Homerecording DAW Marktübersicht bis 299,- Euro

4. Februar 2019

DAWs: Der Stand der Dinge

Homerecording DAW Marktübersicht bis 299,- Euro

Homerecording DAW Marktübersicht bis 299,- Euro

Meine erste DAW war – Mitte/Ende der 1980er Jahre – Steinberg Pro-24 für den Commodore Amiga – mehr Sequencer als Digital Audio Workstation. MIDI steckte noch in den Kinderschuhen und hatte noch den Hauch von Exotik, die Rechner und Heimcomputer waren für Audiospuren und Plugins viel zu langsam, die Festplatten ohnehin zu klein und Software erschien bis Anfang der 1990er Jahre auf Diskette.Seitdem hat sich – besonders durch den enormen Anstieg der Prozessorleistung und des Speicherplatzes – bei den DAWs zum Glück eine Menge getan, sie sind als Mädchen für alles für Recording, Abmischung, Mastering und Produktion verantwortlich und als Herzstück des Equipments fest in die tägliche Studioarbeit integriert. Dementsprechend groß ist mittlerweile auch das Angebot dieser musikalischen Multitools. Zu den ersten DAWs (in den Anfängen eher Sequencern) wie Digital Performer (1985), Cakewalk (1987), Cubase (1990), Pro Tools (1991) oder Logic (1993 – damals noch als Notator Logic für Atari ST vom Entwickler Emagic) gesellten sich mit der Zeit weitere Konkurrenten wie Reason, FL Studio, Studio One oder Reaper. Besonders für Neueinsteiger, aber auch für umsteigewillige Fortgeschrittene ist es da nicht einfach, den Überblick zu behalten.

Daher möchten wir Ihnen hier in kompakter Form die (unserer Meinung nach) wichtigsten DAWs einmal vorstellen. Und an dieser Stelle gleich warnen: Es wird am Ende keinen Titel „Die beste DAW“ geben. Zum einen, weil jede DAW ihre Stärken und Schwächen hat und für manche Anwendungsgebiete besser, für andere schlechter geeignet ist – das ist dann auch eine Frage der Ansprüche und Wünsche des Nutzers. Zum anderen war die Frage nach der „besten DAW“ ohnehin schon immer eine Glaubensfrage, so wie Playstation oder Xbox oder McDonalds oder Burger King, an der sich die Geister gerne scheiden.

Drei Dinge noch: Die Reihenfolge der hier präsentierten DAWs spiegelt keine Wertung wider, sondern ist allein alphabetisch sortiert. Vorgestellt wird die jeweils größte Version der Software – die anderen, kleineren (falls es denn welche gibt) werden aber auch erwähnt. Und schließlich: Bitte erwarten Sie hier keine ausführlichen Einzeltests. Von Zuschriften wie „Warum wurde nicht erwähnt, dass sich in der DAW XY jetzt die MIDI-Noten bunt einfärben lassen?“ bitte ich daher abzusehen. Hier geht es vielmehr um einen Überblick, um sich einen ersten Eindruck über den Status Quo auf dem DAW-Markt zu verschaffen; aufgrund der Fülle konnte ich da immer nur einige wenige Aspekte hervorheben. Sollte ich also irgendwo etwas Grundsätzliches vergessen oder falsch darstellen, so sehen Sie es mir bitte nach; bei insgesamt 13 DAWs kann das passieren.

Und nun los. In insgesamt zwei Teilen wartet viel Text auf Sie. Aufgeteilt haben wir die Teile anhand des Preises, die Grenze liegt bei 300,- Euro. Hier eine Übersicht was Sie in Teil 1 erwartet:

  • Apple Logic Pro X 10.4
  • Bitwig Studio 2.4
  • (Cakewalk) Sonar
  • Image Line FL Studio
  • Cockos Reaper
  • Propellerhead Reason
  • Renoise

Zum Teil 2 geht es hier weiter.

