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Green Box: Waldorf WAVE


Waldorf WAVE

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Vorwort der Redaktion

Nachdem am vergangenen Dienstag ein WALDORF WAVE für satte 11.161,11 € über Ebay-Deutschland den Besitzer gewechselt hat, dachten wir es wäre an der Zeit, diesen Klassiker nochmals ins Rampenlicht zu stellen. Ende 1993 erblickt der Synthesizer-Gigant das Licht der Welt. 14.000 DM kostete einst das Prachtstück und gilt heute als eine der größten Raritäten am Synthesizer-Markt. Zu zweifelhaftem Ruhm ist der Waldorf WAVE allerdings auch durch den Niedergang der Ur-Firma „Waldorf“ gekommen, die – glaubt man den Gerüchten – sich bei der Entwicklung und Produktion dieses Boliden kräftig verschätzt hat und 2004 in Insolvenz ging (siehe auch verlinkte Waldorf-Story am Ende der Green-Box-Story).

Doch die Fangemeinde des Waldorf WAVE lebt. So programmierte der Schweizer WAVE-Spieler Werner Schönenberger mit Hilfe von Jürgen Fornoff und Hermann Seib mit dem original Waldorf Code ein neues, fehlerbereinigtes, um einige neue Funktionen angereichertes nun offiziell von Waldorf genehmigtes Betriebssystem. Und das 10 Jahre nach dem letztem Update in Sachen WAVE. Es lebe der WAVE! Mehr zu den Neuigkeiten in Sachen WAVE auf der letzen Seite meines überarbeiteten Berichtes.

Till Kopper, Autor des nun folgenden Berichtes, betreibt zudem noch heute eine sehr gut bestückte Website zum Waldorf Wave mit weiteren Infos und Downloads zu diesem Ausnahme-Synthesizer, der auch in unseren Charts unter „Hybrid-Synthesizer“ verdienterweise auf Platz 1 steht.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihre AMAZONA.de-Redaktion.

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BIG WAVE

Wenn man einem anderem Vertreter der Gattung Knopfdreher etwas von einem Synthesizer erzählt, der im Flightcase verpackt auch bei umgeklappter Rückbank nicht in einen VW Golf III passt, dazu gleich mehrere parallel arbeitende Prozessoren Baujahr 1993-96 besitzt und dann noch darauf hinweist, dass dessen Panel mittels Gasdruckfedern nach oben geklappt werden kann, so ist es mehr als eindeutig: Der Waldorf WAVE ist gemeint.
Wenn ich den Waldorf WAVE meine, so schreibe ich meist kurz WAVE, also in GROSSBUCHSTABEN, denn so steht es auf der rechten oberen Ecke des Panels. Beim PPG wave (Kleinschreibung) stand unten recht auf dem Panel „wave“. Dieses ist aber nur ein Zufall. Axel Hartmann, der damals als Angestellter von Waldorf dem WAVE sein Antlitz schuf, hatte so manche andere Idee gezeichnet, bis er aus den langen Strichen des As und dem V durch Verschmelzen eine Welle erzeugte, die nun visualisiert, was der Schriftzug in Großbuchstaben beschreibt: eine Welle, engl. wave. Eben ein WAVE. W/-/E
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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    FischerZ

    Der Synth schlechthin. Sowas als VST-Plugin wäre doch der Hammer. Leider komme ich noch immer nicht dahinter warum man sich bei Waldorf so dagegen streubt einen Wavetableeditor in den Largo zu intergrieren. Zwar wird da noch kein Wave daraus aber män könnte wenigstens eigen Wellensätze erstellen.
    Ansonsten toller Bericht zu einem absoluten Ausnahmeinstrument.

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      t.kopper RED

      Hallo FischerZ,
      es freut mich, dass mein Artikel gefällt.

      Vielleicht glaubt man einfach, das der Markt für in Largo mit Wavetable-Editorzu klein sei, und der Mehraufwand zur Programmierung das Ganze für die vielen Preset-User (gibt es ja reichlich) einfach zu teuer machen würde.

