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Green Box: Quasimidi 309 Rave-O-lution, Groovebox


Brachialer Sound aus Germany

Quasimidi 309 A

Bislang wurde die deutsche Firma Quasimidi auf AMAZONA.de sträflich vernachlässigt. Nur der QUASIMIDI TECHNOX findet sich in unseren Archiven. Wir geloben Besserung und stellen Ihnen zum Auftakt einer Quasimidi-Serie heute die Groovebox Quasimidi 309 Rave-O-lution vor. Doch zuvor ein paar Worte zum Hersteller:

QUASIMIDI

„Wer oder was war das noch mal?“ oder „Ein leider viel zu kurzes Leben!“ Vermutlich annähernd alle Elektro-Musiker unter 25 Jahren dürften sich an dieser Stelle diese Frage stellen, bei allen Älteren dürfte dieser griffige Firmenname mit Sicherheit einige schlummernde Erinnerungen wachrütteln. Auch wenn kein QM-Gerät in deren Gerätepark zu finden sein sollte, so erinnert man sich wenigstens an so manchen (überwiegend positiven) Testbericht. Oder an QMs Frankfurter Messepavillon Mitte der 90er zur absoluten Techno-Trance-Hochzeit, als für mein Empfinden in beeindruckender Weise die damaligen Neuerscheinungen Raven und Cybersix präsentiert wurden. Die Gründung Quasimidis durch die Herren Haar/Reichstein geht auf 1987 zurück, wo zunächst reines MIDI-Zubehör produziert wurde. Als populäre Beispiele seien hier das MIDI-Modul für den Roland MT32 oder der Masterkeyboard-Controller „Turbo-Volcan“ erwähnt.

Später, 1993, erschien das erste größere QM-Gerät, der MIDI-Prozessor „Styledrive“. Ein 19“-Zoll Einschub mit Diskettenlaufwerk zur MIDI-File-Wiedergabe (SMF) oder zum Erstellen eigener Sequenzen, was wohl hauptsächlich für Alleinunterhalter konzipiert worden war. Erst 1994 startete mit dem Quasar die Produktpalette, die man gemeinhin mit Quasimidi in Verbindung bringt. Mit der Zahlungsunfähigkeit im Jahr 2000 nimmt dann die Firmengeschichte QMs leider ein viel zu frühes Ende. Wenn man bedenkt, was in diesen kurzen 6 Jahren an cleveren Synthesizern (Technox, Quasar, Raven,309, Sirius, das Masterkeyboard Cybersix) entstanden sind und wo QM heute stehen könnte, so wird die ganze Angelegenheit aus meiner Sicht noch tragischer.

Weshalb es dazu kam, ist mir nicht bekannt, m.E. aber sind sicher auch der ein wenig unorthodoxe Vertriebsweg über einige wenige, exklusive Verkaufspunkte und möglicherweise auch der Firmenumzug in wesentlich größere Gebäude mitverantwortlich. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mir damals, irgendwo im Bergischen Umland von Leverkusen in einer Einfamilienhaussiedlung, in einem mit sämtlichen QM-Geräten vollgestellten Kellerbüro die 309 Raveolution angesehen und letztlich auch für sagenhafte DM 1498,- gekauft habe. Diese 309 ist auch heute noch bei mir im Einsatz und soll hier etwas näher beleuchtet werden.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Marko Ettlich AHU

    Quasimidi hatte in den 90ern teilweise wirklich sehr interessante Instrumente auf den Markt geworfen. Ich hatte früher den Raven Max, Sirius, Quasar, Technox, Polymorph und Cyber-6. ;) Besonders gefiel mir damals die intuitive Bedienung der Geräte. Die Teile machten einfach Spass und ermöglichten nicht wenigen erst den Einstieg in die Musik. Wenn da nur nicht die eine Sache wäre…der Klang. Und hier scheiden sich die Geister warum Quasimidi Synths gehasst und geliebt werden. Die klingen allesamt immer irgendwie muffig und im Klangspektrum extrem beschnitten ohne Druck. Für bestimmte Musikstile ist das ja teilweise erwünscht aber als Allrounder? Ich konnte es irgendwann nicht mehr hören und so mußten alle wieder gehen. Seltsamerweise finden sich in England die größten QM Fans. Dort werden die Teile regelrecht vergöttert. Die hören vielleicht anders? oder auch nur good old germany… wer weiß ;)

