-Anschlüsse sind wohl als Stereo-Klinkenbuchsen ausgeführt, da braucht man also noch einen Satz Insert-Kabel und Adapter; gefällt mir auch nicht so. Von diesen Details abgesehen bin ich schon sehr gespannt auf Demos und Tests (Sweetwater wird wohl selbst welche ins Netz stellen). Auf eine Rack-Version werde ich vermutlich vergeblich hoffen (die gab’s ja beim Memorymoog auch nicht)…

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    emulator2hd  

    Bei solchen Traumtänzerpreisen kaufe ich lieber die Sachen anderer Hersteller ! Nix rechtfertigt solchen Wucher…

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      WOK  

      Ist halt so, als wenn man einen Porsche oder Maybach kauft – man bezahlt den Namen mit. Sportlich oder bequem Auto fahren kann man auch preiswerter – aber dann ist es eben kein „Porsche“.
      Wer’s braucht…..

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      janschneider  

      Nur weil du ihn Dir nicht leisten kannst, ist es nicht zwangsläufig Wucher…
      Wenn du das Geld dafür locker hattest, würdest du wahrscheinlich anders reden und dich auf dieses exquisite hochwertige Profiinstrument freuen ;)

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        emulator2hd  

        Die anderen Hersteller bieten auch Profiinstrumente zu moderaten Preisen, das bezahle ich dafür nicht und das Geld dafür hab ich . ;)

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          pol/tox  

          Welcher analoge Poly-Hersteller? Dave Smith, bei dem gelinde geschätzt jeder fünfte Synth der das Werk verlässt nicht imstande ist einen flüssigen Filtersweep zuzulassen aufgrund der stümperhaften Encoderanbindung?
          Oder Modal? Wahrlich superedel klingend aber buggy wie sonst was?
          Bzw. kauf mal drei OB6 oder Prophet 6. Wieviel kosten die?

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    Dave the butcher  

    Was für ein schönes Instrument. Aber ich warte da mal ein paar Jahre, ich bin noch ein bisschen verschnupft vom sub 37, der eh sehr geil klingt, aber dann eben von der verbesserten Subsequent-version abgelöst wurde. War auch beim L.Phatty so. Außerdem ist er dann gebraucht vielleicht leistbar.

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      Atarkid  AHU

      Das mit dem Subsequent war schon gemein. Aber war der nicht gleich ne Ecke teurer als der Sub37? Das lässt einen den Schmerz etwas leichter ertragen, oder nicht?… Ärger Dich nicht, die Behringers (Model D und Neutron) wurden direkt um 1/5 billiger. Von 349 auf 299. Da hab ich auch gegrummelt. Aber nicht wirklich lange, weil das den Spaß damit ja nicht beeinträchtigt… Also, lass Dich nicht ärgern!

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        Dave the butcher  

        Danke für deine tröstenden Worte! Es geht eh schon wieder, aber bei einem neuen moog warte ich ab jetzt einfach mal ab, auch bezüglich updatefähigkeit, etc. neuere firmwares sind dann z.b. am phatty und phatty stage gar nicht mehr gelaufen. genauso die geschichte mit dem schlechten cutoffpoti beim sub 37 (was aber souverän repariert wurde)… Also einfach mal die Kinderkrankheiten abwarten, dann wirds wahrscheinlich was! Grets

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      DariusW

      Moog/EMC bietet für den SUB 37 das Upgrade auf Subsequent an. Das fand ich sehr fair und habs gemacht. War super nett und nun bin ich auch mit dem alten SUB 37 auf neuem Stand.

      Welcher Hersteller bietet so etwas?

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          DariusW

          EMC verlangte inkl. Umbau:
          Mainboard €200.00 inkl. Mwst.
          Tastatur €170.00 inkl. Mwst.
          Versandkosten €10.00

          Bin sehr zufrieden damit.

          • Profilbild
            SynthNerd  

            Hi DariusW,

            ich hab den sub37 und bin mit seiner Tastatur sehr zufrieden.
            Was kann die geänderte so viel besser als die alte, dass sie dir 170 Euronen wert war/ist? (Ich frag aus echter Neugier, nicht als Kritik gemeint ;-)

            • Profilbild
              Dave the butcher  

              Der Druckpunkt ab dem getriggert wird, stört mich schon. Schnelle arpeggioartige dreiklangzerlegungen sind z. B schwierig zu spielen

              • Profilbild
                SynthNerd  

                ok, danke für die Antwort.
                Ich gebe zu, das kb des sub37 ist etwas schwergängig. Im Vergleich mit dem Klapperwerk eines Korg M50 hab ich das bisher eher positiv empfunden. Es ist immer alles auch relativ. Ich verstehe was du meinst.

                • Profilbild
                  Dave the butcher  

                  Ich mein nicht so sehr den Widerstand, den die Tasten leisten, sondern ab wo im weg nach unten beim Drücken getriggert wird. der sub triggert recht spät, fast schon bei völlig durchgedrückter Taste, dadurch musst du total „vorne“ im Timing spielen…. ich hätt gern dass der im ersten viertel des Tastenweges triggert… hoffe das wird mit dem update besser.

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                    SynthNerd  

                    oops, dann hatte ich offenbar falsch verstanden ;-)
                    Da muss ich nochmal nachhaken: Beziehst du das nur auf den Weg, ab dem die Velocity gemessen wird, oder meinst du den Weg, ab dem die Hüllkurven starten? Letzteres fände ich irgendwie ungewohnt, weil ich kenne auch kein Piano, dass Töne erzeugt, wenn man die Taste nur halb herunterdrückt.

                    • Profilbild
                      Dave the butcher  

                      hi! ich glaube ich möchte so ein verhalten wie bei einer e-orgel, nicht wie bei einem piano…
                      trotzdem schräg, am klavier kann ich meine arpeggios flüssig spielen, am moog hakelts oder geht nur mit extremer konzentration…

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    jaxson  

    „Hätte man schon damals einfach nur den Minimoog erneut aufgelegt (so wie viele Jahre später den Minimoog Reissue), hätte man für viele Folgejahre einen „Bestseller“ im Handel gehabt“ ….Sehe ich sowas von anders…😂

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      SynthNerd  

      da bin ich bei dir.
      Finde zwar den Reissue auch geil und mag dessen Optik und Haptik (wie unkaputtbar), aber verzichte ungern auf die Option, Einstellungen auf Knopfdruck zu speichern und abzurufen, die vielseitigeren Modulationsmöglichkeiten und Oszillator Sync. Der Papierform nach klarer Punktsieg für den Voyager.

      Aber ich höre schon das schwerwiegende Gegenargument: „Zu aller erst gut klingen muss es!“ Dem mag ich nicht widersprechen. Als ich das letzte mal den Reissue probiert habe, kam ich zum Fazit, dass die Kiste einen einzigartigen „Punch“ hat (besonders in den ganz tiefen Lagen, als auch nach weit oben heraus), gegen den mein geliebter sub37 im Vergleich schon etwas abschmiert. Womit ich an dem Punkt bin, zu erwähnen, dass mir Voyager und Model D Reissue gleichermaßen zu teuer waren und sind, um mich für einen von beiden zu entscheiden. Mein (Vor)urteil den Voyager betreffend ist immer noch, dass er klanglich näher am Model D ist, als der sub37. Direkt vergleichen konnte ich das aber bisher nicht.

      Interessant wäre mal Verkaufszahlen zu vergleichen (vielleicht hat Peter da Infos parat). Gefühlt sehe und höre ich den Voyager auf Bühnen und in Studios öfter, als das Model D. Insofern bin ich auch nicht davon überzeugt, dass Moog mit der Entwicklung des Voyager falsch lag.

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    Moogfeld  

    Mein erster Gedanke war: Wow, sieht der Klasse aus, das wird die Pro/Contra Gemeinde ja mal wieder voll in Wallung bringen! Letztendlich muss aber wohl jeder für sich selbst entscheiden was für ihn gut oder weniger gut ist…..elitär hin oder her! In der Gesamtbetrachtung des Marktes ist alles inzwischen eigentlich besser als den je….. so facettenreich wie aktuell war die Auswahlmöglichkeit an interessanten Klangerzeugern nie!
    Die immer wieder aufkeimenden Vergleiche mit Behringer finde ich allerdings langsam zum Gähnen, irgendwo hat doch beides seinen Markt und ein bisschen mehr Toleranz und Bandbreitenblick von allen wäre manches mal echt nicht schlecht.

    • Profilbild
      Dave the butcher  

      Ich bin ja auch ein bissl so ein b-nörgler, aber ich geb dir recht. Soll doch jeder kaufen was er will! Und was er meint dass richtig ist oder so…

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      Mick  AHU

      Nicht nur dass das mit dem Moog nichts zu tun hat, den Moog One gibt es wirklich, auf Zebra 3 warte ich über 10 Jahre und es wird den Flughafen BER noch übertreffen!…das muss ja echt ein Monster werden!;-)…Urs betreibt gerade Imageschaden mit dem Thema und wirkt unseriös, besser wäre es zu sagen „das wird nix mehr!“!

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    Coin  AHU

    Es gab mal den Mini V von Arturia für einen Tag kostenlos.
    Seitdem nutze ich den für das Bassfundament in meinen Tracks.
    So gesehen hat das mich und die Musik schon geprägt.
    Ich mag den Sound und kostenlos war auch für mich nicht zu teuer.
    Das wird genutzt, als Werkzeug und mir reicht das.
    Hab mir da noch nicht Gedanken drüber gemacht.

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    polyaural  AHU

    So, wie das Gerät jetzt aussieht, wird es ein Instrument für Musiker sein. Damit fallen hier schon eine Menge Diskutanten heraus. Und was den Dampf angeht den drei OSCs mit einem hauseigenen Filter so produzieren wird der sich auf Bühnen austoben dürfen. Damit bleiben nur noch wenige übrig die wirklich zur Zielgruppe des One gehören. Und was Die (!) zu dem aktuell bekannten Infos sagen, das würde mich deutlich interessieren. Eine Hobbymusikermeinung habe ich selbst …

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      pol/tox  

      Alles was das Ding laut Specs bietet schreit nach Sounddesign und Klangforschung, keine Ahnung warum nur Keyboarder sich dafür interessieren sollten.

  29. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    ich habe den Voyager und spiele ihn sehr gerne, er ist wertig verarbeitet und der Klang ist eine
    Wucht.
    Der neue Moog ist aber definitiv für mich nicht erreichbar, da steige ich aus:)
    Wie immer, wird auch dieses Instrument seine Käufer haben.
    Gespannt bin ich allerdings, wie Moog „polyfon“ klingt. Die Erwartungen sind da entsprechend hoch.
    Was ist eigentlich überhaupt ein „richtiges“ Instrument? Muss es das teuerste sein? Oder eine bestimmte Marke? Ich denke nein. Jedenfalls haut Moog ganz schön was raus, in jeder Hinsicht:)

    liebe Grüße

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      polyaural  AHU

      Ein richtiges Instrument unterstützt den Musiker in seiner Ausdrucksweise. Da diese Eigenschaft nicht eindeutig messbar ist gibt es unterschiedliche Meinungen dazu. In meinen Augen gehört für einen Synthesizer die Tastatur zu den großen Unterscheidungsmerkmalen, die Übersichtlichkeit, die Abstimmung der Reglerwege, die Anordnung der Regler, die Professionalität an den Ein und Ausgängen, die Möglichkeiten der Phrasierung und die Möglichkeit das Instrument in einen größeren Kontext zu platzieren.
      .
      Davon ausgehend sind nur wenige Synthesizer tatsächlich Instrumente. Ich sehe den Moog Voyager oder den Model D in dieser Riege. Aber z. B. nicht die Boutiques, oder den Behringer Model D. Ich sehe den Roland Juno 60 darunter, aber nicht den M1 oder die Deep-Mind-Reihe. Ob ein Monatge dazugehört oder ein Kronos kann ich nicht sagen. Aber ich hoffe ich konnte klar machen was ich damit meine.
      .
      Wie der Moog One aktuell auf den Bildern daherkommt hat er die Anlagen dazu ein Instrument zu sein, und nicht nur ein Synthesizer, bzw. Klangerzeuger.
      .
      Eine Geige, ein Saxofon, eine Oboe, ein Cello ist nur durch seine Physik begrenzt, und teilweise über Jahrhunderte auf Performance und Phrasierung optimiert. Diese Optimierung kann nicht einfach durch einen Regler ersetzt werden.
      .
      Das nur zur Frage warum ich im Moog One die Ansätze zu einem „richtigen“ Instrument sehe.

