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Green Box: Roland D-50, digitaler Kult


Ruhm und Ehre für ein Jahr

roland-d50

Vorwort der Redaktion

Ein echter Klassiker verdient die Bezeichnung nur, wenn von ihm auch viele Jahre nach Produktionsende eine starke Anziehungskraft ausgeht. Beispiele aus der Analogwelt gibt es viele, aber auch aus den Hochzeiten der Digital-Ära dürfen heute einige Synthesizer als „Klassiker“ bezeichnet werden. Wahrscheinlich habe ich mir aus diesem Grund vor gar nicht all zu langer Zeit einen Yamaha TX7 zugelegt, der in kompakter Größe und mit entsprechendem Editor ausgerüstet vielseitig einsetzbar ist, dabei aber eben doch klanglich diesen Vintage-Charme versprüht, der mit modernen FM-Plug-ins gar nicht oder nur ähnlich erreichbar ist. In genau jene Ära fällt auch der Roland D-50.

Faszinierend dabei ist aber vor allem die enorm kurze Zeitspanne, in der der Roland D-50 zu Ruhm und Ehre gelang. Um genau zu sein, 1 Jahr. Auf der NAMM-Show 1987 war er die Sensation, um bereits nach 12 Monaten durch den Korg M1 verdrängt zu werden. Innerhalb dieses Zeitraums war der Roland D-50 Sound aber omnipräsent. Kaum ein Pop-Act, der seine Tracks nicht mit dem Sound des Roland D-50 veredelt hat. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir das Debut-Album von George Michael FAITH oder Prince LOVESEXY. Aber auch zahlreiche Hits sind für immer mit den markanten Werksounds dieses Klassikers verbunden wie z.B. ORINOCO FLOW von Enya.

Bei all diesem Ruhm fragt man sich natürlich, warum der Roland D-50 bis heute nicht ein einziges Mal als Plug-in-Version erschienen ist. Da wir annehmen, dass ein solches Plug-in durchaus auch wirtschaftlich Erfolg hätte (wie z.B. das M1 Plug-in von Korg), haben selbst wir auf diese Frage keine plausible Antwort. Nur eineinziges Mal hat ROLAND den Klassiker wieder aufleben lassen und zwar quasi als Plug-in des ROLAND V-SYNTH (2003) sowie der Expander-Version ROLAND V-SYNTH XT (2005). Aus dem Grund gehört der V-SYNTH XT heute noch in mein All-Time-Favourite-Set-Up. Nicht nur dass die Bedienung gegenüber dem Original deutlich einfacher geworden ist (dank Touch-Screen), sondern nach meiner Meinung das Original auch noch 1:1 reproduziert und zwar ohne das nervige Rauschen im Hintergrund. Genau an diese Stelle beklagen Puristen aber wiederum die fehlende Authentizität. Übrigens: Die Übereinstimmung zwischen D-50 und V-Synth geht weit über eine Kompatibilität von Soundfiles hinaus. So verrichtet z.B. ein D-50 Editor-Environment für LOGIC seine Arbeit am V-SYXNTH-D50 tadellos. Ich nehme sogar an, dass der Hardwarecontroller PG1000, über MIDI verbunden den V-SyntH-D50 ebenso steuern können sollte. Ausprobieren konnte ich das allerdings bislang noch nicht.

Als kleine Nebeninfo für Interessenten des V-Synth: Die D50-Karte ist in der Expander-Version V-SYNTH XT bereits fest implementiert. Nicht so bei der Keyboardversion. Hier also bitte darauf achten, die Karte mit zu erwerben, da die Karte einzeln bereits horrende Preise am Gebrauchtmarkt erzielt. Die Expanderversion hat darüber hinaus den Vorteil, dass sich der Betriebszustand zwischen D-50 und V-Synth ohne Neustart des Synthesizers vollziehen lässt.

Und abschließend: NEIN, dem Nachfolger Roland V-SYNTH GT wurde keine Möglichkeit mitgegeben, um sich in einen Roland D-50 verwandeln zu können. Traurig aber wahr. Und auch diese Entscheidung bleibt für uns ein Rätsel. Aber wer weiß, vielleicht kommt Roland eines Tages mit einem Boutique-Synthesizer um die Ecke und präsentiert uns ein D-50 Plug-out. Schön wär’s.

Bis dahin bleibt uns aber auf dem Gebrauchtmarkt neben den drei erwähnten Modellen auch noch der 19″-Expander D-550, der ebenfalls für die extrem charismatischen und unverwechselbaren Sounds dieser Serie steht.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Hartmut Schwahn, der uns die wunderbaren Bilder zur Verfügung gestellt hat. Viel Spaß nun bei dem folgenden GREEN BOX Report unseres Vintage-Spezialisten Marko Ettlich.

