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Gibson Gitarren: Die berühmtesten Modelle und ihre Geschichte

18. März 2019

Die Geschichte von Les Paul & Co

Gibson. In den Ohren vieler Gitarristen resoniert der Name ähnlich wie „Mercedes-Benz“ unter den Autofreunden – und vielleicht ist das auch gar nicht so verkehrt. Sowohl bei Gibson als auch bei Mercedes bewegt man sich bereits im Bereich des Teuren, Guten und vor allem Renommierten, wenn auch diverse Boutiquehersteller inzwischen in weit höheren Preisklassen agieren. Bei beiden Firmen kursieren trotzdem auch immer wieder Berichte über ominöse Qualitätsprobleme, beide Fangruppen agieren zum „früher war alles besser“, und keiner weiß so richtig, wie viel Geld man jetzt für das Produkt und wie viel für den Namen bezahlt. Obendrein betreiben auch beide Firmen Customshops und bieten darüber für sehr viel Geld ihre von Hand gefertigten Premiumprodukte an.

Gibson Les Paul Sunburst

Klassische Sunburst Les Paul mit Humbuckern: Seit über 60 Jahren Aushängeschild der Firma

Was kaum jemand weiß – Gibsons Kerngeschäft sind nicht Gitarren. Über diverse Unterfirmen ist das amerikanische Unternehmen, 2013 von Gibson Guitar Corp. zu Gibson Brands Inc. umbenannt, vor allem im Bereich Hi-Fi und Elektronik tätig. Den Markennamen Gibson verbindet man aber auf jeden Fall hauptsächlich mit moderat hochpreisigen E-Gitarren aus Mahagoni und mit eingeleimtem Hals, und darum wird es in diesem Feature auch zum größten Teil gehen. Verstärker, Akustikgitarren und ähnliche Nebenkriegsschauplätze bleiben weitgehend außen vor, um dieses Feature nicht komplett ausarten zu lassen.

Die Anfänge von Gibson Guitars

Der Aufstieg der Firma Gibson beginnt im späten 19. Jahrhundert im damals noch relativ ländlichen Kalamazoo in Michigan und liest sich zunächst wie eine typisch amerikanische Erfolgsgeschichte der Zeit. Dort baut Orville Gibson ab 1894 in einer Hinterhofwerkstatt Mandolinen. Mit instrumentenbauerischem Geschick wie mit Geschäftssinn gesegnet, ersinnt Herr Gibson eine optimierte Mandoline, die sich schnell und einfach in Serie fertigen lässt, lässt sich die Konstruktion 1898 patentieren und gründet 1902 eine Firma, zunächst vor allem zum Vertrieb der Instrumente.

Als Gibson 1918 stirbt, läuft die Firma weiter und stellt den Designer und Gitarrenbauer Lloyd Loar an, der in Folge einige erfolgreiche Archtop-Gitarren und Mandolinen konstruiert, die Firma aber bereits sechs Jahre später wieder verlässt. Unbeeindruckt von den Personalwechseln etabliert sich Gibson weiter auf dem Instrumentenmarkt und stößt 1936 auch erstmals in den Bereich der elektrischen Gitarren vor. Wohlgemerkt, zu jener Zeit war „elektrische Gitarre“ mehr oder weniger synonym mit Lapsteel, mit der „Electric Spanish“ ES-150 war Gibson seiner Zeit weit voraus und belieferte damit auch direkt einen der ersten E-Gitarrenhelden – Charlie Christian.

Gibson L-9 Reissue 2018: Auch heute baut Gibson noch Mandolinen wie einst

Während des bald folgenden Zweiten Weltkrieges ist die Schreinerei der Firma offiziell damit beschäftigt, Holzteile für Flugzeuge und andere militärische Anwendungen zu bauen, während der Gitarrenbau mehr oder weniger unter der Hand weiterläuft. Gibson stellt gezielt Frauen und ältere Männer ein, um nicht ständig Arbeiter ans Militär zu verlieren, und laut heutigen Firmenangaben wurden mehr als 25.000 Gitarren während des Krieges gebaut – offiziell damals keine Einzige. 1944 wird Gibson von Chicago Musical Instruments aufgekauft, die 1948 Ted McCarty einstellen. Dieser steigt schnell zum Firmenchef auf und gilt ab 1950 als die treibende Kraft hinter den folgenden Innovationen und der Marktdominanz des Unternehmens.

Ebenfalls an ein frühes Design angelehnt: Akustikgitarre Gibson SJ-200

Frühe Innovationen von Gibson

Elektrische Gitarren sind im Prinzip eine Entwicklung, die auf den in den 1930er Jahren entstehenden Big Band Sound zurückgeht. In den mit immer größeren und lauteren Bläsersektionen ausgestatteten Jazzbands und Tanzorchestern hatten Gitarristen immer größere Schwierigkeiten, sich durchzusetzen. Experimente mit Telefonhörern oder Mikrofonen in Banjos entstanden schon vor dem Ersten Weltkrieg, aber den Durchbruch brachte erst der magnetische Tonabnehmer, den die National Guitar Corporation, aus der kurz darauf Rickenbacker wurde, ab 1932 in der berühmten Frying Pan Guitar verbaute.