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        Coin  AHU

        Lieber polyaural,
        ich habe lange nicht so viel Text gelesen, ohne eine Aussage zu finden.
        Ausser das Du nicht zum Musiker geeignet bist, meine ich.
        Vielleicht solltest Du lieber ein Buch schreiben. ^^
        .
        Bei einem guten Musiker spielt es keine Rolle, was
        er/sie zum musizieren nutzt.
        „Denn die Magie der Musik hängt nicht von der Technologie ab,
        die man benutzt, sondern von der Interaktion mit Ihr“
        (Zitat von Richie Hawtin)

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        elektrock  

        Boutique Serie mit Distortion bis es zur Musik wird oder Geweihe gegen einen Schildkrötenpanzer gehämmert – quasi als Sticks verwendet – klingt auch echt geil.
        Aber am liebsten sind mir die Instrumente mit denen man Musik machen kann.

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        hejasa  

        Hallo Polyaural,

        als ich anfing, in einer Band zu spielen, waren unsere ersten Verstärker Röhrenradios, deren Eingänge mussten Bananenstecker sein, Kabel also entsprechend gelötet werden. Gewünscht hätten wir fünf uns alle up to Date Equipment, war aber nicht bezahlbar! Heute, zwei aus der Band gehören heute zur Weltspitze in Klassik und Rock, zwei weitere unterrichteten Musiker, die auch dir bekannt sein dürften, weil sie „Instrumente“ spielen! Aber keiner der vier bedauert mit Equipment angefangen zu haben, was selbst heutzutage auf dem Sperrmüll nur schwer zu bekommen ist. Ich selbst baue mir zur Zeit ein Modularsystem zusammen, ich will selbst bestimmen, wohin der Klang gehen soll und mich nicht mehr in Moog und co. beschränken will! Moog One hin und her, auch der gibt vor und limitiert mich!

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        SynthNerd  

        Hallo Polyaural,

        deine (De)Klassifizierung des M1 (ich geh mal davon aus, du meinst den Workstation Klassiker von Korg) als quasi Nicht-Instrument lässt mich wundern.
        Laut sequencer.de wurden davon 250000 Stück gebaut. Die vielen Kunden hatten sich also überwiegend geirrt, als sie meinten, ein Instrument zu erwerben? Steile These.

        Aber nicht’s für ungut – Jeder hat ein recht auf seine subjektive Meinung und darf sie äußern – gerne auch mal bisschen gegen den Mainstream – teilen muss ich sie nicht ;-)

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    janschneider  

    Um den Preis mal zu relativieren: so viel geben manche Violinisten allein für ihren Bogen aus. Und der alleine macht noch nicht mal Musik ;)
    Relativ zu allem anderen, was auf dem Markt ist, ist der natürlich schon teuer… aber ist doch gut, dass der Markt für jeden was bietet.

  31. Profilbild
    Emmbot  

    Für mich unerreichbar. Aber top synth hat auch n top Preis. Schön das es sowas gibt man möchte auch träumen können.

  32. Profilbild
    Doc

    Ist eigentlich n Schnäppchen.

    Selbst in der Günstlings Version hast 2 Minimoogs ond nochn 6 stimmigen Polysynth.

    Zusätzlich:
    Effekte, 4LFOs, Sequenzer…. und, und….

    Für nen Mauerdurchbruch reichen mir auch 24 OSC.

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    psv-ddv  AHU

    Das Design ist verschwurbelt, ’ne Promenadenmischung aus Memorymoog, Waldorf Quantum und Alesis Andromeda.
    Der Memorymoog sah erheblich schlüssiger, professioneller und eleganter aus.
    Axel Hartmann der Dieter Bohlen des Industriedesigns.
    Egal.
    Erstmal abwarten wie das Teil klingt!

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        Theo Möbus  

        Genau das ist das Problem(chen). Bei der großen Anzahl an Knöpfen sollten diese schon etwas kleiner sein. Die hier sind zu klobig und ragen zu weit über die Skalen (über die Skalenstriche). Durch die große Anzahl an Knöpfen blendet einen die Alueinlage auf den Knöpfen regelrecht, der Kontrast zur schwarzen Gehäuseoberfläche ist daher zu stark. Die Beschriftung der einzelnen Sektionen hätte man doch (eventuell) wie beim Memorymoog oder Minimoog gestalten können, dort sind sie auf den ersten Blick erkennbar.

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        SynthNerd  

        für dieses Problem hatte Sony vor Jahren schon eine interessante Lösung für deren TV Fernbedienungen. Ich meine die hieß „reversible commander“ – einfach umdrehen, schon waren für Oma nur noch die wichtigsten Knöpfe verfügbar. Wär das ggf. ein Lösungsansatz? ;-)

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      Wellenstrom  AHU

      Hässlich finde ich den nicht. Von der Keyboardständerkante würde ich den nicht schubsen wollen. Bei Moog muss man halt klassisches Design irgendwie mit unterbringen, gehört ja irgendwo zur Marke. Wage mal zu behaupten, dass dem Designer (hier dem Herrn Hartmann) da nicht soooo viel Freiheiten bleiben, sich auszutoben.

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        psv-ddv  AHU

        Nee, das klassische stört mich nicht. Ich bin ein Fan vom Memorymoog Gehäusedesign und hatte sogar gehofft, dass Moog das als Zitat wieder aufnimmt.
        Nur wenn man eine so tolle Vorlage hat, sollte man das auch mindestens gleich gut oder besser hinbekommen. Oben im Artikel sind ja die Fotos von alt (Memorymoog) und neu (MoogOne) gut vergleichbar.
        Es sind beim neuen Moog einfach eine ganze Reihe designhandwerkliche Fehler und Schluderigkeiten zu sehen, die unnötig sind und mir bei den grossen Hartmann Projekten in den letzten Jahren immer wieder aufstossen. Der Mann hatte mal was auf dem Kasten. Ich will hier niemanden mit Details langweilen.
        Natürlich sieht der Moog One beeindruckend aus, bei der Menge an Bedinelementen und hochwertiger Hardware. Wenn die Begeisterung über das Edle, Neue mal verflogen ist, fallen die gestalterischen Fehler irgendwann auch Ottonormalnutzer auf. Gut für die Memorymoog Besitzer, der alte bleibt einer der schönsten Synths ever.

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          Wellenstrom  AHU

          Tu mich schwer, da schon irgendetwas einschätzen zu wollen. Der Memorymoog hatte ja z.B. noch kein graphikfähiges Display, eine spartanische Zahlentastatur usw.
          Mag dem damaligen Funktionsumfang genau so erstmal entgegengekommen sein. Bei seinem Nachkommen wird aber vermutlich noch einiges mehr unter der Haube stecken.
          Man muss erstmal sehen, welche Funktionsvielfalt da ist und wie man sie am besten bedienen kann. Bis jetzt kann ich da im Vorfeld noch nix zu sagen.
          Die VCO Sektion ist zumindest schon mal recht klar abgegrenzt. Zum Rest —- mal gucken. Auf dem ersten Blick etwas unübersichtlicher – kann sich aber ruckzuck wieder relativieren.

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            costello  RED

            Bin ich froh, dass ich kein Moogianer bin. Dann hätte ich jetzt ja schlaflose Nächte. Weder der Mini noch der Memory haben bei mir jemals auf der Wunschliste gestanden. Mir reicht der Prodigy (mein Opus 3 ist ja eigentlich mehr ein Stringensemble mit Moog-Filter). Mal ausprobieren möchte ich den Moog One schon gerne. Aber ich bin mir so gut wie sicher, dass er kein GAS bei mir auslösen wird.

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              Wellenstrom  AHU

              Bei mir KANN er kein GAS auslösen. So viele Pfandflaschen, wie ich dafür sammeln müsste, könnte ich in meiner kleinen Bude gar nicht stapeln. ;-)

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                TobyB  RED

                Gemäss Ferengi Logik sammelst du dann falsch Flaschen. Okay falsche Flaschen sammeln ist auch doof. Was meinst du wieviele Flaschen auf Festivals und Konzerten zusammen kommen… Da gabs hier die Tage eine Gerichtsverhandlung. Ich werf mal 800€ pro Monat aufwärts in den Raum. Ausserdem warum Leergut in der Bude stapeln? Ab damit in den Automaten. Ein paar Festivals später hast den Synth zusammen. ;)

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                  Wellenstrom  AHU

                  Nee, will ja den Bedürftigen nix klauen. Meinte schon das Sammeln der eigenen geleerten Pullen – quasi als Spardose. ;-) Nach 5 Jahren hätte ich was für ’ne Anzahlung beisammen.
                  Schubweise zum Pfandautomaten ist doof, Pfandbons gehen auch schnell mal flöten. ;-) Wenn, dann alles auf einmal….
                  Nee, ernsthaft…schöner Synth. Für mich aber überflüssig wie eine komplette Großkropferei. Sähe da für mich keinen Mehrwert.

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                    TobyB  RED

                    Bierflasche = 8ct Pfand. Wasser und Cola Einweg = 25 ct . Wieviel wolltest du trinken? Und wie lange wolltest du trinken ;-) Und wie lang wird die Schlange hinter dir am Automaten? :D

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                      Wellenstrom  AHU

                      Hehehe, da beißt du dich aber dran fest…. HALLO! Spassemacht. ;-)
                      Wollte damit nur dezent durch die Blume sagen, dass der Synth für meinereiner unleistbar ist.
                      Wolle Rose kaufen?

                    • Profilbild
                      Coin  AHU

                      @ Welle und Toby,
                      das mit den Flaschensammeln ist gar nicht so unrealistisch.
                      Bei mir um die Ecke finden jedes Jahr das „Summer Spirit“, „SPLASH“ und das „Spring-Break“ Festival statt.
                      Ihr glaubt gar nicht, wie viele Leute das Gelände abklappern
                      und dort Säckeweise Flaschen sammeln.
                      Ich glaube 500 Euro (pro Festival) sind schon realistisch.
                      Nur ich bin für sowas zu faul.
                      Es werden auch jedes Jahr mehr Flaschensammler dort,
                      weswegen sich das immer weniger lohnt.
                      Aber Hey, 10 Festavals Flaschen sammeln und dafür
                      den Moog One kaufen, ist doch ne geile Sache.

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              psv-ddv  AHU

              @costello: Du kennst ja meinen Synthihaufen und weisst, dass ich seit jeher bekennender ARP Jünger bin (vom Taurus mal abgesehen). Nun muss ich aber zugeben, nachdem ein guter Freund seinen Minimoog bei mir im Studio gespielt hat bin ich schwach geworden. Bei Interesse kannst Du gerne jederzeit auf einen Kaffee vorbeikommen und Dich von den Qualitäten der ModelD Reissue überzeugen. Ich warne aber vor GAS-Gefahr! Nicht dass ich am Ende Schuld an einer Bildungsmisere bin.

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                costello  RED

                Das mache ich gerne! Ich bin da aber eigentlich außer Gefahr, zumal ich noch die Akquisition des ARP Quadra budgetmäßig „verdauen“ muss :-))

                • Profilbild
                  psv-ddv  AHU

                  Hey, ich gratuliere Dir zum Quadra!
                  Super, das freut mich sehr :-)
                  Du bist ein würdiger Quadra Eigner.
                  Die Story dazu (es gibt ja bestimmt eine) must Du mir dann unbedingt mal erzählen.