Euer „Tyrell“

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Alex_KIDD

    hallo an die Gemeinde,
    sehr schöner Test…
    Ich habe einen d550 und bin ebenfalls sehr zufrieden.Wenn man den „Schlagersektor“ der Endachziger betrachtet, so ist der D50/550 mehr verwendet worden, als die M1 von Korg
    Beispiel: Flippers Album „Nur für dich“ 1988 in den 12 Liedern tummelt sich fast immer „Staccato heaven“ oder bei Roger Witthaker („Die goldenen Zeiten“) aber auch im Popbereich international, waren die Klänge dabei (Enya wurde ja schon erwähnt) Gut, die Standartklänge sind plattgespielt, aber man bekommt heute für faires und günstiges Geldgebot einen Sound, wo man eben mal bei den „großen“ mitspielen kann. Ich kenne kein anderes Gerät, was eine kleine Zeitreise zulässt und man sagen kann „Aha“. Nicht jeder kann Jupiter oder Moog oder TB 303 je erreichen (annährend durch Plugins vielleicht). Der D50/550 sollte ein „Musthave“ sein, meiner Meinung nach.
    freundlicher Gruß

    • Profilbild
      Marko Ettlich RED

      dankeschön

      Stimmt, die D50 Sounds waren eine Zeit lang allgegenwärtig, sowohl im Schlagersektor oder in der Rock- und Popmusik. Der D50 war nicht auf eine bestimmte Musikrichtung beschränkt, sein enormes Soundspektrum sprach praktisch alle Musiksparten an. Ich kann mich noch gut an die Lobeshymnen sehr bekannter Sound-Designer erinnern, für die der D-50 das Wunderkind schlechthin war.

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      wrywindfall

      Nicht verwechseln! Die ganzen Schlagerleutchen hatten meistens ein Keyboard der E-Serie, die Presetschleudern der D10/20/110-Serie mit Begleitautomatik darstellten. Die Sounds ähneln entfernt dem D-50.
      Habe mir vor Jahren mal für’n Appel und ’n Ei einen Pro-E gegönnt und war dann doch erstaunt!

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        Wellenstrom AHU

        Jo, die Presets tauchten sogar herstellübergreifend hier und da in den Tischhupen auf, wenn ich mich nicht vertue. Zumindest sollten da Assoziationen hergeleitet werden.
        Jo, die Stärke sind die Pads, definitiv.

  2. Profilbild
    filterfunk

    Der D50 ist zu Recht ein absoluter Klassiker. Ich fand den sehr transparenten, und dennoch „crispen“ Sound fantastisch. Dennoch hatte ich mir stattdessen den M1 zugelegt, der hatte insgesamt wesentlich bessere Samples und Multimode. Nur war der D50 ein ausgewachsener Synth, der M1 nicht wirklich. Was solls, bei Jörg, meinem Kumpel mit dem D50, habe ich mir dann immer die D50-Dröhnung geholt. Er hat immer Ehrführchtig auf meinen M1, wegen dem tollen Klavier und Effekten, geschielt. Und die waren im D50 tatsächlich grottenschlecht (Klavier), bis „na ja“ (Effekte). Und an dieser Ecke kann ich auch nicht in den Lobgesang meiner Vorredner, bzw. des Autors mit einstimmen. Der D50 ist m.E. weder übermäßig universell, noch von der Klangpalette her konstant brilliant. E-Piano, Bässe & Effekt-Einheit sind eher die Schattenseiten des Gerätes. Dennoch: Ein ganz fantastischer Flächenleger, was die Demos auch beweisen. Auch wenn ich die – zweifelsohne hervorragenden, und legendären – Werkssound einfach über habe……

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      Marko Ettlich RED

      Ja ok, das „Klavier“ ist wirklich nicht der Bringer. Hier hatte die Korg M1 eindeutig die Nase vorn. Für experimentelle Klangfarben gibt es aber genug Möglichkeiten und auch lassen sich mit dem D50 hervorragende Bässe programmieren.

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        filterfunk

        Nun gut, ich hatte weniger vor, das unselige, aber damals sehr beliebte Thema „Und wie klingt das Klavier“ neu zu beleben. Mir geht es – bei allem Respekt vor dem Autor, und seinem Werk – eher darum, zu differenzieren. Weiteres Beispiel: „Der D-50 verband somit das Beste aus beiden Welten“ (Digital & Analog). Das erinnert mich doch sehr an die Werbetexte der damaligen Zeit, die einem genau das gerne glaubhaft machen wollten. Fakt ist: So toll & fett wie die Kiste auch ist, er ist mit Sicherheit weder mit einem Analogen Synth vergleichbar, noch mit einem DX7. Ganz was anderes! Und das ist auch gut so…

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      TobyB RED

      Moin Filterfunk,

      das hast du richtig angeführt, Flãchen von kalt bis warm sind die Spezialdisziplin des D50. Die M1 ist wegen der Samples, Keys und den Expansionsounds sehr sinnvoll. Meine Lieblingskarten sind Akira und Bunmay. Obwohl ich die M1 was den Einsatz als Instrument komfortabler empfinde, so sehe ich mit den von dir angeführten Einschränkungen den D 50 als besseren Synthesizer.

