Green Box: E-Mu EMAX II, Sampler & Synthesizer

15. Mai 2015

Viel mehr als nur Depeche-Mode!

Für mich ist dieser Artikel eine Herzensangelegenheit, war doch der E-Mu EMAX II über viele Jahre hinweg so etwas wie mein Hauptinstrument. Von seinem Erscheinen im Jahr 1989 bis ins Jahr 2002 bin ich diesem Kreativtool treu geblieben und konnte wirklich jedes Feature im Schlaf bedienen.

Über den Vorgänger E-Mu EMAX I gibt es übrigens auch einen umfangreichen und sehr persönlichen BLUE BOX Report von „Costello“, den ihr HIER findet.

Seit Alan Wilder von Depeche Mode im Jahr 2011 seinen EMAX II Turbo mit den Soundkreationen der Alben VIOLATOR und SONGS OF FAITH AND DEVOTION versteigerte, begann ein neuer Hype um den EMAX II, der ihn (verdienter Maßen) am Gebrauchtmarkt in neue Sphären hob.

Als sich vor Kurzem die Gelegenheit bot, ein EMAX II Rack mit 8 MB zu ergattern, schlug ich zu. Ich wollte an mir selbst testen, ob mich der EMAX II auch heute noch musikalisch zu begeistern weiß, oder ob in Zeiten von Plug-ins und Kontakt ein voll und ganz digital aufgebauter Sampler nur noch nostalgischen Wert hat.

1989 – ein Schlüsselerlebnis

Der EMAX I war in die Jahre gekommen, hatte wenig Speicher, nur 12 Bit Auflösung und von „analogen“ Filtern verstand ich (noch) nicht viel. E-MU hatte ein Jahr zuvor den Emulator III auf den Markt gebracht. Sicher, ein wünschenswertes Objekt, aber so teuer wie ein Mittelklasse-Wagen (DM 28.000 mit 8 MB) und damit außerhalb meiner finanziellen Reichweite.

Und dann die Ankündigung, dass es demnächst einen neuen EMAX geben würde, der dem Emulator III in kaum einem Punkt nachstünde und ebenfalls aufrüstbar sei auf bis zu 8 MB. Stereo sollte er sein, 16 Bit sollte er haben und Festplatten sollte man anschließen können.

Im Dezember 1989 sprach sich dann im Freundeskreis schnell herum, dass ein solch unglaublicher Sampler in der Münchner Filiale des Synthesizerstudio Bonn ausgestellt war. Einfach hingehen und ausprobieren war aber nicht. Ähnlich wie heute bei APPLE SHOPS musste man sich einen Termin geben lassen. O ja!
Ein gewisser Wieland Samolak empfing einen dann und führte einem den E-Mu EMAX II ausgiebig vor. Und zwar ohne dass außer ihm und meiner Wenigkeit sonst noch irgend eine andere Person im Laden war.

Mein Equipment 1990, Emax II, FZ10M, TX802 und außerhalb des Bilder R8

Mein Equipment 1990, Emax II, FZ10M, TX802 und außerhalb des Bilder Roland R8

Der E-Mu EMAX II befand sich zu diesem Zweck auch nicht in irgendeiner überfüllten Keyboard-Ecke, sondern thronte auf einem Edelstahl/Aluminium-Tisch zwischen zwei Studiomonitoren in der Mitte des stilvoll eingerichteten Ladens, wie der goldene Gral.

Anbetungswürdig lud Wieland ein komplettes Orchester und eine Demo-Sequenz in den voll ausgebauten Sampler und bat mich – in gewissem Abstand – direkt vor dem EMAX II Platz zu nehmen.

Wie ein Hammerschlag ertönte plötzlich Beethovens 5. Symphonie und raubte mir den Atem.

Da spielte der interne Sequencer auf 16 Spuren tatsächlich einzelne Instrumente und verwandelte das Synthesizerstudio Bonn in einen Konzertsaal. Etwas derart Verblüffendes hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie erlebt.

Wieland Samolek, ca. 1990 im Synthesizer Studio Bonn in München

Wieland Samolak im Synthesizerstudio Bonn, Filiale München

Im Prinzip hatte nach dieser erstaunlichen Präsentation Wieland Samolak ein einfaches Spiel mit mir. Ich verkaufte alles, was nicht niet- und nagelfest war, nahm zusätzlich einen Kredit auf und war innerhalb von zwei Wochen einer der wenigen Besitzer eines E-Mu EMAX II Turbo Keyboards mit 8 MB und interner Festplatte zum stolzen Preis von DM 13.400.

E-Mu Emax II Rack Version

Synthesizer oder Sampler?