Elektrische Gitarren stellten daraufhin verschiedene Hersteller in Kleinserien her, aber das erste wirklich populäre Modell war tatsächlich die erwähnte Gibson ES-150 für 150,- Dollar samt Verstärker. Kaufkraftbereinigt entspricht das etwa 2600 Dollar in 2017, womit sich an den Gibson-Preisen offensichtlich nicht viel geändert hat. Diese Konstruktion ging zurück auf einen von Walt Fuller konstruierten Singlecoil-Pickup, den Gibson ab 1934 zunächst als Zubehör verkauft hatte. Die steigende Nachfrage nach dem Tonabnehmer führte 1936 dazu, dass Gibson eine akustische Jazzgitarre serienmäßig damit ausrüstete und als ES-150 auf den Markt warf. Durch den Jazzgitarristen Charlie Christian wurde der Tonabnehmer dann als „Charlie Christian Pickup“ bekannt, wodurch man auch direkt den ersten Signature-Pickup der Geschichte hatte!

Ur-Modell Gibson ES-150

Versuche mit Solidbody-E-Gitarren gab es in den 1930ern auch schon, ein gewisser Les Paul baute sich bereits 1940 eine, und Vivi-Tone hatte ein solches Instrument bereits 1934 im Angebot. Bei Gibson baute man aber vorerst ausschließlich die erprobten elektrischen Archtops, die erste Solidbody-E-Gitarre stellte man 1952 vor. In der Zwischenzeit hatte man aber ein weiteres legendäres Stück Equipment erfunden: den P-90. Dessen erste Version baute man ab 1940, offiziell eingeführt wurde er 1946 – wir erinnern uns, offiziell war Gibson während des Krieges ein Rüstungsunternehmen – und baute keine Gitarren.

Bis heute im Programm: Gibson L-5, deren Urversion 1923 erschien (die aber erst später elektrifiziert wurde)

Danach ging es Schlag auf Schlag. Der Nachfolger der ES-150, die ES-175 mit P-90-Tonabnehmern, war ein Verkaufsrenner und dazu ein Novum: Erstmals hatte Gibson eine Gitarre mit zwei Tonabnehmern im Angebot, wenn auch das Grundmodell bis 1953 nur einen hatte und der Zweite einen saftigen Aufpreis kostete. Aus einer Kollaboration mit dem Gitarristen Les Paul, der schon seit Jahren mit Solidbody-Gitarren experimentiert, entstand 1952 die gleichnamige Gitarre mit Mahagonikorpus, Ahorndecke, eingeleimtem Hals und zwei P-90, die den weiteren Verlauf der Firma maßgeblich beeinflussen sollte.

Die Gibson Les Paul E-Gitarre – der Klassiker

Wie bereits erwähnt, ist der Markenname Gibson heutzutage mit dem Namen des Gitarristen Les Paul verbunden. So sehr, dass die nach ihm benannte Gitarre heute bekannter ist, als der Mann selbst. Jeder Gitarrist dürfte wissen, was eine Gibson Les Paul ist, aber nicht jedem ist überhaupt bekannt, dass es auch mal einen gleichnamigen Musiker gab!

Lester William Polsfuss, der seinen Namen für die Bühne zu Les Paul verkürzte, hatte schon seit Mitte der 30er Jahre mit Solidbody-E-Gitarren experimentiert. Die zu der Zeit vorherrschenden elektrischen Gitarren waren allesamt Hollowbody-Instrumente, also mit vollem Akustikgitarrenkorpus. Das wiederum führt zu einer erhöhten Koppelanfälligkeit durch Aufschwingen des Korpus bei höheren Lautstärken. Les Paul spielte aber nun offensichtlich gerne laut. Der Mann hatte somit ein Problem, aber auch eine Idee. Er sägte seine Gitarre auseinander, schraubte Hals, Steg und Tonabnehmer an ein Kantholz und baute dann den Korpus wieder drum herum. Klarer elektrischer Klang ohne Rückkopplungen, voilà! Als Les Paul allerdings seine Freude mit dem Rest der Gitarristenwelt teilen wollte, erlitt er allerdings zunächst Schiffbruch. Seine Anfrage bei Gibson, diese Art Gitarre in Serie zu fertigen, wurde 1946 abgeschmettert. Man sei ein seriöser Instrumentenbauer, und so einen Unfug werde man sicherlich nicht mitmachen.

