Prophet-5 Emulation mit Dual-Layer
Mit dem GForce Software Prophet-5 gibt es erstmals eine Emulation des polyphonen Analogsynthesizers, die offiziell von Sequential abgesegnet ist. Und wie bei allen Plug-ins von GForce wurden auch hier sinnvolle Erweiterungen in das Originalkonzept eingebracht.
GForce Software Prophet-5 – der Poly-Klassiker als Plug-in
Mit einer fotorealistischen Oberfläche verspricht das Plug-in, den Klang des Originals bestmöglich wiedergeben zu können. So wurde sich an der grundsätzlichen Struktur auch nichts verändert. Es gibt pro Stimme zwei VCOs mit Sync, Noise, Tiefpassfilter, VCA und die Modulatoren, einschließlich der Poly-Mod-Sektion. Der Arpeggiator fehlt natürlich auch nicht.
Unter diesem Link könnt ihr unsere Vintage-Story zum Sequential Prophet-5 nachlesen.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf das Filter gelegt, das sich zwischen den Revisionen des originalen Prophet-5 Rev 1 bis Rev 3 umschalten lässt, um die unterschiedlichen Charakteristika von SSM – und Curtis-Chips sowie das Resonanzverhalten der unterschiedlichen Versionen authentisch nachzubilden.
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Die bei den vorherigen GForce Plug-ins implementierte X-Modifiers wurden überarbeitet. Die zusätzliche ADSR-Hüllkurve und der LFO können nahezu allen Parametern zugewiesen werden. Darüber hinaus unterstützt das Plug-in MPE.
In der integrierten Effektsektion können Chorus, Phaser, Filter, Distortion, Tremolo und Compressor in zwei Slots ausgewählt werden. Zusätzlich sind Delay, Reverb und Pan Spread vorhanden.
Das erweiterte Panel für die X-Modifier und Effekt lässt sich einklappen.
Das Plug-in hat eine Dual-Layer-Architektur, mit der sich Layer und Splits realisieren lassen. Pro Layer sind bis zu 10 Stimmen möglich und auch die Einstellungen für Arpeggiator und Chord-Modus sind unabhängig für jeden Layer. Außerdem gibt es Mono- und Unison-Modi.
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GForce Software Prophet-5 ist in den Formaten VST2, VST3, AU, AAX und als Standalone-Version (macOS, Windows) verfügbar. Der Preis beträgt zur Einführung 83,- Euro, danach kostet das Plug-in 115,- Euro. Eine 7 Tage lauffähige Testversion steht zur Verfügung.































Ich wunderte mich schon warum auf dem VST-Plugin „Sequential“ steht, aber wenn es offiziell abgesegnet wurde, darf das auch sein! Es gibt doch hier auf Amazona garantiert einige mit einem P-5. Bei den Softwaresynthesizern ist bekanntlich meistens noch das Filter ein Thema. Hier wäre ein direkter Vergleich sehr interessant. Oftmals klingen auch die Softwaresynthesizer immer noch einen ticken cleaner als die teuren Hardwaregiganten. Das alles ist natürlich nur solo interessant. Im fertigen Mix ist das weniger von Bedeutung. Aber hey, für 85€ ist das fast ein must have. Cooles Teil mit dem sogenannten „Smith-Segen“ (Apropos: Was bedeutet dieser Segen konkret? Mit Weihwasser bespritzt oder Geld dafür bezahlt, zum Mittagessen eingeladen etc.pp?).
wie sagt man namenrecht ist hier wohl okay.
Sound: ohne vergleich ist schwer so. oder anders:
sequential latest series könnte man gegenhören.
TEO oder fourm? aber ja birne apfel. filter würde mich
aber interesieren.gutes analog filter vs. Gforce🙂
@Viertelnote Also wenn gegenhören, dann mit dem Prophet 5 aus den 80ern, dem aktuellen und natürlich die GForce Softwareemulation. Der Fourm wäre interessant, aber ich denke der klingt etwas anders wie auch der TEO. Das sind ja nur neue Synthesizer aus gleichem Hause, aber keine P-5 oder P-10.
@Filterpad ja denke ich so auch eben gleiche chanse. p5 80s.
@Viertelnote Im Netz gibt es schon Direktvergeiche: https://www.youtube.com/watch?v=t4N6aulQTZU
Klingt schon sehr nah dran, so wie zwei verschiedene Prophets aus der Zeit wohl auch minimal anders klingen.
Aber da reicht mir meine Version von U-He auch, eventuell ist noch die Softube-Version interessant, weil deren Synth auch in Softube Modular als einzelne Module reinladbar ist.
@ollo ah ja werde ich in gemüt ziehen.dankeschön für link!