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      gaffer AHU

      Synths mit MIDI kamen 82/83 auf. Dann kam der DX 7 und vier Jahre lang sprach keiner mehr von einem anderen Synth. Roland machte etwas entscheidendes zum ersten mal: sie bauten ein Effektgerät ein. Dazu kamen die sehr gut programmierten Sounds von Pershing. Die Entscheidung statt ganzer Samples (mangels ROM Kapazität) einfach das Einschwingen durch Samples und die Sustainphase mit einfachen Wellenformen zu bestreiten, zeigte sich im Nachhinein als gute Entscheidung.

      Im Laden drückte man einen Akkord auf dem D50 und die Sonne ging auf (mit Nachhall), dagegen machten andere, z.T. deutlich überlegene Synths (von den Features, z.B. K5, multitimbral, Synthese bis 128 Teiltöne) einfach oft nur tröööt.

      Jetzt hatte der Musiker die 3000 Mark zusammengespart und die Entscheidung war klar.

      Genau zu dieser Zeit ging der Wille Sounds selbst zu programmieren rasant den Bach ab. Neue Sounds bekam man durch Kauf eines neuen Synths, der alte wurde verkauft. Auf einmal zählte zu meinem Bedauern nur noch: wie gut werden bereits bestehende Instrumente imitiert. Wie oft multimbral, u.s.w. Die Programmierung wurde zu komplex. Erst wieder mit den Analogen oder VA kam die Freude daran zurück, war ja schliesslich deutlich einfacher.

      Ich rechne den D50 zu den 10 wichtigsten Synths und würde ihn dem M1 jederzeit vorziehen, obwohl auch der seine Reize hat

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        TobyB RED

        Hallo Taj,

        ich denke was den Unterschied zwischen M1 und D50 angeht, ist es der Workflow. Klanglich ist die D50 vorne, Was die Bedienung angeht die M1. Du kannst mit der M1 auch Flächen und Sounds machen, ich stelle aber fest, dass die M1 stellweise steriler klingt. Die D50 hat hier mehr Leben im Sound. Das bekomme ich bei der M1 nur mit den Sound der Expansion Cards hin.

  3. Profilbild
    Uwe Reckzeh

    Hallo Marko,
    erst einmal vielen Dank für den tollen Bericht über einen wirklich guten Synthesizer. Ich begann selber mit dem D 50. Das damalige „Roland Flagschiff“ hatte wirklich einen tollen Klang. Des weiteren ein wirklich tolle Tastatur. Wenn ich die heutigen billigen Tastaturen sehe, dann sehne ich mich wieder nach dem D 50 zurück. Ich könnt mich heute noch bestrafen, dass ich den D 50 verkauft habe.
    Nochmals viele Dank für Deinen tollen Bericht.
    Gruß Uwe =)

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      Marko Ettlich RED

      Danke Uwe

      Der D50 vermittelt ein wertiges Gefühl, er ist extrem robust aber zugleich sehr handlich. Man sieht ihn deshalb auch heute noch relativ oft auf der Bühne. Die Tastatur ist in der Tat sehr gut zu spielen, damals und heute leider keine Selbstverständlichkeit.

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        calvato

        kurz zum thema „D-50 tastatur“… ich „musste“ ihn eine zeit lang live als midi-keyboard einsetzen, weil meins (viel zu lange) in reparatur war. es war ne katastrophe, eine unfassbare latenz über midi, was hab ich geflucht!! das nur so nebenbei :D

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    Goofy

    Zu meinem D-550 habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Der Klang ist, abgesehen vom Piano, sehr gut. Da kann ich mich den Kollegen nur anschließen. Leider sind die ‚klassischen D-50 Klänge‘ so abgenudelt, daß ich sie kaum noch hören mag. Doch abseits der typischen D-50 Sounds bietet der Synthesizer immer noch Überraschungen.
    Einzig die Bedienung des Grätes macht mich kirre. Die Sounderstellung wird ohne Programmer (der mir noch fehlt) zur Qual. Meine beiden Korg EX-8000 oder den Waldorf Microwave ziehe ich deshalb meistens vor.
    Soundvergleiche zwischen z.B. DX-7 und D-50 halte ich nicht für sinnvoll. Beide Geräte sind unterschiedliche Instrumente die auf Grund ihrer Klangsynthese auch Klänge unterschiedlich gut erzeugen können.
    Sicherlich sind nicht alle Klänge immer passend – doch bei welchem Synthesizer hat man das schon.
    Für mich ist es deshalb auch nicht wichtig mit einem Gerät die gesamte Klangwelt zu bearbeiten. Jeder Synthesizer hat seinen eigenen Karakter und den versuche ich sinnvoll zu nutzen.

