Green Box: AKAI S3000, S3200, S2800, 16 Bit Sampler

30. Oktober 2020

Der Sampler-Standard der 90er Jahre

Zeitliche Einordnung zur AKAI S3000-Serie

Anfang der 90er ist Sound Sampling der völlige Renner in der Musikszene. Kein Wunder, denn diese Technologie ist zum damaligen Zeitpunkt den Kinderschuhen längst entwachsen. Kompakte Geräte, Speichererweiterungen, dazu jede Menge Zusatzboards und -anschlüsse. Ein schönes Klangschlaraffenland, das noch eine besondere Zusatzleistung in petto hat: das AKAI Sampleformat. Es gilt damals beinahe als Studiostandard, und Diskettentausch mit selbstgemachten Loops ist Alltagsroutine.

Überhaupt AKAI. Die waren Pioniere auf diesem Gebiet und schon seit dem S900 im Jahre 1986 recht erfolgreich am Start. So richtig Oberwasser in diesem Produktsegment verschafften dann der S1000 und sein Nachfolger S1100. AKAI verdiente sich mit diesen Samplern nicht nur völlig berechtigt einige Lorbeeren bei den Musikern, sondern sicherlich auch eine Menge Geld. Einiges davon wanderte wohl in die Produktentwicklung, denn schon 1996 kamen mit der neuen S3000 Serie gleich mehrere Nachfolger auf den Markt.

Angetreten sind nun: S2000, S2800, S3000, CD3000, S3200. Neben der gemeinsamen Flottenfarbe fürs Metallgehäuse unterscheiden sie sich vor allem in Ausstattungsdetails. Außerdem sind innerhalb der Serie die Modelle S2000 und S2800 in einem 2 HE Rackgehäuse untergebracht, während es bei allen anderen 3 HE sind. Jeweils im damals obligatorischen 19-Zoll-Format.

Damit bei all diesen Modellen der Überblick gewahrt bleibt, greifen wir exemplarisch den AKAI S3000 heraus.

Außerdem möchten wir auf einen AMAZONA.de-Test aus dem Jahr 1996 verweisen, der in gewisser Weise historisch von Interesse sein könnte. HIER der Link.

Absolute Überflieger, die AKAI S3000-Sampler aus dem Jahr 1996

Das S3000-Erscheinungsbild

Die Grundfarbe des Rackgehäuses ist so eine Art Beige-Grau, das auf Fotos manchmal in Richtung Weiß tendiert, lediglich rückwärtig gibt’s Schwarz. Auf der Frontplatte geht es ziemlich aufgeräumt zu, denn das zentral positionierte Display (beleuchtet, 320 Zeichen, 640 x 240 Punkte) wird lediglich von ein paar Tastern ergänzt, mit denen angezeigte Submenüs angewählt werden. Diesen Bereich nennt AKAI Screen Function, die Taster darunter folgerichtig F-Tasten. Die in der zweiten Reihe sind individuell beschriftet und für weitere Funktionen gut. Dazu leuchten sie, sobald man sie anwählt. Rechts daneben sehen wir die Cursor Tasten, das Zahlenfeld und Hilfsfunktionen, optisch schön abgesetzt auf einem Alublech. Neben dem Display befindet sich ein großes Data Wheel als Alternative zu der alpha-numerischen Eingabe der jeweiligen Werte. Ganz rechts sind noch der Recording Level Drehregler sowie ein weiterer für Master Volume. Und ganz links gibt es den Power-Schalter, einen kleinen Regler für den Displaykontrast und ein 3,5“ Floppy Disk Laufwerk. Ja, Sie haben richtig gelesen, denn Mitte der 90er sind diese Datenträger noch weit verbreitet. Dabei nimmt das Laufwerk wahlweise 2HD und 2DD Disketten an.

Die AKAI S3000 Serie ist recht gut verarbeitet, alles wirkt schön kompakt gebaut und lässt sich auch mal etwas grober anfassen, ohne das übel zu nehmen. Als Kampfgewicht bringt ein S3000 knapp 10 kg auf die Waage.

Die AKAI S3000 Serie ist mit dieser sehr aufgeräumten Bedienoberfläche gut beraten, denn neben anderen Gründen liegt es an ihr, dass diese Sampler so populär wurden. Genau wie die Vorgänger S1000 und S1100. Nicht nur, dass die Anzahl der Regler und Taster erfreulich überschaubar und praxisnah ist, sondern das gilt auch für die Benutzerführung, wenn es ums Sampling geht. Vereinfacht gesagt: Man muss sich lediglich systematisch eine nach der anderen Funktion vorknöpfen, die gewünschten Einstellungen vornehmen und anschließend die Daten sichern, das war’s dann schon. Der autarke Aufbau vom Recording bis zum fertigen Preset sorgt dabei für dieses stromlinienförmiges Handling, vorbildlich gelöst auch aus heutiger Sicht. Selbst Dinge wie Auto Loop und Envelope Templates gibt’s. Und all das erklärt nebenbei, wieso es im Bereich Vintage Sampler bereits Fans gibt, die gerade auf diese Geräte schwören.

