ANZEIGE
ANZEIGE

Hersteller im Portrait: EMS, Teil 2

Die legendären Synthesizer aus Putney

19. September 2026
Die EMS Story - Teil 2

Hersteller im Portrait: EMS, Teil 2 (Bild enthält KI-generierte Inhalte)

Im ersten Teil unseres Herstellerportraits EMS haben wir die bewegte Geschichte von Peter Zinovieff und seinem Londoner Elektronik-Studio erzählt. Um dieses Studio zu finanzieren, gründete er die Synthesizerfirma EMS. Die Maschinen aus Putney erwarben sich einen legendären Ruf.  Auch auf die technischen Besonderheiten der EMS-Synthesizer mit ihrem 16×16-Kreuzschienensteckfeld sind wir eingegangen.

Hier geht es zum ersten Teil

ANZEIGE

EMS: Die Instrumente

Heute gibt es einen Überblick über die einzelnen EMS-Modelle. Wir stellen euch wieder einige Musiker vor, die ihren speziellen Sound mit den Synthesizern made in UK erzielt haben. Und wir informieren auch über den Gebrauchtmarkt und verschiedene Möglichkeiten, heute an den einzigartigen EMS-Klang zu kommen.

Ich konzentriere mich hier in erster Linie auf die Klassiker, gehe aber auch auf einige weniger bekannte Produkte ein. Die Website von EMS dokumentiert eine Vielzahl weiterer Geräte, darunter Sequencer, Filterbänke, Matrixsysteme, Pitch-to-Voltage-Converter und Spezialgeräte. Einige angekündigte Instrumente wie VCS4 und Synthi KB1 wurden dagegen nie regulär gebaut.

Der EMS VCS3 von 1969 mit dem DK1-Keyboard „The Cricklewood“

Der VCS3 – „The Putney“

Der VCS3 von 1969 ist das berühmteste EMS-Instrument und eines der wichtigsten Designs der frühen Synthesizergeschichte.

Seine drei Oszillatoren bieten unterschiedliche Schwingungsformen und können sowohl als Ton- als auch als Modulationsquellen eingesetzt werden. Dazu kommen Rauschgenerator, Ringmodulator, spannungsgesteuertes Filter, Hüllkurvengenerator, zwei Eingangs- und Ausgangsverstärker und Federhall.

Besonders wichtig ist die Möglichkeit, externe Audiosignale einzuspeisen. Damit wurde der VCS3 zu einem universellen Klangprozessor.

Sein berühmtes Aussehen mit dem schrägen Bedienpanel und dem 16×16-Kreuzschienensteckfeld wurde zum Markenzeichen von EMS. Was auf den ersten Blick kompliziert aussieht, ist eine äußerst direkte Form der Signalführung: Quelle und Ziel werden in der Matrix mit einem Pin verbunden.

Der VCS3 lädt dadurch eher zum Experimentieren als zum Abrufen fertiger Sounds ein. Eine Tastatur besaß das Grundmodell nicht. EMS bot dafür später unter anderem das DK1 (siehe obige Abbildung) an.

ANZEIGE

Synthi „A“ mit Keyboard-Sequencer „KS“

Synthi A und Synthi AKS – der Synthesizer im Koffer

Die technische Architektur des VCS3 wanderte anschließend in ein spektakuläreres Gehäuse: den Synthi A.

Elektronik, Matrix, Joystick und Bedienelemente wurden in einen tragbaren Koffer integriert. Der Synthi A – häufig auch „Portabella“ genannt – war damit einer der ersten wirklich mobilen modularen Synthesizer.

Affiliate Links
Arturia Synthi V Download
Arturia Synthi V Download Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

Noch interessanter wurde die Variante Synthi AKS. Das „KS“ verweist auf das Keyboard-Sequencer-System. Der AKS kombinierte den Synthi mit einer berührungsempfindlichen Tastatur und einem integrierten digitalen Sequencer, der bis zu 256 Ereignisse speichern konnte. Das war Anfang der 1970er-Jahre eine bemerkenswerte technische Leistung.

Report: EMS - die Synthesizer aus Putney

Ein Blick ins dünne Handbuch zum EMS Synthi AKS
(Foto: Costello)

Der Synthi AKS war damit nicht nur ein Synthesizer, sondern ein kleines mobiles elektronisches Studio. Seine Kombination aus Kreuzschienensteckfeld, Joystick, Touch-Keyboard und Sequencer machte ihn zu einem der ikonischsten Instrumente überhaupt.

Für Kunden vom Festland wie meinen Bruder hatte das Kofferdesign noch einen weiteren Vorteil: Er schlenderte mit dem kompakten Aktenkoffer freundlich lächelnd am Zoll vorbei.

