Update der True Analog Mix-DAW
Nachdem man viele Jahre wenig bis gar nichts von der Firma Harrison gehört hat, hat sich das Unternehmen in den letzten Monaten wieder mehr und mehr in den Vordergrund gespielt. Neue API500-Module und Preamps gab es bereits, jetzt kommt mit Harrison MixBus 12 auch eine neue Version der hauseigenen Digital Audio Workstation auf den Markt.
Harrison MixBus 12
Die neue Version der DAW MixBus hat von den Entwicklern etliche Neuerungen spendiert bekommen, darunter eine neue Optik, neue Channelstrip-Features und MIDI-Funktionen.
DeEsser & DeNoiser
Zunächst einmal ziehen in Harrison MixBus 12 ein DeEsser und DeNoiser ein. Beide sind ab sofort in jedem Kanal der DAW verfügbar und basieren laut Hersteller auf Harrisons jahrzehntelanger Erfahrung bei der Entwicklung von großen Film-Mischpulten. Wer unerwünschtes Rauschen entfernen oder Zischlaute zähmen möchte, kann ab sofort auf die beiden neuen Tools zurückgreifen.
Expanded Cue Performance & MIDI Tools
Ab sofort lassen sich Audio- oder MIDI-Clips mit einem einzigen Tastendruck in Form von Cue-Clips starten oder automatisch über die Timeline triggern. Mit nun bis zu 16 Cue-Reihen verfüget Harrison MixBus 12 über mehr Flexibilität, um komplexere Kompositionen umzusetzen. Außerdem können nun sowohl MIDI- als auch Audio-Clips direkt in Cue-Slots aufgenommen werden.
Mixbus 12 führt zudem eine Vielzahl neuer MIDI-Piano-Roll-Funktionen ein.
Darüber hinaus bietet Mixbus 12 weitere Workflow-Verbesserungen. So lassen sich bevorzugte Bearbeitungsketten nun als Vorlage speichern, es gibt ein neues, dunkleres Farbschema für die Benutzeroberfläche und mit Hilfe von vertikalen und horizontalen Scroll-Werkzeugen lässt sich durch die Session navigieren.
Die Digital Audio Workstation MixBus 12 ist in den zwei Versionen Standard und Pro erhältlich. Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Funktionen und sind entsprechend preislich abgestuft. So kostet der Einstieg in die MixBus 12 Welt 49,99 US-Dollar, die Pro-Version kostet 149,99 US-Dollar. Alle weiteren Informationen dazu findet ihr hier.
Als Systemvoraussetzungen gibt Harrison auf dem Mac macOS 10.14 an, unter Windows muss es mindestens Windows 7 (64 Bit) und unter Linux ein 64 Bit System mit Kernel-Version 2.6 oder neuer sein.



