Die AKAI S3000 Comparison-Chart

Die Technologie der AKAI-Sampler

Unter der Haube geht es beim AKAI S3000 für damalige Verhältnisse modern bis richtungsweisend zu, letzteres vor allem für die später folgenden hauseigenen Sampler S5000 und S6000 sowie Z4 und Z8. Es wird wahlweise in Stereo oder Mono gesampelt, und zwar in 16 Bit Qualität bei 64-fachem Oversampling. Die interne Datenverarbeitung erfolgt mit 28 Bit. Als Sampling Rate stehen 44,1 und 22,05 kHz zur Verfügung, wobei die geringere Rate zunächst für entsprechendes Aufnahmematerial unter 10 kHz gedacht ist. Allerdings auch zum Speicherplatz sparen, denn bei 44,1 kHz sind es gerade mal 11,14 Sekunden Aufnahmekapazität für Stereosamples und 22,05 bei Mono. Die Ursache für die Knappheit: Werksseitig sind nur 2 MB RAM verbaut. Hier kann man aber aufrüsten – und zwar bis maximal 32 MB. Schon besser! Dann sind nämlich immerhin 3 Minuten Stereosampling drin und fast 12 Minuten, wenn es 22,05 kHz und Mono sein darf. Was erklärt, warum die AKAI Sampler zu ihrer Blütezeit gerne für Dance und Techno Produktionen eingesetzt wurden, um längere Vokalaufnahmen als Samples zu verwalten. Schließlich war Harddisk-Recording noch nicht sonderlich etabliert. Mit der Resample Option kann man seine vorhandenen Daten auch in andere Sampling Rates verwandeln. Bis zu 255 Einzelsamples verwaltet der S3000. Verglichen mit Stand der Dinge 2015 mag einem alles das ganz schön spartanisch vorkommen, damals aber galt so was als durchaus komfortabel. Wenn das jemandem in den 90ern für seine Produktionen nicht ausreichte, dann wurden einfach mehrere Sampler fürs MIDI-Recording beschafft.

Bis zu 32 Stimmen können gleichzeitig wiedergegeben werden, wodurch der Sampler auch für MIDI-Recording geeignet ist und die Stimmen auf bis zu 16 Channels verteilt werden. Mehr dazu weiter unten. Für die Klangformung selber steht eine Synthesizer Engine bereit, deren Parametersatz zwar überschaubar ist, die aber für die meisten Zwecke gute Dienste leistet. Insbesondere Feinschliff bei Instrumenten aller Art kann man damit machen, wofür es ein digitales 12 dB/Oktave Filter gibt, das sogar ein bisschen Resonanz kann. Weiter geht’s mit zwei Hüllkurvengeneratoren, wobei regelmäßig einer für Volume und der andere für Filter eingesetzt wird. Die Anzeige ist alpha-numerisch und grafisch, was die oft doch etwas mühselige Einstellerei bei der Samplebearbeitung komfortabel gestaltet.

Auf der Rückseite geht es bei den Anschlüssen an die Außenwelt – je nach Ausstattung und Modell – geräumig bis zugepflastert zu. Das liegt an zahlreichen Leistungsmerkmalen, die geboten werden, und welche das sind, schauen wir uns weiter unten an.

Signal Input, Sampling, Editing, Looping, Mapping

Zwar könnte man beim AKAI S3000 auch lediglich auf die Aberhunderte CD-ROMs im AKAI-Format hinweisen, denn kaum ein anderes Format hatte zum damaligen Zeitpunkt einen derartigen Bestand an fertiger Sampleware zu verzeichnen. Das wäre aber nur der halbe Spaß, denn gerade die Vorzüge einen autarken Hardware-Samplers sind es, die ihn auszeichnen. Spielen wir doch stattdessen einfach mal in groben Zügen eine Sample Recording Session samt anschließendem Editing wie Looping und Mapping durch.

Die Inputs für Mikrofon und Line Signale befinden sich auf der Rückseite, statt wie beim S1000 und S1100 auf der Vorderseite. Klinke und XLR für wahlweise Mono- oder Stereoaufnahme strahlen uns da an, und das ist auch genau das, was gebraucht wird. Auf dem Frontpanel stellt man mit dem hübsch farblich in Rot abgesetzten Drehregler den korrekten Aufnahmepegel ein, der via Displayanzeige kontrolliert wird. Hinsichtlich Pegel ist der S3000 einigermaßen gnädig, denn selbst leicht übersteuertes Material wird nicht unbedingt übel verzerrt wiedergegeben. War man stattdessen etwas schlampig bei der Aufnahme und hat nur einen geringen Signalpegel eingefangen, dann sorgen die Scale und Normalize Funktionen für Abhilfe. Optisch lässt sich das dank Grafikdisplay wunderbar überschauen. Das war seinerzeit nicht selbstverständlich, denn all diese Audio- und Sampledaten wurden bis dato von vielen Herstellern häufig nur numerisch angezeigt.