Im EMAX II Test-Fazit des „Keyboards“ Magazins resümierte Peter Gorges im Januar 1990:

„Meinem  Gesamteindruck nach ist der EMAX II ein ausgesprochen empfehlenswertes Instrument für Musiker, die in einem Sampler eher ein Musikinstrument als ein Recording-Tool sehen. Unter diesem Aspekt ist der neue E-Mu momentan ohne Konkurrenz“

Damit hatte er den Nagel auf den Kopf getroffen.

Anders als alle Wettbewerber verband der EMAX II einen hochwertigen 16 Bit-Stereo-Sampler mit einer enorm ausgefuchsten und überzeugenden Synthese-Einheit.

Es war auch das letzte Produkt, an dem E-Mu Firmengründer Dave Rossum persönlich mitwirkte. Dave hatte zeitlose Klassiker wie das E-Mu Modular System, die SP-12 oder den Emulator II erfunden. An dieser Stelle gleich ein Hinweis, dass wir seit Wochen ausführlich mit Dave Rossum im Gespräch sind und demnächst eine ganz außergewöhnliche, mehrteilige Story über Daves Leben veröffentlichen werden.

Emax II CHemie

Für den EMAX II hatte Dave mehrere neu Chips entworfen, darunter für die Emulation eines analogen Filters den sogenannten H-Chip. Nach heutiger Erkenntnis klang dieser so gut, dass man damit bereits 1989 einen reinen VA-Synthesizer auf den Markt hätte bringen können, der einem Clavia Nordlead aus dem Jahr 1995 in Nichts nachgestanden hätte.

Damit aber nicht genug, bot der EMAX II die additive Synthese seines Vorgängers EMAX I unter dem Begriff Spectrum Synthese und ganz neu, die sogenannte Transform-Multiplication Synthese.

Sampling

16 Stereo-Stimmen ließen sich mit dem EMAX II gleichzeitig abfeuern. Für damalige Verhältnisse eine außerordentliche Leistung und damit dem Emulator III ebenbürtig, der das Doppelte kostete. Die Auflösung betrug 16 Bit, die maximale Samplingrate aber nur 39 kHz.

Original Emax II Anzeige von 1990

Original Emax II Anzeige von 1990

Mit dieser Einschränkung versuchte man den EMAX II vom Profi-Markt abzugrenzen, hatte sich dort doch schon längst 44 kHz als Standard etabliert. Aber die Einschränkung war nicht so dramatisch, wie man zunächst meinen mochte.

Da es die EMU III Library 1:1 auch für den EMAX II gab, konnte man die Soundbänke mühelos vergleichen. Ließ man die analoge Nachbearbeitung außer Acht und spielte man nur die puren Samples ab, gab es so gut wie kaum Klänge, bei denen sich die fehlenden 5 kHz bemerkbar gemacht hätten.

Bedienung

Ein weiteres Manko war das halb so große Display zum größeren Bruder.

Eine echte Einschränkung war das aber nicht. Ganz in der Emulator-Tradition war nämlich die komplette Menüführung auf das Gehäuse gedruckt und führte zu einem extrem schnellen und effizienten Arbeiten.

Man wählte über die Drucktaster das entsprechende Hauptmenü und gab daraufhin einfach die Zahl des Menüpunktes ein. Danach begann man mit der Dateneingabe im Display über die Cursor und Plus-Minus-Tasten. Ich empfinde diese Art der Menüführung sogar heute noch komfortabler als vergleichsweise bei einem AKAI S5000 oder EMU IV mit zehnmal größerem Display.

EMAX II Right

Nur die fehlende grafische Darstellung von Wellenformen war tatsächlich ein Handicap beim Erstellen von Loops und Truncates, aber auch hierfür gab es ein paar leicht erlernbare Kniffe, mit denen man relaliv schnell auch ohne Grafiken zu sehr guten Ergebnissen kam.

Extrem innovativ war hingegen die Möglichkeit, die analoge Nachbearbeitung unabhängig von der Sample-Platzierung vornehmen zu können. Angenommen, Sie hatten nur ein Sample über die gesamten Tastaturbreite aufgespreizt, ließen sich z.B. trotzdem unterschiedliche  Filter-Einstellungen pro Oktave oder sogar pro Taste definieren. Man war also nicht gezwungen, sich um Splittpunkte der Samples in einem Multisample zu kümmern, sondern konnte davon unabhängig einen Tastaturbereich definieren und dann mit der analogen Nachbearbeitung beginnen.

Verarbeitung & Anschlüsse

Den EMAX II gab es als Keyboard-Version sowie als Rack-Version. Übrigens waren beide damals exakt gleich teuer. Spielt man die Keyboard-Version, wird auch schnell deutlich warum. Nicht nur dass die Tastatur über keinen Aftertouch verfügt, sie ist auch das Klapprigste, was ich damals unter die Finger bekommen habe (was meine Freude über den Erwerb aber nicht getrübt hatte).