Synthi 100 – das Monster für Universitäten und Rundfunkanstalten

Wenn der VCS3 ein Labor im Kleinformat war, dann war der Synthi 100 das Forschungslabor in Möbelgröße.

Der 1971 vorgestellte Synthi 100 war ein gewaltiges modulares System mit zwölf Oszillatoren, neun Filtern und acht spannungsgesteuerten Verstärkern. Hinzu kamen umfangreiche Sequencer- und Verschaltungsmöglichkeiten sowie zwei riesige 60×60-Kreuzschienensteckfelder.

Nur rund 30 Exemplare sollen gebaut worden sein. Mit etwa 200 kg Gewicht und einem Preis von 60.000 DM im Jahr 1971 war der Synthesizer kein Massenprodukt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Vor allem Universitäten, Musikhochschulen und Rundfunkanstalten setzten ihn ein, darunter der WDR Köln, die BBC, Radio Belgrad, Radio Moskau und das Radio & Television Centre in Sofia. Auch Musiker und Komponisten wie Wolfgang Dauner, Michel Fano und Bruno Spoerri besaßen einen Synthi 100, später gehörte auch Depeche Mode zu den Nutzern.

Der Synthi 100 war weniger ein Instrument für den Tourbus als eine stationäre elektronische Produktionsmaschine. Ein Exemplar wurde vom BBC Radiophonic Workshop eingesetzt, wo EMS-Geräte unter anderem für Doctor Who und Blake’s 7 eine wichtige Rolle spielten.

Der Synthi Sequencer 256

Synthi Sequencer 256

EMS gehörte auch zu den Vorreitern der digitalen Sequencer-Technologie. Der Synthi Sequencer 256 war ein Derivat aus dem riesigen System Synthi 100, dem man noch eine 5-Oktaven-Tastatur spendiert hatte. Der Sequencer ermöglichte es, eine Tonfolge digital zu speichern. Die Speicherkapazität lag bei 256 Events, was EMS beim kompakten Synthi AKS beibehalten hat.

Affiliate Links
Behringer AKS Mini
Behringer AKS Mini Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

Für die Aufzeichnung stehen drei Spuren zur Verfügung, jede bietet zwei Steuerspannungen und einen Triggerimpuls pro Step. Ein Leuchtdisplay zeigt den jeweiligen Step an. Es gibt noch eine vierte Spur ausschließlich für Triggerimpulse. Jede Spur lässt sich editieren, wobei Matthias Becker diesen Vorgang als „kompliziert und umständlich“ beschreibt. (Synthesizer von gestern, Bd. 2, S. 31)

Die Abspielgeschwindigkeit ist regelbar und es ist auch möglich, die Sequenz rückwärts abzuspielen. Nach dem Ausschalten ist sie allerdings verloren. Eine Pufferung des Speicherinhalts via Batterie war nämlich nicht vorgesehen.

Report: Alle EMS-Synthesizer im Überblick

Der EMS Hi-Fli Gitarrensynthesizer (Foto: Costello)

Synthi Hi-Fli – EMS für Gitarristen

Ein ganz anderes Produkt war der Synthi Hi-Fli, der Anfang der 1970er-Jahre entwickelt wurde. David Cockerell war maßgeblich an der Konstruktion beteiligt.

Der Hi-Fli war ein komplexes elektronisches Gitarreneffektgerät. Er kombinierte unter anderem Boost, Oktavierung, Ringmodulation, Fuzz und spannungsgesteuerte Klangbearbeitung. Über Pedale konnten Parameter während des Spiels verändert werden.

Der Hi-Fli wurde unter anderem von David Gilmour von Pink Floyd und dem Genesis-Gitarristen Steve Hackett verwendet. Seine geringe Stückzahl machte ihn schon zu Lebzeiten zu einem exotischen Gerät, heute gehört er zu den gesuchtesten EMS-Produkten überhaupt.

Vocoder 5000 – die Stimme als Klangquelle

EMS beschränkte sich nie auf Synthesizer. 1976 kam der Vocoder 5000 auf den Markt, ein ausgeklügelter Sprach- und Klangprozessor.

Ein Vocoder analysiert die spektrale Struktur eines Sprachsignals und überträgt diese Informationen auf eine andere Klangquelle. Dadurch kann beispielsweise ein Synthesizer „sprechen“. Neben den bekannten Roboterstimmen können beim Vocoder 5000 Klangfarbe, Tonhöhe und Vibrato der Stimme verändert werden, um Choreffekte zu erzeugen.

Affiliate Links
Xils Lab XILS Vocoder 5000 Download
Xils Lab XILS Vocoder 5000 Download
Kundenbewertung:
(2)

Der Vocoder 5000 war ein professionelles Studioinstrument mit vielschichtiger Filter- und Steuerarchitektur: 20-bändiges Filter, Frequency-Shifter, Oszillatoren, Noise-Generator. Eigentlich ein ausgewachsener Synthesizer. Später folgte der Vocoder 2000.  Nicht nur Stimmen, sondern auch Gitarren, Drums, Geräusche oder synthetische Klänge konnten als Träger- oder Steuersignal verwendet werden.