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      TobyB AHU

      Hallo Marko,

      ich hab die Frage mal an einen Kollegen aus UK gestellt, da er mich fragte ob ich ihm eine 309 besorgen kann. Das was für uns die Schwächen sind, ist für die cool. Der 90er Sound und Chiptunes sind bei denen in den Clubs grade ziemlich hip. Und da eignet sich die 309 gut zu. Hintendran noch einen Bitcrusher und schon klingt das Teil…

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    der jim AHU

    Als das Teil damals erschien fand ich das Konzept eigentlich gut. Doch schon nach kurzer Zeit flog die 309 bei mir wieder raus. Ich wollte eine Ergänzung für mein Live-Setup, doch egal mit welcher Maschine ich die 309 zusammen spielen ließ, das Teil ist gnadenlos abgek***t. Kein Bass, keine Höhen, kein Body. Einzig die Hihats konnten von der Betonung der oberen Mitten, die der Gesamtsound hat, profitieren, aber nur dafür ein extra Gerät mitschleppen?

    Und der Sequenzer war dann das K.O.-Kriterium. Dieses Springen wenn man beim Programmieren von Kick zu Snare usw. wechselt ist doch nicht nur beim Live-Programmieren (was übrigens viele Acts machen, Loops und Pattern abfeuern ist m.M.n. kein „live“ ;-) tödlich. Auch beim Entwickeln von Ideen nervt das tierisch derart aus dem Groove gebracht zu werden. Und der Sync zu anderen Maschine ist dann auch flöten.

    Aber deine Maschine ist mit den Metallreglern und den weißen Tastern wenigstens schön aufgehübscht ;-)
    Übrigens, es gab noch eine schwarze „Klaus Schulze Version“ der 309.

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      Andreaz Vogel

      Kleine Korrektur (so mich mein Gedächtnis nicht täuscht): Vom Polymorph gab es die KS-Edition in schwarz, nicht von der 309…..

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      ocb820

      Hallo,

      kann ich so nur unterschreiben. Hatte auch beide und ich bin noch nichtmal mit dem Bedienkonzept besonders glücklich geworden, geschweige den mit dem Sound. Mit das überbewerteste was man zur Zeit außer diesem unsäglichen Doepfer 303 Clown kaufen kann.

      Das der Sound so lahm ist liegt m.E. zuerst an diesem doch sehr seltsamen Dream DSP SAM 9407.
      Quasimidi hätte mal ein paar Mark mehr in die Produkte, sprich sharc oder motorroller dsp’s, anstelle der Werbung investiert.

      And for the english world: Its nothing but a hype. Dont waste a penny!

  3. Profilbild
    synthboy

    Von allen Synths die ich hatte, war der Polymorph mit der schlecht klingenste Synth den ich hatte, was sehr schade war, weil das Gerät an sich gute Möglichkeiten bot und leicht bedienbar war.
    Auch die 309, komplett ausgebaut, hab ich schnell wieder abgestoßen, muffig und platt klang alles was da raus kam…

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      swellkoerper ••

      Same here, hatte auch 309 & Polymorph. Ich bin nie mit dem Bedienkonzept der Geräte warmgeworden – und der Sound war einfach grottenschlecht. Da hat wohl noch der Hype aus den späten 90-ern nachgewirkt, speziell der Polymorph hatte eine nahezu mystische Verklärung und Erwartungshaltung ausgelöst. Zum Glück konnte ich beide abstossen, wenn auch mit blutiger Nase. BTW, der Klaus Schulze hat immernoch eine Poly-Polymorph Schrankwand in Betrieb, schön auf der Rheingold-DVD zu sehen.