Das Gehäuse der Keyboardversion ist bis auf den Metallboden aus einer sehr stabilen Kunststoffhülle. Mir ist bis heute noch nie ein zerbrochener EMAX II unter die Augen gekommen, noch habe ich von abgesplitterten Gehäuseteilen gehört, wie man dies z.B. von SY77 oder SY99 kennt. Die Gummitaster der Keyboardversion geben gerne mal ihren Geist auf und müssen dann ersetzt oder zumindest aufwendig gereinigt werden.

Das Rack ist wie nicht anders zu erwarten rundherum aus einem Metallblech gefertigt und ebenfalls nicht tot zu bekommen. Die weißen Druckknöpfe am Rack sind deutlich langlebiger als die Gummitaster der Keyboardversion.

Beide Ausführungen besitzen noch zwei Fader für Dateneingabe und Lautstärke – und auch hier ist mir noch nie ein defekter Emax II untergekommen – aber das muss nichts heißen.

Beide Versionen verfügen über identische Anschlüsse: Einen Stereo-Main-Out sowie über 3 Stereo-Subausgänge, einen Mono-Mix Ausgang, einen Stereo-Sample-Eingang und diverse weitere Anschlüsse, wie Sie auf dem Foto erkennen können.

Die Sub-Ausgänge können übrigens auch als Insert-Wege benutzt werden, um Effekte einzuschleifen. Dazu benötigen Sie klassische Insertkabel, sparen sich dann aber Effektwege am Mischpult.

EMAX II Back

Der eigentliche Clou war aber die SCSI_Schnittstelle, die den Anschluss von HDs, aber auch CD-ROMs und Wechselplattenlaufwerken erlaubte.

Aber Vorsicht. Nicht jedes auf dem Gebrauchtmarkt erhältliche SCSI-Laufwerk ist auch kompatibel mit dem EMAX II. Während vor allem die Wechselplatten-Laufwerke der Marke SyJet allesamt sehr gut erkannt werden (selbst 1,5 GB Laufwerke), ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, heute noch passende CD-ROM-Laufwerke dafür zu finden.

Aber so oder so, der EMAX II verfügt über keine Ordner-Struktur, sondern legt ganz banal eine abzuspeichernde Bank auf einer von 99 frei wählbaren Speicherplätze ab. Danach ist finito und zwar ganz unabhängig davon, wie viel freier Platz auf der Festplatte noch vorhanden wären. Da eine Bank maximal 8 MB enthalten kann, ist es also theoretisch möglich, auf eine HD bis zu 800 MB zu packen.

EMAX II Left

Analoge Komponenten & Realtime Control

Auch wenn der EMAX II komplett digital aufgebaut ist, verwendet die Bedienungsanweisung die Begriffe VCA, VCF usw. Das mag irreführend sein, aber damals durchaus einleuchtend, da die Musiker die Begriffe kannten und sich am Gerät sofort zurechtfanden.

Wundern Sie sich also nicht, wenn auf der Frontplatte unter dem Menüpunkt DYNAMIC PROCESSING diese Abkürzungen auftauchen. Und auch wenn im Netz einige Gerüchte gestreut wurden, der EMAX II würde über ein analoges Innenleben verfügen, so trifft dies eben nur auf seinen Vorgänger E-Mu EMAX I zu.

Ich erlaube mir aber das „Wording“ von E-Mu hier zu übernehmen, in der Gewissheit, dass unsere Leser die oberen Absätze registriert haben.

Der EMAX II besitzt pro Stimme maximal zwei Oszillatoren. Diese können wahlweise aus Samples bestehen oder aus Wellenformen, die mit der Spectrum Synthese gewonnen wurden.

Danach folgt ein Filterbaustein mit Cut-Off und Resonanz (bis zur Selbstoszillation), zwei Hüllkurven (AHDSR) für VCA und VCF. Der Filterbaustein enthält darüber hinaus einen Envelope und Tracking Parameter, im dem festgelegt wird, wie stark die Hüllkurve bzw. die Tastaturposition auf das Filter wirkt.

Ein LFO ergänzt die „analoge“ Sektion und lässt sich in Geschwindigkeit und Tiefe regulieren, nicht aber in der Wellenform, diese ist immer eine Sinuskurve. Der Variation-Parameter erlaubt dem LFO, unterschiedliche Geschwindigkeiten pro Tastenanschlag anzunehmen. Die LFO-Ziele sind Vibrato, Tremolo, Filter und Panorama. Nicht üppig, aber mehr als viele andere Sampler jener Zeit zu bieten hatten.

Über Velocity lassen sich in zwei weiteren Fenstern Lautstärke, Filter-Frequenz, Filter-Resonanz, Tonhöhe, VCA Attack, Filter Attack und Panorama beeinflussen. Da zieht man doch glatt den Hut.