Synthi „E“

Synthi E und EMS-Rehberg Synthi Logic

EMS-Synthesizer waren schon immer teuer. Deshalb brachte die Firma 1975 ein preiswertes Modell auf den Markt: den Synthi E. Er steckte wie die Vorbilder A und AKS im Koffer, war aber schon wegen seiner gelben Panelfarbe sofort unterscheidbar. Und: Statt eines Kreuzschienensteckfelds gibt es Patch-Kabel. Er war recht übersichtlich gegliedert, was ihn besonders als Schulungsinstrument beliebt machte. Peter Forrest hebt das gutklingende Filter hervor.

Der Synthi E war eine deutsch-britische Gemeinschaftsentwicklung und wurde bei EMS in London produziert. 1980 folgte der Synthi Logic, der ausschließlich bei der Firma EMS Rehberg in Deutschland produziert wurde. Er basiert auf dem Synthi E und verträgt sich mit seinen 3,5-mm-Miniklinken wunderbar mit Eurorack-Modularsystemen. Bernd Michael Land hat den EMS-Rehberg Synthi Logic  ausführlich vorgestellt.

Synthi Logic

EMS-Geräte, die nie in Serie gingen

David Cockerell entwarf 1969 einen VCS 4 – ein ziemlich massives „Live Performance Module“, das in einem einzigen Holzgehäuse untergebracht war. Der VCS 4 bestand im Prinzip aus zwei nebeneinander angeordneten VCS3-Geräten mit einer Tastatur, einem Mischpult und einer Signalverarbeitung an der Vorderseite. Auf der EMS-Seite heißt es dazu: „Es wurde nur ein einziger Prototyp gebaut, dessen Verbleib seit 1983 unbekannt war, der sich aber mittlerweile nachweislich in den USA befindet.“

1971 gab es noch ein Gerät mit der Bezeichnung VCS4 – „The other VCS4“. Es handelte sich um eine Entwurfsstudie für einen Nachfolger für den VCS3. Gewissermaßen den Prototyp des Synthi A.

Zwei weitere Geräte von David Cockerell schafften es ebenfalls nicht in die Serienproduktion: der Speech-Synthesizer von 1974 mit grafischer Formanteingabe. Und – aus demselben Jahr – der Synthi P, von dem nur drei Prototypen hergestellt wurden, eine MkIII-Version des Synthi A mit verbesserten Oszillatoren, Filtern und Hüllkurven.

Der EMS QUEG (Foto: Dirk Matten)

EMS QUEG und Spectre

Der Quadrophonic Effects Generator QUEG war ein vierkanaliger Quad-Surround-Sound-Mischer mit Joysticks und Quad-VCO-Steuerung. Es gab auch eine Zweikanalversion, die in ein maßgefertigtes Electrosonic EMS-Mischpult eingebaut wurde.

Sehr interessant ist der hybride Videosynthesizer „Spectre“, der später in „Spectron“ umbenannt wurde. Er nutzte das EMS-Kreuzschienensteckfeld, um flexible Verbindungen zwischen den Ein- und Ausgängen der Module zu ermöglichen. Die Videosignale waren digital, wurden jedoch durch analoge Spannungen gesteuert. Es gab ein digitales Patchboard für die Bildkomposition und ein analoges Patchboard für die Bewegungssteuerung. Insgesamt wurden 15 Exemplare gebaut.

Die EMS-Seite erwähnt als prominenten Nutzer Tangerine Dream. Die Gruppe setzte einen Prototypen des Videosynthesizers für eine projizierte Lichtshow im Londoner Rainbow ein.

Ein mit dem Spectre erzeugtes Videobild. (Foto: Richard Monkhouse, 2007, Creative Commons Attribution 3.0 Unported)

PolySynthi – EMS und die Polyphonie

Ende der 1970er-Jahre veränderte sich die Synthesizerwelt. Hersteller wie Sequential Circuits, Oberheim und Roland machten Polyphonie zunehmend zum Standard.

EMS reagierte mit dem 1978 erschienenen PolySynthi. Das Instrument besaß eine vieroktavige Tastatur und eine Bank von Oszillatoren. Allerdings standen für die einzelnen Stimmen nicht jeweils eigene Filter und Verstärker zur Verfügung. Es handelte sich daher eher um ein paraphones als um ein vollwertig polyphones Konzept.

Der PolySynthi wurde nur in einer sehr kleinen Stückzahl hergestellt und ist heute eine absolute Rarität.