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    Andreaz Vogel

    Bei all den doch eher negativen Kommentaren hier,muss ich doch mal eine Lanze für die 309 brechen.
    Als User der ersten Stunde habe ich das Ding (selbstverständlich inkl. der drei Expansions) wirklich schätzen gelernt. In der Tat hab ich bis heute den Synthbereich so gut wie nie bis nie genutzt (allenfalls als brutalst-verzerrten Bass), aber die Drumsamples sind wirklich vom Feinsten. Sehr durchsetzungsfähige HiHats, scharfe Snares, dufte Kicks und nicht zuletzt wirklich sehr saubere Percussionsounds. Per Einzelausgang raus, ggf. etwas equalized, und das Ding ist wirklich ein großartiger Drumexpander.
    Mit dem Sequenzer hab ich mich auch nie anfreunden können, da das ständige Stolpern beim Editieren mehr als störend ist, daher kann ich gut verstehen, wenn der eigentliche Zweck einer (Live-)Groovemaschine als verfehlt angesehen werden muss.
    Aber der hier schon oft zitierte „muffige“ und „nicht durchsetzungsfähige“ Sound kann allenfalls für den Synthbereich gelten. Die restlichen Sounds sind wirklich sauber und feist.
    Also vielleicht doch einfach nochmal antesten und das Gerät mal anders als vorgesehen nutzen…

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      TobyB AHU

      Hallo Gevatter,

      ich hab neulich mal Jörg Schaaf gefragt, ob sich eine Rave O Lution noch lohnt, seine Antwort umfasste 4 Buchstaben. Ich bin aber mit dem Ding immer noch nicht durch, von der Technox haben mir auch alle abgeraten. Aber sie fand den Weg hierher. Was hast du für einen anderen Einsatz im Kopf, ich meine bis auf den Ausfall mit dem Sequencer, finde ich die nicht doof. Ob der Synthsound sich durchsetzt oder nicht ist sekundär oder nimmt einer der Kollegen hier ohne Dynamikprozessor auf? Für mich ist erstmal wichtig das ich es bedienen kann und das klangliche Gesamtkonzept in mein Bild passt. Der Rest ist dann eh Friggeln. ;-)

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        Andreaz Vogel

        Wie schon geschrieben: Ich nutze das Ding in erster Linie als Drumexpander (mit Einzelausgängen). Ich habe (ähnlich wie z.B. bei einer MAM ADX 1) einzelne Drumsounds, für die ich jeweils separate Regler für Attack, Decay, Tune habe, nur mit der Feinheit, dass ich nicht nur einen Oszi oder ein einziges Sample als Gundlage habe, sondern einige Dutzend. Und die sind meiner Meinung nach schon von ordentlicher Güte und sehr gut nutzbar.
        So hab ich also einen Drumexpander mit guten Sounds und schönen Möglichkeiten des Echtzeiteingriffs.
        Wie bereits geschrieben: Sequenzer ist and er Grenze der Nutzbarkeit (hoher Nervfaktor durch das Stolpern), und die Basssounds haben sicherlich nix mit einer 303 zu tun, können aber (wenn es wirklich fies werden soll) schon zuhauen.
        Mein Fazit: Als Produktionszentrale trotz der eigentlich guten Voraussetzungen (Einzelausgänge etc.) nicht wirklich zu gebrauchen; die Drumsounds an sich sind in der Gesamtgut von guter Qualität und vor allem sehr breit aufgestellt.

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          Andreaz Vogel

          Sorry für die ganzen Flüchtigkeitsfehler im vorigen Kommentar; solange es hier keine Edith gibt sollte ich wohl erst nochmal gegenlesen und dann erst abschicken :)

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            TobyB AHU

            Hallo Andreaz,

            ich hab das auch ohne Edith verstanden. So wie sich das liest muss man die Rave o Lution dann doch noch nicht zum Alteisen geben ;-) Zumal ich schon gerne an den Drumsounds drehe. Ob die Bass Sound nun wie ne 303 klingen müssen wage ich für mich zu bezweifeln. Ich hab einen 303 artigen Bass in den letzten 2 Jahren 1mal gebraucht und selbst der hatte nen Subbass. Meine Frage rührt daher, das ich mittlerweile immer weniger TR Sounds(MC 303 / MC 909) einsetze und für kleines Geld eine Norddrum 2 gekauft hab, die zwar 90% abdeckt, ich aber noch eine Ergänzung suche. Und da hatte ich die Rave O Lution im Auge.