Nachdem auf diese Weise die erforderlichen Samples genommen und ordentlich benannt sind, geht’s in schön logischer Bedienreihenfolge weiter mit den Schneidearbeiten für Anfang und Ende der Samples. Traditionell aufwändig ist das Looping. Ohne auf Details einzugehen, die können Sie nämlich in unserer Workshopserie Modern Sampling nachlesen, macht es einem AKAI beim S3000 ziemlich leicht: Auto Loop. Bevor Sie diese Funktion auslösen, müssen Sie lediglich Start- und Endpunkte zuweisen. Bereits das erste Loop-Resultat kann gelingen, AKAI hat da einfach einen guten Job gemacht und Ihnen die Arbeit leicht. Bei manchen Sounds will das nicht auf Anhieb von der Hand gehen, da braucht es dann mehrere Versuche, bis der geeignete Loop-Durchlauf gefunden ist. Sollte es trotzdem noch immer zu ungewünschten Klicks kommen, so hilft Loop Crossfade. Einziger Wermutstropfen dabei: Starker Einsatz von Crossfade verfälscht den Originalklang.

Danach erfolgt das Mapping, bei dem allen im Speicher befindlichen Samples Tastaturzonen zugewiesen werden. Die können sich auch überlappen und bei Bedarf sorgen Sie darüber hinaus mittels Crossfade für sanfte Übergänge. Auf diese Weise lassen sich gleich 4 Ebenen erzeugen, und besonders beliebt dabei sind Velocity Switches. Dabei werden je nach Anschlagsstärke bestimmte Samples bzw. Multisamples angesprochen. Das hilft zum Beispiel, das dynamische Verhalten akustischer Instrumente wenigstens rudimentär naturgetreu wiederzugeben. Oder abgefahrene Drum Effekte zu erzeugen, indem via Velocity zu den verschiedenen Sounds gewechselt wird.

Werbeanzeige für die XL-Modelle der S3000 Serie

Ist das erledigt, gelangen wir in die Ebene, wo es um Klangformung bis zum Feinschliff geht. Hüllkurvengenerator, Filter, Effekte – die Palette dafür ist ziemlich übersichtlich. Dem Filter kann man keine besonderen Glanzleistungen abverlangen, es reicht eher gerade so fürs Abschwächen von Frequenzanteilen, und über Filter Resonanz sprechen wir lieber nicht genauer. Weil die wirklich nicht besonders gelungen ist. Mit APM (Assignable Program Modulation) hat sich AKAI noch eine Möglichkeit ausgedacht, den Sounds im Program Mode ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Was heute keine Seltenheit ist, war damals durchaus bemerkenswert, konnte man mit APM Modulationen nicht nur direkt den Parametergruppen Envelope und LFO zuordnen, sondern sie auch mit den Controllern wie Pitch Bender, Modulation Wheel oder Aftertouch abrufen. Da das pro Keygroup separat funktioniert, ergeben sich dadurch recht vielseitige Möglichkeiten.

Abgerundet wird die Erstellung eines Presets im AKAI S3000 mit der Effektabteilung des S3000. Allerdings ist die recht spartanisch geraten, zumindest aus heutiger Sicht. Stereo Flanger, Chorus, Multi-Tap Delay, Delay, Pitch Shifter, mehr ist nicht. AKAI selber verstand sich damals aber auch als Hinweisgeber für Synthesizerspieler: In der Bedienungsanleitung ist eine hübsche Grafik mit vielen Reglern abgedruckt, die ein wenig an einen typischen Analog Synthesizer erinnert.

S3000 Synth Engine edited cropped

Und tatsächlich, man kann kurze Samples mit engen Loops als Ersatz für Waveforms betrachten und sie mit den AKAI S3000 Parametern auf Synthsounds trimmen. Im Ergebnis klingt das gar nicht mal schlecht, AKAI gönnte dem frischgebackenen S3000 Besitzer auch eine Floppy Disk mit solchen Sounds als Startbasis. Wer etwas tiefer in die Sample und Program Parameter einsteigt, wird einen ganzen Schwung interessante Optionen vorfinden. So können zwei Samples als Layer zu einem neuen verschmolzen werden, etwa Piano plus Strings. Die Join Funktion erlaubt das Aneinanderhängen zweier Samples, mit Reverse lässt man eins rückwärts abspielen, und Splice mischt Teile von beiden. Oder bei einer Vocalaufnahme lassen sich unliebsame Atemgeräusche eliminieren, indem man die betreffenden Sampleteile entfernt, die originale Samplelänge aber bleibt. Auch Time Stretching kann der S3000, das war damals eine echte Errungenschaft.