Ironischerweise zeigt gerade dieses Instrument, warum EMS letztlich nicht zum dominierenden Synthesizerhersteller der 1980er-Jahre wurde. Die Firma versuchte, auf die Marktanforderungen zu reagieren, ohne ihre eigenwillige technische Philosophie aufzugeben. Das Ergebnis war faszinierend, aber kommerziell kaum konkurrenzfähig.

Affiliate Links
Xils Lab XILS 4 Download
Xils Lab XILS 4 Download Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

Die EMS-Nutzer

Mit den Künstlern, die EMS-Synthesizer benutzt haben, kann man vermutlich das Alphabet durchbuchstabieren: Von A wie Air Liquide, B wie Bowie, C wie Curved Air bis Z wie Hans Zimmer. Hier eine kleine Auswahl.

Der VCS3 von Pink Floyd (Foto: Costello)

Pink Floyd: Die „de-di-doo-de-di-dil“-Sequenz

Die britische Elektronikpionierin Delia Derbyshire brachte Pink Floyd in Kontakt mit Peter Zinovieff. 1971 erwarb die Band einen VCS3, den sie für viele Soundeffekte auf dem Album Meddle einsetzten. Besonders auffallend: Der Windeffekt bei „One of These Days“. Später legte sich die Band auch einen Synthi AKS zu.

Der Synthi AKS mit integriertem Sequencer lieferte einen der ikonischsten EMS-Sounds überhaupt: „On the Run“ auf The Dark Side of the Moon.

„Wir hatten diesen neuen Koffer-Synthesizer bekommen“, so David Gilmour dazu. „Im Deckel war so ein kleines Sequencer-Ding. Ich spielte ein bisschen herum und kam auf diesen Sound, der den Grundklang des Geräts ausmacht. Roger kam rüber und gab die Noten ein, die wir uns ausgedacht hatten … Es war seine Sequenz, dieses ‚de-di-doo-de-di-dil‘ – was auch immer es war.“ (music aficionado)

Auch auf Wish You Were Here sind die EMS-Synthesizer für viele der maschinenartigen Industrial-Sounds verantwortlich. Die weicheren Melodielinien stammen vom Minimoog.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Jean-Michel Jarre: „Der originale VCS3 ist wie eine Stradivari“

Jean-Michel Jarre gehörte zu den frühen Nutzern des VCS3:

„Für mich ist der originale VCS3-Synthesizer wie eine Stradivari. All diese alten analogen Instrumente sind sehr poetisch. Ich habe ihn (den VCS3) Ende der Sechziger in Bristol gekauft, lange bevor Pink Floyd ihn einsetzten.“ (music aficionado)

Jarre setzte den VCS3 1972 auf seinem Debütalbum Deserted Palace ein. Später legte er sich auch den Synthi AKS zu. Die EMS-Synthesizer sind auf Alben wie Oxygène, Équinoxe und Magnetic Fields vertreten, aber auch später noch. „Mein erster EMS VCS3 und der ARP 2600 sind auf allen meinen Alben zu hören, auch auf Oxymore“, verriet Jarre im Amazona-Interview.

Spcial: Tangerine Dream

Tangerine Dream in der Besetzung Edgar Froese, Christoph Franke und Peter Baumann auf der Cover-Rückseite von Ricochet

Tangerine Dream und Kraftwerk

Auch Deutschlands führende Elektronikbands Tangerine Dream und Kraftwerk setzten EMS-Synthesizer ein.

Für Peter Baumann von Tangerine Dream wirkten die EMS-Synthesizer wie eine Initialzündung: „Anfangs gab es keinen großen Plan für Tangerine Dream. Die Maschine, die für uns den Stein ins Rollen brachte, war der EMS Synthi aus England. Wenn man von einer Revolution sprechen will, dann war dies der Punkt, an dem sie begann.“ (musicradar.com)

Dass der VCS3 nicht sehr stimmstabil war, störte die Band wenig: „Das wurde Teil der Live-Show. Es war live. Manchmal lief es richtig schief. Manchmal lief es richtig gut.“

Bei Kraftwerk kann man den EMS-Synthesizer unter anderem auf Autobahn hören. Als Florian Schneiders persönliche Sammlung 2025 versteigert wurde, erzielte sein Synthi AKS rund 99.000 Euro. Allerdings handelte es sich laut Dirk Matten nicht um das Originalgerät von Autobahn und wurde auch, im Gegensatz zu der Behauptung bei der Versteigerung, nie von Kraftwerk eingesetzt.

