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GForce OB-E V2, Oberheim Eight Voice-Emulation

22. Februar 2022

Besser + nun auch für PC

gforce ob-e v2 synthesizer plugin oberheim eight voice

Dass Dave Spiers die Dokumentation „Bright Sparks – Tom Oberheim“ kürzlich veröffentlicht hat, war offenbar kein Zufall, denn nun kommt die verbesserte Version des Synthesizer-Plug-ins GForce OB-E V2 mit Unterstützung von Tom Oberheim und Marcus Ryle.

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OB-E V2 ist eine Emulation des berühmten polyphonen Analogsynthesizers Oberheim Eight Voice. Die ursprüngliche Version des Plug-ins haben wir bereits getestet, über diesem Link gelangt ihr zu dem Testbericht.

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Für die neue Version wurden im Wesentlichen Verbesserungen unter der Oberfläche vorgenommen und die virtuelle Schaltung optimiert. Mit dem Vintage-Regler kann das unterschiedliche Verhalten der acht separaten Synthesizer zueinander beeinflusst werden. Außerdem wurde der Detune-Parameter deutlich verfeinert.
OB-E V2 verfügt über ein neues Reverb, zusätzliche 100 Patches (insgesamt nun mehr als 700) und eine Zoom-Funktion für den Sequencer. Mit dem hinzugekommenen Drum-Mode kann jede einzelne SEM-Einheit mit einer festgelegten Taste gespielt werden. Damit verwandelt sich der achtstimmige Synthesizer in eine analoge Drum-Machine mit acht Sounds. Zum Ausprobieren dieses neuen Modus werden 10 Drumkit Presets mitgeliefert.
Die GUI-Größe kann nun einfach durch Ziehen verändert werden, eine prozentuale Eingabe ist nicht mehr nötig.

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GForce OB-E V2 ist nun auch für PC erhältlich. Ursprünglich gab es das Plug-in ausschließlich auf der Mac-Plattform. Unterstützt werden die Schnittstellen VST, VST3, AAX (sowie AU auf MacOS) und es gibt eine Standalone-Version. Der Preis von 149,99 GBP (+ VAT) wurde zur Einführung der V2-Version auf 99,99 GBP (+ VAT) gesenkt.

Ab hier die Meldung vom 23. Februar 2021

gforce ob-e oberheim synthesizer plugin

GForce Software stellt mit dem Plugin OB-E eine Emulation des legendären Oberheim Eight Voice, der acht SEM-Einheiten zu einem achtstimmigen Analogmonster vereinte. Die gute Nachricht zum OB-E: Das Plugin erweitert die Möglichkeiten des Synthesizers. Die schlechte Nachricht: Das Plugin ist nur für Mac.

OB-E zeigt ein geräumige, skalierbare Oberfläche mit acht SEMs, zwei Output-Modulen für Level und Pan jedes SEM sowie eine Programmer- und Steuereinheit.
Die SEMs haben auf den ersten Blick den bekannte Funktionsumfang: zwei VCO (Saw, Pulse), zwei ADS-Hüllkurven, das Multimodefilter mit der Überblendung und Mixerfunktion. Doch es lässt sich mit dem so genannten Rear Panel auch eine Erweiterung öffnen, mit der das SEM einen dritten VCO hinzubekommt, der zusätzlich über Sine verfügt und sich auch als retriggerbarer LFO nutzen lässt. Weiterhin gibt es einen dedizierten LFO mit Fade-in sowie regelbare Zuweisungen für Velocity, After-Touch und Keyboard-Filter-Tracking. Diese Einstellungen können pro SEM unterschiedlich vorgenommen werden.

gforce ob-e mono

OB-E kann als monophoner Synthesizer mit nur einem SEM betrieben werden, wobei das Panel dann nur diese eine Modul mit beiden Panels darstellt. Im polyphonen Modus sind alle acht SEMs auf dem Panel abgebildet und zum Rear Panel muss umgeschaltet werden. Außerdem lässt sich OB-E im Unison-Modus spielen. Zu einfacheren Bedienung kann in die einzelnen SEM gezoomt werden.
Jedes SEM verfügt über Copy- und Paste-Tasten mit denen sich Einstellungen zwischen den Modulen kopieren lassen. Es gibt jedoch auch ein Group-Edit-Modus, mit dem sich alle SEM gleich editieren lassen, während im Off-Set-Modus auch alle SEM editiert werden, allerdings die eingestellten Parameter in Relation zum vorhanden Wert verändert werden.