Die Expansions für AKAI S3000 Serie

Wie umfangreich man mit Samples hantieren kann, hängt insbesondere am vorhandenen Speicherplatz. In der Grundausstattung gibt’s 2 MB, und das Maximum via Speichererweiterungen ist 32 MB. Heute lacht man über diese Größenordnung, damals galt das als fast sensationell. Auch weil die Ladezeit vergleichsweise kurz ist. Da nach Ausschalten der Speicherinhalt weg ist, muss man frisch gemachte Samples sichern. Zwar geht das direkt per eingebautem Floppy Disk Laufwerk, aus heutiger Sicht sprechen jedoch zwei Gründe dagegen: Erstens passt auf eine 2HD Diskette nur knapp 1,5 MB, und das überschreitet schon bei 2 MB Standard-RAM deren Kapazität, und die Samples müssen in solchen Fällen auch noch auf mehrere Disketten verteilt werden. Zweitens sind diese Floppys nicht mehr an jeder Ecke zu bekommen. Drittens bieten sich Alternativen dazu an, ganz wie damals. Die heißen Harddisk, Optical Drive, DAT Tape, Data Cartridge. Hier wird ordentlich Speicherplatz geboten, regelmäßig in Größenordnungen von wenigstens 100 MB aufwärts. Schon ein sogenanntes Wechselmedium kann 270 MB Platz bereitstellen, damit kann man leben. Solange man mehrere davon besitzt. Denn trotz recht ökonomischem Umgang mit Speicherplatz und old school Sampling Methoden kommt es rasch zu Bedarf, die Daten neben den reinen Arbeitskopien auch als zusätzliche Backups zu sichern. Damit das geht, benötigt man aber die richtige Anschlussbuchse. Unter anderem dafür hat sich AKAI damals das Zubehörprogramm ausgedacht. Es ist umfangreich und je nach Bedarf kann sich der Samplerbesitzer sein Instrument genau so ausstatten, wie es benötigt wird. Mehr dazu weiter unten, hier jedoch schon mal der kurze Hinweis, dass man beim AKAI S3000 einen SCSI-Anschluss für externe Festplatten braucht.

In den frühen 90er Jahren etablierte sich zunehmend die Sample CD-ROM, und da der S3000 Format-kompatibel mit der Vorgängergeneration S1000 ist, profitierte der neue erheblich davon. Schließlich war die Mehrzahl der Sample CD-ROMs damals in diesem Datenformat. Kurz gesagt: Ein solcher CD-ROM Player ist beim S3000 also Pflichtprogramm. Auch dieser wird via SCSI an den Sampler angeschlossen, wo eine Programmfunktion die Anwahl des jeweiligen Datenmediums erlaubt.

Floppy, CD-ROM, Harddisk

Beginnen wir also mit dem kleinen und feinen 3,5” Dual Density Drive (Floppy Disk Laufwerk), das auf der Vorderseite vertikal untergebracht ist. Eine 2HD nimmt knapp unter 1,5 MB auf, eine 2DD nur die Hälfte. Jedoch ist S3000er Serie dieser Datengrößenordnung bereits entwachsen, die Nachteile einer Diskette sind oben beschrieben. Sinnvoll sind daher andere Lösungen, allen voran das Prinzip Festplatte aller Art. Die gibt es als Einbaukit, extern und von verschiedenen Herstellern und mit unterschiedlicher Speicherkapazität, sogenannte Optical Disc, Wechselplatten mit Medien sowie das seinerzeit populäre ZIP-Drive. Grundsätzlich kann man die Daten auch im Computer ablegen, was mit der MESA Software ermöglicht wird oder auf DAT Tape sichern.

Eine weitere Möglichkeit gibt es: SCSI-Adapter für SD Cards. Ein findiger Australier hat es geschafft, ein solches Board zu entwickeln, das kompatibel mit dem S3200 und S3200XL ist. Hier dessen Website (klicken).

MIDI und Synchronisation mit externen Geräten

Multitimbral heißt in den 90ern das Zauberwort und das gilt auch für den S3000. Seine 32 Stimmen Polyphonie kann auf mehrere MIDI-Channels verteilt werden, auch mit fixer Zuordnung. Drums, Bass, Fläche, Solosound gleichzeitig wiedergeben, das machte ihn seinerzeit zur praxistauglichen Produktionsmaschine. Damit ist aber nicht Schluss, denn im Utility Mode überrascht der AKAI S3000 mit C-List (= Cue Listen), sofern man das Zubehörteil SMPTE-Reader/Generator eingebaut hat. Mehr dazu weiter unten. Damit ist der Einstieg in die damalige Filmproduktion drin, ein Segen für entsprechende Produktionsgesellschaften.