@Viertelnote Das von ollo verlinkte Vergleichsvideo von Starsky Carr ist wirklich sehr gut und vor allem detailreich. Ich habe es mir gleich 2x zu Gemüte geführt. Ebenso hat mich überrascht, wie minimal die Unterschiede in dem Fall sind. So mal man vielleicht auch unterscheiden muss, zwischen einen neuem P-5 und einen aus den Früh-achtzigern. Abgesehen davon hat GForce mit die besten Simulationen, wenn man darauf Wert legt. Aber es zeigt wieder eindrucksvoll und dies mag definitiv nicht auf jeden Synthesizer zutreffen: wegen dem Klang braucht man in diesem Fall die Hardware tatsächlich nicht mehr! Das muss man genau so festhalten. Nur für das haptische feeling, dem stabilen Geldwert und den „persönlichen Stolz des Besitzes“ (nicht negativ gemeint), ist ein Hardwaresynthesizer Prophet-5 in der Anschaffung noch sinnvoll. Ich schließe mich hier keinesfalls aus: Hätte ich mehr Platz wäre ein Prophet schon längst mein eigen. Vielleicht schaffe ich in ein paar Jahren sogar Platz und kaufe einen (ggf. Prophet-6). Nicht umsonst gilt die Prophet-Serie als eines der besten analogen Synthesizern.
Kann ich die Software auf mehreren Computern / Laptops gleichzeitig verwenden ?
@Spartakus Hab die Software auf Laptop und Mac installiert, läuft 👍
u-he, TAL und GForce – da kann man mMn bedenkenlos zuschlagen. So auch bei dieser Prophet-Interpretation. Vielleicht ist sie nicht die zu 109% akkurateste. Aber das Gesamtkonzept ist für mich überzeugend. Gestaltungsmöglichkeiten (Layering, Xmod) und Klang in Relation zum CPU-Hunger. Da kann Expanse-5 leider nicht mithalten …
@fitzgeraldo Auf meinen Rechnern (Studio und live) nutze ich auch vorwiegend Synths von diesen drei Herstellern.
„Ein besonderes Augenmerk wurde auf das Filter gelegt, das sich zwischen den Revisionen des originalen Prophet-5 Rev 1 bis Rev 3 umschalten lässt, um die unterschiedlichen Charakteristika von SSM – und Curtis-Chips sowie das Resonanzverhalten der unterschiedlichen Versionen authentisch nachzubilden.“
Ich hätte mir noch das Fiter vom neuen Rev 4 gewünscht.
Kommt ja evtl als Update noch 🙂
Wie fitzgeraldo weiter oben hier schon erwähnte,
kann man bei den Sachen von GForce bedenkenlos zuschlagen.
Von GForce gibtˋs für Bestandskunden via Mail einen 10% Rabatt für den Prophet-5
und auf Audiodeluxe gibtˋs das Plugin auch mit 10% „Summer-Code“.
Für den Preis absolut umwerfend.
Kann ihn nur mit Prophet-5 Plugins vergleichen
(Die Hardware hatte ich leider nie unter den Fingern)
da ist der von GForce auf der Pole Position.
Der von Arturia hingegen, wirkt von der Power dagegen
einfach nur dünn und schlapp.
@weRSame ich nicht weiß wann aber Repro war erste emulation?
@Viertelnote Repro-1 und 5 (2017) sind natürlich fabelhafte Synths von U-he / Urs Heckmann, wie viele andere auch von U-he.
Zebra 3 spricht da für sich und wird für Jahre bei mir ein Liebling sein 😍
Repro habe ich heute deinstalliert, da mir der Prophet-5 von GForce jetzt einfach ausreicht
und bei mir immer mal wieder Platz auf der Platte geschaffen werden muss 😉
@weRSame So weit ich mich erinnern kann,
war die erste Nachbildung vom Prophet-5 der Pro 5
(später Pro 53) von Native Instruments.
Kann mich da auch täuschen, da es ja schon einige gab (Arturia, Softube,…oder eben auch der Repro 5 von U-he.)
@weRSame Stimmt. Das war eine der ganz ersten Hardware-Simulationen von Native Instruments. Bald danach kam dann der FM7 …
Es gab eine Zeit, da war auf fast jeder Bühne ein CP-70 und darauf ein Prophet 5. Das ist bald 50 Jahre her. Aber was mir heute noch gefällt: dieses Instrument hat ein fast vorbildliches Layout. Das kann mich auch heute noch begeistern. Nicht, dass es nicht auch andere gäbe, die das auch erfüllen. Bei mir war es halt das Prophet 5 UI.
Wegen der guten Kontakte auch zu Oberheim hoffe ich immer noch auf eine Veröffentlichung des Matrix 12.
Im JRR Shop mit dem Coupon „GROUP“ für knapp 70 $, umgerechnet ca. 62 Euronen. Hätte ich Repro-5 und Softube nicht, würde ich es blind kaufen. Ich selbst muss es definitiv nicht haben, aber Wer es braucht: (Ein wesentlich besserer Deal als bei Audiodeluxe)😈: https://www.jrrshop.com/gforce-prophet-5.html