Durch den Synthi AKS können auch externe Signale geschickt werden, was ihn für Brian Eno so spannend machte (Foto: Vincent Uhlig)

Brian Eno: Live-Instrumente durch den EMS schicken

Brian Eno hat mit seinem EMS-Synthesizer unter anderem die Klangwelt von David Bowie und Roxy Music bereichert. Auf dem Titelstück von Heroes ist der Synthi AKS prominent vertreten. Laut Produzent Tony Visconti drehte Eno an Oszillator- und Noise-Reglern und betätigte gleichzeitig den Joystick, wodurch ein „zitternder, klappernder Effekt“ entstand. Auch Gitarrist Robert Fripp schickte sein Gitarrensignal durch den EMS.

In einem Interview mit Electronic Soundmaker & Computer Music beschreibt Eno die Arbeit an den frühen Roxy-Music-Alben:

„Das war im Grunde ein EMS VCS3-Synthesizer, eingebaut in ein von mir entworfenes Gehäuse. Bei Roxy Music habe ich oft Live-Instrumente genommen, sie in den Synthesizer eingespeist und bearbeitet. Diese frühen Synthesizer klingen allerdings ziemlich rau.“

Mit solchen Steckkarten können EMS-Sounds dokumentiert werden. Hier ein Sound, den Ludwig Rehberg für Depeche Mode entworfen hat.

2nd Face: Instabilität als Kreativbooster

Wie aktuell der EMS Synthi AKS heute noch sein kann, zeigt 2nd Face. „Er zwingt mich dazu, komplett anders an Sounddesigns heranzugehen, als mit jeglichen anderen Synths. In 90 % aller Fälle gibt es kein ‚ich möchte diesen bestimmten Sound und mit diesem Patch kann ich sicher sein, dass ich ihn bekomme‘“, sagt 2nd Face-Mastermind Vincent Uhlig. „Dafür ist er zu eigenwillig, die Oszillatoren zu instabil – und das ist das Tolle daran. Man betreibt synthetische Klangforschung in einem sehr ursprünglichen Sinne.“

Die Ergebnisse werden von Fans wie Kritikern hochgelobt. So findet etwa „Klangwelt“, dass das Album utOpium (2023) „Maßstäbe an der Schnittstelle von komplexem Dark Electro, EBM und kraftvollem Industrial“ setzt. Und das Musikmagazin „Reflections of Darkness“ schreibt: „Ein großartiges Werk harter, herzzerreißender Klangpoesie, das sich wahrhaftig als eines der besten Alben des Jahres hervorhebt.“

Affiliate Links
Arturia Pigments 7 Download
Arturia Pigments 7 Download
Kundenbewertung:
(34)

Was herauskommt, wenn Vincent Uhlig mit seinem Synthi AKS „nicht zu sehr versucht, spezifische Ideen umzusetzen, sondern einfach die Aufnahme zu starten und zu schrauben“, kann man zum Beispiel hier hören. Die rohen EMS-Klänge lädt er dabei gerne in eine Sampling-Engine, wie Arturias Pigments sie bietet, um das Ganze „spielbar“ zu machen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

EMS heute

Die Preise zeigen, welchen Kultstatus EMS inzwischen besitzt. Zum Zeitpunkt der Niederschrift werden auf Reverb zwei Synthi A für rund 19.000 beziehungsweise 21.000 Euro, ein AKS für knapp 24.000 Euro und ein Synthi Hi-Fli mit der Seriennummer 1 für 18.000 Euro angeboten. Noch Fragen?

Da trifft es sich gut, dass die Instrumente noch gebaut werden. Electronic Music Studios in Cornwall verlangt laut Preisliste 5.950 Pfund für einen Synthi A oder VCS3, zuzüglich möglicher Zollgebühren. Auch Patchpins, Modifikationen und Wartungsarbeiten werden angeboten.

Affiliate Links
Erica Synths SYNTRX II
Erica Synths SYNTRX II
Kundenbewertung:
(8)

EMS-Rehberg in Ditzingen bietet noch wesentlich mehr Produkte an, darunter Filterbänke, MIDI-Interfaces, den Bewegung-zu-MIDI-Converter Sound Beam und Vocoder. Das Spitzengerät Vocoder 5000 kostet 24.000 Euro. Sogar das legendäre Synth 100-System steht für 60.000 Euro auf der Preisliste. Die Preise für VCS3, Synthi A und AKS werden auf Anfrage mitgeteilt.

Natürlich müssen Interessenten neben Geld auch viel Geduld mitbringen. Das gilt für Cornwall wie für Ditzingen. Auch bei Rehberg werden Reparatur- und Wartungsarbeiten durchgeführt. Mein Bruder hat seinen AKS durchsehen lassen. Wunder sollte man allerdings nicht erwarten: Der defekte Sequencer konnte nicht repariert werden.

Der Behringer AKS mini

Alternativen zu EMS in Hard- und Software

Es gibt inzwischen auch einige Klone und Annäherungen an die EMS-Klangästhetik. Behringer hat einen VCS3-Klon angekündigt, bereits erhältlich (allerdings derzeit mit mehreren Monaten Lieferfrist)  ist der AKS mini.