Und zuletzt folgt ein Chorus-Effekt, der bei Verwendung die zweite Wellenform unterschlägt, die erste Wellenform doppelt und durch frei definierbaren zeitlichen Versatz von Flanging bis Chorus reicht.

Weitere Realtime-Control-Verknüpfungen werden übrigens nicht im Modul DYNAMIK PROCESSIONG hergestellt, sondern im Modul PRESET DEFINITION, da sie immer für das gesamte Preset gelten und nicht für Tastatur-Teilbereiche.

Quellen sind dabei Pitch-Wheel, Mod-Wheel, Aftertouch und Pedal. Zusätzlich lassen sich noch zwei MIDI-Controller als Quelle definieren sowie die beiden Eingänge der Fußtaster. Als Ziel sind möglich Tonhöhe, Lautstärke, die Geschwindigkeit des LFOs, Panorama sowie Xfade.

Xfade ist witzig, da man damit die beiden Oszillatoren überblenden kann. Damit hatte ich einst jede Menge – für damalige Verhältnisse – erstaunliche Effekte erzielt, wenn z.B. aus einer Violine langsam ein ganzer Streichersatz wird, indem man das Mod-Wheel bewegt.

Mein Emax II im Jahr 2002 im eigenen Studio.

Mein Emax II im Jahr 2002 im eigenen Studio.

Spectrum Synthese (Additive Klangerzeugung)

Die Spectral Synthese gab es bereits im Emax I, doch genutzt wurde sie kaum. Auch ich habe mich gerne mal mit den Soundbänken gespielt, die fleißige E-Mu Mitarbeiter per Spectrum-Synthese erstellt hatten, aber selbst habe ich mich kaum daran gewagt. Das Ganze war mir einfach zu aufwendig.

Eigentlich schade, denn spätestens in den EMU IV-Samplern wäre das ein Hammer-Feature gewesen, welches dann dank grafischem Display auch hätte bedient werden können. Nur, der EMAX II war das letzte Produkt, in dem E-Mu eine additive Synthese anbot.

Hier mal ein Überblick:

Bis zu 24 Sinuswellen formen miteinander Spectrums (E-Mu Begrifflichkeit), die ihrerseits bis zu  24 TimeSlices über die Länge eines Sounds legen.

Spectrums

Während des Spielens schreitet oder gleitet der Sound durch die Spectrums und kann jede Länge annehmen, bis der Speicher aufgebraucht ist.

Slices

Auf einer vorgefertigten Spectrum-Synth Development-Disc erhielt man 95 vorprogrammierte Spectrums. Man konnte sich diese aber auch selbst erstellen, indem diese im entsprechenden Menü selbst „gezeichnet“ wurden“.

Jedes Spectrum enthält dabei bis zu 24 Sinuswellen, die zum einen variabel in der Lautstärke einstellbar sind und sich zum anderen beliebig zum Grundton verstimmben lassen. Jede Veränderung einer Teilton-Amplitude führt dabei automatisch zur Änderung der Klangfarbe. Je größer die Amplitude, umso brillantere Klänge ergeben sich.

Die besten SE-Synthese-Klänge sind daher für meinen Geschmack auch Glocken und Metallisches. Nur wie gesagt, zur Bedienung dieser komplexen Synthese verirrte man sich sehr schnell im Parameterdschungel angesichts des winzigen Displays.

Und die soeben gelesene Einführung war nur die Spitze des Eisberges an Möglichkeiten. Die meisten Parameter habe ich aus Platzmangel hier nun einfach unterschlagen.

EMAX II Ganz

Arpeggiator & Sequencer

Während der Sequencer im EMAX II nur ein paar rudimentäre Funktionen hatte und eher zum Abspielen der auf den Sounddisketten befindlichen Demos gut war, zeigte sich der Arpeggiator als reinste Wunderwaffe mit unendlichen Funktionen und war damit sogar noch zu einer MIDI-Clock synchronisierbar.

Zudem wurde das Arpeggio zusammen mit einem Preset abgespeichert. Jeder Sound konnte also mit einem eigenen Arpeggio verknüpft werden. Eine Funktion, die damals unüblich war.

Eine kleine Übersicht der Möglichkeiten:

  • On/Off
  • Temp (40 bis 240 bpm)
  • Notenwert ( 10 Variationen von 1/2 bis 1/96!!!)
  • Mode (6 Variationen inkl. „Zufall“
  • Latch: Off, Auto, Extend oder Memory
  • Anzahl der Extensions (dazu gleich mehr)
  • Intervall: 15 Varianten von m2 kleine Sekunde)  bis hin zu M10 (übermäßige Dezime)
  • Harmony 1 / Harmony 2 (auch dazu gleich mehr)
  • Clock (Internal, MIDI, Click 24-48 oder 96)
  • Velocity (wie gespielt oder fest einstellbarer Wert)
  • Key Repeats (Wiederholung einzelner Noten)
  • Cruz Control (auch speziell, gleich mehr dazu)
  • Glissando on/off
  • Range, legt einen Tastaturbereich fest, in dem das Arpeggio wirkt

Gehen wir nun näher auf ein paar der oben gelisteten Spezialitäten ein:

INTERVALL

Ein Arpeggio-Intervall ist ein Intervall, welches zu der gespielten Note vom Arpeggio zusätzlich gespielt wird. Nehmen wir an, Sie haben C2 gespielt und Intervall 5 (eine übermässige Quinte) gewählt, arpeggiert der Emax II zwischen C2 und G2.