                  • Profilbild
                    costello  RED

                    Ich wundere mich ja ein bisschen, dass Dein euphonisches Gehör das nicht herausgefiltert hat ;-) Letzter Blue Box-Report zur Roland CR-78, Klangbeispiele „Escape from Friedrichshain“ und „Spaßfraktion“. Quadra pur. Oder liegt’s an meiner Aufnahmekette ?

                    • Profilbild
                      psv-ddv  AHU

                      Nee, mensch, da habe ich damals den Klangbeispielen wohl zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Werde ich mir gleich nochmal reinziehen!

                    • Profilbild
                      psv-ddv  AHU

                      OK, habe die Flucht aus Friedrichshain gehört, unverkennbar der Quadra, super eingesetzt! Schöne Carpenter/Quadra Hommage! Das Melodieostinato das nach den Streichern einsetzt ist sehr geil. Habe die Klangbeispiele damals nur überflogen, da ich viel um die Ohren hatte, die CR78 selbst mal besaß und daher gut kenne. Da passt man einmal nicht auf und es entgehen einem richtige Perlen ;)

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          Cornel Hecht  

          @ psv-ddv AHU
          vom 04.10.2018 – 16:22 Uhr

          Du schreibs t“Es sind beim neuen Moog einfach eine ganze Reihe designhandwerkliche Fehler und Schluderigkeiten zu sehen, die unnötig sind und mir bei den grossen Hartmann Projekten in den letzten Jahren immer wieder aufstossen.“

          Kannst du das bitte näher erläutern?

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    gutomi  

    Na, da ist ja ganz schön was los hier und dabei haben wir noch nicht einen Ton gehört. Aber macht ja Spaß und hält mich wunderbar davon ab, das zu tun, was ich jetzt eigentlich am PC erledigen sollte ;-). Die Preisdiskussion finde ich lustig. Da kaufen sich Leute ein Modularsystem in ähnlichen Sphären und spielen immer noch monophon … . Oder wieviele Gitarren sammeln sich so im Laufe eines Gitarrerolebens an den heimischen Wänden? Und auch der Blick zu den Klassikern hilft, das Ganze einzuordnen … was kostet noch einmal eine gute Violine? Aber trotzdem viel Geld und wenn er auch so klingt, dann hat man was Schönes zum Träumen. Außerdem wenn ich mir die Instrumente anschaue, die durch meine Finger liefen, dann sind es halt die Wertigen, die geblieben sind. Gut, dass es die ganze Bandbreite gibt und toll von Moog, dass sie sich trauen, so ein Flagschiff zu bauen, bin gespannt.

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      Tyrell  RED 1

      Bist du dir da sicher? Würde mich in der preisklasse schon sehr wundern. Grüße, Peter

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        psv-ddv  AHU

        Ja, der gleiche Multistecker wie bei der Model D Reissue. Das ist definitiv extern. Ich frage mich nur, was daran schlecht sein soll?

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          Dave the butcher  

          Nervt schon. Mir is ein kaltgerätekabel reingesteckt lieber. Bei minisynths seh ichs ein, bei einem Monster wärs ein bissl schad.

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            psv-ddv  AHU

            Naja, Kaltgerätebuchse haben die leistungsfähigeren Ext.Netzteile auch, nur eben am Netzteil. Von der praktischen Seite ein kleiner Nachteil (das Externe kann man verlieren oder drauftreten) technisch gesehen eher ein Vorteil. Wird teils auch bei hochwertiger Studiotechnik praktiziert, weniger Einstreuungen in die Audioelektronik, weniger Hitzeentwicklung im Gerät. Für die Hersteller heisst das, keine Zertifizierungsbürokratie auf den verschiedenen Märkten, da nimmt man einfach ein Netzteil vom Großserienhersteller, das schon alle Zertifikate hat. Vorteil für die Vollnerds unter uns, man kann das besch… Schaltnetzteil welches Moog voraussichtlich mitliefert (siehe Model D Reissue) leicht austauschen.

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                  Hectorpascal  

                  Nun ja, vor einiger Zeit hatte ich einen Minilogue dessen Sound durch ein Lineares NT erheblich an Ausdruck gewinnen soll. Angeblich sind diese Art NT für Analogsynths vorteilhaft. Das wollte ich an meinen Analogsynths mal ausprobieren. Frage ist nur, welcher Synth profitiert davon? Eine Bass Station, 0-Coast oder meine Bastl-Modular Cases, die jeweils Schaltnetzteile drin haben? Da fällt mir ein, meine alten Midiverbs/Midifex haben auch schwere Trafos. Muss wohl mal Standard gewesen sein.

                  • Profilbild
                    psv-ddv  AHU

                    Ja, das war mal Standard. Damals verbot es sich eigentlich komplett, Schaltnetzteile für analoge Audiotechnik (und insbes. AD Wandler) einzusetzen. Es gab auf dem Markt einfach keine erschwinglichen und ausreichend störungsfreien Schaltnetzteile. Mittlerweile, dank besserer, miniaturisierter Spannungsregler, Filterstufen und nicht zuletzt dank der EU Regularien zur Energieeffizienz gibt es mehr Schaltnetzteile als Linearnetzteile am Markt. Die Stromhächsler sind erheblich effizienter, leichter und billiger herzustellen und können Länderunabhängig ohne Einstellung der Versorgungsspannung eingesetzt werden. Soweit so gut. Nachteil ist aber, dass die Restwelligkeit genanten Störungen am Ausgang eben nur begrenzt oder in eine Frequenz ausserhalb des hörbaren Bereichs verschoben werden können und das ist dann wieder aufwändig, wenn es richtig gemacht wird. Auch haben Schaltnetzteile tendenziell schlechtere Stromliefereigenschaften bei plötzlichen Verbrauchsspitzen. Eine Eigenschaft, die für Audioanwendungen nicht eben unwichtig ist (Transienten)….

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                      psv-ddv  AHU

                      Teil 2: …man kann trefflich darüber streiten was besser/wichtiger ist. Am besten selber ausprobieren. Meiner Erfahrung nach sind Schaltnetzteile im Studio problematisch, da sie auch das Netz und damit andere Geräte ohne ausreichende Filterung mit Einstreuungen ihrer Schaltfrequenzen verunreinigen können. Wer über Aktivboxen und Wandler mit Schaltnetzeilen (SEHR verbreitet) abhört wird vermutlich am Synth mit einem linearen Netzteil geringere Verbesserungen des Klanges hören. Man kann die Verunreinigungen in der Versorgungsspannung natürlich auch messtechnisch erfassen. Letztendlich gilt aber: Probieren geht über studieren. Was den Modularbereich angeht bietet z.B. EricaSynths auch lineare Netzteile für ihre Modularcases an.

                    • Profilbild
                      Hectorpascal  

                      Ok, danke für die ausführliche Antwort. Ich denke mal etwas auszuprobieren schadet nicht. Ich habe passende NT’s für Bass Station MK1, 0-Coast und Modular gefunden. Mascot macht lineare Netzteile mit variablen Spannungen und Doepfer hat ein DIY-Kit das ich gut in die Gehäuse einpassen kann. Ich habe auch den Gearslutz-Thread mit den Minilogue und den AB-Soundbeispielen gefunden:
                      https://www.gearslutz.com/board/electronic-music-instruments-and-electronic-music-production/1055681-new-korg-minilogue-37-key-synth-191.html
                      Mache er daraus was will! ;)

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    Mick  AHU

    16000,- DM in Zeiten wo fast jede Platine, Transistor und Poti aus China kommt und selbst von Moog dort produziert wird…und es inzwischen genug „Sound – Alternativen“ gibt, wie Software und Hardware in Sachen Polyphonie!?
    …das Alles mit den 70-80gern zu vergleichen „damals waren die Synth auch so teuer!“, ist schon ein Knaller und grenzt an Realitätsverweigerung aufgrund von GAS!

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      Robocob11  

      Realitätsverlust ist, wenn man 8.000,-€ heutzutage einfach x 2 nimmt um auf einen angeblichen DM-Wert von damals zu kommen.
      Der Vergleich den Peter zieht, ist absolut gerechtfertigt
      (siehe z.B. hier https://bit.ly/2ID4Wqo).
      Peters Schlussfolgerung ist ebenfalls richtig: Während ein neuer Opel Corsa heute noch den selben Wert hat wie ein neuer Opel Corsa 1982 (gemessen an der Kaufkraft des Geldes), hat auch der Moog One in etwa den selben Kaufpreis wie sein Vorfahre, der Memorymoog (ebenfalls nur verglichen nach Kaufkraft des Geldes)
      Das es heute jede Menge Synthesizer gibt, die deutlich billiger sind, stellt Peter ja nicht in Frage.
      Und ob nun jemand bereit ist sich heute einen Moog One zu kaufen hängt von der persönlichen Wertschätzung und dem finanziellen Mitteln ab.
      Für jemanden, der ein Monatseinkommen von 15.000,-€ hat, fällt die Entscheidung sicher leichter, als für jemanden, der nur 2.000,-€ verdient.
      Das nicht anerkennen zu können, ist Realitätsverweigerung.

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        Hectorpascal  

        Gegenwert ist das Stichwort. Wenn ich zu 99% Monophone Stimmen mit OSC, SVF und einen Modulator benötige, dann ist der Moog One einfach Geldverschwendung. Für einen Keyboarder bei einer Prince revival Band mit gutem Einkommen wahrscheinlich ein no Brainer. Ich denke das Keyboarder die Ansprechpartner sein werden, weniger der soundgeile Klangverbieger. Mir hätten auch 5 Stimmen gereicht und Bi-Timbral. Eventide was?? :)

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          pol/tox  

          Ich likede deinen Kommentar, merke aber an, dass ich als Nicht-Keyboarder wahnsinnig viel Spaß- und Synthesepotential in dem Synth sehe. Stichwort Drones.

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      ynwa

      Ich finde die Diskussion HW vs SW schon Sinnfrei, die Diskussion über den Preis noch viel mehr. Ich denke, dass man bei Moog genug mikroökomischen Sachverstand hat und nicht einfach einen beliebigen Preis setzt, der sich dann nicht am Markt durchsetzten kann.
      Im übrigen es gibt genügend Hobbies und Hobbyisten die weitaus mehr in ihre Leidenschaft investieren zumal ein Moog einigermaßen Werstabil ist, z. Bsp. ein High End Aficionado lächelt eher über 8000 € , ein Fussball Fan der alle 2 Wochen auswärts fährt , Funktionsmodellbau, Autotunning…
      etc. , etc. Leidenschaft kann Geld kosten.
      Aber dieses mimimi , ist mir zu teuer , geht doch viel billiger….,völlig Sinnfrei

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    Violator  

    Ich schwöre auf meinen Creamware MINIMAX und meinen Prodigy.
    Bin kein „Moog-Narr“. Ein Minimoog ist für mich auch nicht das „non plus ultra“ in einem guten Studio!
    Trotzdem ist es schön, bei Bedarf Zugriff auf diese Art von Klängen zu haben.
    .
    Zum Preis von Moog One: Nun, der Preis ist immer so hoch, wie der Kunde bereit ist zu zahlen.
    Es wird viele geben, die dafür bereit sind 6.000,-/8.000,- Ocken auf den Tisch zu legen.
    Ich bin es jedenfalls nicht.

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      lightman  AHU

      Jup, das ist der Punkt, an dem man nicht vorbeikommt: Der Preis von hochwertigen Gütern wird letztendlich von der Bereitschaft des Kunden bestimmt, seinen Geldbeutel mehr oder weniger weit aufzumachen. Das ist bei teuren Synths nicht anders als bei teuren Autos, wo es neben rein technischen und ökonomischen Gesichtspunkten auch ums Ideal und Prestige geht.

