Gotharman‘s SpazeDrum – Prototyp einer neuen Drum Machine

1. Februar 2020

Drum-Synth mit FM und Sample-Import

Gotharman‘s SpazeDrum Analog Drum Synthesizer ist noch ein Prototyp, den der umtriebige dänische Hersteller aber schon mal mit einigen Videos vorstellt.

Gotharman's SpazeDrum

Gotharman’s SpazeDrum – Prototyp

Leistungsdaten gibt es zum Gotharman‘s SpazeDrum noch nicht. Die in Blau gehaltene Drummachine ähnelt vom Gehäuse her dem Little Deformer. Das für Gotharman‘s typische Display ist vorhanden, wie auch Tasten für den Stepsequenzer. Da das Gerät weniger tief ist, sind nur sieben Drehregler statt der 11 des LD3 vorhanden.

Ob die Beschriftung über den Step-/Funktionstasten zutreffend sind oder nur von bisherigen Layouts übernommen wurden, lässt sich nicht sagen. Jedenfalls findet sich dort Menüs für Oszillatoren, Filter, EFX, LFO, ENV, Randomize und weiteren Systemfunktionen.

In den Clips werden verschiedene Arten von Drums demonstriert. Die Percussion-Oscillators dürften mit den als Update nachgelegten Algorithmen für Little Deformer 3 und Tiny LD identisch sein. Es werden „Analog Drums“ gezeigt, die von klassischen Synth-Percussion bis zu heftigen, verzerrten Drums reichen. Außerdem gibt es einen Clip, bei dem von den FM-Fähigkeiten explizit Gebrauch gemacht wird.
Außerdem wird ein einem Post angekündigt, dass SpazeDrum auch in der Lage sein wird, Samples zu importieren. Allerdings ist die Entwicklung noch nicht so weit fortgeschritten.
Wir behalten die Entwicklung von Gotharman‘s SpazeDrum im Auge.

Die Percussion-Algorithmen für Little Deformer und Tiny LD beinhalteten folgende Modelle, die vermutlich auch im SpazeDrum zu finden sind:

Percussion Oscillator 1 besitzt zwei „Percussion Waves“, die gegeneinander verstimmt werden können und vom Noise sowie anderen Quellen des Synthesizers sich frequenzmodulieren lassen. Ein Attack-Parameter emuliert das Anschlaggeräusch. Der Oszillator eignet sich besonders für Kicks, Snares und Noise-Sounds.

Percussion Oscillator 2 ist mit dem ersten fast identisch, nutzt jedoch „Squared FM Noise“ zur Modulation und eignet sich daher mehr für HiHats und Cymbals.

Percussion Oscillator 3 arbeitet ebenfalls mit zwei „Percussion Waves“, die jedoch ringmoduliert werden. Ansonsten ist hier ebenfalls eine Frequenzmodulation durch Noise und alle anderen Quellen der Synthesizer möglich. Auch hier gibt es die Attack-Hüllkurve. Dieser Algorithmus soll gut für HiHats, Toms und Bell-Sounds sein.

Der Cymbal Oszillator ist ein Mix aus mehreren „Square Waves“, die sich gegenseitig bis in den FM-Bereich modulieren und so komplexe metallische Klangfarben erzeugen.

Forum
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    Filterpad  AHU

    Schade! Schaut von der Größe aus wie eine Volca. Dachte beim ersten Anblick an was echt großes. Vielleicht kann man sie mit den Volcas verknüpfen?

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    Emmbot  AHU

    „neun Drehregler“ Ich zähl sieben. So genug klug gesch…

    Der ist doch größer als ne Volca. Ich würde so auf 2 Volca nebeneinander tippen.

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