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    exciter999

    Die 309 von Quasimidi hatte ich zwar noch nicht in meinem Besitz, sondern nur den „Polmorph“, den „Quasar“ und den „Technox“ – und ich bin von Quasimidi „geheilt“.
    Mieser Klang und teilweise billigstes Material – nene, von dieser Firma kommt mir kein Gerät mehr ins Studio!

  6. Profilbild
    richard AHU

    …mit der Audio in Expansion konnte man die 309 auch nutzen um externe Sounds zu verfremden und das eingehende Signal von einem Sequenzerpart der 309 rhythmisch triggern. Ich hatte sie zuletzt lange dafür im Einsatz um Gatereffekte oder so zu machen, da konnte man schon viel Spaß haben. Die Bassdrums fand ich persönlich eher durchwachsen, die Hihats und Percusions aber auch heute noch brauchbar. Ich hab meine vor ein paar Jahren endgültig ausgemustert da sie in Kombination mit meinen „neueren Synths“ einfach nicht klang, zumindest nicht für meinen Geschmack (gleiches gilt für den Raven MAX mit dem ich irgendwann mal angefangen habe) Lediglich den Cyber 6 habe ich noch von QM im Einsatz und der ist auch nach wie vor sehr brauchbar.

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    Marko Ettlich AHU

    Nur mal ein paar, der teilweise fast überschwänglichen Kommentare die ich heute bei FB aufgeschnappt habe, als es generell um Quasimidi Synthesizer ging:

    „Quasimidi: great music devices! I have the excellent Quasimidi Quasar. And Nid from Nid&Sancy uses the Rave-o-lution.“
    „Damn I dream of the raveolution 309“
    „I love the quazar.. so git 2.. got a technox.. and ended up with 3… but always wanted a raven.. took ages to eventually get one! Then the sirius. . And 309.. and 2 style drives and finally the big 6“
    „I really like german engineers in sound“
    „Cool stuff“
    “ those are pretty rare! nice“

    Andere Länder, andere Vorlieben…
    ;)

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    tornuto

    Hey
    Ich will mich auch mal einklinken :-)
    Die Firma stand übrigens in Kirchhain nähe Marburg – Biedenkopf und zog dann um 6km weiter nach Rauschenberg auf ein altes Gelände einer Pharma Fabrik. der Standpunkt der Firma war allso genau zwischen Kassel und Frankfurt.

    Woher ich das weiß :-) Ich war sehr oft dort da mein Vater arbeitete bei Quaimidi.

    lg
    Tornuto

  10. Profilbild
    tornuto

    Kurzer Nachtrag.
    Ich war damals Erstbesitzer der wirklich letzten allerletzten gebauten 309.

    Leider habe ich sie irgendwann in meinem jugendlichen Leichtsinn bei Ebay verkauft.

  11. Profilbild
    Moogfeld

    Also, da muss ich jetzt auch was dazu sagen, denn diese schon seit Jahren anhaltende Mießstimmung dem Quasimidi Geräten gegenüber ist einfach nicht objektiv. Die Quintessenz der Teile lag eigentlich immer im unwahrscheinlich guten „Workflow“ und die Bedienung fand ich auch tatsächlich immer sehr logisch und direkt….. (da sind auch immer viele Knöppe dran). Und von wegen „billigstes Material“: die Teile haben fast alle ein Metallgehäuse und wurden weit wertiger gebaut als so manches Fernostleukoplastprodukt. Daß 909 und Sirius frequenzmäßig nach oben etwas begrenzt sind stimmt, man kann damit jedoch trotzdem sehr schnell schöne Sounds basteln und mit externer Hilfe (EQ/Exiter) das Manko auch gut ausgleichen. Was gar nicht geht, ist den Polymorph schlecht zu reden: der ist in den Höhen gar nicht begrenzt und für mich neben dem JP8000 (der steht bei mir im Studio unter dem PM) einer der besten Synths (Sound und allgemeines Potential) seiner Zeit überhaupt!