Der Portabella MKIIIe von Pin Electronics wandelt ebenfalls auf den Spuren der alten EMS-Klassiker. Eine kleinere und günstigere Variante ist der Portello Synthi.

Pin Electronics Portello

Pin Electronics Portello

Auch der Syntrx II von Erica Synths ist eine interessante Annäherung. In seiner Matrix werden allerdings keine Pins gesteckt, sondern LED-Taster gedrückt.

Für Eurorack gibt es von Erica Synths außerdem einzelne, von EMS inspirierte Module wie den Fusion Modulator.

Erica Synths Syntrx II Synthesizer Studio

Erica Synths Syntrx II

Analogue Systems hat für zwei Eurorack-Module eine Lizenz von EMS erhalten. Der RS-500N Synthifilter basiert auf dem Original-EMS-Filter und ermöglicht sogar die Umschaltung zwischen dem vor 1974 verwendeten Filtertyp und der späteren Revision. Das zweite Modul ist der RS-510N Synthishaper, ein Trapezgenerator.

Von Feedback Modules gibt es die Eurorack-Module VCZIII A und VCZIII B, die nach dem Vorbild des Synthesizers EMS VCS3 entwickelt wurden.

Der italienische Hersteller Soundfreak hat mehrere Module nach VSC3-Vorbild mit offizieller Genehmigung von EMS aufgelegt. Die Module sind im 4-HE-Format gehalten. Es gibt einen Triple-Oscillator, einen Dual Filter/Oscillator und einen Envelope-Shaper.

Module nach EMS-Vorbild von Soundfreak

Den Gitarrensynthesizer Synthi Hi-Fli hat die Firma Digitana Electronics in Cornwall wieder aufgelegt. Sie haben dafür eine Lizenz von EMS. Das Unternehmen bietet auch einen dem AKS nachempfundenen Synthesizer SX-1 an.

Der Digitana SX-1

Auch softwareseitig lebt EMS weiter: mit dem Synthi V von Arturia und dem älteren Synthi AVS von Rehberg. Den nie regulär realisierten VCS4 mit zwei VCS3-Einheiten hat XILS-Lab ebenso emuliert wie den Synthi Sequencer 256.  Auch den Vocoder 5000 gibt es von XILS-Lab.

EMS: Anders über Klang nachdenken

EMS war nie besonders groß, nie besonders effizient und schon gar nicht massenmarkttauglich. Die Geräte waren weniger Antworten auf die Frage, wie ein Synthesizer aussehen sollte, als auf die viel spannendere Frage, was ein elektronisches Instrument überhaupt sein kann.

Und vielleicht erklärt das auch, warum die kleinen britischen Klanglabore nach mehr als einem halben Jahrhundert noch immer Musiker faszinieren: Sie wollten nie einfach nur einen anderen Sound liefern. Sie wollten den Musiker dazu bringen, anders über Klang nachzudenken.

Aus dem Handbuch zum Synthi AKS: „Experimentiere: Kein Patch ist endgültig!“  (Foto: Costello)

ANZEIGE
ANZEIGE
Über den Autor
Profilbild

costello RED

Costello (Christian Uhlig) schreibt seit 2016 für amazona.de Stories über Vintage-Equipment und Peoplegeschichten. Synthesizer faszinieren mich, seit ich als 12-Jähriger am EMS-Synthi A meines Bruders rumschrauben durfte. Ab 1979 selbst in verschiedenen Bands gespielt. Das Foto ist Anfang der 80er in einem der bekanntesten Berliner Clubs - dem SO36 - aufgenommen worden, wo die Bierflaschen tief flogen, wenn's den Leuten nicht gefallen hat. Zuletzt aktiv als Keyboarder einer Cover-Band in ...

Forum
    • Profilbild
      costello RED

      @ach herrjemine Lieber ach herrjemine, ich muss mich in der Länge immer etwas bremsen. 😉Die Firmenportraits sollen eher einen kompakten Überblick geben. Mehr Infos zu einzelnen EMS-Synthesizern findest Du in den verlinkten Artikeln von Martin Andersson und Bernd Michael Land. 😊