Anschlüsse und Zubehörteile

Werkseitig besitzt der S3000 eine Grundausrüstung an Anschlüssen zur Außenwelt, die meisten davon auf der Rückseite. Dazu gehören die Buchse für das Netzkabel, die beiden Stereo Out Buchsen (XLR und 6,3 mm Klinke) und die 8 Individual Outs für die Audiosignale, daneben das MIDI Trio In, Out, Thru. Interessanterweise sind hinten auch die Recording Inputs, ebenfalls als XLR und Klinke ausgelegt, denn beim Vorgänger S1000/S1100 sind die vorne, was einfach praktischer ist. Mit einem Gain Schalter lässt sich der Eingangspegel in 3 Stufen voreinstellen. Vorne wiederum ist die Buchse für einen Foot Switch, mit dem man wahlweise den Samplevorgang starten kann oder ihn als Sustain Pedal einsetzt. Darüber hat es dann noch den Kopfhöreranschluss.

Abbildung aus dem deutschen Handbuch

Abbildung aus dem deutschen Handbuch

AKAIs damalige Produktpolitik war angenehm bedarfsorientiert, denn man konnte sich seinen S3000 individuell zusammenstellen. Angesichts der recht hohen Zubehörpreise eine musikerfreundliche Handhabung. Der Custom Sampler war zwar hinterher gleich noch teurer als das der S3000 schon in Standardausführung war, aber immerhin konnte man die einzelnen Zubehörteile je nach Geldbeutel auch nach und nach zukaufen. Über den Daumen kostete ein S3000 mit voll ausgebautem RAM-Speicher und einigen Anschluss-Cards und externen Geräten wie Festplatte und CD-ROM Player rund DM 10.000,-.

Für Käufer eines Gebrauchten ist das interessant, denn heute sind die Preise für die S3000er ohnehin total im Keller und eingebautes Zubehör wird regelmäßig nicht besonders mit Aufpreisen honoriert. Die Zubehörteile gesondert dagegen werden durchaus mit Liebhaberaufschlag angeboten.

  • EB16 SampleVerb 4 x 50 Effects Board
  • EXM3002 2 MB Memory Expansion
  • EXM3008 8 MB Memory Expansion
  • FMX008 8 MB non-volatile Flash ROM
  • HD108 Internal Hard Disk
  • IB301S SCSI Interface Board
  • IB302D AES/EBU Digital I/O Interface
  • IB303T SMPTE Reader/Generator
  • IB304f Pro-Filter Filter Board
  • SHD524 524 MB 2,5” SCSI Hard Disk

Steuerung von 2 AKAI ME35T Audio (Drum Pad/ MIDI Converter)

MESA Editor Software

Als die AKAI S3000 Serie auf den Markt kam, kamen PCs allmählich auch als Musik-Computer in die Schuhe. AKAI nutzte diese Chance und gab eine spezielle Editor Software namens MESA heraus. Voraussetzung dafür: SCSI-Anschluss auf beiden Seiten, allerdings nebenbei auch MIDI.

In unseren Archiven haben wir aber auch noch eine zweite Editing-Software von AKAI für die S3000-Serie entdeckt, die unter der Bezeichnung Sample-Tools angeboten wurde. Vielleicht kann uns der ein oder andere Leser helfen, diese Software zeitlich einzuordnen?

Hier findet Ihr den kompletten original-Prospekt zu diesem Tool:

AKAI Sample Librarys

Der S3000 profitiert von der Kompatibilität mit S1000 Samples und erlaubt damit einen Zugriff auf eine Vielzahl Sample CD-ROMs. Die lassen sich via CD-ROM Player bequem laden, wofür besagter SCSI-Anschluss vorhanden sein muss. Und ein Player, der diesen Anschluss ebenfalls hat, am besten gleich mit Terminator. Dieser wird benötigt, wenn Sie beim S3000 zwischen verschiedenen Datenträgern hin- und herschalten, etwa zwischen Festplatte und CD-ROM Player.

Typisches Zubehör: CD-ROM Player, Festplatte, Floppys, DAT Tapes, Sample CD-ROMs und ein Handbuch in Deutsch

Verglichen mit anderen Fabrikaten wird den AKAI Samplern landläufig eine recht neutrale Klangwiedergabe attestiert, aber es ist eher die Soundauswahl und old-school Methode, mit der in den 90ern solche Librarys produziert wurden. Es kamen einige Soundklassiker auf den Markt, darunter zum Beispiel Miroslav Vitous Symphonic Orchestra , East West Ultimate Piano Collection, Steve Stevens Guitars, Magnetica, Best Service XXL Serie. Noch heute sind CD-ROMs in diesem Format nagelneu erhältlich und das über 20 Jahre nach Erscheinen dieser Sampler.

Modellunterschiede innerhalb der S-3000 Serie

Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Details, worin sich die einzelnen Modelle voneinander unterscheiden.

Ein S3000 der zweiten Generation, nur noch 2 HE, der AKAI S3000XL

AKAI S2000

Er ist in einem 2 HE Gehäuse untergebracht, kann optional mit 16 MB ROM Card ausgerüstet werden, hat keine XLR-Anschlüsse, die Einzelausgänge sind optional erhältlich. Außerdem hat er nur ein kleines LC-Display. Dafür ist das SCSI Interface bereits werksseitig eingebaut.