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    Marko Ettlich RED

    Ich will noch ergänzend hinzufügen. Die D-50 card im V-Synth klingt nicht wie ein D-50, eher wie programmierte D-50 Sounds für den V-Synth. Den ganz eigenwilligen Klangcharakter des D-50 kann der V-Synth leider nicht wiedergeben,

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      Tyrell RED

      Wir sollten das mal in einem 1:1 test vergleichen. Ich habe den V-Synth XT und hatte den D550. Ich persönlich konnte wirklich nur den unterschied feststelen, dass der XT einfach weniger rauscht.

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        Marko Ettlich RED

        Es gibt auch einen signifikanten klanglichen Unterschied zwischen D-50 und D-550. Der D-550 klingt viel hifimäßiger und rauscht viel weniger aber der Charakter geht leider etwas verloren. Mit dem D-50 verbindet mich eine alte Hassliebe. Hatte einen D-550 und bereits sechs D-50. :D Momentan habe ich mal wieder keinen. Also wird irgendwann wieder einer kommen….. lol

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          Violator

          Yes!!! Und diese Funktion ist wirklich genial.
          Ich habe den direkten Vergleich hier im Studio mit einem D-50, einem V-Synth XT und einem VariOS mit VC-1 Card.
          Und es ist echt nicht leicht herauszufinden, welcher der 3 nun spielt.

          Dickes, fettes Lob an Roland, das war in der „Retro-Schiene“ das Beste, was jemals gemacht wurde.
          Allerdings, aber da möchte ich jetzt die Leistung wirklich nicht schmälern – der D-50 war schon immer digital – und digitale Synths wieder neu auflegen, dürfte einfacher sein, als die analogen Brüder und Schwestern!

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    l.bergen

    Übrigens haben auch Vince Clarke (The Innocents) und OMD (Sugar Tax) den D-50 meines Wissens intensiv genutzt.

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    pmm AHU

    Was die jüngeren Leser vielleicht nicht wissen – es war ein gewisser Eric Persing, der Roland’s D-50 zu diesem beachtlichen Erfolg verholfen hat. Der D-50 wäre ohne sein Zutun niemals derart erfolgreich gewesen. Eric’s Name findet sich nicht zufällig auf Michael Jackson’s Platten und weitere Beiträge zu Roland’s Portfolio waren die logische Konsequenz (zB Sample Libraries der S-7xx Serie). Mit Speactrasonics hat Eric Persing dann „sein Ding“ gemacht… Distorted Reality, Symphony of Voices, Stylus, Omnisphere.. wer weiss ob es ohne D-50 und dessen Erfolg so dazu gekommen wäre.

    mfg

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    TobyB RED

    Sauber Marko :) Ich hab ja beide D 50 und M1. Und ich mag beide. Der D50 hat bei Flächen und Kombinationen die Nase vorne. Der M 1 bei Keys und sagen wir mal Geräuscheffekten. Jede dieser beiden Kisten hat ihren eigenen Reiz und sind zumindest bei mir ziemlich oft im Einsatz.

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    TobyB RED

    Peter und Marko,

    soweit ich das via Synthhead mitbekommen hat ist Spectrasonics im Besitz der D 50 Klänge, vermutlich gibts deswegen kein PlugIn.

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        Violator

        Jo, die Geerdes Card von Metra Sound – eine der besten, vielleicht sogar die Beste Card, die jemals von Fremdanbietern für den D-50 programmiert wurde! Chapeau!

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          Tyrell RED

          Kann mir jemand die Sounds dieser Karte zukommen lassen? würde sie gerne mal in meinem XT anspielen :-)

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            Violator

            Servus Peter, ich denke, ich hab‘ da was für dich! :-)

            Momentan wird auch eine „in der Bucht“ angeboten. Leider nicht ganz billig, aber so ist das eben mit den guten und vor allem seltenen Sachen.

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    monopuls ••

    ein Lieblingsizer.
    Mein D550 segnete leider das zeitliche, aber mit den abgesampelten Wellenformen und PCMs habe ich in Kontakt noch eine gute Emulation zur Hand. (… bis auf die RingMod natürlich ;-) ).
    So 4GB hab ich retten können.

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    Moogfeld

    Der D50 ist ein absoluter Klassiker, Klänge abgedroschen oder nicht — ich würde meinen jedenfalls nie veräußern, der zugehörige Programmer PG1000 ist jedoch nicht der Hit. Wer denkt damit tolle Echtzeitparameterfahrten vollführen zu können, dem sei gesagt: bei jeder Bewegung eines Faders bricht der Sound des D50 ab und man muß jedes mal auf´s neue eine Keyboardtaste betätigen um die bewirkten Klangänderungen hören zu können. Es handelt sich also eher um einen Klangeinsteller als um einen Echtzeitcontroller. Die Hintergrundbeleuchtung des PG1000 Displays gibt außerdem ein leises, jedoch durchaus hörbares Pfeiftönchen von sich. Ich war vom Programmer jedenfalls mehr enttäuscht als begeistert und hab ihn irgend wann wieder abgestoßen — Software tut´s hier genau so gut!

