Kraftvoller Subwoofer fürs Tonstudio
Die Image-Serie von Fluid Audio umfasst die aktuell größten Studiomonitore des Herstellers. Die aktiven 3-Wege-Monitore Image 2 haben wir bereits für euch getestet, nun bringt die Firma mit dem Fluid Audio Image 212S den passenden Subwoofer auf den Markt.
Fluid Audio Image 212S
Der Fluid Audio Image 212S ist mit zwei gegenüberliegenden 12″-Treibern ausgestattet. Die Verstärkerleistung liegt bei diesem Tonstudio-Subwoofer bei 2 x 500 W RMS und damit sollen laut Hersteller ausreichend Reserven zur Verfügung stehen, so dass der 212S auch im Tieftonbereich und hohen Pegeln akkurat und druckvoll bleibt.
Der Frequenzgang des Fluid Audio Image 212S wird mit 29 bis 110 Hz (-3 dB) angegeben, der maximale SPL liegt bei 120 dB (@ 1m).
Aufgrund des geschlossenen Gehäusedesigns sollen beim Image 212S keinerlei Strömungsgeräusche auftreten und Nachschwingen vermieden wird. Die gegenüberliegende Positionierung der beiden Treiber soll dazu dafür sorgen, dass das Gehäuse stabil bleibt und Verzerrungen gering sind.
Der Fluid Audio Image 212S verfügt über analoge XLR-Ein- und Ausgänge sowie einen digitalen AES-Ein-/Ausgang. Dazu bietet er eine variable Crossover-Frequenz, einen Gain- und Phasen-Regler, die Möglichkeit die Eingangsempfindlichkeit zwischen +4 dBu und -10 dbV umzuschalten und die integrierte Auto-Standby-Funktion zu aktivieren bzw. auszuschalten.
Die Abmessungen des Subwoofers belaufen sich auf 350 x 540 x 485 mm, das Gewicht beträgt 27,9 kg.
Erhältlich ist der Fluid Audio Image 212S ab sofort zum Preis von 2.099,- Euro.































Macht einen sehr soliden Eindruck – ohne viel Schnickschnack und überflüssige Einstellungen. Der Preis ist zwar relativ hoch, aber wenn der Klang stimmt und nichts matschig wirkt, ist das völlig in Ordnung. Meiner Erfahrung nach kaufen viele lieber günstige Studiomonitore. Da diese jedoch kaum (Sub-)Bass liefern, wird anschließend noch ein Subwoofer dazugestellt, anstatt gleich in etwas hochwertigere Monitore zu investieren, die von Haus aus ordentlich „Wumms“ haben. Meine KSD zum Beispiel haben eher zu viel Bass. Das liegt allerdings auch am Raum und an der Wand. Zwar könnte man den Bassgehalt über die 3-Band-Regler anpassen, aber da mir ein Richtwert fehlt, lasse ich es so, wie es ist. Ich denke, bei wirklich hochwertigen Monitoren braucht man keinen zusätzlichen Subwoofer. Selbst größere Studios setzen meist keine separaten Woofer ein, sondern nutzen einfach kräftige Lautsprecher mit großen Membranen, die ordentlich Druck machen. Wer also überlegt, Geld in Monitore und Subwoofer zu stecken, sollte sich fragen, ob es nicht sinnvoller ist, diese Summe in reine, hochwertige Monitore zu investieren, es sei denn natürlich, man ist wirklich dünnwandmagengrubenbasssüchtig! 🔊🔉🔈
@Filterpad ich interessiere mich für die Fluid audio fx 80.2
die gehen ja Recht weit runter.
andererseits ist der Raum recht klein (etwas unter 20 qm) und wegen der Nachbarin denke ich mir, kann ich die nicht wirklich ausnützen.
aber woofer mag ich auch nicht kaufen.
hmm. die mit 5 Zoll haben wieder deutlich weniger Bass.😁
@Numitron Naja, die Angabe von 35Hz-22kHz (+/- 2dB) auf der Homepage dürfte mehr Wunschdenken sein als tatsächliche Messung. Etwas weiter oben auf der Seite sieht man eine Messung, wo ab 60Hz der Frequenzgang mit geschätzt 20db pro Oktave abfällt. Aus dem Graph würde ich den -3dB Punkt eher bei 50Hz ansetzen.
Ich habe die FX80 Mk1. Die stehen gerade im Wohnzimmer in der Ecke und das ist eine akustische Katastrophe, daher kann ich den Bass nicht beurteilen. Aber der Graph ist da sicherlich dichter an der Wahrheit als der Wert in den Daten. Trotzdem sind aber die Phantommitte und das Panorama super. Ich glaube da macht sich das koaxiale Design bezahlt.
@jan1973 OK. danke!
ein Tester meinte sogar die fx50 (also 5 Zoll Version) gefällt ihm mehr.
ja, find das coaxiale schon sehr gut.
Preis ist Recht moderat und ich mach ja nur hobbymusik. 🤘😎