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Guitar Summit 2018: KMA Machines Horizont & Queequeg, Effektgeräte

7. September 2018

Die Berliner Jungs und ihr Horizont

Auch auf der Guitar Summit vertreten: die Berliner Effektschmiede KMA. Hier ging in den letzten Jahren eine Menge. KMA machten aller spätestens von sich Reden, als sie mit dem Dead Stag einen ungemein kraftvollen Fuzz mit distinktiver Klangcharakteristik auf den Markt brachten. Viele schätzen die Pedalschmiede aber vor allem wegen ihrem beliebten Astrospur, einem 4-Stage-Phaser, mit dem sich besonders langsame und psychedelische Sounds einstellen lassen. Und auch der brüllende Fuzz Bär, der Fuzzly Bear ist speziell in der deutschen Sludge- und Doom-Szene ein vielfach gesehenes Pedal. Warum, dürfte auf der Hand liegen: Das Ding brutzelt und fällt einen regelrecht an, wie man am Stand auch unschwer nachvollziehen kann.

Mit ihrer Sorgfalt und der hochklassigen Zusammensetzung ihrer Schaltkreise hat sich hier mit der Zeit ein weiterer Überzeugungstäter auf dem deutschen Markt etabliert. Es steht außer Frage, dass KMA inzwischen den meisten Gitarristen ein Begriff ist. Grundsätzlich gilt: Die Jungs versuchen das Rad nicht neu zu erfinden, abgedrehte, neuartige Wave-Sounds zu produzieren, sondern Altbewährtem den eigenen Stempel aufzudrücken.

Aktueller Anlass für KMA, Präsenz zu zeigen ist ohne Frage der KMA Machines Horizont, ein Stereo-Phaser und augenscheinlich das aktuelle Prachtstück, auf das die Berliner Schmiede besonders stolz ist. Das Getümmel am Stand ist groß und die deutschen Fuzz- und Distortion-Circuits haben viele Fans. Innovative Pedalspielereien sind hier also nicht so sehr das Ding wie bodenständige, hochwertige Verarbeitung bekannter Formeln.

Wir werden sicher noch einen genaueren Blick in Form eines Tests auf den KMA Machines Horizont werfen. Fest steht, dass die Möglichkeiten für Waveshapes, LFO und Envelope-Einstellungen bereits Lust auf mehr machen. Die Klangqualität ist vom ersten Eindruck her auch bereits großartig und macht Lust auf mehr – was noch? Der Queequeg, ein Monophonic Octaver und der äußerst beliebte MINOS Fuzz warten am Stand ebenfalls darauf, ausprobiert zu werden. KMA Machines – das dürfte inzwischen synonymisch für doomige, brutzelnde Klangatmosphäre stehen. Dazu kommt, dass die Jungs sympathisch sind und allerhand Fragen zu ihrem Workflow und ihrer Ideenfindung beantworten.

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