      Ich glaube aber nicht, dass die derzeitige digital Technik einen guten Analogen wirklich gut nachmachen kann. Es würde bei den Filtern auch noch heute hörbare Unterschiede geben. Und der WAVe ist mehr als nur der Klang. Es ist auch die Optik und die tolle Bedienung an echte Knöpfen, die den so einmalig machen.
      Largo ist ein guter Plug-In Synthesizer. Und er hat neben allen Waldorf WAVE Wellensätzen auch weit mehr Möglichkeiten. Man kann eigentlich bis auf besondere Wavetable-Envelope Sachen alles vom WAVE am Largo genauso machen. Lediglich die Filter klingen deutlich anders und lassen sich trotz gleicher Flankensteilheit nicht wirklich nachbilden. Das gilt auch für einen MicroWave I und Largo. Also bei vielen Klängen alles zu 100% vorhanden. Und trotzdem liegen da klangliche Welten dazwischen. Auch ein Minimoog der als VST wirklich gleich klingen würde (kenne noch keine Software die das wirklich könnte), wäre über eine normale Midi-Tastatur gespielt nicht mehr das Selbe. Instrumente sind eben mehr als nur reine Daten und Klangbausteine. Ein Instrument definiert sich für mich an der Haptik _und_ dem Klang als eine Einheit. Beides beeinflusst den User. Und dieser wiederum beeinflusst dann das Instrument als Folge davon wieder etwas anders beim Spielen oder Klangeditieren. Eine Art kreative Rückkopplung. Und dieses macht für mich ein Instrument aus. Daher glaube ich nicht an ein befriedigendes Waldorf WAVE Plug-In. Das ist wohl auch der Grund, warum es dieses von Waldorf nicht gibt.

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        FischerZ

        Hallo,

        es ist natürlich die alte Gretchenfrage ob Digital klingt wie Analog. Diverse Tests mit VST-Plugs haben gezeigt das nur sehr wenige einen Unterschied hören und da ist es noch nicht ganz sicher ob da die Macht des Zufalls nicht mitgespielt hat. Wie dem auch sei. Ich hatte den MW1 und 2 und habe damit auch mit Editoren eigene Wellensätze erstellt und das hat so richtig Spass gemacht. Natürlich kommt das ergebniss nicht an den grossen Wave herran aber die Tatsache die eigenen Waves zur Klangerstellung zu nutzen hatte doch schon was für sich. Vielleicht sehe ich das mit meinen 46 Lenzen anders aber ich bin halt Quasi damit grossgeworden und vermisse solche Features. Gerade die Möglichkeit Wavetables mit vielen Unterschiedlichen Waves zu erstellen und diese dannn per Hüllkurve zu durchfahren brachte Klänge zustande die man so nicht oft hörte. Ich hoffe also noch immer auf Waldorf und ein Update für den Largo.Ihnen weiterhin viel Spass mit dem Wave auf dass er noch lange seine Dienste tut und sich an den Knöppen drehen läst.

        Gruss Piet

  2. Profilbild
    filterfunk

    Ein unglaubliches, und monumentales Kunstwerk! Mein absoluter Synth No. 1. Und ich befürchte, es wird auch dabei bleiben. Denn von so einer ästhetischen Symbiose aus Klang und Instrument sind wir im Zeitalter von klapprigen Controller-Keyboards und seelenlosen plugins Lichtjahre entfernt.
    Das ist sehr schade, denn ein moderner „WAVE 2“ mit einer voll integrierten Softwareeinbindung a la Virus TI würde mich sehr anmachen!

    • Profilbild
      t.kopper RED

      Ein WAVE II wäre schon toll. Aber man sollte so ein Synth in der Königsklasse nicht an ein Computer koppeln müssen. Alles gehört ins Instrument. Sonst ist es ja doch nur ein schöner Controller. Und sind wir doch mal ehrlich: welche Software von 1995 läuft den noch immer ohne Updates auf unseren Rechnern? Ein geschlossenes System wie ein Hardware Synth ist da zukunftsbeständiger als eine Anbindung an alle paare Jahre komplett geänderte Betriebsystem und Hardware von Computern.