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      Violator

      Der PG-1000 wird auf dem Gebrauchtmarkt viel zu teuer gehandelt, und ist meiner Meinung nach total überflüssig, weil sich der D-50 aber sowas von einfach editieren läßt!

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    Elwood Blues

    Danke, Marko.

    Interessante Infos über das Teil. Würde sofort den D-550 kaufen – wenn ich ihn nicht schon gekauft hätte, nachdem du mich dazu angestiftet hattest :-) Abgesehen vom Rauschen, klingt der 550 polierter/sauberer als der 50, oder wie ist hifimässig zu verstehen?

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      Marko Ettlich RED

      Gute Wahl! ;)
      Der-550 klingt weit rauschärmer als der D-50 und er bringt weniger „digitalen Schmutz“ im Klang mit. Diese Artefakte machen den Klangcharakter des D-50 aus aber das nimmt man aber erst im Direktvergleich richtig bewußt wahr. Auf einer Skala von „schmutzig bis clean“ liegt das Rackmodul also genau in der Mitte, zwischen D-50 und D-50card im V-Synth.

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        Elwood Blues

        Danke, die goldene Mitte ist ja nie schlecht, und den Klang finde ich sehr gut. hatte zwischenzeitlich vom V Synth mit der card gelesen, und hatte Bedenken ob das nicht die interessantere Wahl gewesen wäre, weil mehr Klangvielfalt insgesamt, aber der 550 scheint deiner Meinung nach ja seine klanglichen Vorzüge zu haben.
        Sonst hätte ich ihn dir verkauft Ha Ha

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        Violator

        .. und der D-550 hat einen schnelleren Prozessor mitbekommen als der D-50.
        Das merkt man auch!
        Mir persönlich ist der D-50 am liebsten von allen, dann der V-Synth XT.
        Meinen D-550 habe ich verkauft – weil überflüssig!

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    Violator

    Und noch was zu den im Test angesprochenen Budget-Varianten: ich verwende auch noch oft den D-110, und davon eigentlich fast nur den „analogen“ Klangerzeugungspfad. Weil: die beiden Wellenformen Saw und Pulse klingen wie schon im D-50 genial, dann durch den damals roland-typischen Filter geschickt und anschließend im Multimode gelayert!!!
    Leute ich sage euch, das ist echt „Bambus“ – das klingt genial!
    Zugegeben, die Bedienung am D-110 ist schon etwas fummelig, aber es lohnt sich!

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      wrywindfall

      Mein erster richtiger Synthie war 1988 der D20. Was hab ich damals nicht alles damit gemacht! 8fach multitimbral, Sequencer und Drumcomputer, das war damals das Nonplusultra!
      Erst zwei Jahre später hatte ich dann einen D50 zum Vergleich, der dem ganzen soundmäßig dann die Krone aufsetzte!

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        Violator

        Jetzt nicht lachen – ich nehme immer noch das gute alte Steinberg Synthworks D-110 für den Atari St her.
        Das rockt! :-)

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          TobyB RED

          Hallo Violator,

          warum ;-) ich hab unter dem Schreibtisch auch noch einen Powermac 9600 stehen. Läuft mit MacOS 9.2 oder Leopard, G4 Upgrade und der mittlerweile dritten HDD. Ich hab da da noch ein paar Anwendungen mit denen ich arbeite. Aber generell ist das editieren ob nun mit vintage Programm oder was auch immer besser wie am D110 fummeln.

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    Organist007 •••

    Ich wirde mit dem D50 nie richtig warm, der K 4 von kawai,sagte mir soundmaessig mehr zu. Konnte mir damals nur die abgespeckte mt32 leisten ;-). Der K4 r von kawai kostete immerhin 10.000 oesterreichische schilling, ca. € 700…..

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    amazonaman AHU

    Warum es kein Plugin bislang gibt ist sehr einfach. Roland hatte es jedem Hersteller von Plugins bislang verweigert eine Lizenz zu vergeben. Also ganz einfach, der d50 ist vom Hersteller Roland nicht freigegeben. Keiner darf ihn kopieren, sonst gibt es eine auf die Bommel.

    Übrigens mein d550 rauscht auch, wenn er es nicht täte wäre er kein original, und das ist mir wirklich wichtig.