Der betagte Les Paul in den späten 2000ern mit seiner Gitarre

Das Gibson am Ende doch eine Solidbody-Gitarre für Les Paul baute, dafür war ausgerechnet Leo Fender verantwortlich. Der Radiotechniker nämlich hatte keinen Ruf als „seriöser Instrumentenbauer“ zu verlieren, scherte sich auch sonst herzlich wenig um Konventionen, und warf 1950 die Esquire und die Broadcaster, aus denen ein Jahr später die Telecaster wurde, auf den Markt. Das Ding war bei allen Maßstäben keine gut konstruierte oder gefertigte Gitarre, sondern in Billighobel aus Erlen- oder Eschenholz mit angeschraubtem Ahornhals und einem oder zwei Tonabnehmern. Vintage-Fender sind heute gesucht und teuer, und Erle und Esche im Olymp der Tonhölzer angekommen, aber Anfang der 50er war das Ganze eigentlich eine absolut dilettantische und mit vielen Anfangsproblemen behaftete Budgetkonstruktion.

Dafür aber etwas Neues, und vor allem günstig zu haben – und der „Unfug“ verkaufte sich wie geschnitten Brot. Gibson musste nachziehen. Also kontaktierte man Les Paul noch einmal, und entwarf mit ihm als angeheuertem Consultant ein neues Gitarrenmodell. Wie weit der Einfluss Les Pauls wirklich ging, darum wird sich gestritten – Gibson-Präsident Ted McCarty behauptete, Les habe sich lediglich die Gitarre angesehen, ein paar Detailverbesserungen beigesteuert und dann Gibson seinen Namen für die Gitarre verkauft, während Les Paul darauf bestand, das Instrument maßgeblich konstruiert zu haben. Üblicherweise liegt die Wahrheit bei solchen Fragen irgendwo dazwischen.

1952 kam jedenfalls die erste Gibson Les Paul auf den Markt, aus Mahagoni, mit gewölbter, golden lackierter Ahorndecke, eingeleimtem Hals und zwei P-90. Die handwerklich knifflige Konstruktion wurde bewusst gewählt, um sich von den eher primitiven Fender-Konstruktionen abzuheben. Hatte Fender den Volkswagen unter den Gitarren auf den Markt gebracht, kam Gibson direkt mit der Mercedes S-Klasse. Beide Firmen hatten aber anfangs mit Konstruktionsfehlern zu kämpfen, bei Fender war das der fehlende Halsstab und die unzulängliche Bundreinheit, bei Gibson ein zu geringer Halswinkel und eine untaugliche Brückenkonstruktion. Schwamm drüber, beides wurde behoben.

Auch 2018 im Programm: Die Urversion Les Paul Goldtop

Die Les Paul verkaufte sich relativ gut, wurde aber kein Riesenhit wie die Konkurrenzmodelle von Fender. Modifikationen gab es fast jedes Modelljahr, die wohl wegweisendste war die Einführung von Humbucker-Pickups im Jahr 1957. Seth Lover, einer der Gibson-Elektroniker, hatte diese entwickelt. Die heute bekannte Bezeichnung „PAF“ für diese Tonabnehmer stand lediglich für „Patent Applied For“ und sollte Nachahmer abschrecken. Der wärmere, fettere Klang dieser Tonabnehmer in Kombination mit dem Mahagonikorpus sollte später Generationen von Musikern und Musik prägen – man war seiner Zeit aber voraus, die Les Paul-Verkaufszahlen gingen stetig zurück, und 1961 wurde sie durch das Nachfolgemodell SG ersetzt. Das wurde selbst irgendwann ein Klassiker, die Les Paul hingegen erlebte als gebrauchtes Instrument im Rahmen der Bluesrock- und Beatwelle der 1960er ein derartiges Revival, dass Gibson sie 1968 neu auflegte und seitdem ununterbrochen im Sortiment führt.

Gibson SG, hier das Reissue-Modell von 2018

Auf zum Mond: Abgehobene Gibson Designs

Jener Ted McCarty, der Les Pauls Gitarre als Gibson-Präsident endlich in Serie baute, sollte selbst als Instrumentendesigner kein unbeschriebenes Blatt bleiben. Wie auch Leo Fender inspirierte ihn das Automobildesign der Zeit, und parallel zum Brot-und-Butter-Modell Les Paul und den etablierten Hollowbody-Gitarren entwickelte McCarty eine Serie komplett „abgespaceter“ Designs, die die Aufbruchsstimmung der späten 1950er symbolisierten. Satelliten und sogar einen Menschen ins Weltall schießen? Klar. Warum nicht eine Gitarre in Raketenform? Los!