      Sicher könnte Moog ihre Topprodukte auch deutlich günstiger anbieten und würde dabei immer noch eine gute Marge haben, aber warum 5000 nehmen, wenn man auch ohne Murren 8000 nehmen kann… wenn’s dem Kunden taugt, ist doch eigentlich alles okay und beide Seiten sind zufrieden. Ist ja nicht so, daß es zu einem Polymoog keine bezahlbaren musikalischen Alternativen gäbe.

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    Dave the butcher  

    Den waveform Mix find ich cool. Man mixt erst saw/tri/ramp und auf der anderen Seite pulse/pulsewidth und mischt dann mit einem extrapoti die beiden. Wenn das modulierbar ist geht da aber einiges!

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      psv-ddv  AHU

      Ja, das ist ’ne sehr ergiebige Sache. Noch ergiebiger fände ich allerdings das stufenlose Durchfahren der Wellenformen wie bei den RSF Oszillatoren. Wenn der Moog das auch kann, muss ich trotz Hartmann Design Murx anfangen zu sparen.

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    Son of MooG  AHU

    Ty Unwin (der wohl so ziemlich alles hat, was es an Synthies gibt) bemerkte letztlich in sonictalk, dass der One nicht zu teuer ist., nur das Viele ihn sich nicht leisten könnten. Immerhin stecken da bis zu drei Poly-Synths mit Eventide-FX drin. Mit dem Design habe ich kein Problem; in vielen Details erkenne ich den Sub37 wieder, den ich sehr mag. Von solchen Flaggschiffen profitieren wir alle mit der Zeit; was heute State of the Art ist, wird morgen Standard sein…

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      Wellenstrom  AHU

      Da haste wohl vor ein Paar Tagen auch bei sonicstate reingeguckt.
      Hmmm, ich sehe da bei HW Synthesizern gar nicht mehr so viel Innovationspotential. Schöner Synth, der neue Moog, aber nix wirklich neues unter der Sonne.
      Spannender in Sachen Hardware finde ich gerade z.B. die Polyend/Dreadbox Entwicklung Medusa. Da wird wirklich ein anderer Weg eingeschlagen, verschiedene Konzepte miteinander verbunden. Übrigens derzeit bei sonicstate angetestet. Eben angeguckt. Spannend, was die kleinen Firmen so an Entwicklungsgeist aufbieten.

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      lightman  AHU

      Ty hat in Sonic TALK und anderswo immer wieder über sich selbst gesagt, daß er bezüglich Synths total unmäßig ist und ihn schon die bloße Ankündigung eines neuen Instruments von X oder Y in böse GAS-Zustände stürzt. Natürlich ist er ein vielbeschäftigter Profi, der sein Handwerk und das Geschäft beherrscht und mit vielen seiner Einschätzungen richtig liegt, aber als guten Berater für den Synthkauf würde ich ihn nicht bezeichnen, dazu ist er meines Erachtens zu voreingenommen. Er würde genauso über den One reden, wenn er 20.000 Dollar kosten würde, dann wärens halt nicht nur drei Synths und Eventide FX, sondern auch die göttlicheTastatur, das zungengeschliffene Holzgehäuse oder die vom Scheff persönlich eingedrehten Schrauben der Hauptplatine… ;)

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      pol/tox  

      ups, Son of MooG, wollte Daumen hoch machen, hab aber den falschen erwischt.

      Mit ewas fertigungs- und entwicklungstechnischem Wissen (14000 Bauteile) + einer Idee von Preisgestaltung kann man den Preis vl. eher nachvollziehen.

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      costello  RED

      Ja, der gute alte Gordon Reid, inzwischen selbst ein echtes Stück Musikgeschichte. Was er zum Memorymoog schreibt, deckt sich mit meinen Erfahrungen und ist der Grund, warum ich den nie so toll wie einen Prophet 5, Jupiter 8 oder Oberhein OB-Xa fand; aber da lässt der Moog One ja hoffen: „Although I love my Memorymoog, I was never a huge fan of it in live situations, not because it was bad synthesiser – far from it – but because it almost always sounded too strong, too powerful; far too often, it said “Oy! Listen to me” even when you wanted it to sit back in the mix and let someone or something else enjoy the spotlight. In contrast, the One offers far greater flexibility. Sure, it can fulfil the role of a 21st century Memorymoog, but its palette is much wider, ranging from delicate and aetherial pads to the most powerful monosynth leads and basses.“

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    Supremeja  

    Wird sicher ein heißes Thema. Jedoch liegt dieser Synth ausserhalb meines Budgets. Bin gespannt, wie sich diese Kiste verkaufen wird. Ich bin da mehr bei DSI…

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      arnimhandschlag  

      Dave Smith beißt sich wahrscheinlich gerade in den Allerwertesten, dass er für den Prophet X nicht ein oder zwei tausender mehr nimmt…

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        iggy_pop  AHU

        Oder er reibt sich die Hände, weil er plötzlich das preisgünstigere Konkurrenzprodukt am Start hat und dem geneigten Käufer schlaflose Nächte beschert mit der Entscheidung, „kauf ich den, oder lieber doch den anderen?“

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          gutomi  

          Konkurrenzprodukt?? Die sind doch wie Äpfel und Birnen oder Mangos und Ananas.
          Jedenfalls wird heute Nachmittag wohl der akustische Schleier gelüftet. Kopfhörer nicht vergessen.

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      Wellenstrom  AHU

      Vertrauensbildene Maßnahme, sach ich mal. Ist ja für den einen oder anderen Hardcore Fan vermutlich sowas, wie bei der Geburt eines eigenen Kindes dabei zu sein. ;-)

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    lightman  AHU

    Höre gerade die Soundbeispiele im Loop. Numan, Emerson und Rauschebass, beim Beispiel Monocycles rauschts wie bei mir aufm Master-Out, wenn ich vergessen habe, den Denoiser einzuschalten. Schöner Dreck! ;)

    Wie erwartet fett, schwer, mächtig. Klingt wirklich gut und wird sicherlich gerade wegen dieser gravitätischen Eigenschaften gekauft werden. Moogmusic hat bei dieser ersten Ladung an Sounds wohl die Klassiker im Ohr gehabt, mich persönlich würde noch interessieren, was der One jenseits des Schönklangs kann.

    Der FoH-Schocker ist zurück… oder was… „Damn, Keith, turn that bastard synth down!“…

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      TobyB  RED

      Die Fanfare for the common… wird mittlerweile überirdisch gegeben. Vielleicht kann dieser Synth die Einstein Rosen Brücke überwinden ;)

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          TobyB  RED

          Dagegen ist das MCU mit dem Awesome Mixtape Kindergeburtstag….

          „Der viral-kosmische Hammer des Tages: Vangelis, Giorgio Moroder und Wendy Carlos treten zum großen Synthesizer-Battle an. Vor Publikum und live im Fernsehen. Wer der drei Erzfeinde kann mit seinen Keyboards die meiste Energie erzeugen und so den Kometen, der auf die Erde zustürzt, zur Explosion bringen? Dem Gewinner winkt ewiger Ruhm, die Verlierer dürfen 100 Jahre keine Musik mehr machen. Eine erstzunehmende Herausforderung: Immerhin sitzt Präsident Ford im Publikum. Auch gut: Es fließt pinker Schleim.“ Das muss so laut… ;)

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    Wellenstrom  AHU

    Jo, der typische Moogsound eben. Viel Punch, druckvoll, untenrum sehr präsent, dick. Das Gehörte ist zwar gut, aber bis hierhin klassischer Brot und Butter Sound, spielt seine Stärken aus, wenn recht attacklastig.
    Jo, das Rauschen war schon ziemlich massiv in dem einen Bleistift.

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    ukm   11

    Ein richtiges Instrument – Donnerwetter. Ich hatte schon die Vermutung, dass in den letzten 30 Jahren vorwiegend Tischhupen verkauft wurden. Selbst bei den nichthupenden Vertretern (Masterkeyboards) ist es heute schwer, Qualität zu bekommen.

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      Kari  

      Was ist denn eine „Tischhupe“? Hab denn Begriff schon des öfteren in der Kommentar sektion gelesen.

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        Tyrell  RED 1

        Damit sind ursprünglich Alleinunterhalter-Keyboards mit eingebauten Lautsprechern und Begleitautomatik gemeint. Der Begriff ist abwertend gemeint. Heute wird er wohl auch auf Keybords und Synthesizer angewandt, wenn diesen minderwertige Qualität unterstellt wird. vg Peter

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          ukm   11

          … wäre noch zu ergänzen:

          Im Verlaufe der Musikentwicklung seit den 80ern wurde massenhaft Musik mit Keyboards produziert, die kompositorisch schwach war, und das mit Geräten, die 2^n Sounds aufweisen, von denen so gut wie keiner ohne Nachbearbeitung nutzbar war und auch dann nicht an die Qualität der nachzubildenden Vorbilder herankam. Da ist die Wahrscheinlichkeit groß, einen Punkt zu erreichen, an dem man das nicht mehr gerne hört.
          Mitunter fragt man sich, warum der Keyboarder in einer Band nicht zu hören ist. Völlig klar; wenn’s nicht klingt, dreht der Techniker zu, und das mit Recht.

          Wenn mich jetzt einer nach meinem Instrumentarium bei Live-Auftritten fragt, sage ich immer: Tischhupe mit Taschenrechner. Das ist dann meist der Motif XF7 mit 2 2in1- Convertibles. Dabei nutze ich vorwiegend Modelling-Instrumente; Samples nur, wenn es nicht anders geht – und es klingt. Das merkt man dann auch im Zusammenspiel mit der Band, und Üben macht auch mehr Spaß.

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    Atarkid  AHU

    Ich habe jetzt am Ende noch versucht mir den Moog schlechtzureden. Hauptsache nicht mögen das Ding, weil… Weil man ihn doch unbedingt haben möchte. Die ersten Videos die ich da gesehen hab, waren gelinde gesagt, Mist :)

    Und nun??? Ich schmachte und schmelze und leide… Könnt gut sein, dass ein großer Teil meines Equipments einer anderen Verwertung zugeführt wird :)… Und ja, ich mag eigentlich keine Polys, warum muss mich der Moog so heftig treffen?? Ich versteh es nicht, dabei bin ich doch gar kein Fanboy…. Hmmmm, ich hab immer noch zwei Nieren…

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    Wellenstrom  AHU

    „Rechts davon als mögliche Quellen 4 LFOs mit jeweils 4 Schwingungsformen.“

    Gemeint war da aber doch wohl das andere Rechts? Also, das links von der Mitte… westllich der Sahara von unten.

    Hehehe, und ich dachte schon immer, dass ICH eine besonders stark augeprägte Rechts/Links Schwäche hätte.

    „Rechts vom Display deutlich zu erkennen der Noise-Generator, aber auch die Chord-Funktion und daneben ein Regler zur Einschränkung der Polyphonie des jeweils angewählten Parts.“

    Rechts ist da, wo der Daumen links ist.

    Oder gibbet den Moog in verschiedenen Varianten für Links- und Rechtshänder? Wäre ja auch mal was. ;-)

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      Wellenstrom  AHU

      Aber heutzutage lässt sich eh kaum mehr unterscheiden, was links oder was rechts ist, und die Mitte ist auch gar nicht mehr so klar definiert. Und das meine ich nicht mal im räumlichen Sinne. Insofern geht das schon in Ordnung. ;-)

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      psv-ddv  AHU

      …Ich denke, er hat auch das Zeug dazu den doch etwas eingeschlafenen Gebrauchtmarkt für alte Synthesizer zu beleben (der One, nicht der Hans).

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        psv-ddv  AHU

        Mal sehen was da demnächst so alles an Jupitern, Prophets, Oberheims, Synthexen verkauft wird, um den Moog one zu finanzieren.

