Japanischer Synth Oldie
Hügelton Instruments SynBe bildet Korg SVB-100 nach
Hügelton Instruments SynBe ist ein monophoner Bass-Synthesizer, der sich an einem japanischen Synth Bass aus dem Jahr 1975 orientiert (dem Korg SB-100). Da der Entwickler kein Original-Gerät zur Verfügung hatte, rekonstruierte er die Schaltung anhand erhaltener technischer Dokumentation, Schaltplänen und Material verwandter Instrumente – teils mit hoher Sicherheit, teils durch Interpretation, wo Informationen lückenhaft waren. SynBe ist für Windows und macOS als VST3/AU erhältlich und kostet 5,- US-Dollar. Oder wenn euch das Plug-In mehr Wert ist, könnt ihr auch mehr bezahlen.
- Architektur: monophon, mit Triangle-, Square-, Saw-, Pulse- und Phaser-Modus (Phaser = eigentlich Pulsweitenmodulation)
- Oktavlagen: 4′, 8′ und 16′
- Filter: „Traveler“-Filter (Nachbau des Originalfilters)
- Presets: zwölf werksseitige Presets
- Steuerung: vollständige MIDI-CC-Kontrolle
- Modernes Bedienfeld (fiktive Erweiterungen): Portamento, einstellbarer Bend-Bereich, Bend-Attack/Release, Bend-to-Traveler, Bright- und Expand-Menge, erweitertes Resonanzverhalten, Noise-Mix, Output-Drive – alle Zusatzregler stehen werksseitig auf neutral, sodass der rekonstruierte Originalklang unverändert bleibt
- Sonstiges: 2-faches internes Oversampling, versionierter DSP-Kernel (spätere Erkenntnisse können als neuer Kernel erscheinen, ohne bestehende Projekte klanglich zu verändern)
Transparenzhinweis
Laut Entwickler wurden generative KI-Tools (Claude, Codex) zur Coding-Unterstützung und für die Testpipeline eingesetzt; Sounddesign, visuelles Design und alle grafischen Assets stammen vom Entwickler selbst.
Verfügbarkeit
Hügelton Instruments SynBe steht ab sofort exklusiv über itch.io zum Kauf bereit, mindestens 5,- US-Dollar kostet der Software-Synthesizer. Das Plugin liegt für macOS (Universal Binary, App/AU/VST3, ca. 28 MB) sowie für Windows (VST3, ca. 8 MB) vor. Eine iOS-, Linux- oder Standalone-Version für Windows ist derzeit nicht verfügbar.
SynthBe auf YouTube
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Der klingt ja fantastisch und das für 5$! Leider hat man schon genug in dieser Richtung und wesentlich teureres, was nicht zwingend besser klingt. Ein hervorragendes Teil für jegliche Art von ektronischen Basslines, wie z. B. bei Psy, Trance und House.
Korg SB-100 ? Noch nie gehört. Scheint wohl der Vorgänger vom Mini Korg 700 zu sein wenn ich mir so den Traveller Filter anschaue. Klanglich gibts auch Gemeinsamkeiten.
Der Sound ist nicht so mein Fall, aber diese perspektivisch seltsam verzerrte Optik im Demovideo erinnert mich an ein Bild von M. C. Escher.
@Klaus Trofob Keine Bässe im Song? 😮
war das classiker?
@Viertelnote Nein, das war eher ein Exot. In Nerd-Kreisen kriegst Du 1000 Punkte und ganz viel Mojo, wenn Du den kennst. Aber weil alle Klassiker schon x-mal als Software nachgebaut wurden, kommen jetzt auch die Exoten dran.
Der Klang ist super. Und vergleicht man ihn mit dem Original, ist man sofort froh, dass die Software eben nicht so klingt wie die Hardware:
https://www.youtube.com/watch?v=j_PYdwZIH3o&t=112s
Die Software ist deutlich vielseitiger, klingt druckvoller und breiter.
@Markus Galla Danke für das Video. Ab 2:44 kommt dann der Klang, den ich hier im Beispielvideo erwartet – und vermisst – habe.
Die SW klingt jedenfalls auf dem Beispielvideo für mich „ganz nett“. SW-Synthies, die „ganz nett“ klingen, gibt es schon ein paar tausend.
@chardt Das Original kann nichts, was ich nicht mit einem Behringer 190€ Monosynth hinbekommen würde. Wenn man noch keinen Bass Synth hat, finde ich die 5€ gut investiert.