P.S.: Die Titel der beiden Teile bitte nicht all zu ernst nehmen, sie helfen nur uns bei den Suchmaschinen besser zu platzieren. Entscheidend ist natürlich immer, was der Nutzer aus der DAW herausholt.

Apple Logic Pro X 10.4.2

Logic war ursprünglich – bis zur Version 6 – vom Hamburger Entwickler Emagic entwickelt und vertrieben worden. 2002 dann hatte Apple Emagic übernommen (*sniff* – Anmerkung des Autors) und die Windows-Version von Logic eingestellt. Außerdem flossen mehrere – bis dahin selbständige Emagic-Produkte – wie Instrumente, Plugins, die CD-Authoring-Software „Waveburner Pro“ und das „Pro Tools TDM Support Package“ unter dem Namen „Logic Pro“ zusammen.

Apple Logic Pro 10

Apple Logic Pro 10

Plattformen und Editionen

Gab es vor der Übernahme durch Apple noch die Unterscheidung in Micrologic, Logic Express und Logic Pro, so existiert heute ausschließlich die Pro Version, die ebenso ausschließlich unter Mac OS (10.12 oder neuer, ausschließlich 64 Bit) läuft. Seit 2013 ist die Version X am Markt, die hin und wieder durch Updates verbessert wird.

Fakten und Zahlen

Apple Logic Pro X läuft mit maximal 255 Audio-, 99 MIDI- und 99 Instrumenten-Spuren. Pro Kanal sind 15 Inserts und 8 Sends möglich. Die Audioverarbeitung arbeitet mit maximal 24 Bit/192 kHz. Mitgeliefert werden 18 Software-Instrumente und 67 Effekt-Plugins.

Licht

Logic gilt als Allrounder-DAW zum vergleichsweise günstigen Preis, die vom Audio- und MIDI-Recording über Notation und Arrangement bis hin zum Mixing alle Aspekte des Studioalltags abdeckt. Die in Version X neu gestaltete Bedienoberfläche sorgt da ebenso für Übersicht wie die praktischen Spurenordner (Track Stacks). Über die ARA2-Schnittstelle lässt sich dazu kompatible Software wie Celemony Melodyne leicht integrieren, der Sample-Editor wurde gegenüber dem Vorgänger deutlich aufgewertet, heißt jetzt Audiospur-Editor und ermöglicht bequeme Audiobearbeitung, ohne im Arrangement-Fenster herumzusuchen. Die mitgelieferte Loop & Sound-Bibliothek ist umfangreich, wächst mit jedem Update weiter und lässt kaum einen Wunsch offen. Erwähnenswert sind auch die intelligente Schlagzeug-Begleitfunktion, der „Drum Kit Designer“ und der Software-Synthesizer „Alchemy“, der seit der Version 10.2 dabei ist.

Schatten

Die meisten Schatten-Aspekte liegen irgendwo im Nachkomma-Bereich. Schade ist, dass VST 2 und 3 nicht unterstützt werden; allerdings gibt es fast alle wichtige Plugins inzwischen auch im Apple AU-Format. Außerdem ist Logic (meines Wissens nach) mittlerweile die einzige DAW, die 32 Bit nicht unterstützt, sondern weiterhin mit 24 Bit werkelt.

Unnützes Wissen

Emagics Chefentwickler und Logic-Erfinder Chris Adam und Gerhard Lengeling hatten vor Emagic unter anderem für C-LAB das Programm Scoretrack (C64) und Creator und Notator (Atari ST) entwickelt. Letzterer wurde dann bei Emagic erst zu Notator Logic und schließlich zu Logic.

Apps

Von Apple selber gibt es eine kostenlose „Logic Remote“-App im Appstore.

Fazit zu Apple Logic Pro X 10.4.2

Apple Logic ist eine Rundum-Sorglos-DAW, die so ziemlich alle Studio- und Produktionsbereiche gut abdeckt – und das zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Auch Einsteiger (oft Aufsteiger von GarageBand) kommen damit gut klar.