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          psv-ddv  AHU

          :)) Stimmt, das könnte er sogar eigenhändig mit dem Verkauf von Teilen seines Synthi-Fuhrparks erreichen…wenn er es denn wollte.
          Ich fürchte nur, Hans will nicht.

  45. Profilbild
    tomk  

    Das der dick wird steht für mich außer Frage. Bei dem Preis für ein Gerät klinke ich mich trotzdem aus, sollen die Profis ran die damit Geld verdienen. Jetzt andere A-Polys zu verkaufen um „einen“ Moog hinzustellen … nö, da bleibe ich bei bunter Vielfalt! Konnte mir auch kein Moog Modular gönnen und lebe trotzdem noch.

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      Wellenstrom  AHU

      Habe da, ehrlich gesagt, auf Soundebene auch nix anderes erwartet. Ggf. kann man sich noch die anderen Demos auf soundcloud reinpfeifen. Hier und da ist auch modulationstechnisch noch etwas geboten. Aber – ein guter Synth, den ich mir weder leisten will, noch leisten muss. Für Bühnenkeyboarder mit Sicherheit brauchbar. Aber mich stört zuviel Fatness und Dominanz eines einzelnen Synths im Mix eher, als dass der Wow Effekt da dauerhaft überwöge.

  46. Profilbild
    lightman  AHU

    Habe mir die anderen Soundbeispiele auf SoundCloud über die Anlage angehört, alle Regler nach rechts und der Nachbar von Oben hat auch vorbeigeschaut und gefragt, ob ich wohl was am Sträußchen hab.

    Alter Verwalter…

    Jetzt mal ohne Flachs und Schmarrn, bei einigen Soundbeispielen geht selbst mir altem Krachmacher das Herz auf, Junge, Junge, der Apparat klingt! Bitte dringend die hier eingestellten Beispiele erweitern (mindestens um „Cassette Saves“, „Harpsiblonk“, „Gentle Pads“ und „T-1000 Boot Sequence“).

    Fazit: Teuer, aber geil. Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.

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      tomk  

      Mein Nachbar schlug jetzt deinen genannten Beispielen folgend nicht auf, liegt vielleicht an nicht „alle Regler ganz nach rechts gedreht“. Moog klingt, weiß man spätestens durch MiniMoog! OB6 klingt auch, oder, oder, oder… doch. Im Mix hört man es Diskussionen folgend eh nicht, UHE-Plug tut doch auch?

      Ein Maserati ist besser wie Porsche, uND ein Benz besser wie Audi … oder doch lieber mit dem Fahrrad an den Strand, als mit der Limousine in die Arbeit?!!

      ProGerät, FETT, und wenn Chick Corea die Jazzline auspackt tropft mir der Speichel!
      Ich bin beides nicht – Freiheit! :)

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        lightman  AHU

        Ich bin da nicht voreingenommen und genieße ebenso wie du die Freiheit, daß selbst die vom neuen Moog gehörten Wohlklänge (oder auch die der Konkurrenz) keine Bedürfnisse in mir wecken, außer eben, den schönen Sounds zuzuhören und dabei meinen Nachbarn ein bißchen zu ärgern. :)

        Klar tuts am Ende auch ein Plugin, man braucht keinen One, um Musik zu machen. So ein Instrument will ja auch gespielt werden, und spätestens da trennt sich sowieso die Spreu vom Weizen.

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        Saxifraga  

        Ich find es immer wieder süss wenn die totalen ANALOG Fans den Sound von Moog so toll und viel besser finden, obwohl die Aufnahmen digitalisiert und komprimier und dann wieder entdigitalisiert und analog auf völlig verschiedene Verstärker, Lautsprecher und Räume losgelassen werden. Es muß also etwas „authentisches“ an diesem Sound sein der all diese Vorgänge überlebt! Ich schätze mal es ist die Erinnerung daran wie man die ersten male total begeistert von diesen Klängen war als sie neu und Stilbildend waren. Mein Behringer Minimoog klingt jedenfalls genau wie ein Minimoog und Steve Winwood wäre sicher fähig mir damit Schauer über den Rücken zu jagen. Der einzige Punkt wo analog digital überlegen ist, ist wenn man live Regler bewegen will. An dem Punkt können digitale meist einfach nicht schnell genug und auf die gleiche Weise wie „echt analoge“ reagieren. Obwohl der System-8 das ganz gut hinbekommt, aber der hat auch nur wenige Modulationswege und nur einen LFO.

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        Saxifraga  

        Ich find es immer wieder süss wenn die totalen ANALOG Fans den Sound von Moog so toll und viel besser finden, obwohl die Aufnahmen digitalisiert und komprimier und dann wieder entdigitalisiert und analog auf völlig verschiedene Verstärker, Lautsprecher und Räume losgelassen werden. Es muß also etwas „authentisches“ an diesem Sound sein der all diese Vorgänge überlebt! Ich schätze mal es ist die Erinnerung daran wie man die ersten male total begeistert von diesen Klängen war als sie neu und Stilbildend waren. Mein Behringer Minimoog klingt jedenfalls genau wie ein Minimoog (obwohl er nur eine Kopie ist) und Steve Winwood wäre sicher fähig mir damit Schauer über den Rücken zu jagen. Aber das gleiche schafft auch eine digitale Konserve wie eine Sampler.
        Der einzige Punkt wo analog digital überlegen ist, ist wenn man live Regler bewegen will. An dem Punkt können digitale meist nicht schnell genug und auf die gleiche Weise wie „echt analoge“ reagieren. Obwohl der System-8 (oder der Ultranova) das schon ganz gut hinbekommt, aber der hat auch nur wenige Modulationswege und nur einen LFO.

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          Wellenstrom  AHU

          Naja, bin nu wirklich kein Verfechter des puren, analogen Sounds. Aber dir müsste schon klar sein, dass unterschiedliche Synthesizer mit analoger Klangerzeugung und mit unterschiedlichsten Bauteilen bestückt auch unterschiedlich klingen. Und ein Moog hat nun einmal einen ganz typischen, fetten Grundsound. Kann man mögen, muss man nicht. So etwas lässt sich auch nicht zu 100% emulieren. Ob man diesen Sound nun braucht oder nicht, spielt da erstmal keine Rolle.
          Und die Sounds der o.g. Synths kannst du zigmal digitalisieren und komprimieren. Diesen ureigenen Charakter hört man raus. Gerade bei den Moogs. Da spielt es auch keine Rolle, ob da ein filigran agierender Keith Emerson dran rumspielt oder ein eher grobmotorischer Gary Numan.

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          lightman  AHU

          Ich hab das schonmal an anderer Stelle geschrieben, es gibt einen Punkt, wo sich die Musik über das Instrument und die Technik erhebt und zu etwas wird, das über die menschliche Fähigkeit zur Beschreibung hinausgeht. Da spielt es dann keine Rolle mehr, ob man mit einem Moog One, einem Korg Volca Keys oder einem alten Blecheimer auf der Bühne steht. Solche Momente haben zu 100% was mit dem Musiker selbst zu tun, auf Knopfdruck geht auch in der heutigen bzw. elektronischen Musik nichts und das Instrument ist auch nur Mittel zum Zweck, so gut und teuer es auch sein mag.

          Was den Wiedererkennungswert des Moogsounds betrifft, ist der für mich schon vorhanden, auch wenn es tatsächlich manchmal schwierig ist, Nostalgie und reines Gehör zu trennen. Klar kann das auch der Behringer Mini, wieso auch nicht, die Hersteller kochen alle nur mit Wasser, einschließlich Moog, und Behringer ist auch nicht doof. :)

          Ich mache keinen Unterschied zwischen analog und digital, für mich gibts nur Sounds, die ich mag oder auch nicht. Alles zu seiner Zeit.

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          psv-ddv  AHU

          @Saxifraga: Wenn Du den Unterschied zwischen Behringer D und Moog Minimoog nicht hörst, kannst Du auch nicht erwarten zu hören, dass die Artefakte digitaler Datenreduktionsalgorithmen keine 100%ige Schnittmenge mit den klanglichen Vorteilen analoger Signalverarbeitung bilden. Zumal Erstere bei der Entwicklung genau auf den Erhalt Letzterer hin optimiert wurden.
          Einfach ausgedrückt: Das kann man trotz YT-Kompression hören, wenn man hören kann ;)

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              Wellenstrom  AHU

              Also, der Booginger D ist wirklich eine Ausnahme. Der ist ein 100%ig gelungener Clone auf Soundebene. Wer da die Unterschiede zum Original hört, der meint, auch Schmetterlinge aus 5 km Entfernung husten zu hören.
              Aber jut, hier wollte man ja auch einfach nur ’nen Clone bauen. Letztendlich ist das der Moog Sound.

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    Dave the butcher  

    Pff, total uninteressant. Ein allerweltssynth. Klingt total scheiß. Und die Einzelteile werden in China produziert! Da krieg ich ja einen Container anderer synths um den Preis! Spricht mich optisch überhaupt nicht an! So wenige FEATURES! Keine Wavetables! Ich geh dann mal schlafen, hoffentlich erscheint er mir nicht im Traum.

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    Kingfisher

    Für 2000 Mücken würde ich ihn nehmen aber 9000€ ist mir der Vintage Sound nicht wert. Dann lieber den Qantum der hat wenigstens ganz neue Sounds.

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    Gerd Lange  

    Ganz schön viel Wirbel wegen eines neuen Moog-Synthesizers. Aber mir ist der vieeeel zu teuer. Zu viel Geld, zu wenig Polyphonie.
    Habe mir heute online den Yamaha MODX6 bestellt. Da bekomme ich mehr Synth für weniger Geld. Aber was solls, wer mehrere tausend Euros für einen Synth ausgeben will, der solls halt machen.

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      iggy_pop  AHU

      Mir wurde weiter oben mitgeteilt, daß das wie Äpfel und Birnen oder Mangos und Ananas sei. Ich dachte, ich reiche das mal weiter.
      .
      Hmmm, lecker. Obstsalat.
      .

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        Gerd Lange  

        Also ich besitze bereits einige Synths seit einigen Jahren und ich habe da so meine Ansprüche daran. Wenn ein Moog-Synth und ein Yamaha-Synth sich gegenüber stehen, dann ist das für mich nicht unbedingt ein Vergleich wie Äpfel mit Birnen.
        Für mich zählt heute, auch wegen knapper werdender Finanzmittel, was bekomme ich für mein knappes Geld. Da ist dann eben kein Platz für einen Moog-Synth, bei diesen Preisen. Beim Yamaha bekomme ich einen sehr gut klingenden Synth, mit zwei verschiedenen Synthesen und hoher Polyphonie und eben halt ohne Holz, stattdessen eben aus Plastik. Das Holz sollte aus Umweltschutzgründen möglichst bei Synths weggelassen werden. Es werden bereits genügend Bäume gefällt (siehe Hambacher Forst oder Stuttgart21).
        Darüber hinaus gilt, was ich bereits geschrieben habe, wer diesen Moog-Synth kaufen will, soll es halt (mich stört halt nur diese Holz-Sache).

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          Theo Möbus  

          Viel massives Holz und viel Aluminium. Der One ist ein ganz böser Synthesizer. Wer sich vom Bann des One befreien möchte, muss folgenden Zauberspruch aufsagen und sich dabei einmal im Kreise drehen: „Eno pylop golana rezise. Goom!“ Dabei das GOOM ganz laut aussprechen!

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            Gerd Lange  

            Hmm, ein etwas merkwürdiger Kommentar auf meine Einlassung. Der Moog One ist kein „böser“ Synthesizer. Er kostet viel und für mich eben in Bezug auf Preis und Leistung nicht meine Sache. Da muss man sich dann auch nicht über andere lustig machen.
            Und die Sache mit dem Holz ist ernst gemeint. Im Keyboard- und Synthesizer-Bereich muss man nicht auch noch Holz verbrauchen.