Inzwischen zum Heavy-Metal-Klassiker aufgestiegen ist die Gibson Flying V

Resultat waren die inzwischen zum Mythos gewordenen Flying V und die Explorer. Spätestens in den 1980ern fuchtelte jeder toupierte Hansel in einer Heavy-Metal-Band mit diesen eckigen, martialisch und futuristisch wirkenden Instrumenten herum, aber 1958 war es dafür wahrscheinlich einfach zu früh. Kurz nach der initialen Vorstellung der neuen Instrumente orderten Design-Enthusiasten eine ansehnliche Zahl der Explorer und der Flying V, aber das Interesse ließ schnell nach. Auch Blueslegende Albert King, ein sehr früher Fan der Flying V der sie seit 1958 konsequent verwendete, änderte am mangelnden Absatz nichts, und somit wurden alle drei Instrumente 1959 wieder eingestellt. Chevrolet schenkte in den späten 1960er Jahren jedem amerikanischen Astronauten als Marketingag eine Corvette C3 – so etwas hätte sich doch für eine Gitarre in Raketenform auch angeboten, leider war das Modell aber bereits vom Markt, als der erste Amerikaner ins All flog …

Es sollte sich auch hier zeigen, dass die Konstruktion gut und lediglich ihrer Zeit voraus war – der Wunsch nach optisch individuellen und kraftvoll klingenden Gitarren war 1967 mit dem aufkeimenden Heavy Rock so stark geworden, dass V und Explorer noch vor der Les Paul, wenn auch in leicht modifizierter Form, wieder aufgelegt wurden und sich seitdem größter Beliebtheit erfreuen. Und auch fast 60 Jahre nach der Erstvorstellung des Designs sind beide nach wie vor kontrovers – außerhalb der Metalszene ist es definitiv ein Statement, sich mit diesen Instrumenten auf die Bühne zu trauen.

Dank der Metal-Welle der 1980er bekannt und beliebt, aber ursprünglich ein Flop: Gibson Explorer

Ted McCarty schien das Konzept einer abgefahren aussehenden Gitarre dennoch nicht aus dem Kopf zu gehen, und so holte er sich 1963 den Autodesigner Raymond Dietrich an Bord, eine etwas entschärfte Explorer-Form zu entwickeln. Diese kombinierte er mit einer instrumentenbauerischen Innovation in Form eines durchgehenden Halses, und so war die Firebird und ihr Bass-Bruder, der Thunderbird geboren. Durchgehende Hälse gab es seit Ende der 1950er beispielsweise bei Rickenbacker-Bässen, aber so verbreitet wie heute war das Konzept damals noch lange nicht. Hauptsächlich an die Zielgruppe der als progressiv eingeschätzten Jazzgitarristen vermarktet, floppten auch diese Modelle, wer hätte es gedacht. Neue Versionen mit „Non-Reversed-Korpus“ verschärften die Misere nur noch weiter, und so wurden Thunderbird und Firebird Ende der 1960er wieder eingestellt. Doch auch diese Instrumente sollten bekanntlich zu späterem Ruhm gelangen, die Bassversion dieses Mal stärker als die Gitarre.

Gibson Firebird, Reissue 2018

Trotz aller initialen Flops und dem Ruf als beständige, aber doch eher langweilige Traditionsmarke sollte Gibson auch durch die 80er und 90er immer mal wieder mehr oder weniger neue, innovative Modelle auf den Markt bringen. Die Auflistung aller dieser Experimente, wie zum Beispiel der US-2 im Superstrat-Style aber mit geleimtem Hals, würde hier den Rahmen sprengen. Gibson-Fans oder Freunde eher ungewöhnlicher älterer Modelle sei aber ans Herz gelegt, etwas Recherche zu betreiben, es finden sich da definitiv einige interessante Instrumente.

Gibson und der elektrische Bass

Leo Fender hatte in den 1950ern mit der Telecaster, der Stratocaster und dem Precision Bass den Markt der Solidbody-E-Gitarren und –Bässe quasi erfunden und direkt für sich beansprucht. Während Gibsons Les Paul sich als die höherklassige Alternative schnell etablieren konnte, blieb der Erfolg der Gibson-Bässe deutlich dahinter zurück – heute kennt man vor allem noch den erwähnten Thunderbird in seiner 1976er Reissue, aber auch bei den Bässen war Gibson deutlich früher schon sehr aktiv. 1953 entwickelte man als Konkurrenzmodell zum Precision Bass den EB-1, der sich nicht besonders gut verkaufte. Eine an einen Kontrabass erinnernde, nicht sonderlich elegante Form, die Kombination aus Mahagoni, eingeleimtem Hals, kurzer Mensur und sehr halsnahem Tonabnehmer, die für einen eher dumpfen Klang sorgten, und der hohe Preis dürften dabei eine Rolle gespielt haben. Fun fact, einer der ersten E-Bässe in Deutschland war ein EB-1 – er gehörte Hans Last, damals vor seiner Zeit als berühmt-berüchtigter Tanzorchesterleiter James Last einer der bekanntesten Bassisten Deutschlands. Derselbe James Last sollte ein paar Jahre später auch den ersten Fender Jazz Bass nach Deutschland holen.