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        filterfunk

        Nun, selbst als leidenschaftlicher Hardware-Junky sehe ich den Verzicht auf Computereinbindung als dogmatische Selbstbeschränkung. Ein Hardware-Instrument muss auch ohne Computer komfortabel bedienbar sein: JA! Aber warum nicht die Vorteile einer voll-integrierten Softwareeinbindung nutzen? Nur weil irgendwann die Software veraltet ist? Dann funktioniert das (Hardware)-Instrument aber immer noch autark!
        Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: Warum werden meist teure DSP’s, und proprietäre Betriebssysteme für Hardwaresynth’s verwendet? Aktuelle PCU’s haben Leistung bis zum abwinken, und zu was Software (-plugins) fähig sind ist allgemein bekannt. Um so tragischer finde ich, dass man dies nicht in eine tolle Hardware a la WAVE integriert und eine ordentliche analoge Filter/Amp- Sektion dazupackt, inclusiver amtlicher I/O Schnittstellen.
        Leider sind die Softwarehersteller genau so wenig in der Lage, über den Tellerrand zu gucken. Die kochen lieber ihr – zwar sehr schmackhaftes – Softwaresüppchen, sind aber nur im Stande halbherzige Hardwarelösungen – wie unlängst Native Instruments Machine – auf den Markt zu bringen, welche am Tropf der Computerhardware hängen, und daher m.E. keine Instrumente sind! Oder man ist eingeschränkt hinsichtlich der Verwendung von plugins, und/oder die verwendete Hardware ist es nicht wert, als „Instrument“ bezeichnet zu werden.
        Das ist meiner Meinung nach das große Desaster der elektronischen Musikinstrumenten-Industrie, und hat – in einem nicht unerheblichem Maße – zur Folge, dass die teuren Hardwaresynths aussterben, und der Markt statt dessen mit Software und Billighardware geflutet wird. Aber das wertige Instrument, dass man auch noch nach Jahren einschalten, und losrocken kann, das bleibt auf der Strecke.
        Und was machen wir Musiker? Wir diskutieren lieber über die Frage, ob Software oder Hardware die besseren Instrumente sind, oder ob man ohne das eine, oder andere auskommt……

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          Michael Kathke

          Einen Zahn muss ich dir leider ziehen. ;-)
          Der DSP (i.d.R. zzgl. FPGA) ist und bleibt die erste Wahl für HW Synths weil er die gleiche Rechenleistung zu einem Bruchteil des Stromverbrauchs bereitstellen kann. Klassische CPUs müssen einfach auf zu vielen Hochzeiten tanzen.
          DSPs sind auf Echtzeit-Signalverarbeitung spezialisierte Rechenkünstler.

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            filterfunk

            Hallo WattSekunde,
            genau das Argument kann ich nicht gelten lassen! Denn warum werden die Hardware Synths von den Software Kollegen verdrängt?
            Es ist die Verwendung von Standards aus der IT-Welt. Das geschieht im Maschinenbau schon seit langem, auch bei hohen Echtzeitanforderungen! Das große Problem ist eher, dass Hersteller von DSP-basierenden Synths den immensen Engineering-Aufwand scheuen, das bisherige System auf einem embedded System zu portieren. Das 2. Problem sehe ich darin, dass man Schnittstellen-Standards definiert, auf denen jeder Hersteller aufsetzen kann, um den Entwicklungsaufwand, und somit die Kosten zu senken. Aber seit der MIDI-Spezifikation hat sich wenig in dieser Hinsicht getan….
            However, so lange sich die Hersteller nicht zusammenraufen und dem Stand der Technik, UND den Markt-Tendenzen folgen , werde ich access und & Co nicht mehr lange geben. Dann gibt es in Zukunft nur noch so poppige Eintagsfliegen wie der Gaia. Hauptsache billig, einfach und bunt!
            WattSekunde wird sicherlich bald wissen, was ich meine, wenn er von der fetten Kuh auf Gaga umsteigen wird…..