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              Theo Möbus  

              Deutsche und Humorverständnis … Ich wollte mich nicht lustig über Sie machen, über die „Huldiger“ schon, das muss erlaubt sein. Mit dem Holz sehe ich es genau so wie Sie, muss heutzutage nicht mehr sein. Aber die Moog-Fans wollen es wahrscheinlich genau so. Der One ist auch nicht meine Sache, hölzerne E-Gitarren für 4000,-EUR übrigens auch nicht.

              • Profilbild
                Gerd Lange  

                In Ordnung, ich sehe mich auch nicht als humorlos und ich bin da auf ihrer Linie, was Gitarren anbelangt.

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    amyristom

    Also jetzt mal ganz ehrlich, nüchtern und (soweit möglich) objektiv an die Sache herangegangen: Abgesehen von der (IMHO geilen) Optik und Haptik mal abgesehen, höre ich da ganz ehrlich a) klangtechnisch nichts neues und vor allem b) nichts, was man klanglich nicht genau so z.B. mit ner Kombi aus sagen wir mal Spectrasonics Omnisphere und einem Minitaur / Sub37 oder Behringer Model D in gleicher Qualität hinzaubern könnte. Ich wage zu behaupten, dass spätestens im Mix fast niemand bis niemand den Unterschied hören können wird.
    Oder um es klarer zu sagen: Ich höre einen sehr gut klingenden Synthie, aber nichts, was 6-8000 EUR wert wäre, da man absolut vergleichbare Resultate heute auch deutlich preisgünstiger machen kann.
    Die einzige Existenzberechtigung / das einzige Alleinstellungsmerkmal ist die dreifache Multitimbralität bei 3 Oszillatoren. Wer also im Studio noch keinen polyphonen Analogsynthie a la DSI-Synths + Minitaur + Sub37/Minimoog/Boog stehen hat, kann hier den Anschaffungspreis und Platz von 3 Synthies sparen. Aber rein vom klanglichen Endergebnis? Nee, das ist ein Liebhaberpreis aber faktisch rausgeworfenes Geld.

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      iggy_pop  AHU

      Klanglich soll das auch nichts Neues sein — ich sehe das eher als a) in die Zukunft gerichtetes Produkt, bei dem die Chancen, daß es in zehn Jahren noch funktioniert, ungleich größer sind als bei den mittlerweile 40 Jahre alten Originalen, und b) als Möglichkeit, etwas den alten Recken klanglich Ebenbürtiges zu erstehen, was weder den hohen Preis, noch den hohen Wartungsaufwand eines analogen Klassikers hat.
      .
      Ich schätze, das macht dieses Gerät ganz ordentlich. Die Frage ist, ob sich jemand für diese Art Klangfarben so ein teures Schlachtschiff hinstellt, nicht lieber kleinere Brötchen backt, oder womöglich sagt „Bei 8.000 Euro spare ich noch 3.000 Euro extra und kaufe mir ein Original“.
      .
      Das sind Probleme…
      .

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        amyristom

        Nun zum einen müssen das erst noch entsprechende Vergleichstests zeigen, ob man mit dem Moog One wirklich einen alten Memorymoog klanglich gleichwertig ersetzen kann (z.B. hat ja auch ein Voyager nicht wie zuerst erwartet einen Minimoog ersetzen können sondern war eher eine klangliche Alternative).

        Und zum anderen wie gesagt: In den Sounddemos höre ich einfach bis dato nichts, was andere preiswertere Analogsynthies und hochwertige Plugins nicht auch genau so hinbekommen (bis eben auf die angesprochene Multitimprabiltät => aber auch das kriegt man mit ner Kombi aus z.B. Omnisphere und einem Boog – 3 OSC Flächen plus Minimoog-like Leads/Bässen – eben gleichwertig bei deutlich geringerem Invest hin.

        Bleibt für mich die Haptik. Aber ganz ehrlich: Da kann ich vor mir selbst einen Invest von 6-8000 EUR einfach nicht rechtfertigen (obwohl ich es mir mit etwas Sparen leisten könnte). Da stimmt für mich einfach die Relation aus Invest und das was ich dann dafür als Soundmöglichkeiten zurückbekomme, hinten und vorne nicht.

  51. Profilbild
    steme  

    Uebrigens: Der Schmidt Synthesizer ist doch noch viel teurer. Ist der auch sehr viel besser ? Bestimmt gibt’s bald ein Sound demo video vom MOOG ONE bei Mr. Firechild zu sehen. Allerdings sind seine Demos fuer meinen Geschmack alle zu aehnlich um Klaenge vergleichen zu koennen…

  52. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    Klingt halt so, wie man sich landläufig einen Polysynth vorstellt, ziemlich dicke Hose allenthalben („Guck mal, mein Sohn, so klingt ein Sünntiseiser.“ — „Ja, Papa.“) — allerdings hatte ich bei den Demos das Gefühl, daß das allesamt Unisono-Klänge sind.
    .
    Naja, vielleicht hatten sie auch erst eine Stimme fertig, wer weiß.
    .

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      Tyrell  RED 1

      Glaube ich nicht. Vangelis schwört auf sein für ihn konstruiertes „Live-System“(auf Basis von Sample-Sounds) , dass er unter anderem mit 14 Fußpedalen bedient. Wie ich in seinem Studio war, stand da außerdem noch ein Arturia Origin in Verbindung mit einem Yamaha Reface CS , ein Korg Oasys sowie ein Jupiter 80. Das einzig Analoge war dort ein CS-80. Die Bilder von seinem Studio und seinem aktuellen Equipment findest du übrigens hier: https://bit.ly/2QxcOg2

  53. Profilbild
    Violator  

    Von mir aus stellt der sich die ganze Hütte voll damit.
    Macht für mich den Synth auch nicht begehrenswerter.

  54. Profilbild
    arnimhandschlag  

    Eventide sei dank hört er sich vollends gleich an wie der aktuelle Mainstream. Nichts gegen die Eventide-Reverbs, klingt sehr schön aber wenn jeder synth nur noch mit nem eventide verhallt wird dann klingt halt auch alles so gleich

    • Profilbild
      Markiman

      habe gerade nochmal auf der Herstellerseite nachgeschaut und gesehen, dass man ihn auch mit externen Nicht-Eventide-Reverbs betreiben darf während der interne Hall nicht benutzt wird.
      Puh, Glück gehabt!

    • Profilbild
      psv-ddv  AHU

      Da ist was dran. Als langjähriger Eventide Nutzer, kann ich bestätigen, dass die Hallprogramme zwar „schön“ klingen, aber nicht sehr transparent oder gar realistisch sind. Es entsteht eher ein süffiger Soundbrei, der sich aufgrund der recht günsitgen Verfügbarkeit der Eventide Pedale auch schon weit verbreitet hat. Einheitsbrei ist also nicht soo weit hergeholt. Man kann den Hall aber ausschalten und die Moog eigenen Modulationseffekte im One scheinen sehr gut zu sein.

    • Profilbild
      Markiman

      selber Scherzbold ;-)

      Aber es erinnert mich an die Werbung der lokalen Apotheke:
      „Sind Sie auch zu klein für Ihr Gewicht?“

  55. Profilbild
    Anthony Rother  

    Man muss sich einen Synthesizer nicht unbedingt leisten können um ihn großartig zu finden. Oder?
    Der Klang ist auf den ersten Blick über jeden Zweifel erhaben. Ich finde hier wird gerade nach dem Waldorf Quantum zum zweiten mal in diesem Jahr Synthesizer Geschichte geschrieben.
    Das Jahr 2018 – Gänsehaut.

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    Son of MooG  AHU

    Die Sounds im „A Meditation On Listening“ fand ich teilweise auch ziemlich soft und zurückhaltend, wie es sich für einen guten Polyphonen gehört. Aber auch meinen monophonen Moogs kann ich softe Sounds entlocken. Der One sollte neben Jericho-Bombast-Brass ja auch Streichel-Streicher und Vernell-E-Pianos draufhaben, wenn er als der einzige übrig gebliebene Analog-Synth das ausverkaufte Heim-Studio dominieren wird…
    Selbst wenn ich außer meinem Eurorack alle anderen Klangerzeuger zum besten Kurs verkaufen würde, käme nicht mal genug für den „kleinen“ One zusammen…

    • Profilbild
      lightman  AHU

      Geht mir ähnlich. Ich hab mal spaßeshalber im Kopf überschlagen, was mein Studioinhalt so bringen würde, da könnte ich mir dann vielleicht den großen One leisten, aber da ich ja nach der hier immer wieder zu lesenden Definition kein Musiker bin, würde mir das wenig bringen.

      A Meditation On Listening habe ich mir auch angesehen. Schöne Klänge, reichlich Promi-Endorsement, der visuelle Stil ist nicht Meins, da wird nach meinem Gefühl was altbackenes transportiert, was ziemlich sicher so gewollt ist… das ist ein bißchen so das Problem, das ich mit der neuen Firma Moog habe, auch wenn ich die (kommerziellen) Beweggründe dahinter nachvollziehen kann.

      Egal, das Gerät, pardon, Instrument klingt supergeil, lebendig, vibrierend, einfach schön. Vielleicht wärs aber doch mal interessant, zu hören, was wir (nicht auf dich bezogen, gell) Tischhupenbändiger, Billigheimer, Krachmacher und ewigen Dilletanten mit einer solchen Wucht an Synth so alles anstellen könnten. Talent ist ja zum Glück keine Sache des Geldes oder des Status.

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    tone traveler

    Der Moog One ist ein INSTRUMENT, Leute! Fragt mal einen professionellen Violinisten, was der bereit ist, für sein Instrument hinzulegen. Und genau darauf zielt das Video von Moog ab: da spielen Künstler, die ihren Synth als Instrument verstehen, nicht als Klangerzeuger im Studio oder Maschine zum Abspielen von Pattern und Sequenzen.

    • Profilbild
      tomk  

      Allerdings! Profis wie Chick Corea blasen einen auch auf der Bontempi Orgel weg wenn sie die Finger zum Solo fliegen lassen, oder wenn gar Carlos Santana auf der billigsten Gitarre im Laden die Saiten klampft.

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    costello  RED

    Der Preis mag hoch erscheinen. Aber für einen Elka Synthex, Memorymoog oder Jupiter 8 wird mehr (teilweise wesentlich mehr) aufgerufen, als für die achtstimmige Version des Moog One. (Der Jupiter toppt auf alle Fälle auch die 16-stimmige Version.) Ein Prophet 5 Rev.2 liegt auch nicht weit drunter. Lediglich ein Rev. 3, die Oberheims oder ein Jupiter 6 sind um einiges günstiger zu schießen. Mit allen Problemen, die solche bis zu 40 Jahre alten Biester so mit sich bringen. Also wenn jemand sagt: Once in a lifetime – ich würde ihn verstehen :-)

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      Moogfeld  

      @costello: Entspricht auch absolut meiner Sichtweise, das ist zu 100% „Vintage Reloaded“ ohne die Mucken und Zucken und die Angst die man mit den alten Möhren meist immer mitkauft…und von Eventide und anderen Neuzeit Goodies haben wir dann noch gar nicht gesprochen. Das Moog Video Nr. 1 finde ich übrigens mal ganz anders und trotzdem sehr Klasse, ich kann hier auch wahnsinnig viel an Organik raushören………der kratzt in meiner Denkweise echt an meinem Andromeda. Preislich geht der 16er bei mir aber auch gar nicht…8er eventuell, da muss dann aber auch was anderes aus meinem Sutdio noch dafür bluten. Klarer Fall, ich bin noch in der Findungsphase, mal sehen wie sich das mit mir und dem One weiter entwickelt. Da ich aus dem synthesiastischen Outback Deutschlands komme (=Augsburg) müsste ich aber eigentlich hier schon aktive Entwicklungarbeit leisten, ganz selbstlos sozusagen! :-)

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        Moogfeld  

        Ah ok, habs gerade auch gesehen: der 8er ist bei Thomann aktuell mit durchaus happigen 6.699 € gelistet. Die Entwicklungsarbeit wird somit von Status kurzfristig noch mal auf mittel- bis langfristig gesetzt!