Unumstrittener Verkaufsschlager im Gibson-Basskatalog: Gibson Thunderbird (Reissue 2015)

Der Erfolg im Basssektor kam – langsam und nie die Ausmaße von Fender erreichend – mit dem Nachfolgemodell EB-0. Dieser Bass behielt die Konstruktion mit 30,5-Zoll-Mensur und Halstonabnehmer bei, sah aber bei seiner Vorstellung 1959 zunächst wie eine Bassversion der Les Paul aus. 1961 mit einem SG-Korpus ausgerüstet, nahm die Sache langsam Fahrt auf, zumal dem EB-0 die Luxusvariante EB-3 zur Seite gestellt wurde. Dieser verfügte über einen zweiten Tonabnehmer am Steg, der zum als „Mudbucker“ verschrienen Hals-Humbucker eine zweite Option für knalligere Sounds hinzufügte. Gibson-Bässe blieben zwar immer „bunte Hunde“ in der riesigen Menge Fender spielender Bassisten der 1960er und 1970er, aber einige Virtuosen, wie Jack Bruce oder Andy Fraser etwa, brachten das Instrument aber durchaus in die Öffentlichkeit.

Gibson EB-3, Reissue 2018

Der in Kleinstserie hergestellte Flying-V-Bass ist nicht weiter erwähnenswert, wenn auch eine spätere Epiphone-Kopie desselben jahrelang mein Hauptinstrument war. Dafür stellte Gibson im Laufe der 1970er Jahre die Serie aus Grabber, G3 und Ripper vor, die mit Bodies aus Ahorn und Esche und geschraubten Ahornhälsen deutlich stärker in Fender-Gefilden wilderten. Auch diesen blieb trotz einiger Innovationen wie verschiebbaren Tonabnehmern und diversen neuen Tonabnehmer-Schaltoptionen der große Erfolg verwehrt, und auch auf dem Vintage-Markt sind diese Modelle zwar inzwischen nicht mehr billig, aber trotzdem höchstens als Geheimtipp gefragt. Ende der 1970er begann bereits der zweite Frühling des Thunderbird, dessen Reissue sich im Rahmen der rollenden NWoBHM-Welle tüchtig verkaufte.

Inzwischen wildert Gibson auch in eher modernen Gefilden: Gibson EB von 2018

Einmal noch sollte sich Gibson an einem völlig neuen und innovativen Bassdesign versuchen – dem RD. Die Serie, zu der es ein – noch weniger erfolgreiches – Gitarrenpendant gab, lehnte sich noch einmal an die McCarty-Designs der späten 1950er an. Die RDs hatten einen eingeleimten Hals und eine Aktivelektronik. Gibson war inzwischen von Norlin gekauft worden, denen auch Moog gehörte, und somit hatte man Zugriff auf solche technischen Spielereien. Die Bässe klangen gut, sahen gewöhnungsbedürftig aus, waren aber auch bleischwer, und die Batterien hielten nur wenige Stunden. Entsprechend verschwand auch das Modell wieder. Der wohl einzige bekannte Bassist mit einem RD dürfte Krist Novoselic von Nirvana gewesen sein, was aber wahrscheinlich eher der günstigen Verfügbarkeit des unbeliebten Modells Ende der 1980er geschuldet sein dürfte. Allerdings legt Gibson den RD als Bass und Gitarre zum Modeljahr 2018 wieder auf – man darf gespannt sein!

Ihrer Zeit voraus: Gibson RD

Gibsons zweites Kerngeschäft: Hollow- und Semi-Hollowbody Gitarren

Angesichts der vielen wenig erfolgreichen Experimente mag den Leser das Gefühl beschleichen, dass Gibson in den letzten 60 Jahren sein Geld nahezu ausschließlich mit der Les Paul und ihren Neuauflagen verdient hat. Während dieses Modell sicherlich stets einen großen Teil des Umsatzes ausmachte, gab es aber noch eine zweite durchweg erfolgreiche Konstruktion: Die ES-335, eine Archtop-Semiakustikgitarre. Wirkt diese inzwischen klassisch gewordene Form heute fast etwas altbacken, stellte sie bei der Vorstellung 1958 doch eine sehr innovative Konstruktion dar.

Gibson hatte die erwähnten Modelle ES-150 und L-5 über die 1940er und 1950er Jahre stetig weiterentwickelt und hat auch bis heute durchweg einige Vollresonanz-E-Gitarren im Programm, die sich unter Jazzgitarristen größter Beliebtheit erfreuten und noch erfreuen. Für die damals immer stärker werdende vollelektrische Fraktion, die nach immer höheren Lautstärken suchte, aber zum Teil eben den holzigen Klang einer Hollowbody nicht missen wollte, stellte sich aber wie bereits erwähnt immer wieder das Problem der Rückkopplungen.