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    costello RED

    Danke für den schönen Test und die aussagekräftigen Soundbeispiele. Ich habe mich damals für den M1 entschieden, finde die Soundpalette vom D-50 aber sehr ansprechend. Letztlich habe ich sie jetzt mit einem Prophet-VS (teilweise) abgedeckt. Beim derzeitigen noch akzeptablen Preisniveau könnte man schon ins Grübeln kommen, sich einen D-50 zu kaufen. Aber am Ende möchte ich die Zahl der Kisten, die rumstehen, doch überschaubar halten ;-)

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      TobyB RED

      Hallo Costello,

      warum nur ins Grübeln kommen? ;) Heuer kann man beide haben M1 und D50. Und solange man von Lore und Pizzagogo(?) die Finger lässt, ist alles gut ;-)

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        Viertelnote AHU

        dafür sind das aber Presets, auch Staccato Heaven, die nur der D50 hinkriegt. Ich mag den D50 auch sehr als festen Bestandteil meines Setups, wäre da nicht das bescheidene MIDI Timing.

        bester Gruß

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          TobyB RED

          Hallo Viertelnote,

          Lore ist vom M1 ;-) Und ich weiß nicht ob der „Enya Sound“ Pizzagogo war. Hört sich jedenfalls so an. Ich hab beim D50 , da ich ihn fast nur für Flächen nehme, noch nicht so auf Timingprobleme geachtet. Ich setze den D50 gerne mit der Matrix 1000 ein. Ich finde das ergänzt sich gut.

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            Viertelnote AHU

            Ich nehme den D50 für Bellsounds und Digitalsachen,also nicht für Padsounds.
            Mein Elka22 harmoniert gut mit ihm, wobei der Elka da schon wieder etwas untergeht.
            Mein D50 hat die Musitronics Erweiterung, die soll, glaube ich, das MIDI Timing verbessern.

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              TobyB RED

              Hallo Viertel,

              das ergänzt sich auch gut. Ich durfte mal ein Elka EM 22 anfingern, sind das nicht Brüder. Bei Bellsounds bin ich eher so der DX und Waldorf Typ. Wobei auf der D 50 sehr gute Bellsounds bei den Presets zu finden sind. Ich setze sie halt in meiner Musik relativ wenig ein.

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        costello RED

        Hi Toby, ist in dem Falle mehr eine Platz- als eine Etatfrage. Manch einer kauft sich so ein Teil, benutzt es für ein oder zwei Produktionen und verkauft es wieder. Mein Ding ist das nicht so. Die Synthesizer, für die ich mich entscheide, dürfen in der Regel bleiben. Und da muss man dann schon aufpassen, dass der Weg zu Küche und Schlafzimmer auf die Dauer noch frei bleibt ;-) Deshalb freue ich mich jetzt sehr auf den KARP Desktop. Klingt super und ist schön handlich. : ))

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          TobyB RED

          Moin Costello,

          das handhabe ich auch so. Ist ja nicht so das ich sammle. Das Platzargument ist immer ein Thema zumal Racks und Ständer nicht unendlich wachsen. Was ich mittlerweile am D50 schätze, das er sowohl warm als auch kalt klingen kann. Oder eben glasklar oder eben sehr charakteristisch. Oder auf den Einsatz, er ist sowohl ein sehr guter Teamplayer, als auch Soloist. Bevor ein KARP Oddy Desktop einzieht, muss ich erst mal aufräumen und dem Desktop eine zweite Ebene verpassen. Und noch einen Summierer besorgen. Alles voll. Aber die Basteljahreszeit hat ja grade begonnen und Case und Rackbau ist ein schönes Hobby :)

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          TobyB RED

          Brüller, Richard Claydermann der ProgRocker. Ich hau mich weg. :D Der ist, war von YES? Ich hab von denen nur „Owner of a lonley heart“ als 12″ und „Homeworld“ aka The Ladder. Das war der Soundtrack für ein Computerspiel. Spiel und Musik find ich nachwievor genial.

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            costello RED

            Hallo Toby, genau – der ehemalige Yes-Keyboarder. Auf Close to the Edge und dem Live-Album „Yes-Songs“ in Bestform. Weniger aggressiv im Stil als Keith Emerson, wobei dieser gefällige Sound auf Wakemans Soloalben auch schnell mal in Kitsch umschlagen konnte. Aber trotzdem – mit bis zu drei Minimoogs gleichzeitig auf der Bühne (weil, das Teil hat ja keine Speicherplätze ;-) war das immer eine gute Show.

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              TobyB RED

              Hallo Costello,

              ich muss beichten, das ich von YES Owner of a … gekauft hab, weil es von Trevor Horn und Steven Lips produziert wurde. Homeland/The Ladder weil ich die Kombination auf der DVD von Zeichentrick und Musik gelungen fand. In den 90ern war für mich Prog Rock eher Paradise Lost, The Gathering, Living Colour, NIN, angesagt. Für YES konnte ich mich nicht so erwärmen. Bis auf diese beiden Scheiben. Ich hab bei einem der letzten 3sat Musikmarathons YES in der Royal Albert Hall gesehen, mit 3 Minis. Da hatte besagter Rick einen guten Abend. Was ich vom Geburtstagsevent von Trevor Horn nicht sagen kann, da war ich enttäuscht von der Darbietung von Owner of… Claudia Brücken und Susanne Freitag haben es danach aber wieder rausgerissen. :)