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    Tyrell  RED 1

    Soeben hat dieser Artikel unseren Kommentar-Spitzenreiter von Platz 1 verdrängt, eine News zum Behringer Deep Mind 12 vom 9.8.2016. Ist doch interessant zu sehen, wie sowohl das obere als auch das untere Ende der finanziellen Fahnenstange, enorm polarisiert. Ich stelle mir liebend gerne einen Model D neben einen Moog One. Aber zum einen fehlt mir die Penunze für den Moog One und zum anderen prophezeie ich mal „Lieferzeiten ohne Ende“. Wetten?

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      tomk  

      Wären die Flocken locker hätte ich schon längst den Bestellknopf betätigt. Das ist doch „der Vater des SynthFetisch“ schlechthin!!! Wie Daniel Fisher nicht stillstehen kann … :)

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      Hectorpascal  

      Also, der Moog wird erheblich mehr Aufmerksamkeit bekommen. Wahrscheinlich ist er in diesem Moment schon Legende. Er ist wirklich ein Instrument der Neuzeit mit klassischem Ansatz. Muss man wohl neidlos anerkennen. Er klingt wie sehr gutes VST-Plugin und gleichzeitig fett analog.
      Als wertstabile Anlage wohl besser als Gold. Kaufen, einschweißen und in 30 Jahren wieder aufmachen. :)

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      SynthNerd  

      frag doch mal bei Moog nach, ob die der Redaktion ein kostenloses Exemplar für einen wohlwollenden Langzeittest zur Verfügung stellen möchten – wir hier würden das auch alle befürworten :-)

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    anttimaatteri  

    tja das teil sieht geil aus, hört sich geil an und das damit spielen ist garantiert auch geil. aber leider wie bei leica, allet geil aber einfach viel zu teuer. da müsst ich schon 10 jahre am stück sparen.

    ok, immerhin braucht man für den moog keine objektive mehr dazukaufen, sosnt wärens 20 jahre :D

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      swellkoerper  AHU

      Also wie damals in der DDR. 15 Jahre warten auf einen Wartburg war normal. Ich wusste es; gelernter Ossi sein zahlt sich irgendwann aus.

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          swellkoerper  AHU

          Den musste ich googeln – Hammer, danke für den Tipp! Die einzigen Ost-Teile, die ich je im Studio hatte, waren ein Paar RFT 3010, natürlich ghettostyle ohne Abdeckung. Man musste sich beim Mixen extrem Mühe geben, aber die Ergebnisse kann ich mir heute noch gut anhören.

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            SynthNerd  

            jo, an die B3010 erinnere ich mich auch noch – die war nicht schlecht, aber kein Vergleich zur BR25 – die war für ihre Abmessungen und den Preis der Oberhammer – hatten einige Profis damals in ihren Heimstudios. Und deren Hersteller Musikelectronik Geithain gibt’s heute noch – nur die Produkte sind nun keine Schnäppchen mehr. Aber für billig gibt’s ja andere Anbieter.
            Den Tiracon hatte ich mir damals gegönnt, aber wieder zurückgegeben. Ich vermisse ihn nicht, aber leicht sentimentale Gefühle kommen doch auf – es war mein aller erster Synthi.

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            TobyB  RED

            witzig, meine Mutter hat noch eine komplette RFT 3000 Anlage mit dem B 3010 nicht im Ghettostyle. Ich fand die klanglich bescheiden, nicht zu vergleichen mit einer BR 25 oder BR 50. Die brauchen nur eine leichte EQ Anpassung und anständigen Verstärker.

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              SynthNerd  

              richtig – die BR25 war genial und manche nutzen die heute noch.
              Die BR50 war deutlich größer und brachte dementsprechend tieferen Bass – klang aber für meinen Geschmack nicht so ausgewogen wie die BR25. Vom Design nicht zu reden – die BR25 war schick, die BR50 war…. ich sag mal vorsichtig: etwas gewöhnungsbedürftig.
              Zum Stichwort Ghettostyle bei der B3010 – ich denke den hat man nur erreicht, in dem man die Vorderfront gnadenlos entfernt hat – vermutlich mit Werkzeug oder etwas Gewalt – Der Hersteller hatte das sicher nicht so als Option geplant. Der swellkoerper kann das sicher bestätigen oder dementieren :-)
              Aber auch wenn die absolut nicht gegen die BR25 anstinken konnte – Als kleine Box für die kleine Stereoanlage war sie trotzdem brauchbar – da gibt’s selbst heute noch ne Menge schlechteres Material am Markt (Consumer Heimelektronik – nicht im Studio Sektor)

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                TobyB  RED

                Das Design war in der DDR immer zweitrangig. Das hat sich in den 80ern gottseidank etwas gebessert. Mein Vater fand die BR 25 an der RFT 3000 immer gut. Wobei ich damals zwischen 14-17 nichts mit seiner Musik anfangen konnte Blue Note, Jazz, Country und Western. Ich konnt mich nur für Green Onions und Booker Mc begeistern. Ich durfte allerdings meine Musik nicht über diese Anlage abhören. Ich hab grade gelesen, das die BR25 damals für 69 DM bei Conrad verkauft wurde. Heute bei Ebay teilweise nicht unter 150 € vertickt werden. Krass. Ich muss mal meiner Mutter die Dinger mal abschwatzen. Die stehen eh rum, Muttern findet den Bass zu fett.

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                  SynthNerd  

                  ja, wenn man an Trabi und Wartburg denkt, die über Jahrzehnte nur wenig Weiterentwicklung erfuhren (was nicht an den Entwicklern beim Hersteller lag, sondern an zentralen planwirtschaftlichen Entscheidungen), kann man das so sehen. Es gab aber auch manche Designentwicklung, die ich heute noch als gelungen empfinde – So z.B. Hifi Reciever RK5…RK88 von HeLi. Ist natürlich immer auch Geschmackssache.

                  Es gibt Klassiker, die sind zeitlos schön – Im Bereich Musikelektronik ist da für mich der Minimoog Model D das beste Beispiel.

                  Green Onions musste ich kurz googeln – bei Gemüse waren mir nur die Smashing Pumpkins ein Begriff („Bullet with Butterfly Wings“ hat mich seinerzeit sehr begeistert) – ja, kommt mir akustisch bekannt vor, wußte nicht, von wem das ist – nun weiß ich’s :-)

                  Bass zu fett? – kann nicht sein, wird mancher denken. Aber es hängt bisschen vom Verstärker ab. Am SV39000 hab ich bei eingeschalteter Loudness den Bass Regler tatsächlich ein bisschen in den Minus Bereich gedreht – sonst war es mir zu viel des Guten.

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        TobyB  RED

        iGude swellkoerper,

        ich hätte noch einen anderen Vorschlag, warum 15 Jahre warten? Soundcloud monetarisiert ab sofort Tracks von ProUnlimited Creators. Also, The KLF The Manual lesen, Tophit schreiben, veröffentlichen und Moog One kaufen :)

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          swellkoerper  AHU

          Siehe meinen Kommentar unten, im Eurorack stecken schon mindestens zwei Moog One. Leider oder zum Glück mach ich mir rein gar nichts aus Polysynths, für polyphone nichtparaphone Klassiker-Akkorde nehm ich Kontakt, das reicht mir. Aber als Instrument ist der One ein Traum. Übrigens glaube ich nicht, dass Soundcloud solange überlebt, um die Massen, die „The Manual“ gelesen & verstanden haben, mit dicken Moogs zu versorgen ;-)

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          Coin  AHU

          Hallo Toby, zu:
          „Soundcloud monetarisiert ab sofort Tracks von ProUnlimited Creators.“

          Gibts da irgendwo Infos ? Quelle ? Wie sieht das aus ?
          Das interessiert mich jetzt schon.
          Sowas sollte ja eigendlich von Spotify kommen.
          Da hört man aber nix mehr.
          Sorry fürs Offtopic

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            TobyB  RED

            Hallo Coin,

            ich bin dazu gestern per Mail eingeladen worden, weil mein SC Account sich dafür qualifiziert hat. https://bit.ly/2QHxylr Spotify arbeitet an einer Monetarisierung für alle direkt angelieferten Inhalte, das dürfte aber komplexer Werten, weil Spotify Verträge mit Labeln hat. Mehr kann ich dir auch noch nicht sagen. Die Kriterien nach denen Soundcloud die Künstler einläd sind recht intransparent. Nach deren Richtlinen erfülle ich die Kriterien eigentlich nicht, weil ca. 800 Follower und pro Jahr ca 10.000 Plays. Ich bleib da mal dran, wenn es eine Story gibt, liest du sie dann hier. Spotify und Soundcloud sind ein Thema für sich. Ich bin nicht der größte Fan von „Shared Economics“ und Appification.

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              Coin  AHU

              Ok, Danke Dir für die Infos.
              Dann brauch ich mir wohl keine Hoffnungen machen.
              Meine Plays gehen gegen 0.
              Der letzte Track „Oops“ ist 9 Tage online und hat 0 Plays.
              Dafür aber 2 Likes – so ein Quark.

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                TobyB  RED

                Bestimmt von den jungen spärlich bekleideten Soundcloud Groupies, die Promo verticken wollen ;-) Einfach ignorieren. Seine Musik mit Bots bei SC zu pushen, bringt dir einen Bann ein. Hast Geld für den Moog One gespart.

                Unterschätz den Faktor Zeit nicht. Follower und richtiges Hash-Taggen der Musik bringt schon Plays. Das wird ab einem Punkt ein Selbstläufer. Auch ohne die Soundcloud Groups. Ich mache bewusst keine große Promo für mein Solo Projekt. Hat den Vorteil, dass ich entscheiden kann für und mit wem und vor allem wann ich etwas mache. Weil was du so an Verträgen derzeit von Verlagen und Labeln vorgelegst bekommst geht teilweise gar nicht. Also planen und Plan umsetzen und dann klappts auch mit dem Moog One. :-)

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                  Coin  AHU

                  Hehehe, hast Du Soundcloud ?
                  Würde mal rein hören.
                  Das mit dem Skript gute Idee :D
                  .
                  Ich blicke hier nichtmehr durch….

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                    TobyB  RED

                    Seine Tracks durch Scripte zu pushen hilft nicht, diese so erlangten Plays werden aussortiert. Und laufen unter ferner liefen, es werden nur körperliche Plays gezählt. Ausserdem frag mal Soundcloud, wie die das finden. ;)

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                      arnimhandschlag  

                      Dann beauftrage ich ne Klick-Farm in Thailand

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          anttimaatteri  

          wenn ich einen tophit produziere und damit richtig asche mache, brauche ich garantiert keinen moog one danach zu kaufen hahaha

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      Numitron  

      Das lustige ist, die digitalen Leica werden von Panasonic gebaut.
      Dafür haben die eigenen Kameras auch leicaobjektive,
      Man zahlt also viel für den Namen wie hier.

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        TobyB  RED

        Hallo Numitron,

        hast du dir die Fertigung in Wetzlar angesehen? Leica kauft Platinen und Sensoren zu. Ich organisiere dir gerne eine Tour. Ich kann dir berichten, dass für den Umzug aus dem alten Leica Werk in Solms/Wetzlar in den neuen Optik Park in Wetzlar dezente 500 LKW Ladungen für den Umzug notwendig waren. Und komplette Fertigungslinien per Schwerlast umzogen. Der Punkt warum eine Leica ihren Preis hat, ist u.a. der Punkt Manufakturfertigung. Es wird zwar viel automatisch gefertigt aber der Anteil Handfertigung ist recht hoch. Und bei Optik ist die Qualitätssicherung auch sehr teuer. Das kostet.