  12. Profilbild
    Son of MooG •••

    Quasar und Cyber-6 waren beide 1 of a Kind; ich hätte gerne gesehen, dass andere Firmen das Konzept des Cyber-6 aufgegriffen und weiterentwickelt hätten. Erst Akais MAX49 nahm diesen Faden wieder auf. Mit ihrer Ausrichtung auf Techno wurde QS für mich jedoch uninteressant. Warum Klaus Schulze sich gleich eine ganze Wand aus 309 und Polymorphs auf die Bühne stellt, kann ich, außer dem optischen Effekt, nicht nachvollziehen…

    • Profilbild
      grisi

      … bis zum Cyber 6 war ich ebenfalls Fan der Geräte von Quaismidi. Der Cyber 6 versprach die Erfüllung aller Wünsche an ein Masterkeyboard und Steuerzentrale im Studio. Das Konzept überzeugte: sehr gute Klaviatur (von Fatar), zwei MIDI-Ports, 8-Spur-Sequencer,drei Motivatoren… was wollte ich mehr ? Das war der Himmel auf Erden, also kaufte ich das Ding.
      Dann die Ernüchterung: Midi Clock wird nur auf einem der beiden Midi Ports ausgegeben UND er kommt bei jedem Wechsel zum nächsten Measure des Sequencers aus dem Timing. Der Sequencer ist zweimal dermaßen hart abgestürzt daß nur ein Factory Reset -mit dem Verlust ALLER Daten- das Gerät wieder zum Leben erwecken konnte. Nächtelange Arbeit – futsch. Ich hätte die Kiste am liebsten zum Fenster hinaus geworfen ! Das Ding zur Post geschleppt um ein Firmware Update machen zu lassen. Wieder erhalten und – dieselben Bugs immer noch vorhanden. UNBRAUCHBAR ! Seitdem ist Quasimidi für mich gestorben,denn: es ist halt nicht MIDI sondern nur quasi : dies als running Gag von damals….

      Sorry, aber QUASIMIDI hatte gute Ideen, aber die Umsetzung im Detail war absoluter Müll…

  13. Profilbild
    c.hatvani AHU

    Nachdem ich enttäuscht meine Roland MC-303 abgestossen hatte, kaufte ich mir damals eine 309. Es waren Welten dazwischen. 309 eingeschaltet, Kopfhörer aufgezogen – ich dachte, ich bin in einem waschechten Underground Technoclub! Ich habe stundenlang Patterns variiert, Drums programmiert, ich kam kaum los davon… Okay, der Frequenzgang war etwas „eigen“, aber wenn man „darke“ Beats mit weniger Höhen wollte, was bei Techno nicht allzu falsch war – herrlich! Nun, man kann den QM Kisten fehlenden Charakter nicht vorwerfen.

    Ebenso hat die Fa. Quasimidi Mut bewiesen und hat Pionierarbeit geleistet, indem sie als erster Hersteller Technotaugliche Instrumente anboten, während die großen Hersteller jahrelang den Techno-Markt verpennt haben. Als sich der Erfolg abzeichnete, zogen die Japaner mit ähnlichen (oder geklauten?) Ideen/Produkten schnell nach: Roland mit MC-303, Yamaha mit QS-300…

    • Profilbild
      chain AHU

      EInfach weils sooo wahr ist:

      Ebenso hat die Fa. Quasimidi Mut bewiesen und hat Pionierarbeit geleistet, indem sie als erster Hersteller Technotaugliche Instrumente anboten, während die großen Hersteller jahrelang den Techno-Markt verpennt haben. Als sich der Erfolg abzeichnete, zogen die Japaner mit ähnlichen (oder geklauten?) Ideen/Produkten schnell nach: Roland mit MC-303, Yamaha mit QS-300…

  14. Profilbild
    chain AHU

    Das waren noch Zeiten!!!! Quasi
    MIDI

    Und da wurde einem auch nicht Jahre lang was, in Spektralis Manier vorgegaukelt.

    Ich hab meinen Polymorph geliebt…heute heiste der für „alle“ ELEKTRON Analog 4 = klingt fast genauso die damals, mit Hall in Super.

    Schöne Percussion, geiles Konzept, leider nicht immer wirklich rund laufender Sequencer.

    Schade um die Firma, mit seinen geilen Ideen.

    chain

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Quasimidi 309 Rave-O-lution

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