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Report: Gitarristen, die Geschichte mach(t)en: Chuck Berry


Der Godfather of Rock 'n' Roll ging von uns

Kein Popmusiker brachte je zuvor so viel Feuer auf die Bühne und vermochte es so sein Publikum und eine ganze Generation mitzureißen wie Charles Edward Anderson „Chuck“ Berry. Der wohl wichtigste Pionier des Rock ’n‘ Roll und Wegbereiter der Beatmusik ist nun am 18. März des Jahres 2017 im Alter von 90 Jahren gestorben, und man kann mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass die Rock- und Popmusik ohne ihn heute nicht die Gleiche wäre. Er hob die Bedeutung der Bühnenperformance und auch die Gitarre als Soloinstrument auf ein Niveau, auf das ganze Generationen an Musikern in späteren Jahren bauen konnten. Diesen unermesslichen Verdiensten um die Musik des letzten Jahrhunderts wollen wir mit einer Aufnahme des Ausnahmegitarristen und Sängers aus Missouri in unsere Serie „Gitarristen, die Geschichte mach(t)en“ gedenken.


— Chuck Berry war einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts —

Leben und musikalischer Werdegang

Charles Edward Anderson wurde im Oktober des Jahres 1926 in St. Louis als Sohn einer Schuldirektorin und eines Handwerkers geboren und war das vierte von insgesamt sechs Kindern. Die Familie gehörte einer soliden Mittelschicht an und hatte vor allem durch seine Mutter, der die Bildung ihrer Kinder selbstverständlich sehr am Herzen lag, schon früh Zugang zu Musik aus so allen Epochen. So wuchs er nicht nur mit einem reichen Fundus an zeitgenössischem Swing und Blues, sondern auch an alten Volksliedern und Country auf, auf den er sich in späteren Jahren auch immer wieder bezog und als Einfluss angab. Sein frühes Interesse an der Musik wurde von seinen Eltern gefördert und so fing er schon bald an, selbst Musik zu machen. Dabei entwickelte er so eine Passion für den Blues und den frühen Rock ’n‘ Roll, dass er bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Schüler auf der Bühne stand und vor Publikum spielte. Schon in dieser Zeit fing er an, seinem eigenen Stil an der Gitarre, aber auch an seinem Auftritt zu arbeiten, der später eines seiner wichtigsten Markenzeichen werden sollte.

Trouble in Kansas City

Drei Jahre später landete Chuck Berry im Gefängnis. Was sich als ein deutlicher Knick in den meisten Biografien bemerkbar macht, war auch für ihn sicherlich nicht die ruhmreiche Stunde seines Lebens, aber wer weiß, ob die Dinge so gekommen wären, wäre seine Jugend anders verlaufen: Mit 18 Jahren wurde er wegen eines bewaffneten Überfalls von drei Läden und dem Raub eines Autos mit einer falschen Waffe zu drei Jahren im Jugendarrest verurteilt und saß in der Vollzugsanstalt Algoa ein. Sein Glück im Unglück war die Gesangsgruppe, an der er sich beteiligte. Zuerst durften die Musiker in ihrem Gefängnis, dann in anderen Anstalten und schließlich auch in Konzertsälen außerhalb auftreten. Dass dies ein Durchbruch für Chuck war, wäre vielleicht zu viel gesagt, aber er hatte so die Möglichkeit, weiter Musik zu machen und auf der Bühne zu stehen.

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    Zwo5eins

    die Info mit den Amps haut ja gar nicht hin:

    >>Fast seine ganze Karriere über nutze Berry lediglich zwei Verstärkermodelle von Fender: Anfänglich vor allem den Fender Dual Showman Reverb und später den Dual Reverb, << ???

    Einen Fender Dual Reverb gab es nie bei Fender und der Fender Dual Showman Reverb wurde ja bereits im gleichen Satz erwähnt.
    Außerdem gab es den Fender Dual Showman Reverb erst ab ca. 1968 und seine Karriere begann bereits in den 50er Jahren, da spielte er vermutlich Tweed Amps.

    Chuck Berry ist auch nicht für seinen Reverbsound bekannt…

    Also bitte das ist doch hier eine Website für Musiker und keine Fernsehzeitung.

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      tilmann.seifert RED

      Hey Zwo5eins,

      danke für deinen Kommentar. Da haben wir vielleicht was übersehen mit den Amps. Passiert den besten und wir berichtigen das.
      Ab den Sechzigern hat Chuck Berry schon sehr gerne und prominent auch mal den Reverb eingesetzt und ich persönlich glaube schon, dass er für seinen Sound teilweise ein nicht ganz unwichtige Rolle spielte. In Songs wie „No Particular Place to Go“ und „You never can tell“ ist der Federhall schon ein wichtiges Element.
      Beste Grüße

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        Zwo5eins

        Hallo Tilmann, ich möchte nicht nachtreten, ABER: never ever hat in irgendeiner Diskussion um Chuck Berry jemand seinen Hallsound erörtert. Es geht um seine Songs, seine Texte, seine Riffs, seinen Geiz, seine vielen Covers aber niemals um seinen Hallsound.
        (okay, ich beruhige mich jetzt wieder)
        Nix für ungut // 251

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      Zetahelix ••

      Mimimi?? Trotz der kleineren Fehler find ich den Artikel sehr gut geschrieben, Kompliment! Und mach´s erstmal besser ;)

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    Zwo5eins

    >>..einer Gibson Les Paul als auch mit einer Flying V des texanischen Gitarrenherstellers zu hören..<<

    Gibson ist kein texanischer Gitarrenhersteller

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    Wellenstrom AHU

    LOL… aber mal ehrlich, wie kommt der Autor drauf, dass Gibson in Texas ansässig ist?
    Nicht, dass ich jetzt auf Anhieb gewusst hätte, dass in Tennessee der derzeitige Firmensitz ist und die Company ihren Ursprung in Michigan hat. Musste ich erst googeln, wusste ich auch nicht wirklich…. aber bevor man sowas schreibt, kann man doch sowas schnell mal im Internet recherchieren. Ist ’ne Sache von einer Minute.

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