Sofort ein Klassiker: Gibson ES-335, mal luxuriös und mit Bigsby-Vibrato

Diesem begegnete man 1955 zunächst mit der ES-350T (sowie den Schwestermodellen Byrdland und ES-225 TDN). Das „T“ stand dabei für “Thinline”, die Gitarre besaß einen nur noch etwas halb so tiefen Korpus, wie die herkömmliche ES-350, der zwar rein akustisch weniger voll klang, aber auch weniger zum Aufschwingen neigte. Diese Konstruktion verfeinerter man dann 1958 nochmals, und zwar genau mit der ursprünglichen Idee des Herrn Les Paul: Die ES-335 besaß einen durchgehenden Ahornblock, an den Hals, Bridge, Tonabnehmer und hohle Korpusflügel angesetzt waren. Mit dieser Semi-Hollowbody-Konstruktion, wegen der gewölbten Decke auch als Archtop bekannt geworden, hatte Gibson einen Hybrid zwischen Hollowbody und Solidbody geschaffen, der genau den Zeitgeist traf.

Von Bluesgrößen wie BB King, aber auch Rockmusikern wie Eric Clapton (!) gespielt, wurde das Modell sofort ein Bestseller und befindet sich seitdem nonstop im Programm der Firma. Inzwischen findet man die ES-335 und ihre Varianten und Weiterentwicklungen in allen Bereichen der elektrisch verstärkten Musik – mir lief kürzlich ein Black Metalmusiker mit einer schwarzen ES-335 über den Weg, der damit sogar gut (im Kontext heißt das: die satanisch hasserfüllten Sounds der nordischen Eiswüsten ausspeiend) klang, was für die Rückkopplungsfestigkeit des Modells spricht!

Oder aber edel in schwarz mit drei Tonabnehmern – Varianten gibt es viele

Gibson und Epiphone: Attacke auf den Low-Budget-Markt!

Der Name Epiphone ist heute ebenso mit Gibson verbunden wie derjenige Les Pauls, allerdings oft mit deutlich weniger positiven Assoziationen verbunden: Epiphone stellt die lizenzierten Billigserien für Gibson her, Fernost-Instrumente mit im Vergleich eher zweifelhaftem Ruf. Vintage-Freaks dürfte aber bekannt sein, dass Epiphone keine ursprünglich japanische Company ist, sondern vielmehr seit den 20er Jahren ein ursprünglich amerikanisches Konkurrenzunternehmen zu Gibson war. Vor allem im Bereich der Voll- und Halbresonanz-E-Gitarren aktiv, ging Epiphone auf den griechischen Instrumentenbauer Anastasios Stathopoulo zurück, der in Smyrna, dem heutigen Izmir in der Türkei, aktiv war. Jener wanderte Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA aus, wo seine Firma House of Stathopoulo im Jahre 1915 von seinem Sohn Epaminondas, kurz “Epi”, übernommen und 1928 in Epiphone umbenannt wurde. Langer Geschichte kurzer Sinn, der Laden ging in den 1950er Jahren pleite  und wurde 1957 von Gibson übernommen. Eigentlich war Gibson nur an der Kontrabass-Linie von Epiphone interessiert, sowas hatte man schließlich selber nicht. Man entschloss sich aber schließlich, Epiphone als halbwegs eigenständiges Tochterunternehmen mit eigener Produktpalette weiter zu erhalten. Das ging bis 1969 gut, und Epiphone-Instrumente aus der Ära sind, wie auch die von vor der Übernahme durch Gibson, am Vintage-Markt extrem gesucht  und übertreffen teilweise die Preise von alten Gibsons.

1969 kam unter der Führung von Norlin, die Gibson inzwischen ihrerseits übernommen hatten, der Schnitt, und man verlagerte die Epiphone-Produktion nach Japan und die Produktpalette in Richtung günstiger Instrumente vom Band. Der Autor besitzt mit einem 1970er ET-280 einen Epiphone-Bass der ersten Japan-Serie, gefertigt im Aria-Werk – das Gitarrenmodell ET-275 wurde kurzzeitig (weil billig) auch von Kurt Cobain benutzt. Ein solides, charmantes und etwas eigenwilliges Instrument, welches aber weder die Qualität noch den Kultstatus anderer, teurerer Instrumente der Ära besitzt und inzwischen um die 500,- Euro gehandelt wird.

War dies noch ein eigenständiges Instrument, begann man im Laufe der 1970er Jahre unter der Marke Epiphone vermehrt günstige Lizenz-Nachbauten von Gibson-Modellen zu vertreiben, was bis heute den Großteil des Markenumsatzes ausmacht. Teils erheblich vereinfacht, oft mit geschraubten, statt geleimten oder durchgehenden Hälsen, sind diese Low-Budget-Gibsons vor allem auf die Zielgruppe der Anfänger gemünzt. Inzwischen wird auch in Korea und China gefertigt, und man findet fast zu jedem Gibson-Modell ein günstiges Epiphone-Pendant, ebenso wie günstige Reissues der originalen Epiphone-Modelle von vor 1969. Ähnlich wie Fender mit Squier wollte Gibson mit Epiphone den vielen Fernost-Kopisten das Wasser abgraben. Eine Strategie, die man im Nachhinein auch als recht erfolgreich bewerten kann.