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          Patrick Films

          Kann mich natürlich irren, aber für mich hört sich der Klang sehr stark nach „Living Calliope“ an, Nummer 16 der Factory Presets :D

  19. Profilbild
    richard AHU

    D50 war mein erster richtiger Synthie den ich unter den Fingern hatte. Hatte mir damals der Kumpel meines Vaters geliehen. Kam ich auch rein gar nicht mit zurecht, außer ein paar Presets dudeln ;-) Für Einsteiger war der sehr sperrig in der Bedienung. Trotzdem würde ich mir heutzutage durchaus wieder einen zulegen, diesmal mit mehr Erfahrung. Der Sound hat schon was sehr eigenes.

  20. Profilbild
    Amaros AHU

    Der D50 gehört für mich bis heute gemeinsam mit dem DX7 zu den Klassikern der digitalen Synth-Geschichte. Kaum ein deutscher Schlager (und damit meine ich nicht die Ummz, Ummz, Ummz, Ummz-ich bin der Anton aus Tirol und Mallorca-Fraktion) kommt ohne seine Sounds aus. Allen voran „Staccato Heaven“. Und im Prinzip ist er ja nie vom Markt verschwunden, da Roland die wichtigsten Sounds im GM/GS-Standard verankert hat und Nachbauten sich in so ziemlich jedem seitdem hergestellten Keyboard oder Synth verbergen. Ich bin überzeugt, dass Roland ihn wiederbeleben wird, ähnlich wie FM im Yamaha Montage und der Reface-Serie.

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      Violator

      In den Songs von Michael Jackson, vor allem auf dem Album „Bad“, hörst du viele D-50 Sounds raus – mußt mal checken, ist echt interessant!

  21. Profilbild
    Envelope F

    Man sollte auch noch die Musitronics Erweiterung erwähnen.
    +128 Speicherplätze, Multitimbral, schnellere Prozessorreaktion, und noch ein paar Kleinigkeiten.
    Lt. Netz bieten die das noch an. Zum kleinen Preis.

    • Profilbild
      Violator

      Diese Erweiterung für den D-50 ist meiner Meinung nach total überflüssig (bis auf die schnellere Prozessorleistung vielleicht).

      Du hast im Multimode nur einen Chorus und einen Reverb zur Verfügung – das ist dann für alle Parts die gleiche Einstellung.

      Im herkömmlichen „Whole“-, „Split“- & „Dual“-Modus werden die D-50 Sounds durch diese Effekte enorm aufgewertet. Die Effekte sind wahrlich nicht von feinster Qualität, aber sie verleihen dem D-50 auch u.a. seinen charakteristischen Sound.
      Und der geht dann im Multimode leider verloren.

      Wenn ein LA-Synth mit Multimode, dann zusätzlich zum D-50 einen D-110.
      Den bekommst billiger als die Musitronics Erweiterung und du machst dir deinen D-50 Sound nicht kaputt!

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    Stephan M. RED

    Hallo Marko, erst mal vielen Dank für diesen schönen Bericht. Einige Ergänzungen vielleicht, die mir aus der Erinnerungen einfallen: Das Display war ein invertiertes LC-Display mit Matrixanzeige, keine Segmente. Für mich als Sehbehinderten sehr gut erkennbar. Der Joystick hatte keine Nullstellung, er blieb im Gegensatz zu dem im DW-8000 also an der Position. Ich vermute, dass man sich das bei der WaveStation abgeschaut hat, die in manchen Bereichen ähnlich wirkt. Den D-70 hatte ich später bei einem Freund gesehen und da ich den D-50 aus der Schule kannte gedacht: Wow, der ist bestimmt besser. Die Tastatur war besser, das Display hell und ein typisches gelbes LC-Display, das Design ähnlich zur U-Serie und die Sounds hatten eher was mit der U- und E-Serie gemein. Interessant war, dass Roland auf den E-Keyboards wie E15 LA Intelligent Synthesizer aufgedruckt hat und die Sounds eher D-70-Ähnlichkeit hatten, aber nichts mit dem D-50. Diese typischen Roland-Sounds hört man mitunter auch heute und wurden oft nachgeahmt. Man kann entfernt einen D-50 vermuten, mehr aber auch nicht. Einen fast identischen Sound wie Staccato mit Nähe zum Original findet sich übrigens im JD-Xi.