Preis

229,99 Euro (nur im Appstore erhältlich)

Links

Bitwig Studio 2.4

Bitwig ist so etwas wie das „New Kid on the DAW-Block“. 2014 war die Erstausgabe des Berliner Entwicklerstudios erschienen, im Vergleich zu Cubase, Logic & Co also altersmäßig tatsächlich noch im Vorschulalter. Nicht aber in Bezug auf Leistung und Features, wo es durchaus mit der Konkurrenz mithalten kann. Dass die Macher aus der Ableton-Live-Schule kommen, ist der Software zwar an vielen Stellen anzumerken, doch geht sie letztendlich ihren eigenen Weg.

Bitwig Studio 2

Bitwig Studio 2

Plattformen und Editionen

Bitwig Studio 2 gibt es für Windows (7, 8 und 10, nur 64 Bit), Mac OS (ab X 10.11) und bemerkenswerterweise auch für Linux (ab Ubuntu 16.04). Ein Editions-Wirrwarr wie bei manch anderem Mitbewerber gibt es hier nicht: „One Size fits all“ heißt es hier.

Fakten und Zahlen

Bitwig Studio 2 unterstützt den Betrieb unendlich vieler Audio-, MIDI- und Instrumentenspuren, auch für die Inserts und Sends pro Kanal sowie für die Ein- und Ausgänge gilt: Your computer is the limit. Die Audioverarbeitung werkelt mit maximal 32 Bit / 192 kHz. Die Software kann für den Offline-Betrieb auf drei Computern aktiviert werden – gute Sache.

Licht

Die übersichtliche und hübsche Oberfläche liefert sowohl den klassischen Arranger-Look, wechselt bei Bedarf aber auch in einen „Clip-Modus“ (für MIDI und Audio-Clips, ähnlich dem Session-View bei Ableton Live) und genügt damit sowohl den Ansprüchen in der Musikproduktion als auch denen im Live-Einsatz, während kontextsensitive Menüs den Workflow befeuern. Mittels interner Bridge unterstützt Bitwig Studio sowohl 32- als auch 64-Bit-Plugins (VST2 und VST3); zudem sorgt die sogenannte „Sandbox“ dafür, dass sich bei einem Plugin-Crash nicht gleich die ganze DAW aufhängt – eine Sorge weniger. Mit den in Version 2 neu hinzugekommenen 24 Modulatoren lassen sich die Parameter von Plugins frei steuern; neben den üblichen Standards (ADSR, LFO etc.) finden sich auch einige exotischere Modulatoren, die für kreative Soundexperimente sorgen. Die zahlreichen mitgelieferten Instrumente und Sounds lassen kaum Wünsche offen, der leistungsstarke Sampler (jetzt mit Granular- und Wavetable-Synthese) wurde zudem in Version 2.4 komplett überarbeitet.

Schatten

Das AU- und AAX-Format wird noch immer nicht unterstützt, das Handbuch lässt viele Fragen offen und die Presets der internen Synthies können nicht schon in der Library vorgehört werden, was heute eigentlich schon fast selbstverständlich ist.

Apps

Zur Bitwig-App gibt es keine unterstützenden Apps.

Fazit

Der „Newcomer“ überzeugt vor allem mit einem geschmeidigen Workflow, den umfangreichen Modulationsmöglichkeiten, vielen kleinen innovativen Ansätzen (wie einem CV-Modulator) und einer üppigen Ausstattung. Er versucht sich, als Best-of der alteingesessenen DAWs zu präsentieren, macht das auch schon sehr ordentlich, hat aber hier und da noch etwas Nachholbedarf. So ist Bitwig Studio in erster Linie perfekt für die schnelle Ideenfindung und für das kreative Ausprobieren; im Bereich Mix und Mastering haben andere DAWs aber (noch) mehr drauf.

