Hersteller-Report: beyerdynamic

Seit der Gründung der Elektrotechnischen Fabrik Eugen Beyer im Jahre 1924 steht beyerdynamic für angewandte Hochtechnologie im Bereich professioneller Audio-Elektronik made in Germany. Auch über 90 Jahre später fühlen sich die Erben des Familienunternehmens der Firmentradition und den Werten des visionären Pioniers und Firmengründers verpflichtet. Technologischer Vorsprung, stete Innovation und höchster Qualitätsanspruch sichern die weltweite Technologieführerschaft in verschiedenen Geschäftsbereichen. Bis heute werden Premium-Kopfhörer und Mikrofone von beyerdynamic in Deutschland entwickelt und im baden-württembergischen Heilbronn in sorgfältiger Handarbeit gefertigt. So steckt in jedem einzelnen Produkt wahre Leidenschaft für ein exzellentes Klangerlebnis.

Aktuell umfasst die beyerdynamic Produktpalette neben Mikrofonen und Kopfhörern auch Headsets für TV-Kommentatoren und Piloten- sowie Konferenzsysteme und Dolmetscheranlagen. Zu den jüngsten Referenzen der Ingenieure gehören Produkte für 5.1 Surround Sound im HighTech-Kopfhörer, die weltweit einzigartige drahtlose Revoluto-Technologie im Konferenzbereich, hochwertige Headsets mit digitaler Geräuschunterdrückung, individuell gefertigte Kopfhörer für iPod-Fans sowie Premiumkopfhörer mit neuartiger Tesla-Technologie.

Die Auflistung der Meilensteine in der Firmengeschichte von beyerdynamic ist lang. Viele Innovationen des Unternehmens haben die Welt der Audio-Elektronik grundlegend verändert. Hier ein kleiner Auszug:

Das Unternehmen Elektrotechnische Fabrik Eugen Beyer wird 1924 in Berlin gegründet. Der junge Elektroingenieur beginnt mit der Entwicklung und der Produktion von Kinolautsprechern für den aufkommenden Tonfilm. Der erste dynamische Kopfhörer (DT 48) geht 1937 in Serie. Er gehört bis Ende 2012 zum Produktportfolio. Das erste studioreife dynamische Mikrofon, das M 19, das als Reportage-Mikrofon der damaligen „Reichsrundfunkgesellschaft“ in die Geschichte eingeht, wird 1939 vorgestellt. 1953 hält der Stielhörer DT 49 Einzug in die Plattenbars der Fünfziger Jahre. Das „Transistophone“, das erste drahtlose Mikrofon, geht 1962 in Produktion.

Das E 1000 schafft 1966 als exklusives Mikrofon für die erste Beatles-Tournee durch Deutschland den Durchbruch. Nur Insider wussten damals, dass es sich dabei um ein Bändchenmikrofon von beyerdynamic handelte. Der DT 880, ein dynamischer Kopfhörer mit elektrostatischen Wiedergabeeigenschaften wird 1980 der Klassiker in der Premiumline der Kopfhörer. Die besonders robuste und lautstarke Serie der TG-X Mikrofone für Musiker, die weltweit erste dynamische Mikrofonserie mit Neodymmagnet, kommt 1989 auf den Markt. Das weltweit kleinste Studio-Ansteckmikrofon MCE 7 ergänzt 1996 das Mikrofonportfolio im Bereich Pro Audio. Auf der AES Convention in Kopenhagen wird 1997 das MCD 100, das erste digitale Studiomikrofon der Welt, vorgestellt. Das SMS 600 Stereo-In-Ear-Monitoring-System ist 1998 eine weitere technische Innovation für absolute Bewegungsfreiheit bei Broadcast, Bühnenshows und Tours.

Mit dem neuen Kommentatoren-Headset DT 297 sind die Reporter bei der Fußball-WM 2002 in Korea und Japan direkt am Ball. 2005 startet die weltweit einzigartige Online-Kopfhörer Manufaktur, die die individuelle Konfiguration der Premium-Kopfhörer DT 770, DT 880, DT 990 ermöglicht. Das neue Drahtlossystem Opus 900 wird 2006 dem professionellen Touring- und Installationsbereich vorgestellt. Mit der Markteinführung des Pilotenheadset HS 300 wird der neue Geschäftsbereich Aviation ins Leben gerufen und durch die Übernahme des Konferenztechnikspezialisten Interkom, Hannover, wird das Portfolio erweitert. Der T 50 p – der erste mobile Kopfhörer mit Tesla-Technologie made in Germany gewinnt 2010 den EISA Product Award und wird so zum Mobil-Kopfhörer des Jahres in Europa. Mit dem DT 1350 präsentiert beyerdynamic den ersten Kopfhörer mit Tesla-Technologie für professionelle Studio-Anwendungen. 2012 erfolgt die Einführung des TG 1000 (digitales Drahtlossystem). TG 1000 ist das erste digitale 24-bit Drahtlossystem, das beeindruckende 319 MHz des UHF-Frequenzbereichs (470–789 MHz) abdeckt.