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Das Plugin verfügt auch über einen Sequencer mit acht Steps, der an den Oberheim MS-1 angelehnt ist. Dieser verfügt über jeweils eine Reihe für Tonhöhen mit 48 Scaling-Optionen, Gate-Länge und Velocity. Das Tempo lässt sich zur DAW auf Knopfdruck synchronisieren und es gibt wahlweise eine unabhängige Speichermöglichkeit für Sequenzen.
Weiterhin ist ein synchronisierbares Stereo-Delay mit LFO und High-Pass-Filter vorhanden.

gforce ob-e plugin sequencer

Mono-Mode mit Sequencer-Panel

OB-E ist mit einer Library von über 600 Patches ausgestattet, die über einen separates Browser-Fenster verwaltet werden. Das Plugin kann polyphonen Aftertouch verarbeiten und ist für MPE bereit.
Es werden die Formate AU, VST und AAX unterstützt und es gibt eine Standalone-Version. Im Moment ist nur eine Version für Mac (M1 und Big Sur-kompatibel) vorgesehen. Ob es eine Windows-Version geben wird, ist nicht völlig ausgeschlossen, doch derzeit nicht absehbar.

gforce ob-e oberheim plugin rear panel

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Preis

  • 149,99 GBP + VAT
  • Einführung V2: 99,99 GBP + VAT
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Forum
  1. Profilbild
    nativeVS  AHU

    Ohne Windows version wird das leider fuer mich nichts; sehr schade. Ich hab kein interesse moderne software jetzt auch noch permanent auslagern zu muessen (das reicht mir schon fuer vintage software wie den Neuron VS).

    Es ist schwierig fuer mich die frustration hier in konstruktive worte zu fassen.

  2. Profilbild
    StereJo

    Ich freue mich! Habe gerade gekauft.
    Klingt xtrem knusprig – genial.
    PC Version kommt ja noch. Nicht traurig sein.
    Alles Gute – StereJo

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      a.jungkunst  AHU

      Wie verträgt sich das mit dieser Aussage aus obigem Text: „Ob es eine Windows-Version geben wird, ist nicht völlig ausgeschlossen, doch derzeit nicht absehbar.“?
      Ich bin optimistisch und nehme an, dass „der jim“ das recherchiert hat.

          • Profilbild
            Kazimoto  

            Ich denke mit Mac only kann man eine schnelle Mark machen und die mit Cracks überversorgten Windows-User heiß machen. Es gibt keinen Grund warum nicht vom Start weg alles verfügbar sein sollte. Die haben genug Plugins auf Windows. Ich gehe sogar davon aus daß der Oberheim lediglich eine Überarbeitung und Portierung bestehender Windows-Software ist, ich bin nämlich Hellseher. Der Rest ist Gelaber aber ok, so läuft es nun mal, immerhin hat Onkel Tom sein Gesicht gespendet.

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      tsueb-Opteryx

      mögest Du recht behalten!
      In einer Anwandlung blindmachender GAS-Verblendung habe ich ihn SOFORT nach erster Wahrnehmung gekauft und dann festgestellt: Da war doch was – ich bin PC-User!

  3. Profilbild
    eddy23

    Genau dafür hat man ja den Hackintosh, bzw. irgendein hässliches, vererbtes Steve Jobs-Erbstück aka Macbook: für die „Spa(r|s)tenSoftware“

    Musste mir letztens erzählen lassen dass selbst ein Macbook Pro für original 5500 von Apple gekauft, nach 2, 3 Jahren beim Hersteller nur noch 600 einbringt (weil mal geöffnet – au weh), ansonsten privat 1600 max. Bitte? Sorry, Spackozuschlag. Eindeutig! Und die Kämpfe mit dem OS lass ich mal aus, da ist selbst Win10 handhabbarer, weil mehr Historie. Ach ja, da hat bestimmt TobyB was zu zu sagen.

    Eine HP Zx20 (Z620, Z820, oder die x40er Equivalenz) Workstation von 2011 bzw. 2013 (je nach Bootblock) kostet mit ordentlichem E5-2600 v2 10/12-Kerner und 64-128GB RAM immer noch a weng (gut, es sei denn man zahlt mit Spesen). Und kann trotz max SATA3 x 2 mehr als so eine thermal-kompromittierte Aluwärmflasche; das zeigt mir schon VCV Rack.

    • Profilbild
      nativeVS  AHU

      Ich glaube die meissten waermflaschen empfehlen nicht so stark eingeheizt zu werden wie so ein chinesischer aluminiumblock.