Preis

279,00 Euro

Links

Forum
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    GioGio   1

    Toller Test :) Bitwig kannte ich gar nicht. Habe zwar schon genug DAWs (ProTools, Nuendo, Cubase, Ableton), aber immer wieder interessant was sich so auf dem Markt tut.
    Ich hoffe, dass in den 2.Teil des Test auch Cubase Artist hineinfindet. Liegt zwar 9€ über der 300€ Grenze, aber zur Not gibt es ja auch noch Cubase Essentials. Ebenso gibt es kleinere Ableton-Versionen. Bei ProTools gibt es übrigens auch „günstige“ Jahreslizenzen. Ich mag diese Entwicklung zwar gar nicht (!!!), aber für ProTools kann durchaus faszinieren und gilt in vielen Berufen immer noch als Standard (vor allem in Amerika). Studio One von Presonus findet auch immer mehr Anhänger. Auch hier gibt es kleinere Einsteigervarianten.

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      m.steinwachs  RED

      Danke für die Blumen, GioGio ;)

      Wie in der Einleitung erwähnt, habe ich jeweils nur die größte Version einer DAW getestet, um die DAWs besser vergleichen zu können. Außerdem wäre die Sache dann noch mehr ausgeufert, wenn ich auch sämtliche kleineren Ableger genauer unter die Lupe genommen hätte. Die werden dann im jeweiligen Abschnitt aber immerhin erwähnt inklusive der Einschränkungen gegenüber den großen Versionen.

      Im zweiten Teil werden deshalb vertreten sein: Cubase Pro, Presonus Studio One 4, Ableton Live 10, Pro Tools 2018 und Digital Performer 9.

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        GioGio   1

        Ach so, ich hatte das falsch verstanden und den Hinweis auf Seite 2 unten übersehen. Ich dachte im 2. Teil wäre die grenze ebenso bei 300€. XD
        Dann ist klar, dass Du die großen Versionen testest :)

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    swift  

    Ardour und Tracktion fällt mir noch ein, sind aber wohl beides Außenseiter. Ich benutze inzwischen nur mehr Hardware, mit meiner Musik muss ich zum Glück aber kein Geld verdienen ;)

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      dr noetigenfallz  

      Mein jugendlicher Sohn arbeitet mit Tracktion. Das ist sehr übersichtlich und die vorletzte Version ist immer gratis. Das ist echt eine Empfehlung.

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      m.steinwachs  RED

      Danke für den Hinweis – Ardour kannte ich noch gar nicht. Das merke ich mal für ein späteres Update vor – genau wie Tracktion, das ich (warum auch immer) schlicht vergessen hatte.

  3. Profilbild
    microbug  

    Ergänzung: Cakewalk gehörte vor Gibson eine Zeitlang zu Roland.
    Die ersten Audio-fähigen DAWs wie Cubase Audio und ProTools bauten zudem auf spezielle Hardware auf, bei Cubase Audio wars der DSP im Atari Falcon, bei ProTools, damals noch Digidesign, brauchte es eine DSP-Karte (AudioMedia, zuerst NuBus, später PCI), und ProTools war zu dieser Zeit Mac Only.

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    lightman  AHU

    Schöne Gegenüberstellung, gefällt mir.

    Ich verwende Reaper zur Aufnahme (Einzelspur Stereo), MIDI-sequenziert wird mit Notator aufm Atari, Softwaresynths verwende ich nicht. Vermutlich wäre Wavelab für mich die besser Wahl, aber ich habe mich mittlerweile an Reaper gewöhnt.

    Als Notator zu Logic wurde, hab ich mir die neue Version gleich angesehen, kam aber mit dem Arrangementfenster nicht zurecht. Das war auch bei Cubase so, schon die Atari-Versionen waren nicht so mein Geschmack, obwohl ich damit diverse Tracks gemacht habe. Das Durcharrangieren bis ins Details war nie mein Ding, ich arbeite da etwas anders und der alte Notator kommt dem sehr entgegen.