EXTENSION

Die Arpeggio-Extension bestimmt dann, wie oft dieses Intervall der gespielten Note hinzugefügt wird. Wählen sie z.B. das Intervall M3 (Große Terz) und Extension 04, würde das Arpeggio aus den Noten C2, E2 (eine Terz über C2), Gis2 (eine Terz über E2) und E3 bestehen.

HARMONY

Dieses Feature ist wirklich einmalig. Sie spielt eine zweite, mit Harmony 2 sogar eine dritte Note im chromatischen Intervall über dem Grundton. Das Intervall ist dabei wieder justierbar von einer kleinen Sekunde bis zur übermässigen Dezime.

CRUZ CONTROL

Schaltet man diese Funktion an, werden gespielte Noten in den gewählten Notenwert „eigepasst“. Ist z.B. die Vorgabe 1/8 und nur eine Note wird gespielt, wird diese Note als Achtel wiederholt.Schlagen sie eine weitere Note an, werden beide Noten als Sechzehntel gespielt. Die Länge der Sequenz bleibt dabei konstant.

EMAX II Mitte

Das hört sich nun alles nach viel grauer Theorie an, ist aber eine gigantische Spielwiese, um vollkommen neue Harmonien und verrückte Arpeggien zu generieren, die ich so nur vom EMAX II kenne.

Ganz ehrlich, gerade bei den Intervallen steige ich in der Theorie gerne aus – in der Praxis aber  wird einfach ausprobiert, ein Intervall eingegeben, ein Akkord gedrückt und mal sehen, wie es tönt. Musik muss Spaß machen – der Arpeggiator des EMAX II erfüllt dieses Kriterium zu 100%.

Transform Multiplication

Na gut – wer’s mag.

Ich habe sie in diesem Kapitel eher hinten angestellt. Zum einen sind die Ergebnisse kaum vorhersehbar, zum anderen benötigt der EMAX II für diese Funktion Stunde um Stunde (kein Witz) und legt den EMAX II komplett lahm (da läuft also nicht im Hintergrund ein Rendering ab).

Ich habe die Funktion ein paar Mal über Nacht laufen lassen. Da die Ergebnisse aber eher mau waren, wurde die Funktion von mir kaum mehr benutzt. Vielleicht war ich aber nicht geduldig genug. Der E-Mu Werbetext versprach nämlich Folgendes:

„Transform-Multiplication“ ist ein digitaler Effekt zur Kreierung der wildesten neuen Sounds, die Sie je gehört haben. Im Prinzip geht es um das Mergen zweier Sounds, indem die für beide Sounds identischen Frequenzen betont und ungleiche Frequenzen weggelassen werden.“

Wer es ausprobieren möchte – nur zu. Die besten Ergebnisse erzielt man – wenn überhaupt – mit obertonreichen Klängen. Ganz witzig ist die Kombination aus Sprachaufnahmen und einem Instrument – z.B. ein Saxophon. Es entsteht tatsächlich so etwas wie ein sprechendes Saxophon. Bitte aber keine HOHEN Erwartungen hegen. Ich sehe es als nettes Gimmick, mehr nicht.

EMAX II Rechts

Ich bin ein absoluter Freund des EMAX II-Klanges.

Er rauscht nicht, klingt immer warm und irgendwie analog und die Beschneidung auf 39 kHz hat mich noch nie gestört. Im direkten AB-Vergleich mit seinen E-Mu Nachfolgern gibt es nur wenige Klänge, bei denen die Frequenz-Beschneidung wirklich hörbar zur Geltung kommt. Vielleicht ist aber auch gerade diese Begrenzung, die uns subjektiv den Eindruck von Wärme vermittelt. Da ich aber nun mal nicht mit Messtechnik bewerte, sondern mit meinen Ohren, komme ich zu dem Ergebnis: Klingt warm und druckvoll!!

Am Erstaunlichsten empfand ich aber den Klang des Filterbausteins. Was Dave Rossum und sein Team da abgeliefert haben, war für die damalige Zeit oberste Sahne. Selbst voll aufgedrehte Resonanzen klingen gut und und können bei gesenkter Filterfrequenz schnell mal die Tieftöner zerreißen.

Es ist nun nicht so, dass der EMAX II einen echtes Moog Filter ersetzt, aber mit vielen aktuellen Plug-ins kann er allemal mithalten.

