Herbs and Stones Liquid Foam – analoge Mini-Groovebox

19. Februar 2020

Mini-Synth mit Dual-Sequencer

Aus dem Norden Italiens kommt mit Herbs and Stones Liquid Foam eine patchbare, analoge Mini-Groovebox mit herzlichem Nerdfaktor.

Herbs and Stones Liquid Foam

Herbs and Stones Liquid Foam verkabelt

Liquid Foam kombiniert einen einfachen analogen Synthesizer mit zwei 4-Step Sequencern. Der Synthesizerteil besitzt einen stimmbaren VCO mit Triangle, Saw und Pulse (PW), die sich überblenden und somit jeweils zwei davon mischen lassen. Bearbeitet wird der Klang mit einem 12 dB Tiefpassfilter und einem Overdrive. Mit einer Decay-Hüllkurve und einem LFO kann moduliert werden.

Die beiden Sequencer-Einheiten haben jeweils vier Steps. Die Geschwindigkeit von Sequencer B kann in ein Verhältnis zu Sequencer A gesetzt werden. Jeder Step hat einen eigenen Ausgang für ein 5 Volt Gate-Signal, mit denen man den Synthesizer ansteuern kann. Dafür sind drei Pitch-Eingänge vorhanden, die auf feste Tonhöhen ausgelegt sind. Je nachdem ob ein, zwei oder alle drei Eingänge gleichzeitig ein Gate-Signal erhalten, entstehen unterschiedliche Tonhöhen, sieben Kombinationen sind insgesamt möglich.
Über zwei Eingänge lässt sich die Richtung von Sequencer A ändern, so dass durch die veränderten Kombinationen der Steps beider Einheiten Pitch-Eingänge angesprochen werden und somit die Sequenz variiert.

Die Patch-Verbindungen in Liquid Foam werden über Bananenstecker hergestellt. Beim Einbinden externer Signale muss darauf geachtet werden, dass 5 Volt nicht überschritten werden. Für eine externe Clock und den Audioausgang sind Miniklinkenbuchsen vorhanden.
Für den Betrieb von Liquid Foam ist ein externes 9V-Netzteil notwendig, das nicht mitgeliefert wird. Für eine Bestellung nimmt man mit dem Entwickler direkten Kontakt via E-Mail auf. Herbs and Stones Liquid Foam kostet 320,- Euro plus Versand.

Preis

  • 320,- Euro + Versand
Forum
  1. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Charmant-kuriose Kiste, nicht uninteressant. Die Bedienung der 4-Step Sequencer ist auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, aber das Manual ist recht informativ und das ‚patch-from-scratch‘-Video macht das Ganze schön deutlich.

  2. Profilbild
    Emmbot  AHU

    Es ist schon Spannend wenn immer mal so ein ganz anderer Ansatz gezeigt wird. Ich schaue mir sowas gern mal an. Vllt. kommen die ja zur Superbooth. Antesten würde ich das gern mal.

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