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    ThomasHelzle  

    Eine Anmerkung zu Bitwig und dem Vorhören von Presets:
    Wenn du den Pop-Up-Browser in der jeweiligen Spur verwendest, kannst du on-the-fly jedes Preset direkt im Kontext deines Projektes vorhören, an jeder beliebigen Stelle in der Device Chain mit dem jeweils laufenden Midi Clip oder bei aktivem Input live spielbar.

    Da die Bitwig Presets Device-agnostisch sind, kann man so alle Presets im Kontext vorhören, egal ob Audio Effekt, Noten Effekt, Instrument oder komplexe Chain.
    Also auch nicht nur z.B. alle Bass Sounds von Diva oder dem PolySynth, sondern alle Bass Sounds von allen Devices und Plugins.

    Für mich persönlich das Optimum :-)

    Und die neue Version 3 die auf der NAMM angekündigt wurde sieht ja auch schon sehr lecker aus mit dem Grid-Modularsystem…

    Good Times! :-)

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      m.steinwachs  RED

      Muss ich direkt mal ausprobieren mit den Pop-Up-Browsern, danke für den Tipp. Wenn man in einem Monat 13 DAWs unterm Messer hat, entgeht einem schon mal das ein oder andere nützliche Detail ;)

  6. Profilbild
    ThomasHelzle  

    Und noch eine Anmerkung zu Renoise: Wem ein „purer“ Tracker“ zu viel ist, sollte sich vielleicht den Plugin-Sampler „Redux“ aus dem gleichen Haus anschauen. Sehr flexibel, kann auch Tracker Patterns, kommt mit der gleichen Effekt-Chain, ist aber auch einfach als Sampler sehr schnell, leicht, übersichtlich und mächtig – und bezahlbar.
    Also so eine Art Tracker-Light (wenn gewünscht, tut aber auch einfach als normales Intrument) als VST.

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    p_carp

    Die lieben DAW´s was wären wir ohne sie;-)

    Für mich ist es Fluch und Segen, jedoch teste ich auch gerade noch alternativen zu ALS 10 da ALS 10 zum teil immer noch Bugy ist. Ich hoffe mit dem neuen Update auf 10.06 das diese doch ein wenig Stabiler und leistungsschonender läuft als die Versionen zu vor. Leider gewöhnt man sich zu schnell an die neuen Funktionen, so das ich es schwer habe auf eine 9.xx Version zurück zu kehren. Gefühlt liefen diese Stabiler, jedoch große Audiofiles sind in der Tat nicht die Stärke von ALS, hier finde ich derzeit Studio One sehr gut was ich auch am testen bin, dennoch gibt es für mich persönlich keine Kreativere DAW als ALS 10xx was den Workflow angeht.

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    gaffer  AHU

    „Bevor Image Line Fruity Loops entwickelte, hatte man unter anderem ein Programm namens „Porntris“ auf den Markt gebracht – eine Erwachsenenversion von Tetris.“

    Was muss ich mir da vorstellen? Nackte Steine? ;) sorry, musste.

    • Profilbild
      m.steinwachs  RED

      :-)

      Nein, wenn ich die entsprechenden Ergebnisse in der Google Bildersuche richtig deute, konnte man sich durch das Abräumen der Spielfläche mit ganz normalen Tetrissteinen anscheinend Fotos von leicht- bis gar nicht bekleideten Frauen freispielen.

  9. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo,

    bitte nicht unterschlagen, das die MIDI Enviroments in Logic X existent sind und auch noch gepflegt werden. Und das man hiermit einiges anstellen kann. Ob nun mit oder ohne Scripter, welcher einem Routineaufgaben und Zeitfresser abnehmen kann. Zum anderen benötigt man nicht unbedingt Logic Remote zur Fernsteuerung, Touch OSC et. al machen es auch. Obwohl aus praktischen Erwägungen Remote die bessere Wahl ist.

