Hall Plug-in mit ERM-Technologie
Seit Frühjahr bietet die österreichische Software-Schmiede iamReverb ihr gleichnamiges Reverb-Plug-in an. Alle Informationen dazu findet ihr in unserer News weiter unten. Nun gibt es vom preislich recht weit oben angesetzten Plug-in iamReverb, die Vollversion kostet 299,- US-Dollar, eine Lite-Version, die regulär nur rund ein Drittel davon kostet (99,- US-Dollar) und dazu noch mit einem Einführungspreis beworben wird – entsprechend kostet iamReverb Lite derzeit 49,- US-Dollar.
iamReverb Lite
Wie sein „großer Bruder“ basiert iamReverb Lite auf der hauseigenen Enhanced Reverb Modeling-Technologie, kurz ERM. Laut Entwickler soll diese einen „natürlichen, realistischen Raumklang mit
echter Tiefe“ bieten.
Die Bedienoberfläche des Plug-ins iamReverb Audio Lite ähnelt dem der Vollversion und bietet weiterhin die drei Distanz-Regler (close, mid, far), mit denen sich Sounds im virtuellen Raum platzieren lassen.
Wo liegen also die Unterschiede zwischen Voll- und Lite-Version?
- Reduziertes Interface – keine Size- und Width-Regler in der Hauptansicht
- Preset-Sammlung – 55 sorgfältig ausgewählte Presets (statt 134 in der Vollversion)
- Impulse Responses – 12 IRs (statt 32), die die gängigen Reverb-Stile abdecken
- EQ-Werkzeuge – High-Cut- und Low-Cut-Filter (statt komplettem 6-Band-EQ)
iamReverb Lite ist in den Formaten VST3, AU und AAX verfügbar und unterstützt Windows- sowie macOS-Systeme: Windows 10 (oder neuer), macOS 10.13 (oder neuer). Für die Registrierung des Plug-ins wird ein iLok-Account benötigt, ein physischer USB-Dongle ist jedoch nicht notwendig.
Im folgenden Video könnt ihr euch einen ersten Eindruck vom Plug-in machen:
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Hier unsere Original-News vom 28.03.2025
Das Wiener Unternehmen iamReverb Audio hat die Veröffentlichung seine gleichnamigen iamReverb Plug-ins bekannt gegeben. Dieses soll die Art und Weise wie Räumlichkeit erlebt wird, neu definieren. Entwickelt wurde es für Musiker, Sounddesigner und Produzenten und soll seiner modernen Enhanced Reverb Modeling (ERM)-Technologie ein „bisher unerreichtes Maß an Realismus, Flexibilität und kreativer Kontrolle“ bieten. Die Messlatte legt man bei der Wiener Firma also schon einmal weit oben.
iamReverb Audio
Laut Entwickler basiert iamReverb auf der Enhanced Reverb Modeling (ERM)-Technologie, die die Grenzen der räumlichen Darstellung in der Musikproduktion neu definieren soll und Probleme traditioneller Faltungs- und algorithmischer Hallprozessoren – sei es durch einen synthetischen Klang, unzureichende Basswiedergabe oder unerwünschte Kammfiltereffekte – beheben soll.
iamReverb Audio: Drei Regler für die räumliche Positionierung
iamReverb verfügt über die drei einstellbaren Distanzregler Close, Mid und Far, mit denen Nutzer die wahrgenommene Entfernung von Klangquellen im Raum gezielt formen können. Zusätzlich ermöglichen Parameter wie Pre-Delay, Decay und Size eine individuelle Anpassung und ein integrierter 4-Band-Equalizer erlaubt eine weitere Feinabstimmung des Klangbildes. Mit einer Bibliothek von über 100 Presets bietet das Plug-in laut Hersteller eine Vielzahl an akustischen Umgebungen, um schnell die gewünschte Räumlichkeit für jede Anwendung zu finden.
iamReverb Audio ist zum Einführungspreis von 249,- US-Dollar erhältlich, der reguläre Preis beträgt 299,- US-Dollar. Das Plug-in ist kompatibel mit Windows 10 (und neuer) sowie macOS 10.13 (oder neuer) und unterstützt die Formate VST3, AU und AAX. Zur Aktivierung ist ein iLok-Konto und der iLok License Manager erforderlich, die Lizenzierung kann über iLok Cloud oder iLok USB (Gen 2 oder Gen 3) erfolgen.
iamReverb ist ab sofort auf der Hersteller-Website www.iamreverb.com erhältlich. Hier findet ihr auch eine 14-tägige Demoversion des Plug-ins.





































Auf der Entwicklerseite gibt es aktuell keine Klang-Demos. Bevor ich 20-30 Minuten investiere, etwas herunter zu laden, zu installieren, auszuprobieren und meistens anschließend wieder alles zu de-installieren, möchte ich erstmal etwas hören.
„ERM Technologie“ scheint mir weniger eine Technologie als ein reiner Marketingbegriff für alten Wein zu sein. In Erwartung interessanter Lektüre habe ich nach „ERM Reverb“ gegoogelt und nur die Herstellerseite und diesen „Artikel“ gefunden.
@CKMUC Ja, Social-Media- und Videokänale sind zwar angelegt, aber leer und damit ohne jeglichem Inhalt. Nur jeweils drei bis sieben Follower.
Wenn das ne Reverb-Revolution ist, dann beginnt sie noch sehr zaghaft und zugegebenermaßen etwas teuer.
Aber, ich bleib gespannt.
Für 249$ bzw später dann 299$ müssen die sich aber auch mit den Schwergewichten der Szene messen.
Im Zweifelsfalle gibt es für den Preis dann eben auch sowas wie Seventh Heaven Pro oder das Hofa IQ Reverb und andere sehr hochpreisige Reverbs.
@ollo Logic Pro X hat den Quantec Room Simulator (QRS und Yardstick) kostenlos beigefügt. Daneben hat jetzt das ein oder andere Reverb Plugin von Lexicon oder Eventide. Der Newcomer wird es sehr schwer haben. Besonders zu diesem Preis.
Habe das Demo aus Neugier installiert. Der selbstbewusste Preis ist natürlich eine Ansage, aber nach meinem spontanen ersten Eindruck kann sich das Plugin durchaus in die Oberklasse der Reverb-Plugins einreihen. Es klingt sehr edel und natürlich. Die Bedienung ist intuitiv, das GUI aufgeräumt, ein lesbares User Manual gibt’s obendrein. Die Macher scheinen mit Liebe und einem klaren Konzept ans Werk gegangen zu sein, auch wenn die Website keine Informationen dazu liefert, wer hinter iamReverb steckt. Wohltuend auch, dass kein Analogklassiker zum Vorbild steht und damit die müßige Diskussion, wie nah das Plugin dem Original kommt, nicht aufkommen kann. Alles in allem bin ich beeindruckt und könnte schwach werden nach Ablauf der Demophase
Wahrscheinlich war der Preis für die große Version doch ein bisschen zu hoch angesetzt.
Bei 49$ für die Lite-Version kann man sich das ja mal angucken.