        Falls du den Stream zur Fertigung eines Moog gesehen hast, die Zeit genommen hast und die Anzahl der Handgriffe hochgerechnet hast, liegt der Anteil von Handarbeit bei Moog One bei ca 70 %. Das kostet. Zum anderen wird bei Moog in Workshops gearbeitet. auch das kostet. Und wenn ich mich Recht erinnere gehört Moog als Company den Mitarbeitern selber. Die können als Company nicht mal eben zu einem Investor gehen oder Fund raisen für neue Produkte.

        Natürlich kann Moog einen Low Cost Synth wie den SL-8(von 1983) als Billig Spinnoff des Memory Moog bauen, bringt nur nix, ausser die Firma Moog an den Rand des Ruins.

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          TobyB  RED

          Ich find meine Leica gut aber es fotografiert sich anders mit ihr als mit meinen Nikons. Erstens weil die Nikon nunmal eine DSLR ist und die Leica eben nicht. Zweitens weil ich auf Grund der Objektive fotografisch ganz andere Möglichkeiten habe. Und genauso ist das bei Moog und anderen Synths. Wenn ich den Filtersound eines Moog künstlerisch brauche nehme ich ihn und wenn das Roland System 8 passt nehme ich jenes.

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          Numitron  

          Die digitalen Leicas sind dennoch umgelabelte Panasonics auch wenn sie in Deutschland gefertigt werden.

          Steht auch auf der Wikipediaseite.

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            TobyB  RED

            Numitron bitte genau lesen, Digilux, C Lux, D Lux, V Lux kommen als Zulieferung und OEM von Panasonic. Endfertigung, QS, Vertrieb, F&E sind nach wievor in Wetzlar. Ich organisiere dir gerne eine Führung. :)

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    Marko Ettlich  RED

    So da ist er. Und jetzt spart mal schön. Nudeln sind recht günstiges Essen, Wasser aus der Leitung. Kippen und Alk sind natürlich jetzt auch tabu. In zwei, drei Jahren hat man das Geld dafür zusammen. Wer ihn wirklich will, der schafft das auch. :)

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      TobyB  RED

      Ich warte bis mein Korg M One soviel bringt und schlagt dann zu, ich könnte allerdings auch auf Yamaha MODX und eine zweite Mother verzichten, das schafft auch was weg ins Säckel, zwischendurch mal einen Hit schreiben aber Nudeln und Wasser geht nicht. Noch nicht mal mit Letscho ;)

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    arnimhandschlag  

    Hat eigentlich nicht Moog mit dem Memorymoog damals sich unter anderem auch verkalkuliert als sie Konkurs anmelden mussten?
    Falls mir Geld völlig egal wäre würde ich auch die 16er Version in die Bude stellen aber das galt wohl damals auch für viele Interessierte

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      TobyB  RED

      Hallo Armin,

      nach dem Memorymoog kam noch der SL 8 1983, der wurde als Low Cost Moog eingeführt. Ich bin mit nicht sicher ob der der letzte Nagel war. Aber der SL 8 ist gebraucht nicht zu finden.

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        iggy_pop  AHU

        Der SL-8 war ein Prototyp, der nur auf ein paar Messen gezeigt wurde. Überlieferte Fotos zeigen etwas, aus dem rückwärtig eine Meter Flachbandkabel zu irgendetwas Externem rausgeführt werden.
        .
        Ob der SL-8 ein Billig-Memory Moog werden sollte oder den Memory Moog eine Ebene höher bringen, ist nicht überliefert. Nur die Tatsache, daß auch dieses Ding — halbgar, wie es zu sein schien — das Ruder nicht mehr hätte herumreißen können.
        .

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          TobyB  RED

          Low Cost Moog schreibt das Moogarchive ;-) Wie dem auch sei, 1983 war mit Sicherheit was anderes angesagt. Da muss man sich mal nur wieder The System in Beat Street bei den Roxy Auditions von 1984 ansehen. Da ist zwar ein Memorymoog zusehen. Aber man gucke sich den Rest an. Technisch gesehen war der SL 8 mit einem TI TMS 99/4 oder TMS9000 schon eine Innovation. Der SL8 hätte 16bit und diverse andere Sachen gehabt. Nur kam zeitgleich der DX 7 auf den Markt.

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        arnimhandschlag  

        Mag sein, dass was anderes angesagt ist gerade aber der Analog Hype momentan hat mmn auch schon den Zenit überschritten, früh oder später wird was neues her müssen. Und dafür, davon zu profitieren, kommt er reichlich spät. Andererseits ist sowas vermutlich mehr ein Liebhaberprojekt denn als ne laufende Geldpresse, das dürfte eher der Sub37 sein

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    ArvinG  

    Endlich die Gegenbewegung zu Beh***** Billigheimer ;-) Ist ja fast wieder wie in den 80ern, wer zum Teufel konnte sich damals eine 16-Spur leisten ?! Oder ein Synclavier, hehe. Preis hin oder her, das Dingens hat was. Spricht mich an im Sinne von Instrument. Ich könnte ins Überlegen geraten.

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      swellkoerper  AHU

      Viel Geld ausgeben kann man immer. Niemand hat dich daran gehindert, dein Erspartes in einen GRP A8, einen Schmidt oder Hartmann 20 zu investieren :-)

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    fitzgeraldo  

    Sensationelles Video!
    Ryuichi Sakamoto. Mein Held.
    Einem Moog One würdig.
    Ich finde das Instrument umwerfend. Obwohl ich weiß, dass ich es mir nie leisten werden kann.
    Aber das war mir damals schon beim Memorymoog, Jupiter 8, PPG, Oberheim etc. bewusst.
    Menschen brauchen Träume. Und hier ist wieder einer.
    Fein.

  65. Profilbild
    Dirk Matten  RED

    Das Gerät sieht wunderbar aus, ganz großes Kompliment an Axel Hartmann.
    Ob sich der brachiale Sound, für den Moog bei den monophonen Synthesizern berühmt ist und geliebt wird, polyphon gut in Produktionen einfügt, wird man sehen.
    Der Memorymoog kam damals zu spät auf den Markt, den andere Firmen schon gut und ausreichend bedient hatten, sehe ich da eine Parallele zu heute?
    Der einzige Memorymoog, der einen Kunden bei mir im Synthesizerstudio Bonn gefunden hatte, war der mit der exklusiven Serienummer 1, Edgar Froese wollte ihn haben.

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      tone traveler

      Moog ist ja bei der Entwicklung von Produktvarianten extrem kreativ. Einen abgespeckten 4 Voice Moog könnte man sich vorstellen. Würde ich an deren Stelle drüber nachdenken. Ich glaub für ihre Produktpipeline hat Moog noch einige Ideen. Irgendwann vielleicht noch mal klassische 5HE Module oder fürs Eurorack?

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      lightman  AHU

      Der One ist wirklich recht spät rausgekommen, gemessen zum Beispiel an den Synths von Dave Smith, von dem es nun schon seit knapp zehn Jahren wieder (analoge) Polyphone gibt. Allerdings halte ich den aktuellen Hype für wesentlich heftiger als zu Zeiten des Memorymoog, wo sich viele Musiker langsam in Richtung Digital umorientierten, weil so mancher von ihnen die bekannten Macken analoger Synths satt hatte und neue Sounds wollte.

      Heute wird das, was früher nachteilig war, regelrecht gesucht, es schwingt auch Nostalgie und der Wunsch mit, mal wieder was „echtes“ zu haben. Große Teile der Motivation, sich heute ein solches Instrument wie den One zu kaufen, gab es früher nicht so in der Art, daher glaube ich, daß dem Synth trotz seines hohen Preises ganz gute Absätze winken.

      Die Platzierung im Mix ist schon eine Herausforderung, wenn man sich einige der Soundbeispiele auf SC anhört, brettert der One da fast übers ganze Spektrum. Hört sich bombig an, aber könnte wohl so manchem Tonmann Alpträume bereiten. Aber nu‘, man wächst mit seinen Aufgaben, nicht wahr. :)

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        Hectorpascal  

        Kein Vergleich mit DS. Der war immer auf billig aus und hat nur auf dicke Hose gemacht. Da bin ich dem Behringer für den DM12 dankbarer. Moog hat hier 3 Osz. mit wählbarem FM-Routing am Start. Davon habe ich immer geträumt, bzw. musste im Eurorack strippen ziehen. Dann sind die o.g. unverschämterweise nicht mal splitfähig. Der Moog kann das dreifach und wahrscheinlich dynamisch. Wenn die CV-Sektion im Moog, ohne Aliasing und voll analog, den Wahnsinn modulieren kann, dann bin ich dabei. Wie sagte Costello oder war es wer anders? „Once in a lifetime“ oder „twice“, nach den knapp 10000 DM für meinen voll ausgebauten ASR-10 mit HD und Library damals.

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          lightman  AHU

          Beim Vergleich Moog und Dave Smith gehts mir nicht um Qualitätsfragen, sondern die Tatsache, daß Dave und andere Hersteller schon seit längerer Zeit analoge oder hybride Polyphone anbieten, während sich Moog in dieser Zeit erstmal sichtlich auf dem Markt orientieren mußte. Vom Voyager über die Phatties bis zur Neuauflage des Model D und jetzt dem Release des One dauerte es mehr als 16 Jahre (der Voyager kam 2002 raus, glaub‘ ich), bis es mit Moog soweit war. Da kann man schon die Frage stellen, ob das nicht ein wenig spät ist.

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            Hectorpascal  

            Tja, gab wohl keinen Grund eher was zu bringen. Auch jetzt wohl nur weil der Preis heiß ist und die Stückzahlen überschaubar. Real wäre der Preis wohl noch einen Tausender günstiger.

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      psv-ddv  AHU

      @ Herr Matten: Wo genau siehst Du denn die grossartige gestalterische Leistung von Axel Hartmann?
      Interessiert mich mal. Ich lasse mich gerne überzeugen.
      Mit ist bewusst, daß das hier beim grossen Tanz um das goldene Kalb eine unpopuläre Meinung ist, aber der Moog One sieht, wenn überhaupt, nicht wegen sondern trotz Axel Hartmann toll aus. Für mich ein Verdienst der grossartigen (namenlosen ?) Designer des Memorymoog.

  66. Profilbild
    ukm   11

    OK, wenn ich meinen Voyager zum Neupreis in Zahlung geben kann, würde ich es mir nochmal überlegen.

  67. Profilbild
    tantris  

    Wer Sounds bevorzugt, die auf dem Uralt-Konzept von VCO-VCF-VCA und LFO beruhen, mag dieses Instrument lieben. Mir reicht diese Art der Klangerzeugung heute nicht mehr – und schon gar nicht für 7000 Euro.

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      Kari  

      Naja, gibt ja nicht viel Hardware Alternativen zur subtraktiven Synthese. Außer FM fällt mir da nicht viel ein was als stand-alone erhältlich wäre. Wobei die aktuellen FM Synth’s auch oft einen Filter hinter den Oszillatoren haben. Ich würd mich freuen über neue brauchbare Klänge. Vielleicht ein Additiv Synthesizer, der auf aktuellem Stand der Technik basiert und diese Form der Synthese vereinfacht.
      Hab mir ein Eurorack gekauft, welches ständig erweitert wird. 7000€ waren da relativ schnell weg. Ich behaupte sogar, dass mein Rack mehr Möglichkeiten in Sachen Klang Vielfalt bietet als ein Moog One, aber eben nicht polyphon. Ich bin mir sicher das der Moog One in vielen Studios ein neues Zuhause finden wird. Wer sich diesen Luxus nicht leisen kann, har mehr Alternativen als je zuvor.
      Ich bin gespannt wie Dave Smith darauf reagieren wird. Ich kann mir vorstellen, dass einige potentielle Prophet-X Käufer am Ende doch lieber einen Moog One kaufen.

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