LD3 im neuen Look
Mit dem Gotharman Little deFormer zeRo stellt der dänische Entwickler eine aktualisierte Version des Little deFormer 3 vor. Eine signifikante Steigerung der Materialkosten, insbesondere für das Gehäuse, machte das Redesign erforderlich. Dadurch konnte der Preis für das neue zeRo-Modell ungefähr gehalten werden.
Gotharman Little deFormer zeRo
Der Look des zeRo unterscheidet sich schon recht deutlich vom bisherigen LD3. Das Design entspricht der erneuerten Version des Zaturn zeRo. Hier fallen speziell die transparenten Tasten mit den integrierten RGB-LEDs auf.
Die Klangerzeugung entspricht weitestgehend dem Little deFormer 3. Der achtstimmige Synthesizer verfügt über 16 Parts. Pro Part kann ein anderes Oszillatormodell genutzt werden, dafür stehen unterschiedlich Percussion, Wave, Sampler u.a. zur Verfügung. Pro Stimme gibt es zwei Filter mit 25 unterschiedlichen Typen. Dazu kommen Modulatoren und Effekt sowie ein Sequencer.
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Neu am zeRo sind das Push-Button-Keyboard und ein Touch-Pitch-Bender. Die RGB-LEDs lassen sich anpassen. Es gibt einen neuen Granular Sample Player und einen Wavetable-Oszillator mit Warp-Modi und der Import-Möglichkeit von Serum- und Waveedit-Dateien.
Vom Littel deFormer zeRo wird es nur zwei Versionen geben: Digital und Analog. Nur in der Analog-Version lassen sich optional zwei analoge Filterboards einsetzen. CV gibt es nicht intern, sondern nur als Option über AnaX via USB. Außerdem ist das SpazeBoard2 nicht kompatibel. Das Gerät hat zwei Audioeingänge und vier Ausgänge. Erweiterungen gibt es diesmal nicht.
Gotharman Little deFormer zeRo kann ab sofort vorbestellt werden und wird voraussichtlich ab Mitte September verfügbar sein. Die Digital-Version kostet in der Grundausstattung 1.300,- Euro, die Analog-Version (ohne Filterboards) kostet 1.740,- Euro. Es gibt mehrere erweiterte Angebote mit mehr Sample-Speicher, installierten Soundbänken und VCF-Boards (nur Analog). Bis zum 1. September werden unterschiedliche Pre-Order-Rabatte angeboten.






























Kommt mir so vor, als seien die Knobs ziemlich eng für große Finger.. Bringt ja auch nix, wenn man einen einstellen will und dabei noch links und rechts mitverstellt.
Eine weitere „Klangmaschine“, die im Hochpreisigen Segment mitspielen möchte.. Bei dem Preis würde ich schon eher was mit Tasten greifen, zumal es nicht so aussieht, als würde der Preis gerechtfertigt sein. Optik ist eben auch wichtig. Ist halt schade, dass alles mittlerweile mehr oder weniger gleich aussieht und wenig ins Design gesetzt wird.
Wobei ich die „Tastaturkappen“ ganz nett finde. Vielleicht wird es irgendwann mal so eine Groovebox oder Synthesizer mit Bildschirm-Tasten geben, wie beim Streamdeck. Ich glaube auf die Ära freue ich mich, wenn es diese Schalter für nen „Appel und nen Ei“ gibt und sich die Oberfläche des Gerätes den gewählten Optionen anpasst.