Fred’s Lab Buzzzy! Digitaler, polyphoner Synthesizer auf Kickstarter

10. April 2019

Digitaler Multi-Timbral Synthesizer für die Hosentasche

Dass die Superbooth naht, merkt man an der ständig steigenden Anzahl an Neuankündigen oder Leaks. Heute erreicht uns Neuigkeiten von Fred’s Lab, der neuen Firma von Frédéric Meslin (Ex-Waldorf). Sein neues Produkt hat den Namen Buzzzy! und ist ein kleiner 16-stimmiger, digitaler, polyphoner Synthesizer, der ab heute auf Kickstarter vorbestellbar ist.

Fred's Lab Buzzzy!

Buzzzy! basiert auf einem ARM Cortex M4 Controller und ist 4-fach multitimbral. Somit ist es möglich, vier MIDI-Kanäle an Sounds gleichzeitig zu spielen. Er besitzt vier verschiedene Synthese-Algorithmen, die einfach mit ersten Regel ausgewählt werden können.

  • Pulse produziert eine Vielzahl an Pulsbreiten und Rechteck-basierten Sounds
  • FM benutzt traditionelle lineare Phase-Modulation für FM-Töne mit Hilfe von Sinus-, Dreieck- und Sägezahn-Schwingungen
  • Wave benutzt Schwingungen mit schwacher Auflösung, um schmutzigeren Sounds zu generieren.
  • Noise setzt auf Rauschen mit verschiedenen Filtern (TP & HP) und Sample-Rates.

Das Oszillatorensignal fließt dann weiter in den zweiten großen Punkt des Buzzzy! Synthesizers, in die Effektsektion. Sie besteht aus drei Effekten, die man gleichzeitig nutzen kann. Setzt man alle drei Effekte und Algorithmen, die mehr Power brauchen, ein, so verliert man Stimmen. Die folgenden Effekte gibt es:

  • Space: drei verschiedene Reverb-Arten (Fort, Reservoir und Abyss)
  • Delay: Mono (mono delay/comb filter), Ping Pong und Chorus/Flanger
  • Filter: 24 dB/Okt. Multi,ode Filter (TP, BP/HP) mit interner Sättigung und Cutoff/Resonance-Kontrolle

Zur Modulation gibt es eine Hüllkurve mit Velocity, die entweder als AD (Attack, Decay) oder ASD (Attack, Sustain, Decay) agieren kann. Diese besitzt auch einen Looping-Modus, womit man sie wie ein LFO einsetzen kann. Einen eigenständigen LFO gibt es in der Engine nicht. Auch gibt es einen eingebauten Arpeggiator mit acht verschiedenen Modi.

Dem Nutzer stehen auf dem Interface vier Regeler wie auch sieben kleine Knöpfe zum Editieren der Sounds zu Verfügung. Bis zu vier Multi-Programme lassen sich im Flash-Memory auf der rechten Seite des Interfaces speichern.

Auf der Rückseite befindet sich einen USB-Anschluss für Strom/Computer (Firmware-Updates), eine MIDI-In-Buchse, zwei 6,3 mm Audioausgänge (Stereo) wie auch ein Kopfhörerausgang.

Der Buzzzy! Synthesizer ist ab sofort auf Kickstarter vorbestellbar für einen Preis von 235 Euro. Wer sofort davon überzeugt ist, kann ihn für 215 Euro als Early Bee bestellen. Ausgeliefert wird der kleine, spannende Synthesizer voraussichtlich im September.

Kickstarter-Kampagne startet heute um 10 Uhr.

 Beats  Keys  Studio  Vintage
Forum
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    Altered  AHU

    Der Frühling kommt, die Bienen summen durch die Luft… erst präsentiert uns Moog sein neues Vögelchen und nun dieses feine Teil… als ob die beiden für einander gemacht wurden

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    Hectorpascal

    Interessantes Teil! Ich suche was ähnliches, wo man sich z.B. die Wellensätze von verschiedenen Digitalos reinladen kann ohne selber lange samplen zu müssen. Besonders die von Kawai K4/1 und Ensoniq würde ich gerne in einen kleinen und modernen Synth sehen und hören. Vielleicht kommen ja User-Wellenformen zum hochladen als Update. :)

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    Mistercos

    Ja, klingt interessant. Es gibt auch schon neue Updates mit neuen Funktionen: speichern von 16 Multis, neue Modulation und midi control…

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    Fred (Fred's Lab)

    Hallo alle zusammen!

    Ich bin hier wider, um Ihnen mitzuteilen, dass der Kickstarter erfolgreich war und das Buzzzy! ist jetzt auf meiner Website erhältlich: fredslab.net

    Grüße aus Bonn,
    Fred

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