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              Michael Kathke

              Hallo filterfunk,

              Tools, Schnittstellendefinitionen und Standards gibt es reichlich. Auch bei DSP und FPGA/ASIC Entwicklungsumgebungen. Ein Hardwaresynth braucht da nix anderes. Das AU oder VST API sind sicher nicht der entscheidende Kostenfaktor bei der Pluginentwicklung. Das Firmenkapital steckt in den Mathematischen Algorithmen der digitalen Signalverarbeitung und deren Implementierung. Diese bilden den Charakter eines Digitalen Synths. Früher waren das die Schaltungen eines Moogfilters oder eines CEM-Chips. Eine Portierung PC< ->DSP ist im Wesentlichen eine Fleißarbeit. (Origin, Largo, etc.)

              In punkto Innovationskraft stimme ich dir zu. Da ist es wirklich mau geworden. Neben neuen Ansätzen zu Syntheseverfahren hängt auch die Technik immer etwas hinterher. SD, USB-Stick, LAN, WLAN, Buetooth könnten langsam mal breiten Einzug halten.

              Ein (digitaler) HW-Synth hat seine Daseinsberechtigung natürlich nur noch durch sein Userinterface. Daher kommen so viele analoge wie digitale mit immer mehr Bedienelementen auf den Markt.

              Ja, die Qualität ist bei den aktuellen „Minis“ natürlich dem Preis entsprechend. Mehr erwarte ich da auch nicht. Wenn ich einige kEUR auf den Tisch legen soll muss das schon mehr sein als Kurzhub/Folientaster/Gummi und billigste Potis/Encode.

              Aber auch der „Fette“-Q könnte bessere Encoder und deutlich bessere Taster haben. Beispielsweise die Encoder bekommt man von ALPS entweder mit 15.000-Zyklen oder mit 500.000 Zyklen. Und das hat nix mit dem Metallschaft zu tun. ;-) Oder das ewige Ärgernis billiger Taster seit es den DX7 gibt. Ein ordentlicher Taster ist beispielsweise der RAFI RS76C Hall-Langhubtaster. Das kostet natürlich auch alles deutlich mehr.
              Ein Metallgehäuse und Metallknöpfe auf Billigpotis/Encodern machen noch keinen soliden Hardwaresynth. Es gibt da genug Beispiele. Schön zu beobachten wie schnell da z.B. die Encoder beim DSI in Verruf geraten sind. Anstelle von vernünftigen werden eben noch billigere Potis eingesetzt und als „Old School“ verkauft. lol

              Wenn ich für einen Synth 5000 anstelle von 500 ausgebe erwarte ich Top-Qualität bei Bedienelementen, Verarbeitung, etc. Neben der Haltbarkeit ist die Haptik um längen besser. Und die Haptik ist m.E. heutzutage der einzige Grund einen Hardwaresynth zu kaufen.

              Wieso sollte ich Umsteigen? GAIA hat halt ein nettes UI im sinne der Bedienung. Natürlich absolut nicht im Sinne der Qualität. Den rest muss man sich im Geschäft anhören. Ich schaue halt über den Tellerrand. HW & SW!

              Ich habe mich bisher auch nicht dazu durchringen können einen aktuellen Minisynth für unterwegs zu kaufen. Noch schleppe ich 25 kg zur Session. Aber ich schaue halt immer mal über den Tellerrand. Auch die kleinen analogen sind nett und bezahlbar. Live ist es auch nicht so wichtig das letzte Quentchen Realismus aus einem VA Algorithmus heraus zu kitzeln.

              Werden die Hardwaresynths wirklich verdrängt? Ich glaube es nicht. Wenn ich mir den Markt der VAs ansehe ist das schon erstaunlich was da auf dem Markt ist. Auch die modernen Analogen kommen stärker.

              Ja, der WAVE ist natürlich schon extrem beeindruckend und spielt in einer anderen Liga. Hab den von Till auch schon mal live erleben dürfen. Das Auge hört ja bekanntlich mit ;-).