AKAI S2800

Auch der AKAI S2800 hat das kleinere 2 HE Gehäuse. Es gibt weder Einzelausgänge, noch XLR-Anschlüsse. Und der RAM-Speicher ist maximal nur bis 16 MB ausbaufähig. Die Möglichkeit für eine interne Festplatte gibt’s genauso wenig wie für den SMPTE-Generator/Reader.

AKAI CD3000XL

AKAI CD3000

Auch der AKAI CD3000 kann nur bis maximal 16 MB RAM aufgerüstet werden. Zudem hat er keine Recording Inputs, sondern sampelt nur vom internen CD-Laufwerk, das sowohl Audio CDs als auch CD-ROMs lesen kann. Mehrere CD-ROMs gehören zum Lieferumfang: East West Rock Drums, Dance/Industrial, Invision Lightware, The Hollywood Edge Super Single, Synthesized & Acoustic Sound Collection. Um die CD-ROM Inhalte zu individualisieren, gibt es eine Setup Funktion.

AKAI S3200

Hier ist die Grundausstattung des Speichers 6 MB, man kann optional intern ein Magneto Optical Drive einbauen, ebenso ein Digital Hi/Band/Low Pass Filter. Und das eingebaute Effektgerät stellt gleich 50 Typen bereit, darunter auch Reverb.

AKAI S3200 XL

XL-Versionen AKAI S3200Xl und AKAI S3000XL

Ca. eineinhalb Jahre nach dem ersten Release, brachte AKAI sogenannte XL-Versionen auf den Markt. Sie boten bereits von Werk aus mehr Anschlüsse, die sonst nur optional angeboten worden waren. Außerdem befand sich eine Software an Board sowie die Editor-Software MESA im Lieferumfang.

Das Gehäuse hatte sich nur beim S3000 geändert. Der S3000XL musste nun in einem 2HE Gehäuse PLatz finden, während sein Vorgänger noch im großen 3HE Gehäuse angeboten wurde.

AKAI S3000XL

Gebrauchtmarkt

Die Preise für gebrauchte AKAI Sampler der S3000-Klasse sind durchweg im Keller, mehr Wertverfall geht kaum. Syntacheles listet derzeit die S3000 Serie je nach Ausstattung zwischen 200,- Euro und 400,- Euro, einen S2000 gibt es bereits für 100,- Euro. Jeweils mit voll ausgebautem 32 MB RAM Speicher. Rechnen Sie mit etwas mehr, dann finden Sie leicht ein Angebot mit allem möglichen brauchbaren Zubehör. (Vintage-Händler verlangen leider das Doppelte des aktuellen Gebrauchtmarkt-Werts). Durchaus interessante Alternativen zu diesen AKAIs sind die E-mu Systems Sampler der 90er, also etwa ein ESI-32 oder EIV sowie die Ensoniq Sampler der ASR-Serie, die in Sachen Leistungsbandbreite diese AKAIs teils übertreffen, eigene Klangcharakter haben und bei Fans der alten Hardware-Sampler ebenfalls geschätzt werden.

Ursprüngliche Preise 1993

Hochinteressant ist auch eine offizielle AKAI-Preisliste vom 1. Juni 1993, die der Redaktion im Original vorliegt. Die hier hier gelistete Grundausstattung umfasste nur beim S3200 8MB Ram, alle anderen Modelle hatten nur 2MB Ram, der S01 sogar nur 1MB Ram:

  • AKAI S3200 10.990,- DM
  • AKAI S3000 8.099,–DM
  • AKAI S2800 5.790,- DM
  • AKAI CD3000 6.395,- DM
  • AKAI S01 2.030,- DM

Eine 8MB Speichererweiterung schlug 1.070,-DM zu Buche. Eine interne HD mit 100 MB kostet gar 1.890,- DM. Und zum Schluss noch der Preis pro Sounddiskette: 16,- DM.

Die AKAI S3000-Serie on YouTube

Hinweis zum angehängten Demo-Track

Die Werksdiskette namens Sample Wave Mixing liefert bei gerade mal 1,4 MB großzügige 40 Sounds. Wie geht das denn? Nun, cleveres Sampeln heißt bei einem Gerät dieser Epoche stets auch Speicherplatz sparen, kurze Loops erstellen, die eingebaute Engine für die Klangformung einsetzen und allerlei andere Tricks mehr. Beim Audio Track habe ich 22 Sounds dieser Diskette angespielt. Sie hören als kleine Zeitreise in die frühen 90er diese Reihenfolge: Bell Voice, Brass Pad, D Piano, Marimpad, Synthbass, Noiz Effect, Duckes, Ac Guit FX, Air Voice, Pipe Lead, Erdee PF, Bellpad, Elein, Jangle Feedback, Metarimba, Metal EPF, Power S-Bass, S Strg, Rez Pad, Wal Bass, Horn Pad, Vox Pad.