Wer also einen wirklich überzeugenden Synthesizer sucht – HIER IST ER!

EMAX II B

Sound

Und da schlägt er meines Erachtens selbst seine Nachfolger (deren Morphing-Filter ich nicht so berauschend finde) und in der Vielzahl der Möglichkeiten auch einen EMU III oder Prophet 2002, die zwar analoge Filter besitzen, damit aber lange nicht so viel anzufangen wissen wie der EMAX II.

ZU DEN SOUNDBEISPIELEN

Bei den drei Beispielen mit SE-Synthese-Klängen hören Sie zunächst die Wiedergabe über einen EMU EIV und im Anschluss über einen Emax II. Sowohl Grundklang als auch Filter ändern sich dabei deutlich und konnten auch nicht durch Feinjustierung am EMU IV den satten Klang des EMAX II erreichen.

Library & SCSI

Die Vielzahl der existierenden Klänge ist gigantisch. Vor allem gibt es von E-Mu gesammelte Werke auf 4 CD-ROMS, die wirklich keinen Wunsch offen lassen und zum Besten gehört, was man für den EMAX II bekommen kann.

Während er EMAX II allerdings noch viele HD-Laufwerke schluckt (bevorzugt SyJet), wird es bei der Suche nach dem richtigen CD-ROM-Laufwerk schon schwieriger. Wer uns hier einen Tipp geben kann ….. bitte, sehr gerne!!!

Übrigens empfehlen wir externe HD-Laufwerke, da der EMAX II keinen Standby-Modus kennt und die internen HDs unangenehm laut surren – und zwar ohne Unterlass. Ein externes Medium kann einfach nach dem Laden der gewünschten Sounds abgeschaltet und auf Wunsch auch wieder unkompliziert gebootet werden.

Und noch ein Tipp. Wenn keine Systemdiskette im Laufwerk steckt, bootet der EMAX II automatisch von einem angeschlossenen und formatierten SCSI-Medium. Das macht sich vor allem bemerkbar beim Umschalten zwischen den Menü-Modulen. Hier greift der EMAX II jedesmal auf das ausgelagerte System zurück (dieses befindet sich nämlich nicht im internen ROM). Mit einer Diskette kann das auf Dauer sehr nervig sein. Holt sich der EMAX II diese Module aber über ein SCSI Laufwerk, merkt man keine Verzögerung.

2003 zum Wandschmuck degradiert

2003 zum Wandschmuck degradiert

RAM Speicher des EMAX II erweitern

Ich habe mal im Netz recherchiert und musste leider feststellen, dass es fast unmöglich zu sein scheint, den EMAX II auf 8MB aufzurüsten.

Der EMAX II verwendet Custom-Speicher, also von E-Mu selbst entwickelte Speicherbausteine, die es heute nur noch gebraucht gibt und entsprechend selten sind.

Doch dies ist nicht das einzige Hinderniss. Besitzer der 1MB-Version müssen zunächst versuchen das E-MU Expansion Board (#2216) zu ergattern. Dieses beinhaltet bereits 2MB Speicher und drei weitere Steckplätze für weitere Riegel mit je 2MB (#2208).

Doch damit nicht genug: Nach der Installation benötigt man eine spezielle Boot-Diskette, mit der man dem EMAX II klar macht, dass er von nun ab über mehr Speicher verfügt. Leider ist mir so eine  „Boot-Diskette“ noch nie über den Weg gelaufen.

Wenn es hier von einem User neue Erkenntnisse gibt – bitte bitte unbedingt Mail an die Redaktion schicken. Wir veröffentlichen sofort jeden Lösungsansatz :-)

Deutschsprachiges Handbuch

Für den EMAX II existierte eine hervorragende, deutschsprachige Bedienungsanleitung mit vielen Zusatzinformationen zu allen Funktionen. Wir haben diese für SIe in ein PDF umgewandelt und im Linkfeld am Ende des Reports als Download verlinkt (24MB!!).

Soundbeispiel

Um den E-Mu Emax II auch mal in einem Mix zu hören, erlaube ich mir mal einen Song zu verlinken, den ich 1994 ausschließlich mit dem Emax II eingespielt habe. Auch die Filterverläufe und selbstverständlich auch die obligatorischen TR-808-Sounds stammen alle vom Emax II. Ich bin heute im Rückblick doch wieder erstaunt, wie „analog“ der Emax II klang:

Fazit

Ich war schon seit seiner Geburt ein großer Fan des E-Mu EMAX II und habe dank dieses Reports festgestellt, dass dieser Sampler-Synthesizer immer noch eine große Faszination auf mich ausübt.

