Gibson hört auf die Fans
Gibson hat die Rufe der Kundschaft gehört und bringt mit der Gibson Victory Floyd Rose endlich ein echtes Shredder-Modell mit Floyd-Rose-Vibrato. Sie richtet sich an alle, denen die letztjährige Rückkehr der Baureihe in puncto Tremolo noch nicht weit genug ging.
Mehr Flexibilität mit der Gibson Victory Floyd Rose
Erst im Jahr 2024 wurde die Victory, die eigentlich aus den 1980ern stammt, neu aufgelegt. Nach dem erfolgreichen Comeback legt Gibson nun ordentlich nach. Gebaut in Nashville, Tennessee, gibt es jetzt die Gibson Victory Floyd Rose, und das in drei heißen Farben: Iguana Burst, Deep Ocean Burst und Translucent Ebony Burst.
Der Solidbody-Korpus mit seinem markanten Doppel-Cutaway besteht aus Mahagoni und wird von einer ansehnlichen AA-Riegelahorndecke geziert. Der eingeleimte Mahagonihals mit SlimTaper-Profil besitzt ein Ebenholzgriffbrett mit 24 Medium-Jumbo-Bünden und einem Compound-Radius von 10 bis 14 Zoll. Damit lassen sich auch extremere Drop-Tunings einfach handhaben.
Optisch abgerundet wird das Ganze durch dezente Acryl-Dot-Inlays und eine Explorer-Kopfplatte mit sechs Grover Mini Rotomatic Mechaniken in Reihe. Wie der Name schon verrät, sitzt auf der Gitarre ein verchromtes Floyd Rose Locking-Vibrato samt Floyd Rose Locking-Nut.
Für die High-Gain-Sounds, die dieser Gitarre zweifelsohne entlockt werden wollen, stehen zwei offene 80s Tribute Humbucker im Zebra-Look bereit. Gesteuert werden diese durch einzelne Master-Volume- und Master-Tone-Regler und einen 3-Wege-Wahlschalter. Beide Regler sind Push/Pull Potis und ermöglichen sowohl Coil-Splitting als auch die gezielte Auswahl der inneren oder äußeren Spulen.
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Preis und Verfügbarkeit
Die Gibson Victory Floyd Rose sollen in Kürze erhältlich sein. Preispunkt: 2.799,- Euro.

































Interessante Gitarre. Die Ausstattung liest sich hervorragend und optisch macht sie definitiv etwas her. Gleichzeitig zeigt der Markt heute aber auch, dass gute Spielbarkeit, Floyd Rose und starke Pickups längst nicht mehr automatisch 2.800 Euro kosten müssen. Am Ende entscheidet wie immer das Spielgefühl und der Sound.
blöde Frage, aber warum soll man sich eine Gibson mit Floyd Rose kaufen? seit 40 Jahren etwa gibt’s viele andere Firmen die damit Erfolg haben. die mehr für Metal stehen. 😎🤘
@Numitron Es gibt Gitarristen, die schrauben sich ein FR in ihre Flying V oder gar Les Paul. Hier kriegst Du eine Gitarre, die in Sachen Holz und eingeleimtem Hals einer Les Paul entspricht, aber mit „der anderen Korpusform“ und eben FR. So bietet auch Gibson den Shreddern was an – und das zu einer Zeit, in der nicht jeder Gitarrist noch Fender-Gitarren kaufen will. (Und zu Fender gehören bekanntlich noch Gretsch, Hamer [über KMC Music] und Jackson/Charvel, was die Auswahl zumindest etwas reduziert.)
@chardt aber es ist halt doch keine les Paul 😜
@Numitron Von der Korpusform her? Nein.
Mahagonikorpus mit Ahorndecke und eingeleimten Mahagonihals? Klarer Fall von „Paula-artig“.