Gibson heute: Großkonzern, Skandale und ungebrochener Kultstatus

Wie geht es Gibson heute, womit verdient die Firma heute ihre Brötchen, und was treibt die Fans um? Nun, zunächst ein kurzer Abriss über die Besitzverhältnisse: 1944 schon der  Verkauf an Chicago Musical Instruments, 1969 die Übernahme von CMI durch den panamesischen Brauereikonzern ECL und Eingliederung in deren neu gegründete Tochterfirma Norlin. Die Norlin-Ära war von einigen Umbrüchen und, dem Hörensagen nach, nachlassender Qualität geprägt. So zog die Produktion 1974 von Kalamazoo in die Country-Hochburg Nashville, Tennessee, um, lediglich der Custom Shop verblieb bis 1984 in Kalamazoo. (Die alte Fabrik in Kalamazoo produziert übrigens seitdem als eigene Firma Heritage alte Gibson-Designs.) 1986 war Gibson endgültig bankrott, wurde aber von drei findigen Geschäftsleuten billig gekauft, und als wieder eigenständige Firma komplett saniert. Neben der Fabrik in Nashville produziert man inzwischen in Memphis, Tennessee (Semiakustik-Instrumente und Custom Shop) und Bozeman, Montana (Akustikgitarren).

Auch vor einem brachialen Redesign der Les Paul macht man bei Gibson nicht halt: Gibson Nighthawk

Während das Geschäft in den späten 1980ern und durch die 1990er offensichtlich brummte, wurden die Gewinne dazu verwendet, diverse Elektronik- und Gitarrenfirmen aufzukaufen, Gibson wurde selber zum diversifizierten Großkonzern. Das ging so weit, dass inzwischen mehr Geld mit Elektronik als mit Gitarren verdient wird. Offensichtlich überhob man sich damit aber irgendwann. Entlassungen im Gitarrensektor im Jahr 2009 wurden von weiteren Akquisitionen anderer Firmen begleitet, und 2017 gab man die anstehende Schließung des Werks in Nashville und den Umzug der kompletten Produktion nach Memphis bekannt.

Gibson-Showcase in der Fabrik in Memphis

Auch einige handfeste Skandale erlaubte man sich. Die lange Liste der von Gibson wegen unlizenzierter Nachbauten verklagten Gitarrenfirmen ist dabei eher unkritisch zu sehen – die kürzliche Klage gegen einen Hersteller von Rockstar-Actionfiguren, weil diese mit Plastikminiaturen von Gibson-Instrumenten ausgeliefert wurden, ging aber doch einem Teil der Musikergemeinde deutlich zu weit. Weiterhin wurden die Gibson-Holzlager 2009 und 2011 vom United States Fish and Wildlife Service durchsucht und kurzzeitig geschlossen. Wegen illegal eingeführtem Ebenholz aus Madagaskar wurden der Firma saftige Geldstrafen aufgedrückt. Da die Gibson-Führung als Unterstützer der Republikaner bekannt ist – für US-Unternehmer allerdings nichts Ungewöhnliches, setzt die Partei sich doch für die Senkung der Steuern für Unternehmen ein – wurden die unter einer demokratischen Regierung durchgeführten Gerichtsmaßnahmen kurzzeitig zu einem kleinen Politikum. In Deutschland schlug die Sache eher wegen der inzwischen verschärften Bestimmungen zum Rio-Palisander Wellen, mit denen die Probleme bei Gibson aber nichts zu tun hatten – man hatte lediglich eigentlich auch legal erhältliches Holz über dubiose Zwischenhändler erworben.

Als Gitarrenmarke blieb und bleibt Gibson aber weiter etabliert und gefragt, allerdings wurden auch hier in den letzten Jahren einige fragwürdige Entscheidungen getroffen, die gerade in Europa nicht auf Gegenliebe stießen. Im Bereich der Produktpalette betraf das die kurzzeitige Ausstattung aller Instrumente mit einem automatischen Stimmsystem, das eigentlich niemand haben wollte, sowie ein stetiges Anheben der Preise sämtlicher Instrumente. Weiterhin versuchte Gibson wieder und wieder, den Einzelhändlern, die gerade bei entsprechend teuren Instrumenten oft hohe Rabatte gewähren, den Endkundenpreis zu diktieren. Zusammen mit der Tatsache, dass Gibson dann plötzlich Instrumente zum günstigeren Kurs direkt über Amazon vertrieb, sorgte das dafür, dass es durch einen weitgehenden Händlerboykott zeitweise recht schwierig wurde, besonders in Deutschland überhaupt an eine neue Gibson zu kommen. Lange Lieferzeiten, bedingt durch Personaleinsparungen und den besagten Ärger mit dem Holz, taten ihr Übriges.

