Geschrumpft: Pioneer DJM-V8 geleaked!

1. April 2020

Der mächtige Mixer in einer 4-Kanal-Version für schmale DJs

Pioneer DJM-V8

Pioneer DJM-V8

Ganz ehrlich, es wurde ja schon fast genug gewitzelt. Nach dem Release des Pioneer DJM-V10, dem neuen Pioneer DJ Schlachtschiff mit vollen sechs Kanalzügen, entfaltete sich die Kreativität des Schwarms um die Welt und es dauerte nicht lange, bis bearbeitete Bilder des Mixers in den Foren auftauchten.

Allen voran schritt der Pioneer DJ DJM-V30 mit 12 Kanälen und einem ewig langem Crossfader.

Pioneer DJM-V30

Photoshop-Fake: Pioneer DJM-V30

Mal angenommen, der würde wirklich gebaut, Black Madonna könnte sich hier so richtig austoben. Ja ok, wir wissen Bescheid, es war nass unter dem Mixer, deswegen ist der so gerutscht.

Zurück zum wirklich Thema und den richtigen News: volle 6 Kanalzüge am DJM-V10, ganz ehrlich, das werden die wenigsten DJs wirklich brauchen. Ich habe gestern noch Streams gesehen. Carl Cox mit zwei Plattenspielern am DJM-V10 oder Pete Tong aus seinem Studio, ebenfalls nur zwei Kanäle nutzend. Da können vier Kanäle herhalten für die Built-in FX und zwei externe Effektgeräte, ein Kanal bleibt frei als Spare. Aber am Ende hängt eh „nur“ ein RMX-1000 am Master-Insert und so bleiben vier volle Kanäle frei.
Dafür kostet der Pioneer DJ DJM-V10 aber eine ganze Menge Geld, zumindest wenn man nur 1/3 der Kanalzüge nutzt.

So dachte man wohl auch im Hause Pioneer DJ und schickt dem DJM-V10 den DJM-V8 hinterher. Eigentlich müsste dieser DJM-V6 2/3 heißen, zumindest wenn man die Kanalzüge korrekt herunterrechnet, aber der DJM-V10 hieß ja schon 10 statt 6. Ihr könnte noch folgen?

Also, V8: Mit der Power amerikanischer Muscle-Cars schießt die nun Pioneer DJ besitzende Alpha Centauri Inc. einen Mixer hinterher, der den Anspruch haben könnte, das neue Flaggschiff im 4-Kanal-Segment von Pioneer DJ zu werden.

Pioneer DJM-V8

Ein erster Blick: Pioneer DJM-V8

Der DJM-V8 ist die etwas geschrumpfte Version des DJM-V10, nun mit vier statt sechs Kanälen. Ansonsten bleibt auf den ersten Blick alles erhalten, wie man es von der großen Version kennt, speziell der Kompressor, die Beat-FX, die Built-in Effekte und die Send-Wege, die Settings speicherbar auf einer Floppy-Disc und das Multi-Mic-In zu Send Verhältnis, kurz MMITSR. Letzteres spielt gerade im Bereich der digitalen Ausgabe über AES/EMU eine wichtige Rolle, auch wenn das für viele DJs eher uninteressant ist, da diese den Mixer im Club ja nur selten selbst verkabeln. Zum Glück.

Man kann also auf die mächtige „kleine“ Version und weitere Infos gespannt sein.

Der Preis des DJM-V8 ist noch nicht bekannt. Es wurde etwas von 3763,87 bengalischen Dollar erzählt, was einem 1:1 Wechselkurs zu Euro entspricht. Damit wäre der DJM-V8 teurer als der DJM-V10. Der Grund dafür soll in der aufwendigen Modifikation liegen. So müssten zwei Kanalzüge entfernt und das Gehäuse verkleinert werden. Ob aus den beiden damit freiwerdenen Kanalzügen eines Tages günstiger DJM-V3 1/3 gebaut werden, ist noch unklar.

Wann der Mixer auf den Markt kommen wird, ist ebenso noch unklar. Man munkelt zum 1. April 2021. Bei dieser Info könnte es sich aber auch um einen schlechten April-Scherz handeln.

P.S.: Wir haben euch alle lieb!

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