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    gido

    Meine lieben Mitliebhaber,

    da steige ich ja zeitlebens nochmal halbwegs aktuell irgendwo in eine „Diskussion“ ein!
    Und los geht’s: Ich habe meinen D-50 seit mehr als 15 Jahren. Die Klänge, für die er bekannt war/ist, haben mich noch nie interessiert. Auch die Samples an sich spielen für mich nur eine untergeordnete Rolle. Ihr ahnt es: Ich beschränke mich auf die Möglichkeiten, die einem Sägezahn und Rechteck bieten und das ist in der Tat allerhand! Ich habe Berge von Synthesizern (vorwiegend digitale), die an meiner Wohnzimmerwand hochzüngeln. Ich habe im Schlafzimmer Synthesizer und in der Küche. Ich bin ein kranker Sammler. Aber es gibt Schlimmeres. Der D-50 gehört zu den Geräten, bei denen ich mir zutrauen würde, sie direkt wiederzuerkennen. Dieses Näseln der kruden, glitchigen Filter … einzig. Von der M1 kenne ich bewusst nur dieses schreckliche House-Piano, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Gerät heute noch interessant ist. Im Vergleich zu einem eindeutigen Individuum wie dem D-50. Evtl. werde ich aber das Legacy-Plugin vom M1 näher anreiben, vlt. irre ich mich.

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    gido

    Jetzt kommen wir aber mal zu einem Punkt, der hier – ich hab mich echt gewundert – schlicht vergessen wurde. Sträflich! Ich habe daheim noch einen D-10 und einen D-20 … Mag ich auch sehr … Aber ich habe auch einen D-5! Der wurde zwar in dem LA-Artikel von 2002 noch als böses Stiefkind erwähnt (wenngleich komischerweise nicht in der Produktaufzählung in der Überschrift aufgeführt), aber hier hat den keiner in Erwägung gezogen, dabei ist das ein halbwegs eigenständiges, aus meiner Sicht nicht zu verachtendes Gerät.
    Außerdem gehört der D-5 in diesem Rahmen einfach erwähnt. Der Kleine (sieht tatsächlich ein wenig merkwürdig aus, wie ein Schrumpf) verzichtet auf einen Effektprozessor, wodurch z. B. DIESER „Rauschgenerator“ schon mal komplett wegfällt. Der Drumcomputer ist auch futsch – braucht niemand – Drum-Mode ist aber noch vorhanden, wunderbar (die Drums finde ich knallig!). Ebenso wenig wird man den fehlenden Sequencer vermissen.

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    gido

    Leider – und das ist das größte Manko an diesem (übrigens überhaupt nicht seltenen) Synth – haben die Konstrukteure aus Budgetgründen auf einen Datenfader verzichtet … und das war eine Scheißidee. ABER es gibt einen netten kleinen Arpeggiator und weitere MIDI-Effekte, z. B. zwei interessante Notenharmonie-Geschichten, teils sehr spaßig und nützlich. Auch den Chase-Play aus dem D-50 findet man hier endlich wieder, fungiert hier jedoch eher als pitchbares Delay/Echo.
    Über diese MIDI-Effekte, die natürlich auf Kosten der Polyphonie gehen, verfügen die anderen halt nicht und die haben einiges für sich, wie ich finde.
    Ich persönlich kann den D-5 empfehlen, er ist nochmal ein Stückchen anders … abgesehen von der Parameterveränderung über zwei Knöppe. Wie man an solcher Stelle sparen kann, ist mir schleierhaft, selbst wenn‘s andere auch machen.
    Liebe Grüße
    gido

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    homeboy

    Habe heute einen D-20 und einen D-50 bei einem Garagenflohmarkt erstanden, ich war wirklich erstaunt wie druckvoll der D-50 klingt. Da fällt der D-20 aber sehr deutlich ab. Toller Synth.

  27. Profilbild
    polyaural ••••

    Wo doch der D-50 actuell immer öfter auftaucht: Ich habe ein Exemplar mit neuen Samples bekommen. Da sind Wellenformen und Transienten von anderen Synthesizern drin. Jupiter-8, Oberheim, Xpander, Moog, und einiges andere.
    .
    Die ganzen abgelutschten Presets sind damit natürlich auch futsch. Der D-50 spielt mit diesem neuen Material deutlich besser seine Klangmöglichkeiten aus, weil er nicht mehr einem DX-7 die Hölle heiß machen muss, sondern einfach das macht was er kann. Und ich muss sagen, der klingt richtig fett, breit, tief und wuchtig. Er ist crisp und roaring.
    .
    Am Anfang war ich ein klein wenig enttäuscht das ich nicht den Original „D-50-Sound“ haben konnte. Aber als ich dann ein wenig mit ihm spielte war mir schnell klar was für einen Schatz ich da unter den Fingern hatte.
    .
    Der D-50 kann deutlich mehr als nur Orinoco Flow …

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      gido

      Ähm, das interessiert mich sehr: Wie geht denn SOWAS? Wird da bloß ein EPROM oder so ausgetauscht?

  28. Profilbild
    zimmerxyz

    Jetzt gibt’s ja den d50 in der roland Cloud. Das Abo Modell ist aber nix für mich. Hallo Monopuls, bin stark an den 4 GB interessiert :-)

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Roland D-50

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