Auch als Doubleneck erhält man die Gibson SG inzwischen wieder

Diese Probleme schienen jedoch zunächst weitgehend überwunden, und Anfang 2018 führen eigentlich alle größeren Musikalienhändler wieder einen großen Teil der Gibson-Produktpalette. Neben den klassischen Modellen wie Les Paul, Firebird, Flying V und ES-335 wird Gibson auch heute des Experimentierens nicht müde. So sind immer mal wieder eigentlich Gibson-untypische Instrumente wie der neue, moderne EB E-Bass , das Les-Paul-Upgrade Nighthawk oder die extravagante N-225 zu finden. Aber ist das wirklich untypisch? Experimentiert hat man doch schließlich eigentlich immer, und wenn das auch selten sofort von Erfolg gekrönt war, entstanden so doch auch einige Modelle, die man aus der Welt der Gitarren nicht mehr wegdenken mag.

Nichtsdestotrotz begann es im Hause Gibson im Februar 2018 noch einmal gewaltig zu rumoren. Nachdem die Firma auf der NAMM nicht vertreten war, dafür aber Hohn und Spott für die Vorstellung einer neuen Serie bunt lackierter Les Pauls zum Preis von 4999,- USD pro Stück kassierte, war plötzlich von Schulden und Pleite die Rede. Die Verwerfungen der letzten Jahre scheinen doch ein tieferes Loch in die Kasse gerissen haben, und inzwischen macht das Gerücht die Runde, dass die Aktionäre die Firma aus der Krise kaufen wollen – unter der Bedingung, dass man den CEO entlassen möge, der ja maßgeblich für die Misere verantwortlich sein soll. Nach Lektüre dieses Artikels sollte dem Leser aber klar sein, dass Pleiten, Übernahmen und Personalwechsel über die Jahre so Gibson-typisch sind, wie die Les Paul selber. Es bleibt also interessant -wir sind uns aber sicher, dass unter dem Namen Gibson auch in Zukunft noch Gitarren gefertigt werden!

Abgefahrene Metaläxte jenseits der klassischen Explorer und Flying V produziert Gibson heute auch: Gibson N-225

Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Die Firma Gibson als solches muss stark an ihrem Image arbeiten, egal was sie in der Vergangenheit tolles produziert haben, aber das heutige Management ist ein Graus.

    Ansonsten tolle Instrumente keine Frage.

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    fatzratz  

    „Sofort ein Klassiker: Gibson ES-335, mal luxuriös und mit Bigsby-Vibrato“ … knapp daneben ist auch vorbei: Das Bild zeigt eine ES-355.

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    AMAZONA Archiv

    Also, so weit ich das mitverfolge, ist die Qualität bei einigen Epiphone Klampfen mittlerweile besser oder zumindest gleichwertig zu mancher Gibson Gitarre.

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    tantris  

    Um zu verstehen, warum Gibson in der Krise steckt, muss man auf der Webseite hier nur die Anzahl der Leserkommentare bei der Vorstellung einer Gitarre versus eines analogen Synthesizers vergleichen. Das Interesse an Gitarren ist im Augenblick gering. Gibson sollte also einen analogen Synthesizer bauen, vielleicht klappt es dann wieder mit der Kohle. Aber auch dieser Hype geht wieder vorbei.

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      TobyB  RED

      Hallo Tantris,

      vielleicht sollte das Gibson Brands Inc. Management sich einfach auf seine Kernkompetenz besinnen. Die ganze Company ist ein einziger Gemischtwarenladen mit Consumer, Prosumer und Profisegment. Den einzigen Roten Faden den ich finde, sind Baustellen ohne Ende. Für mich sieht Gibson so aus, als ob man in den fetten Jahren, einfach Wachstum und Umsatz gekauft hat und mittlerweile den Überblick verloren hat. Das letzte was ich von Gibson erwarten würde wäre ein Synth. Dazu ist das dezeitige Marktumfeld für Gibson ein einziges Minesweeperfeld.

  5. Profilbild
    t.goldschmitz  RED

    Bitte vergesst mir nicht die Les Paul Professional von 1969… 
     
    https://reverb.com/price-guide/guide/1157-gibson-les-paul-professional-1969-walnut 
     
    Die Kaiserin des Sustains und richtig schwerer und größerer Mahagonikorpus. 
     
    Und vor allem niederohmige Pickups (so im 10 Ohm Bereich). Damit konnte man an jeden Studiomixer ohne Tonesucking. Die Brillianteste Les Paul aller Zeiten (zusammen mit der Personal und der Studio).

    • Profilbild
      Peter-Philipp Schierhorn  RED

      Das ist nicht das einzige Modell was im Artikel fehlt… bei der Unzahl an verschiedenen Instrumenten, die der Laden über die Jahrzehnte gebaut hat, konnte einfach nicht jedes Modell erwähnt werden.

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