Pedalsteel war noch nie so einfach
Wir sind für euch natürlich dieses Jahr auf dem Guitar Summit im Mannheimer Rosengarten unterwegs, um euch die heißesten Produktneuheiten ofenfrisch zu präsentieren. Ganz vorne mit dabei sind in diesem Jahr die Göldo Bender SingleBender und dem DoubleBender
Guitar Summit 2025 – neue Göldo Bender Brücken
Die deutsche Traditionsmarke für Gitarrenparts hat gleich zwei Neuheiten am Start, welche die Herzen aller Pedalsteel-Fans höher schlagen lassen wird. Denn wer auf der Suche nach verblüffend echten Pedalsteel-Effeken per Hebeldruck mittels seiner oder ihrer Gitarre ist, könnte mit dem SingleBender TL für T-Style Gitarren und dem DoubleBender LP für alle Gitarren mit Stop Tailpiece eventuell die perfekte Lösung finden.
Göldo SingleBender TL
Der SingleBender TL ist für klassische T-Style Brücken mit hochgebogenen Blechkanten konzipiert. Dabei erfolgt die Montage kinderleicht, denn der Bender wird einfach auf die hintere Kante der T-Style Brücke gesetzt und mit zwei Madenschrauben fixiert. Der Hebel des SingleBenders lässt sich dann ganz frei auf der Achse positionieren und kann mit jeder der oberen 5 Saiten (A D G H E) verwendet werden.
Wer hier keine Lust auf Nashville und die Country Szene bekommt, dem ist vermutlich nicht mehr zu helfen.
Göldo Bender DoubleBender LP
Wem ein Hebel nicht reicht, der bekommt auch noch mehr geliefert. Der DoubleBender LP stellt nämlich eine Variante mit zwei Hebeln für noch mehr Pedalsteel Vibe dar. LP steht hier mit ziemlicher Sicherheit für „Les Paul“, der Bender ist aber für alle Gitarren mit Stop Tailpiece geeignet. Hier wird einfach das komplette Tailpiece ausgetauscht – für verschiedene Spacings werden gleich zwei Schraubensätze mitgeliefert. Auch hier sind die beiden Hebel auf der Achse frei positionierbar und können an jeder der oberen 5 Saiten (A D G H E) verwendet werden.
Die Umbau-Kits zum Fake Pedalsteel gibt es zwar nicht für lau, der Spaß an der Sache sollte aber garantiert sein. Den SingleBender TL gibt es ab sofort für 199 € Der DoubleBender LP ist wegen der beiden Hebel etwas höher angesetzt, diesen bekommt man für 239 €



















































Superinteressant. Wüsste gerne, wie der sich im Verhältnis zu dem Duesenberg Multibender oder zu den Certano-Bendern macht. Und auch im Vergleich von den „invasiven“ Lösungen wie dem Berlin Bender von Guitardoc, der wohl an den originalen B-Bender von Clarence White angelegt ist, oder dem Glaser Bender.
Gerade Stimmstabilität und überhaupt der Weg zur Stimmung ist ja ein Thema.
Hier fehlt dringend ein Vergleichstest. 🤙
@Izakaya Hey Izakay,
danke für deinen Input, tatsächlich wäre ein Vergleich extrem spannend. Dabei haben wir nur ein Problem: einer unserer Autoren müsste seine Gitarre für den Test mehrfach umbauen oder jeweils ein Instrument mit verbautem Bender zur Verfügung gestellt bekommen. Ich schätze, das wird ein logistisches und organisatorisches Meisterstück. Also ich hätte Bock drauf 😅
Schaumerma…
@Jan Steiger Hi Jan,
das Thema ist natürlich eine ganz tiefe Ultranische. Aber genau da steckt natürlich auch die (SEO-)Chance. 🙂
Ich schleiche seit Jahren um den Multibender herum und finde einfach sehr wenig Content zu dem Thema. Und das, was es gibt, finde ich wenig aufschlussreich.
Wenn ihr einen Artikel nur für mich schreiben würdet, wüsste ich nach dem Lesen gerne Folgendes:
Ist der Einbau für mich als durchschnittlich geschickten Menschen leistbar?
Wird (viel) gebohrt?
Was muss ich vor dem Kauf beachten? (Griffbrettradius, Mensur)
Schaffe ich es, das Teil einzustellen?
Schaffe ich es, das Teil vernünftig zu stimmen?
Hält die Stimmung?
Wie stark muss ich meine Spieltechnik umstellen? Sind die Teile im Weg?
Ist das alles Quatsch und Placebo und wenn man richtig „benden“ will, braucht man halt einen B-Bender oder einen Glaser am Gurtknopf?
Klar, ich sehe auch, dass man da als Redakteur nicht unbedingt sein Schätzchen auf den Richtblock packen möchte, aber vielleicht tut’s ja auch schon eine angestoßene Squier aus dem unteren Regal.
Ich würde mich freuen.