DAW für den Browser
Nachdem der eine oder andere DAW-Hersteller den Weg vom Desktop-System hin zu Tablet und Smartphone gegangen ist, geht FL Studio nun den nächsten Schritt. Im Rahmen einer Beta-Version könnt ihr FL Studio Web ab sofort testen – laut Hersteller bekommt ihr hiermit das vollständige FL Studio-Erlebnis im Webbrowser, inklusive voller Kompatibilität und nativen Plug-ins.
FL Studio Web
Ein großer Vorteil einer solchen Brower-basierten DAW ist natürlich die Möglichkeit, von jedem Computer dieser Welt mit Internetanbindung darauf zugreifen zu können. Eine separate Software muss nicht installiert werden und laut den bisherigen Informationen nutzt Image Line für FL Studio Web seine FL Cloud-Infrastruktur. Entsprechend kann man auch ortsunabhängig auf alle Dateien, Projekte, Templatesm uvm. zugreifen.
Seit Kurzem ist die offizielle Website https://fl.studio/login online. Interessierte Nutzer, die über einen FL Studio Account verfügen, können sich dort anmelden und die Browser-DAW ausprobieren.
In den nächsten Tagen werden wir diese News mit Sicherheit mit weiteren Informationen erweitern und euch über die Entwicklung bei FL Studio Web auf dem Laufenden halten.































Logischer Schritt.
@justcloseyoureyes wird es dann gratis?
Ein Aspekt, der mir dabei Sorgen bereitet, ist die langfristige Verfügbarkeit der Projekte. Wenn Arbeiten ausschließlich in der Cloud liegen, entsteht eine starke Abhängigkeit vom Anbieter. Sollte der Dienst eines Tages eingestellt werden oder der Anbieter vom Markt verschwinden, stellt sich die Frage, wie zuverlässig der Zugriff auf bestehende Projekte gewährleistet ist. Auch die Möglichkeit, Projekte in zehn Jahren noch öffnen zu können, erscheint bei Web-DAWs nicht unproblematisch.
Was passiert, wenn man sich auf Dienste in der Cloud verlässt, haben gerade Bose-Kunden erlebt, siehe https://www.bose.de/de_de/landing_pages/soundtouch-eol.html
Ich habe mich Anfang der 2000er für die Squeezebox entschieden, weil die Serversoftware Open Source war. Ich habe es nicht bereut. Nach dem Aufkauf durch Logitec wurde der Cloudservice abgeschaltet, aber die Serversoftware konnte man von Anfang an zu Hause betreiben. Sie wird heute als Lyrion Media Server gepflegt, inklusive Plugins für Wetter, Spotify, Soundcloud etc.
Originale Squeezeboxen werden nicht mehr hergestellt, aber es gibt eine reichliche Auswahl an Playern und – neben dem Webbrowser – Bedienungssoftware, auch als Apps.
Insofern: Als Technologiedemo ist eine Cloud-basierte DAW nett, aber wirklich damit arbeiten würde ich niemals. Das gilt für mich genauso bezüglich Software-Abonnements jeglicher Art.
@bluebell arg..
Logitech hat schon soviele Firmen aufgekauft.
die dann meistens verschwinden.
zumindest der Markennamen.
@Numitron mich hat es mit Loupedeck erwischt
@Dirk auch alles geändert?
@Numitron ja im Prinzip alles eingestampft
das Softwareupdate auf V6 wurde mMn verhunzt, während sie von Logitech aufgekauft worden sind.
Verkauf und Entwicklung eingestellt
https://loupedeck.com/de/blog/important-update-end-of-loupedeck-sales-and-future-development-plans/
@Dirk oje…
sehr ärgerlich 😕
@bluebell Ich stimme Dir zu 150% zu !
Abhängigkeit von der „Generosität“ eines Providers ist für mich ein No Go.
Leider machen viel zu viele Leute dieses Software as a service – Distributiosmodell mit.
Alles was in der Cloud ist wird überwacht, verkauft, zum KI-Training genutzt, usw. DAFÜR stehe ICH nicht zur Verfügung.
habe mich mit bestehenden Konto angemeldet und kam erstmal auf ne waitlist
Scheint überlastet zu sein wie Arturia…
absoluter schwachsinn und nebenbei erwähnt erzählen sie den leuten in den foren, die tlw seit über 10 jahren auf feature request umsetzung warten,sie hätten keine ressourcen frei.
zb einbindung externer fx hardware.
ein artikel dazu wäre auch mal angebracht.
ein artikel der aufzeigt womit imagline die leutet abspeist und dann ständig absolut unnötige dinge released.