Der EMAX II sticht auch aus der gesamten E-Mu-Sampler Palette deutlich heraus. Dass heute ein EMAX II unter Umständen teurer gehandelt wird als ein EMU IV, hat nicht nur nostalgische Gründe. Der E-Mu EMAX II ist ein einmaliges Kreativwerkzeug, das dank seiner hervorragenden Filter, Synthesen und des einzigartigen Arpeggiators, wirklich immer noch ein spannendes und zeitloses Instrument für Elektronik-Musiker ist.

Plus

  • sehr gut Symbiose aus Sampler und Synthesizer
  • additive und subtraktive Klangsynthese
  • überzeugende Emulation analoger Bausteine (gut klingender Filter)
  • kreative Spielwiese
  • extrem umfangreicher Arpeggiator
  • MIDI-Clock
  • 16-facher Multimode
  • Einzelausgänge
  • SCSI

Minus

  • kleines Display
  • Tastatur ohne Aftertouch
  • Maximal 8 MB
  • kleine RAM-Stufen nur sehr schwer ausbaubar
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    tomk  AHU

    Sampler waren absolut der unbezahlbare heilige Gral zu IHRER Zeit … mein erst leistbarer Einstieg war der Akai S900.

    Sind Sie Herr „Peter Grandl“, denn eigentlich der Bruder von Herrn legendär Parkcafe „Hansi Grandl“? Sollte dem so sein, so war ihr Tonstudio das Allererste welches ich je betreten habe.

    Wusste auch gar nicht das Herr Matten eine M-Filiale betrieb … der Herr weiß immer wieder zu überraschen.

    • Profilbild
      Tyrell  RED 41

      Nein, bin ich nicht. Aber zum einen kenne ich Hansi gut, zum anderen habe ich sehr oft Peters Rechnungen erhalten, da uns die Münchner Händler gerne verwechselt haben :-)

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        Oldman

        Nu ja, zumindest hat einer der beiden Peter Grandls mir in den frühen neunnzigern eine riesige EMAX2 Library (auf Syquest HD-HaHa) verkauft, und bis vor rund 10 Jahren kamen EMAX2 und die Library auch noch oft zum Einsatz. Jetzt ist die Sache mal eingemottet und wartet auf bessere Zeiten. Unter all den Samplern, die ich je spielen durfte (und ’s waren viele) war der EMAX der einzige, der die Bezeichnung Musikinstrument auch wirklich verdiente. Wäre Zeit für eine Software-Version….

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          Tyrell  RED 41

          Das ist ja ein Ding – so sieht (hört) man sich wieder. Ich kann mich noch genau erinnern!!! Ich wäre schwer daran interessiert mir die alten Sounds von damals mal anzuhören. Lässt sich das arrangieren? :-)

          • Profilbild
            Oldman

            die Syquests sind noch immer vorhanden, wie weit das Laufwerk noch seinen Dienst versieht, kann ich nicht mit absoluter Sicherheit sagen . Arrangieren kann man da sicher was (brauche einfach die Maeiladresse).

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    Gul Dukat  

    Danke für den tollen Bericht, Peter. Das deckt sich ungefähr mit meinem Erfahrungen und ging soweit, dass ich vor 3 Jahren mir wieder einen Emax II (Turbo) zugelegt habe. Damals hatte ich meinen Emax verkauft, weil es hiess, die EOS-Serie liest auch die Emax-Sounds. Und da ich viel eigene Sounds mit dem Emax gebaut hatte, wollte ich diese unbedingt weiterverwenden. Aber leider klangen die auf dem E64 (später E6400 Ultra) nie so wie auf dem EmaxII. Daher bin ich froh, wieder den originalen Emax zu haben.

  3. Profilbild
    wjm

    Toller Bericht! Auch ich bin immer noch bekennender Emax-II-Fan. Schade nur, daß in dem Bericht die überaus wichtige Sonderfunktion „Bird Run“ unterschlagen wurde… ;-)

  4. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo Peter,

    sehr gut geschrieben. Die Spektrum Synthese dürfte eine Implentierung der „schnellen“ Fourier Transformation sein. Mit sowas kann man junge Menschen an den Limes treiben ;-) Entweder man versteht sie anzuwenden, oder macht fröhlich Try and Error. Ich hab mit damals nur wegen dem H Chip extra ne Soundkarte gekauft. Für mich ist der Sound von E-mu nachwievor relevant.