              Aber auch ein DX1, Novachord oder Moog Modular möchte ich mal anfassen. Kaufen würde ich sie heute nicht mehr. Verstehe die irrsinnigen Preise bei den alten sowieso nicht.
              Da baue ich mir lieber selber einen auf meine Wünsche zugeschnittenen Controller selber (z.B. Midibox-SEQ, http://www.synth-project.de). Ins Auge gefasst habe ich dafür schon den u-he ACE. ;-)

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                filterfunk

                Hallo WattSekunde,
                Beispiel V-Machine: Das da noch einiges im Argen liegt in der Definition von Standards, um beispielsweise beliebige VST’s zu betreiben, liegt auf der Hand. Das meinte ich hinsichtlich „Schnittstellenproblematik“. Mein „Traum“ wäre es, dass am Markt eine Vielzahl von Hardware-Geräten zur Verfügung stehen würde, in denen man beliebige VST’s integrieren könnte. Schön mit viel Knöppe, unterschiedlichen Designs, und vor allem autark. Eben ein Instrument, keine IT-Kiste! Die Idee von Synth-Project geht genau in die Richtung. Fantastisch!

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                  Michael Kathke

                  Hallo filterfunk,

                  ja davon träume ich auch! Leider scheinen wir zu wenige zu sein um kommerzielle Anbieter anzuziehen. Ein Problem sehe ich in der Universalität. Ein HW-Synth mit vielen Knöpfen wie der Wave oder der Q etc. haben einen unumstößlichen Vorteil. Sie sind mit verbundenen Augen auf dem Rücken zu bedienen. Jedes Bedienelement hat genau ein oder zwei Funktionen und ist immer an der gleichen Stelle. Die Anordnung ist meist logisch strukturiert und erschließt im Idealfall die innere Struktur der Klangerzeugung.

                  Bei einem universellen PlugIn-Controller ergibt sich wieder das Problem der Zuordnung der Bedienelemente.
                  Ein Controller mit 8 bis n frei verwendbaren Reglern, Knöpfen, etc. wird auch nicht besser wenn über jedem Regler ein Display sitzt. Es fehlt einfach die räumliche Struktur. Menschen können sich in räumlichen Strukturen eben gut zurecht finden.

                  Um von den unbezahlbaren individuellen Bastellösungen weg zu kommen würde ein etabliertes Baukastenprinzip Sinn machen. Um aus mehr oder weniger (preiswerten;) Grundelementen einen Controller individuell auf ein Plugin zuschneiden zu können. Komponenten passend zum Plugin einkaufen und zusammenstecken, beschriften, bespielen. Wenn das PlugIn nicht mehr so beliebt ist einfach Baukasten-Controller zerlegen und für ein anderes neu zusammenstecken. Evtl. weitere Elemente zukaufen. Dabei ist es egal ob das Plugin auf dem Rechner oder einer AU, VST-Box läuft oder ein kleiner analoger Thetra ist. So stelle ich mir mein ideales Controller-Baukasten-System vor.

                  Gruß,
                  WattSekunde

                  PS: Wenn jemand Interesse an einer Realisierung hat bitte melden.

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      qwave

      WAVEs kann man reparieren. Problematisch wird es nur bei was ernsten am Digital Board oder bei mechanischen Sachen. Die Anlogen Bauteile bekommt man noch, oder kann die aus anderen Geräten ausbauen. Ein hirntoter MicroWave kann so z.B. zur Organspende dienen. Ersatz Diskettenlaufwerke habe ich auch noch. Die pneumatischen Federn kann man bei den richtigen Herstellern bestellen. Bei der Tastatur wird es schon etwas schwieriger. Und die Displays sind von anderenNutzern bereits erfolgreich ausgewechselt worden. Es geht also. Allerdings ist das wie bei so einem großem Synth meist nicht ganz billig.

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    iltis30

    Was die Klangvielfalt betrifft, den Presi und Ausmaße, ist der legitime Nachfolger des WAVE heute wohl der Schmidt-Synthesizer. Falls der mal wirklich erhältlich sein wird. Ja ja, ich weis, ganz andere Synthese. Aber das ist nicht entscheidend. „Synthesemonster zum Preis eines gehobenen Kleinwagens“ triffts eher. Ach ja: und natürlich absolute Studiogeräte, nix für die Bühne.

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