  1. Profilbild
    Dirk Matten RED

    Der EMS Synthi QUEG (Quadrophonic Effect Generator) ist ein 1975 erschienener analoger Quadrophonie-Prozessor, entwickelt von Tim Orr für EMS. Er ist kein Synthesizer im eigentlichen Sinne, sondern dient dazu, Audiosignale räumlich auf vier Ausgangskanäle zu verteilen und ihre Position innerhalb eines quadrophonischen Lautsprecheraufbaus zu verändern. Sound On Sound beschreibt ihn entsprechend als „four-channel surround mixer and effects generator“. Ein wesentliches Bedienelement sind die Joysticks – beim QUEG sind es vier. Damit lässt sich ein Eingangssignal manuell zwischen den vier Ausgängen bewegen. So können beispielsweise kreisende oder andere kontinuierliche Bewegungen eines Klangs durch den Raum erzeugt werden. Eine wissenschaftliche Untersuchung zu Stockhausens Oktophonie beschreibt genau diese Funktion: Ein Monosignal wird über den QUEG auf vier Kanäle verteilt und seine räumliche Position mit dem Joystick gesteuert. Der QUEG war damit für die damalige Zeit ein ausgesprochen spezialisierter Spatial-Audio-Prozessor. Er wurde unter anderem im Studio für Elektronische Musik des WDR in Köln eingesetzt; historische Inventarlisten führen ihn ausdrücklich als „EMS QUEG Quadrophonischer Effekt-Generator“. Interessant ist auch der Zusammenhang mit Karlheinz Stockhausen: Der QUEG wurde für die räumliche Bewegung elektronischer Klänge verwendet. Da das Gerät vier Ausgänge besitzt, konnten für 8-kanalige Arbeiten zusätzliche Routing- bzw. Mischpultlösungen eingesetzt werden.

      • Profilbild
        Dirk Matten RED

        @mort76 Beim QUEG geht es im Wesentlichen um Rotationen und Schleifenbildung, die auch automatisch in beliebigen Geschwindigkeiten ablaufen können. Für Stockhausen war Bewegung von Klängen im Raum ein musikalisches Kriterium.

        Historische Betrachtung:
        Karlheinz Stockhausen entwarf 1959 im WDR-Studio für Elektronische Musik in Köln einen speziellen Rotationslautsprecher (auch Rotationstisch oder Rotationsmühle genannt) für seine Komposition Kontakte.Funktion: Das Gerät diente dazu, Klänge physikalisch im Raum zu bewegen, anstatt sie nur statisch über verschiedene Kanäle zu schalten.Technik: Ein Mikrofon oder Klanggemisch wurde über eine Mühle mit mehreren Ausgängen auf verschiedene Lautsprecher geleitet. Durch das Drehen eines Steuerhebels – ähnlich wie bei einer Kaffemühle – wanderte der Ton periodisch oder spiralförmig um das Publikum herum.

        Bedeutung: Stockhausen machte die räumliche Position und Bewegung von Klängen damit zu einem eigenständigen kompositorischen Parameter der elektronischen Musik. Eine Weiterentwicklung dieses Konzepts war später auch die legendäre „Rotationsmühle“ im kugelförmigen Deutschen Pavillon auf der Expo 1970 in Osaka.

        Mehr dazu ab „Das dritte Kriterium ist die musikalische mehrschichtige Räumlichkeit.“
        https://www.elektropolis.de/ssb_story_stockhausen.htm

  2. Profilbild
    Filterpad AHU

    Gut das es Alternativen gibt. Aktuell liegt der ausgerufene Gebrauchtpreis bei unglaublichen 23.500€ plus Versand! Vor ein paar Jahren ging einer, modifiziert von dem ehem. Kraftwerkmitglied Klaus Röder, für knapp über 6k weg. Wie bei der TD-3 könnte Behringer hier wirklich seine Karten ausspielen und einen günstigen Klon herstellen, ganz nach Vorbild des Original und eben kein zigarettenschachtelgroßer Micro-Synthi (den es aktuell von Behringer gibt). Ich wäre nicht abgeneigt einen zu kaufen. Klanglich nicht ganz meins, aber allein die Pinmatrix erweckt bei mir großes Interesse, wie auch das kleine, handliche Format. Speziell, aber speziell gut!

      • Profilbild
        Filterpad AHU

        @herw Ja, geht mir prinzipiell fast auch so! Allerdings habe ich einen sehr bunten Mix aus Patchkabeln: Unterschiedliche dicken, Farben, längen und Steckverbindungen. Grund sind 2 halbmodulare Synthesizer. Einer 3,2 und der andere 6,5 Klinke. Tolle Steckpins hat der hier vor 3 Tagen vorgestellte Cyma Forma ALT. Diese sind aus poliertem Metall, Bananenverbindung und in einer Aufbewahrungsbox, ebenfalls aus Metall. Allerdings natürlich ausschließlich für dieses Gerät konzipiert. Diese sehen echt edel aus. Erinnert optisch weitgehend an Spielutensilien aus der dunklen Rotlichtszene. So hochwertig schauen diese aus!

          • Profilbild
            Filterpad AHU

            @masterBlasterFX Ich weiß das ich gute Musik, sprich geilen Trance mache. Inzwischen sind es deutlich über 100 Songs. Ohne KI und Loops wohlgemerkt. Jede Melo ist eine neue Komposition. Das brauchst du nicht jedesmal frisch anzudeuten. Aber danke für dein indirektes Lob jedesmal. – Ich weiß es sehr zu schätzen.

