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Hersteller Report: JBL

Die Marke JBL ist garantiert jedem Musikbegeisterten in irgendeiner Form bekannt. Neben dem Consumer- und Hifi-Bereich soll hier der Abteilung „Professional“ die Ehre gegeben werden.

Der Firmengründer James Bullogh Lansing erblickte im vergangenen Jahrhundert am 14. Januar 1902 in Macoupin County, Millwood Township, Illinois, die Welt. Der Name lässt schon erahnen, dass eine weitere Firma hier „Namens-Nehmer“ war, die heute noch existiert. Die Rede ist hier von „Altec-Lansing“, die aktuell immer noch für den Consumer-Bereich aufgestellt ist.

James B. Lansing gründete in den 30er Jahren die „Lansing Manufacturing Company“ mit Schwerpunkt auf 6- und 8-Zoll Lautsprecher für Endgeräte. JBL wurde dann 1946 als damals noch „Lansing Sound Inc.“ gegründet. Da der Name „Lansing“ schon zu dieser Zeit als Produktmarke etabliert war, kam es zu einem Rechtsstreit, der 1949 den Namen „James B. Lansing Sound Inc.“ hervorbrachte. Nach weiteren Unstimmigkeiten mit „Altec Lansing“ wurde 1955 das erste JBL-Logo mit dem Ausrufezeichen eingeführt.

Das erste selbst entwickelte Produkt war der 15-Zoll Lautsprecher D130 mit 4-Zoll Flachdraht-Spule, der es als Produkt bis ins neue Jahrtausend geschafft hat. Daneben der Hochton-Treiber 375, auch als „JBL Bullet“ bekannt, ebenfalls mit einer 4“-Spule. Ende der 50er Jahre verbaute dann sogar ein gewisser Leo Fender den D130 in seine Instrumentenverstärker.

In den beiden darauffolgenden Jahrzehnten lag der Fokus von JBL zunehmend auf Schallwandler für Heim-, Kino- und Studio-Anwendungen. 1969 wurde JBL an die Jervis Corporation (später Harman International) verkauft. Fast zur gleichen Zeit wurde der L-100 Lautsprecher, die Consumer-Version des Studio Monitors 4311, entwickelt. Dieser sollte sich in den 70er Jahren bis zu 125.000 mal paarweise verkaufen.

In den 80er Jahren begann man mit neuen Materialien wie Titanium, Aluminium und Diamant in Hochtontreibern zu arbeiten. Darüberhinaus kam die „Cabaret“ Serie auf den Markt. Hier wurde ein portables PA-System vorgestellt , das daneben auch für Fest-Installationen angepriesen wurde.

Weitere 10 Jahre später war das Zeitalter des Neodyms, einem sehr leichten Magneten, angebrochen. Lautsprecher konnten nun bei gleicher Leistung deutlich leichter werden. Das war nicht zuletzt auch die Geburtsstunde der EON-Serie, die aktuell 2015 ein Update erfahren hat und immer noch weit verbreitet ist.

Eines der populärsten Gesichter der 2000er ist unter anderem die VRX-Serie als eine leichte, modulare und aktive PA-Lösung.

Aktuell ist neben bereits genannter EON-Serie die neue PRX800 Linie zu nennen, die mit Bluetooth-Schnittstelle zur drahtlosen Konfiguration glänzt.

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