Fazit

Studiolegende und gelegentlich unterschätzter Sampler zugleich, das sind der S3000 und seine Kameraden auf jeden Fall. Aus dem früheren Arbeitspferd ist ein Vintage Sampler geworden, der eine Reihe praktischer Fähigkeiten ins Spiel bringt. Dazu zählt der autarke Betrieb mit einem stromlinienförmigen Workflow von A bis Z, der so manche aktuelle Lösung übertrifft. Nicht auf dem Gebiet der Feature-Liste, sondern beim Handling. Trotz kleinem Display! Durch die vielen erhältlichen Sample CD-ROMs sind die Möglichkeiten, den S3000 als Sample-basierten Synthesizer zu benutzen, seinerzeit weitgehend unter den Tisch gefallen, wodurch diese Möglichkeiten noch heute zu erkundendes Neuland bietet. Ein ideales Feld für Experimentierfreudige und natürlich auch für die, die ganz unkompliziert auf ein außerordentlich umfangreiches Angebot kommerzieller Sample Librarys zugreifen möchten. Da man ihn derzeit für einen Spaßpreis kaufen kann, ist da kaum was falsch zu machen.

Plus

  • praxisfreundliches Bedienkonzept
  • niedriger Gebrauchtpreis
  • populäres Sample-Format

Minus

  • Filter-Resonanz Nutzfaktor eingeschränkt

Preis

  • je nach Ausstattung zwischen 200,- und 400,- Euro
  • (Syntacheles-Liste Stand 11.2020)
Klangbeispiele
Forum
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    [P]-HEAD  AHU

    Das waren tolle technische Zeiten. Wer nicht das Geld hatte konnte überhaupt keine elektronische Musik machen. Zwei S2800i waren mein eigen und die Dinger konnte ich so schnell bedienen, das man mit dem schauen nicht hinterherkam. Tja, irgendwann war das mit den Speichermedien zu umständlich. Danke für die Übersicht!

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    chain25  

    Hatte Anfang / Mitte der 90er mit Anfang 20 ein für einen frischgebackenen Studenten Vermögen für den S2800 ausgegeben. Dann mit Speicher Erweiterung, SCSI Interface, Double Speed CD-Rom-Laufwerk von Apple und MOD-Drive (beides in SCSI versteht sich) nochmal ein Vermögen über den Tisch wandern lassen, damit das Teil auch nutzbar wird.
    Kurz darauf kam dann der Samplersiegeszug der Rechner – Gigasampler und so – so dass ich aus Bequemlichkeit den Akai nicht mehr genutzt habe.
    Da ein Verkauf nicht lohnt, wird die sperrige Kiste samt Zubehör nun seit ca. 20 Jahren von Umzug zu Umzug mitgeschleppt, um irgendwo in der Abstellkammer zu landen. Ein Jammer!

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    gaffer  AHU

    Wow, ein Test von Amazona, 3 Jahre vor der Gründung! Teufelskerle.
    Ja, diese S1XXX S2800 und S3XXX waren schon prägend für das Ende des Jahrtausends. Aber sie wurden ja auch wie digitale Studios eingesetzt. Ein Microwave dazu und fertig war die Kiste.

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      Tyrell  RED 112

      Es gibt ein paar Tests die ich vor der Gründung für andere Magazine geschrieben habe. Diese wurden dann zur Gründung des Magazins eingefügt, damit damals mein „neues“ Magazin nicht bei Null starten musste ;)

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    Maxi  

    Oh ja, erinnere mich … plötzlich ganz viele Sounds & Möglichkeiten. Aber immer das leidige Thema Laden & Speichern mit allen möglichen Datenträgern. Das war rückblickend der Showstopper. Als Logic mit dem integrierten Software-Sampleplayer EXS24 um die Ecke kam, ging der Akai bei einer Neuanschaffung in Zahlung, rechtzeitig, bevor das Interesse an Hardware-Samplern abflachte. Meiner Erinnerung nach wurde es dann auch erst mal ruhiger um diese Company. „Akai Professional“ hat den Sound dieser Zeit mit Technologie und Sound-Kollektionen entscheidend mitgeprägt. Danke für den Flashback! :-)

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    mfk  

    „Verglichen mit Stand der Dinge 2015 mag einem alles das ganz schön spartanisch vorkommen, damals aber galt so was als durchaus komfortabel.“

    Wurde dieser Text 2015 geschrieben oder sollte da 2020 stehen?

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    micromoog  AHU

    Schöner Bericht, Klaus – Danke dafür.

    Bei den Alternativen würde ich auch noch die S7xx Serie von Roland dazu zählen.

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      Stratosphere  

      Die Roland S7xxx Serie war für mich eine gleichwertige Alternative zu den Akai Samplern. Ich war über Jahre sehr glücklich mit einem S750. Durch den direkt anschließbaren Monitor und der Bedienung mit der Maus hatte ich immer ein leichtes Fairlight Gefühl. Zudem gefiel mir das dunkle Design weitaus besser als das der Akai‘s, aber das ist natürlich Geschmackssache.