    Grüße

  5. Profilbild
    MidiDino  AHU

    Danke für die Erläuterung, gerade weil ich das Gerät niemals ausprobierte. Erst mit dem E4 begann ich mich fürs Samplen zu interessieren. Die in Zeiten des Emax II hörbaren Pop-Klänge fand ich zumeist langweilig. —-

  6. Profilbild
    Gul Dukat  

    Peter, Du verkaufst den Emax II schon wieder in der Bucht?
    Dann kann man Deinen Satz „…. oder ob in Zeiten von Plug-ins und Kontakt ein voll und ganz digital aufgebauter Sampler nur noch nostalgischen Wert hat.“ mit letzterem beantworten ? ;-)

    • Profilbild
      Tyrell  RED 41

      Nein, ich bin ein Hardware-Fanatiker und der Verkauf passiert genau aus einem Grund, ich habe einfach zu viel Equipment (Schau dir in meinem Profil meine Equipmentliste an). :-)

  7. Profilbild
    vds242

    Was mir hier fehlt, ist der hörbare Vergleich der Filter, bezogen auf eine simple Sägezahnwellenform, zwischen EmaxII und EIIIXP/EIV!
    Das die Filter unterschiedlich klingen, kann man zwar oft lesen, aber seltenst hören.
    Gerade das Resonanzverhalten des Filters im EmaxII, ist komplett anders, als bei den Tiefpassfiltern der Nachfolger. Dünnt der Klang bei aufgedrehter Resonanz, bei allen Emus nach dem EmaxII sehr aus, so behält letzerer Kraft und Durchsetzungsvermögen.
    Warum so etwas aber nicht an simplen Audiobeispielen auch endlich mal zu hören ist, finde ich persönlich, dann doch etwas schwach.
    Gerade einmal drei Beispiele anhand der SE Synthese.
    Ich hatte mal zwei EmaxII Racks. Beide empfand ich als recht noisy an den Ausgängen.
    Vielleicht wirklich nur Zufall, das beide Geräte eventuell defekt waren?
    Als Zusatzinfo vielleicht noch, das der EIIIXP/XS das EMAXII Format am besten importieren kann.
    Die komplette E4 Reihe importiert fehlerhaft. Gerade bei selbst erstellten Samples aus dem EmaxII, kann schon mal ein Sample falsch geloopt sein, oder out of tune.
    Zur Speichererweiterung wäre noch anzumerken, das eprelectronics aus den USA, einen Code anbietet, die die bekannte, Speicher Upgrade Diskette überflüssig macht. Wer also schon das optionale Ram Board hat, mit z.B. 4MB, der kann seinen EmaxII dann doch aufrüsten.
    Info dazu im EIII Forum.

  8. Profilbild
    TZTH  

    Ja, ja – die Götter vom Synthesizerstudio Bonn ;-)
    Ich hatte dort ehrfürchtig einen Ensoniq VFX 1989 gekauft. Man war froh wenn man vom Verkäufer nicht was gefragt wurde was man nicht beantworten konnte und dankbar, dass man den Laden betreten durfte. How times have changed …

  9. Profilbild
    Micky  

    Sehr lesenswerter Bericht. Man spürt die Freude des Autors am Gerät :)
    Mit Sampling hatte ich in der Anwendung erst so wirklich Ende der 1990 als Relikt der Serien-Vertonung zu tun.
    Ein Kurzweil K-2500 Keybpard-Sampler wurde einige Zeit benutzt, um „Der Clown“ von Action Concept zu vertonen/Sounddesign zu betreiben.
    Ein wirklich gut klingender Sampler, aber kurz danach wurde eigentlich nur noch „In the Box“ gearbeitet. Avid AudioVision … anyone? :)
    Seitdem hatte ich eigentlich so gar keine Lust mehr, mich durch Parameter-Pages zu schrauben und habe den Computer als Werkzeug immer bevorzugt, bis, tja .. bis ich mir Anfang der 2000 einen Virus Indigo zum schrauben kaufte und 2011 in die bunte Welt der modularen Klangerzeugung, aka Euro(c)rack eintauchte.

  10. Profilbild
    dilux  AHU

    der emax II ist ein fantastisches instrument mit einem extrem druckvollen und warmen grundklang. wir haben den emax live immer zum abspielen von bass-loops benutzt, weil uns die sh09 zu schade für die bühne war und mir kam es subjektiv immer so vor, dass der emax noch druckvoller klang als das original! auch synth-lines und chords kamen als samples aus dem emax und liessen sich wunderbar mit dem erstklassigen filter modulieren. absoluter kauftip!
    wer übrigens auf der suche nach einer sp 1200 ist, kann viel geld mit dem kauf eines emax I bei echtem mehrwert sparen…

  11. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    „Mir ist bis heute noch nie ein zerbrochener EMAX II unter die Augen gekommen, noch habe ich von abgesplitterten Gehäuseteilen gehört […]“ — mir auch nicht, bis auf den mittig beinahe rechtwinklig durchgeknickten Emax, der mal beim SSB auf der Werkbank landete, während Archie Lenzgen mit meinem Patienten beschäftigt war.
    War ein interessanter Anblick. Moderne Kunst.

  12. Profilbild
    roger-s

    Kann mir jemand sagen, wieviel die Tastaturversion des Emax II wiegt? Ich plane, ihn im Flieger mitzunehmen…

    Vielen Dank.

    Roger

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