              • Profilbild
                Filterpad AHU

                @MPC-User War ein spontaner Versuch der meines Erachtens ganz gut geworden ist. Eine Metalvoice wäre die Krönung gewesen. Aber ich lasse es lieber weg, als eine KI-Stimme zu verwenden. Somit bleibt es ein Instrumental. Aber danke fürs reinhören. Leider habe ich gar nichts davon, also finanziell betrachtet. Es ist und bleibt (leider) ein reines Hobby. Man kann also soviel reinhören wie man möchte in meine Songs. Es freut mich über jeden einzelnen, der das macht. Wirklich jeden einzelnen.

                Sorry für das OT, aber masterBlaster FX hat ja angefangen. Zufällig bin ich Fan der Musikkombi MasterBlaster. Das Album We love italo Disco war der Renner für Anlagen.

                • Profilbild
                  masterBlasterFX AHU

                  @Filterpad Wobei ich das Original von Hypnotic Tango (MaxiSingle, My Mine) z. B., besser finde als die Coverversion von Master Blaster.

                    • Profilbild
                      masterBlasterFX AHU

                      @Filterpad Das ist gut möglich.
                      – Das waren noch Zeiten als man beim Auto als erstes nach dem Kauf ein geiles CassettenRadio und ebensolche Boxen einpflanzte.
                      Z.B. von Alpine und der Wert des (alten) Autos verdoppelte sich.

      • Profilbild
        RaiJed

        @herw Ich hasse Pins UND Kabel.

        Ich bleib bei meinem Arturia Matrixbrute. Der einzige verbliebene Synth bei mir von denen. Stammt noch aus der Zeit bevor ich begann mich über den Arturia Support ernsthaft aufzuregen…

        Aber wie stets – whatever turns you on…

      • Profilbild
        Aljen AHU

        @herw Die (Licht-) Matrix gibt es auch so separat von Erica Synths, wer an sowas Interesse hat. Wird natürlich mit Kabeln angeschlossen — diese kann man hängen lassen; das Beste aus beider Welten, sozusagen.

    • Profilbild
      Aljen AHU

      @masterBlasterFX Auch von mir vielen Dank! Wie immer nicht nur informativ, sondern zudem noch lebhaft und kurzweilig geschrieben.

      Last but not least stört nichts den Lesefluss: frei von Genderitis-Zusatzstoffen. Auch das ist guter Stil, der heutzutage anerkennend erwähnt werden sollte. Danke auch dafür.

        • Profilbild
          MatthiasH AHU

          @masterBlasterFX Das Word „Genderitis-Zusatzstoffe“ stört leider ganz erheblich meinen Lesefluss. Das muss ich an dieser Stelle in aller Deutlichkeit tadeln.

          • Profilbild
            Aljen AHU

            @MatthiasH Sehr gern geschehen. Darf ich fragen, ob Du Linguistik studiert hast? Für weiteren Austausch wäre es wichtig zu wissen.

            • Profilbild
              MatthiasH AHU

              @Aljen Habe ich nicht. Ab sofort werden nur noch Einlassungen von Linguistik-AbsolventInnen übers Gendern ernstgenommen? Dann wären wir als Gesellschaft ja schonmal einen ganzen Schritt weiter.

      • Profilbild
        costello RED

        @Aljen Danke lieber Aljen! Du bringst mich da auf Ideen: Vielleicht leite ich meine Artikel künftig mit „Liebe Synthesizerspielende“ ein. 😁

        • Profilbild
          Markus Galla RED

          @costello Nein, bitte nicht. Zumal das grammatikalischer Unfug wäre (sagt hier der Germanist, Matthias_H), es sei denn, alle spielen beim Lesen gerade einen Synthesizer :-) Lassen wir also das Partizip Präsens im Dorf beziehungsweise bei seiner bestimmungsgemäßen Funktion.

          Für diejenigen, die jetzt schreien: Wir halten uns an die Empfehlungen vom deutschen Rechtschreibrat und gendern bei AMAZONA nicht. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Ist nicht böse gemeint, dient aber insbesondere bei unseren oft sehr technischen Artikeln der Lesbarkeit. Die Diskussion um das Gendern dürfen wir jetzt an dieser Stelle auch abschließend beenden. Danke.

  3. Mehr anzeigen
Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung. Wir behalten uns die Löschung von Inhalten vor. Dies gilt insbesondere für Inhalte, die nach unserer Einschätzung gesetzliche Vorschriften oder Rechte Dritter verletzen oder Diffamierungen, Diskriminierungen, Beleidigungen, Hass, Bedrohungen, politische Inhalte oder Werbung enthalten.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
X
ANZEIGE X
ANZEIGE X