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      Round Robin  AHU

      Wow, jetzt hast mal richtig rausgehauen.

      Ich glaube es interessiert keine Sau, was für ein Auto ich fahre.
      Zaunpfahl angekommen??? *lol*

  4. Profilbild
    HOLODECK Sven  

    Wow, diese Emu klingt fätt. Mich würde ein qualifizierter Kommentar zu den Wettbewerbern interessieren wie zBsp. mein bisheriger Favorit BX_Obwrhausen

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    herw  RED

    Ich oute mich mal als Atvocatus Diaboli: was ist denn an dieser Emulation eigentlich besonders? Im zweiten Video wird ein monophoner Beispielsound dermaßen über mehrere Minuten verklärt dargelegt, dass ich mich frage: das ist es jetzt? Ich kann nichts Besonderes erkennen. Man muss die Kirche im Dorf lassen: Das, was vor Jahrzehnten als Hardware völlig neu und unerwschwinglich war, ist heutzutage nichts Besonderes.
    Es ist nett, dass es solche Software gibt, aber die Verklärung ist völlig übertrieben.

  6. Profilbild
    defrigge  AHU

    In meinen Ohren klingt die nun immerhin auch für PC erhältliche Versaion 2 immer noch nicht besonders beeindruckend nach Oberheim 8-Voice. Die Oberfläche sieht prima aus, die neuen Features sind auch prima.

    Aber wie bei Arturia’s „Oberheim“-Varianten (die ich habe, aber kaum benutze) macht der klangvolle Name Oberheim noch nicht automatisch einen überzeugenden Oberheim-Sound. Das klingt mir alles etwas flach und dürftig.

    Auffällig ist auch, dass sich ín den Demo-Sounds bisher kaum oder keine berühmten Klangbeispiele emuliert finden – vielleicht auch, weil die Emulation im direkten Vergleich nur noch „ein bisschen ähnlich“ klingen würde und nicht als überzeugender Software-Ersatz rüberkommen würde (so wie das Synapse Legend für den Minimoog oder UHE Pro-Five für den Prophet 5 sind etc.).

    • Profilbild
      nativeVS  AHU

      Unter den sounds gibt es doch Lyle Mays‘ Ocarina sound der meines erachtens am naehsten zu dem ist was man auf „As falls Wichita, so falls Wichita Falls“ hoert; ich glaube der Birdland Bass (Weather Report) ist auch drin.
      Ansonsten fallen mir aber auch auf anhieb nicht so viele praegnante 4/8 voice sounds ein. Vielleicht liegt darin ja auch das problem, dass fuer einige leutet der SEM sound nicht DER Oberheim sound ist.

      • Profilbild
        defrigge  AHU

        Ja, es geht hier ja auch nicht um OB-X-Sounds. Der Oberheim SEM Sound hat für meine Ohren einfach viel mehr Punch als mir bekannte Software-Emulationen. Die GForce-Emulation klingt für mich enttäuschend schlapp.

        – Den Lyle-Mays-Sound kriegt man mit ziemlich vielen Synths ganz gut hin, sogar mit einem Prophet 6 oder Prophet 5, mit dem Lyle Mays ab 1980 selbst diese Art Sound verwendet hat:
        https://www.musicradar.com/how-to/the-art-of-synth-soloing-how-to-get-lyle-mays-signature-synth-sound

        – Der Birdland Bass überzeugt mich weder bei Arturia noch bei GForce. Es sind erkennbare Reminiszenzen, aber ich kenne andere Software-Emulationen, die deutlich näher an ihrem jeweiligen Original sind als es diese ist. Sogar GForce hat früher mit dem Minimonsta (auf damaligem Technikstand) und Oddity IMO einen etwas besseren Job gemacht.

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          nativeVS  AHU

          Ich versteh schon was du meinst zum Thema punch, aber ich hab da erfahrungen in beide richtungen.
          Als ich das erste mal vor Jahren ein neues SEM (bei Schneiders‘ damaliger exklave in Rough Trade East) gespielt hatte ich das gefuehl einen der schneidesten und punchigsten synths gespielt zu haben. Aber den 4-Voice den ich ueber die letzten jahre hin und wieder gespielt habe ist irgendwie immer zahm und schoen; hatte eigentlich wenig mit meiner ersten SEM erfahrung zu tun.

          Das schoene an den verschieden emulationen ist aber das ich fuer die schneidenden leads bx_Oberhausen und fuer die weichen 4-Voice sounds OB-E benutzen kann.

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