Test: HoTone Nano Legacy Thunder Bass, Bassverstärker

20. Januar 2015

Klein aber oho!

Das Unternehmen HoTone ist wahrlich kein besonders geläufiger Begriff im Musikalienbusiness. Schon allein die Aussprache des Firmennamens gibt Rätsel auf. Ho-Tone? Hot-One? Oder doch Ho-to-ne?

Kaum zu glauben, dass die Firma bereits seit dem Jahre 1996 daran arbeitet, die Welt mit ihrem Musikequipment zu versorgen, ohne dass man etwas davon mitbekommt. Im Volksmund heißt es ja „Gut Ding will Weile haben“. Doch betrachtet man die aktuelle Produktpalette von HoTone, so lautet der Firmenslogan wohl eher „Gut Ding will klein sein“. Schließlich lassen sich im Sortiment ausschließlich Verstärker, samt zugehöriger Box und diverse Effektpedalmodelle im Miniaturformat finden. Ein äußerst kurioses Konzept, das jedoch in keinster Weise als unseriöses Spielzeug abzustempeln ist und nur musikalische Zwerge ansprechen soll. Davon konnte sich bereits unser Autor Stephan Güte mehrfach überzeugen, der die Hotone Mini-Gitarrenverstärker British Invasion, Purple Wind und Heart Attack aus der Nano Legacy Serie in drei Testberichten, im wahrsten Sinne des Wortes, genauer unter die Lupe nehmen durfte.

Doch nicht nur Gitarristen kommen bei HoTone auf ihre Kosten. Auch an uns Bassisten haben die Entwickler erfreulicherweise gedacht. So könnten durchaus einige der Mini-Effektpedale auf dem Pedalboard eines Bassisten landen. Und als wäre dies nicht genug, hält die Produktpalette von HoTone noch eine weitere „kleine“ Überraschung bereit.

- Hotone Thunder Bass -

— HoTone Nano Legacy Thunder Bass —

Diese manifestiert sich als Mikro-Bass-Verstärker in Form des HoTone Nano Legacy Thunder Bass, der den allseits beliebten Ampeg SVT-Sound im Hosentaschenformat liefern soll. Wahrlich ein hochgestecktes Ziel für solch eine halbe Portion!

Lieferumfang, Ausstattung & Verarbeitung

Das erste Aufeinandertreffen mit dem HoTone Nano Legacy Thunder Bass stellt sich bereits als besonderes Erlebnis heraus. Es wirkt schon erheblich surreal, einen Bassverstärker in den Händen zu halten, der mit ca. 60 x 128 x 75 mm gerade einmal die Ausmaße eines gängigen Bodeneffektpedals aufweist. Das unwesentliche Gewicht von ca. 440 g erscheint dann schon fast nebensächlich. Somit sollte es wahrlich keine Probleme darstellen dieses kleine Kästchen im Rucksack, dem Gigbag oder dem Basskoffer unterzubringen.

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