Vergleichstest: Gretsch Snares, Teil 1

Die Taylor Hawkins Stahl Snare macht optisch gleich einen edlen Eindruck. Die schwarz vernickelte Oberfläche sieht wirklich schick aus. Der 14×6,5 Kessel ist 2,3 Millimeter dünn und ist mit 45 Grad Kesselgratungen versehen. Bestückt ist sie mit dreifach geflanschten 2,3 Millimeter starken Stahl-Spannreifen. Sie besitzt dieselbe einfache, aber gut funktionierende Teppichabhebung sowie dieselben Single Tube Lugs (Spannböckchen) wie die teure Glockenbronze Snare.

10 Stimmschrauben pro Seite sind Standard. Wer die Foo Fighters kennt, weiß, was jetzt kommt. Taylor Hawkins, Pate dieses Instruments und Drummer eben dieser Rock-Kapelle, ist ja durchaus für viel Körpereinsatz und schonungslosen Einsatz seiner Trommeln bekannt. Die Snare lädt zum exzessiven „Kloppen“ ein, dabei entfaltet sie ein Konzert an Obertönen und ordentlich Lautstärke, was perfekt in eine Rock/Metal Band passt. Aber auch die Chilli Peppers Platte „Blood, Sugar, Sex, Magic“ lässt sich authentisch damit covern.

Die Teppichansprache ist klasse und reagiert sensibel. Das starke Obertonverhalten lässt sich nur durch Dämpfung in den Griff bekommen. Nicht gedämpft schwingt und klingt diese Snare in sämtlichen Frequenzen des Universums. Die Soundbeispiele sind aber komplett ungedämpft eingespielt. Ich sehe das umfangreiche Frequenzspektrum auch durchaus als Pluspunkt dieses Instruments, doch ist das bestimmt nicht jedermanns Sache.

Eine absolute Kaufeinladung aber ist die Verbindung von hoher Qualität, individueller Optik und dem sehr günstigen Preis. Da kann man wirklich nichts falsch machen. Für 180 Euro hat man eine solide, universelle Snare, die viele Sounds hergibt.

--die Taylor Hawkins Snare--

–die Taylor Hawkins Snare–

Klangbeispiele
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