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    dubsetter  

    was für preise damals .!!

    hatte nur den kleinen s01 als einstieg,
    der machte allerdings seinen job schnell und unkomplizert.

    man traf sich zur „samplesession“
    mit bekannten oder verbrachte stunden alleine vor dem plattenspieler.

    kurz darauf kam mit der mpc 2000 xl (aka s 2000)
    dann meine „zentrale“ im studio an.

    bis heute gerne benutzt.

    kann den letzten satz in dem artikel nur unterschreiben,
    bei den heutigen preisen sollte man zugreifen.

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    manomym  

    Wenn ich so überlege, wieviel Geld ich damals ab 1995 für Sampler wie den Akai S2800i ausgegeben habe, wird’s mir jetzt noch schlecht :) Sampler, tonnenweise Disketten, Zip-Disketten, CD rom Laufwerk, Speichererweiterung auf 16MB, hunderte Mark für CDs und CD-roms…. aaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrgh… und ewig viel Zeit mit Samplen verbracht …. Wäre ja auch kein Problem gewesen, wenn ich damit letztlich Geld verdient hätte…. So habe ich den Sampler eben mit enormem (Total-)Verlust wieder verkauft, seufz. Es gibt nur zwei Käufe aus der Zeit, die ich nicht bereue: Die Sampling CD „Eurotech“ und die „Distorted Reality“, die ich bis heute beide gerne benutze.

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      micromoog  AHU

      Das ging in der Zeit jedem so der sich intensiver mit Sampling beschäftigt hat.

      Bei damaligen Grundstückspreisen von rund 100 DM/qm habe ich den Grund und Boden für ein komplettes Häuschen in Sampler verschossen.
      (Heute liegt die Gegend bei ca. 500€+/qm)

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        manomym  

        Freut mich, dass ich da nicht alleine war :) Auf ein Haus summieren sich meine Ausgaben zwar nicht, aber wenn ich noch die externen Effektgeräte (Sony HRMP5 und Microverb 4) mit einrechne, die ich extra für den Sampler gekauft habe, sind es wohl so 10.000 DM gewesen…. hurra! Dafür gibt es ja heute Modularsysteme, in die man sein Geld versenken kann – auch wenn da der Wiederverkaufswert wohl höher sein dürfte.

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    Mr.Ketoujin  

    Ich komme mit den Filtern meiner S3000xl mittlerweile besser zurecht als mit dem Filter des Roland Sampler den ich früher benutzt habe. Es ist zwar nicht ganz so durchsetzungsfähig, aber dank APM läßt es sich meiner Meinung nach besser handhaben und das ist mir wichtiger.

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    Son of MooG  AHU

    Ich konnte um 2000 einen S01 für wenig Geld ergattern, der immer dann eingesetzt wird, wenn es ’natürlich‘ klingen soll. Ansonsten liebe ich immer noch meinen Mirage und habe es immer bedauert, dass die Hardware-Sampler ausgestorben sind…

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      TobyB  RED

      Ein paar Hardware Sampler gibts schon noch :) Auch von Akai. Das ist eine Funktion die ich an der Force sehr intensiv nutze.

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    teeemey

    Habe mir vor kurzem eine MPC4000 gekauft und soweit ich das verstanden habe kann diese auch die S3000 etc Files abspielen. Irgend eine Ahnung wo man diese runterladen kann?

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      TobyB  RED

      Es gab mal den Chicken Systems Translator 5 der dies konnte. Ob Version 7 das noch kann, weiss ich nicht. Version 6 kann dir aber WAV Dateien ins MPCs 4K Format wandeln.
      https://bit.ly/2HTzsQw , hier eine Anleitung aus dem A3000 Format in eine WAV Datei konvertieren. Der Rest ist dann fast selbsterklärend.

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    SynthUndMetal  

    Rein aus Neugierde. Können die Akai Sampler auch mit Single Cycle Waveforms ( z.B. von Adventure Kid) etwas anfangen oder sind die zu kurz um da audiomäßig was sinnvolles heraus zu bekommen? Bei meinem Yamaha A3000 funzt das überraschend gut um den auch als Synth zu „missbrauchen“.

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    Ashatur  AHU

    Die Yamaha Sampler waren genial. Ich hatte einen A5000 und der besaß ja schon ab Werk Single Waveforms mit denen man ihn schon als reinen Synth benutzen kann.
    Und wenn ich mich noch recht erinnern kann ist das Filter auch gar nicht mal so übel und die Effektblöcke sind auch gut zu gebrauchen..
    Heute habe ich mir schon manchmal in den Hintern gebissen das ich ihn damals wieder verkaufte.

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    pajacke

    Der S2000 ist in der falschen Baureihe mit aufgezählt. Der gehört technisch zu den Akai XLs. Den XLzusatz beim 2000er hat sich Akai wohl gespart, da es vorher kein „ohne XL“-Modell gab.

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