  10. Profilbild
    hc-hardy

    Super Test und gute Hilfe für alle die sich gerade überlegen ein oder umzusteigen. Ich vermisse aber Waveform oder dessen Freewarevariante Traction. Ich hab das mal zu einem Behringer Interface geschenkt bekommen und zwar eine Vollversion und keine Lite! Weils mir so gut gefallen hat besorgte ich mir beim nächtsen Major Relase das Waveform Bundel mit einem Haufen Plugins für schlappe 99$! Das müssen die anderen (ausser FL-Studio) erst mal nachmachen.

    • Profilbild
      m.steinwachs  RED

      Jep, Asche über mein Haupt – Tracktion/Waveform ist mir irgendwie vom Schirm gerutscht in der Masse der DAWs. Ich werde es beim nächsten Update dann berücksichtigen.

    • Profilbild
      m.steinwachs  RED

      Mixcraft hatte ich tatsächlich auch anfangs noch auf meiner Liste, aber als der – ursprünglich als ein Artikel geplanter – Text immer länger und selbst für zwei Artikel schon recht lang wurde, musste ich irgendwo einen vorläufigen Schlussstrich ziehen, um überhaupt jemals mit dieser Sisyphos-Arbeit fertig zu werden ;)

      Aber ich seh schon – evtl. müssen wir da irgendwann noch einen dritten Teil folgen lassen, um die Sache dann wirklich rund zu machen. Danke dir (und allen anderen) jedenfalls für die vielen Rückmeldungen und Anregungen!

  11. Profilbild
    Armin Bauer  RED

    Hallo Kollege,

    hast du dir mal Harrison Mixbus angeschaut? Hab das Gefühl da steckt Potential dahinter, upgrade regelmässig, aber so richtig warm werde ich nicht damit.
    Hat jemand andere Erfahrungen?

    Grüße
    Armin

  12. Profilbild
    Wolfgang

    Noch ein paar Daumen hoch für Ardour; ich mach alles damit. Hier ein paar Links für Interessierte:

    https://wolfgang.lonien.de/2017/04/see-what-you-can-do-with-ardour/ (Beispiel, nicht von mir, mit Kontakt Player und Pianoteq als Plugins)
    https://wolfgang.lonien.de/2017/05/thanks-to-paul-davis-and-to-others/ (eine Keynote-Rede von Paul Davis, Erfinder von Jack und Ardour, sehr interessant) und/oder
    https://www.wikiloops.com/backingtrack-jam-155161.php (moderner Popsong, Gitarre, Bass und Mix in Ardour)

    Tolles Programm. Für ein fertiges Binary zahlt man den Gegenwert eines Essens (außer für Linux, da ist es in allen möglichen Repositories enthalten).

    Hdh,
    Wolfgang

  13. Profilbild
    Laserjones

    Ich vermisse Tracktion/Waveform und Mixcraft in dieser Übersicht. Beides durchaus seriöse und leistungsstarke Produkte, wenn auch weniger bekannt. Tracktion ist nicht zuletzt deshalb interessant, weil es ältere Versionen kostenlos gibt und man es dadurch einfach mal antesten kann.

    • Profilbild
      m.steinwachs  RED

      Asche über mein Haupt – wie weiter oben schon mal (vor einigen Wochen) geschrieben: Ich habs schlicht vergessen bei der ganzen Masse an DAWs. Ist aber fürs nächste Update vorgemerkt.

      • Profilbild
        Markus Schroeder  RED

        hehe, hier noch ein paar zur Auswahl für den 3. Teil:
        Studio One, n-Track, MuLab, EnergyXT, SunVox, Swar Studio 3, Ohm Studio, PowerTracks Pro Audio, Music Studio Independence, Bremmers MultitrackStudio, MPC Software.

        IMHO würde besonders EnergyXT mehr Aufmerksamkeit verdienen.
        :)

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