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iConnectivity stellt die zwei neuen MIDI-Interfaces mioXL und mioXM vor

16. Oktober 2019

MIDI-Interfaces für Mac, Windows und iOX

iconnectivity mioxm mioxl

iConnectivity stellt die zwei neuen MIDI-Interfaces mioXL und mioXM vor

Die Hersteller, die aktuell noch MIDI-Interfaces herstellen, kann man fast schon an einer Hand abzählen. Und das obwohl eine Vielzahl unserer Leser ein großes Interesse daran haben. MIDI ist auch im Jahr 2019 alles andere als „out“, nicht ohne Grund werden nahezu alle Synthesizer, Keyboards, Workstations und mehr weiterhin mit MIDI-Buchsen ausgestattet. Die aktuellen Entwicklungen zum Thema MIDI haben wir euch im übrigen im folgenden Artikel zusammengefasst.

Einer der Hersteller die weiterhin auf MIDI-Interfaces setzen ist iConnectivity und die haben gerade zwei neue Interfaces vorgestellt: mioXL und mioXM.

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iconnectivity mioxm mioxl

Das größere der beiden Interfaces, das mioXL, bietet 8 Ein- und 12 Ausgänge, natürlich allesamt als fünfpolige MIDI-DIN-Buchsen ausgeführt. Hinzu kommt ein Ethernet-Port der über weitreichenderer Features verfügt als die klassischen MIDI-Buchsen.

USB-Ports kann man in der heutigen Zeit nie genug haben, da erfreut es den User dass man am mioXL auch gleich 10 weitere USB-Geräte anschließen kann.

iconnectivity mioxm mioxl

Über ein OLED-Display wird beim mioXL alles gesteuert. So lassen sich beispielsweise verschiedenen Routing-Presets durchklicken wie auch den MIDI-Traffic in Echtzeit überwachen. Zur Konfiguration bietet iConnectivity die Auracle 2.0 Software an, erhältlich für Mac und Windows. Auch eine iOS-Kompatibilität ist gegeben. Neben Routings erlaubt diese auch beispielsweise das Filtern und Mergen von MIDI-Daten.

Hier die Features des iConnectivity mioXL in der Übersicht

  • 8 in x 12 out 5-pin DIN-MIDI ports

  • 10x USB-MIDI host ports support multiple USB-MIDI CLASS COMPLIANT MIDI peripherals

  • Ethernet RTP-MIDI Network port – 22 virtual network ports can easily be assigned to onboard DIN and USB ports as well as any other connected computing devices. These make all MIDI devices accessible to Mac, PC, iOS and other mobile computing devices via a single cable.

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  • Connect multiple computers via assignable virtual network ports

  • USB Computer port supporting Mac, Windows, and iOS connectivity (iOS via CCK)

  • Plug and Play – no drivers required thanks to class compliant connectivity

  • OLED display with rotary encoder for navigating presets and real-time monitoring of MIDI traffic

  • iConnectivity’s Auracle 2.0™ configuration software (downloadable for Mac & Windows) makes it simple to create and save filtering/routing/merging presets

  • Connect iOS devices via CCK, WiFi (using 3rd party Wi-Fi ethernet hub), or wired ethernet connections

Während das mioXL als 19 Zoll Gerät konzipiert ist, kommt die kleinere Version mioXM mit der halben Rack-Breite aus. 4×4 Ports bietet das XM, einer davon auf der Vorderseite, die anderen drei rückseitig zugänglich. Die Ethernet-Buchse wurde glücklicherweise nicht eingespart, so dass man mit dem mioXM bis zu 12 virtuelle Netzwerk-Ports adressieren kann. Dazu lassen sich maximal vier USB-Geräte direkt am mioXM anschließen.

iconnectivity mioxm mioxl

Das Display des großen Bruders wurde beim mioXM eingespart, allerdings gibt es einige Status-LEDs die die Bedienung vereinfachen sollen.

Hier die weiteren Features des iConnectivity mioXM

  • 4 in x 4 out 5-pin DIN-MIDI ports

  • 4x USB-MIDI Host ports support multiple USB-MIDI CLASS COMPLIANT devices

  • Ethernet RTP-MIDI Network port – 12 virtual network ports can easily be assigned to onboard DIN and USB ports as well as any other connected computing devices. These make all MIDI devices accessible to Mac, PC, and mobile computing devices via a single cable.

  • Connect multiple computers via expandable virtual network ports

  • USB Computer port supporting Mac & Windows connectivity

  • Plug and Play – no drivers required thanks to class compliant connectivity

  • Capacitive touch control panel

  • Up to four user-definable presets can be stored and recalled from mioXM’s control panel

  • iConnectivity’s Auracle 2.0™ configuration software (downloadable for Mac & Windows) makes it simple to create and save filtering/routing/merging presets

  • Connect iOS devices via CCK to mioXM’s USB device port, Wi-Fi (using 3rd party Wi-Fi ethernet hub), or wired ethernet connection

iconnectivity mioxm mioxl

Beide Interfaces sind ab sofort erhältlich, die Preise werden sich auf ca. 249,- Euro für das mioXM und auf ca. 399,- Euro für das mioXL belaufen.

 

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Forum
  1. Profilbild
    Emmbot  AHU

    Ja das mioXL sieht mal super aus. Schade das ich schon das mio10 hab :(.

    Nein Spaß beseite, endlich mal wieder n brauchbares Interface mitlerweile sind größere Interfaces ja schon vom Aussterben bedroht.

  2. Profilbild
    FriFlo

    Fand ich ja erst eine prima Firma, die Leute von iConnectivity! Heute würde ich mir jedoch kein Produkt von denen mehr kaufen. Der Grund dafür: vor ca. 3 Jahren haben sie ihre Treiber- und Konfigurationssoftware für sämtliche Interfaces überarbeitet. Dabei wollten sie es für neue Kunden einfacher machen, was sie jedoch nur erreicht haben, indem mein Interface (ConnectMidi4+) nicht mehr in seinem vollen Umfang konfigurierbar ist. Es lässt sich nämlich nicht mehr jeder physische und virtuelle Midi Port dieses Interfaces an bis zu 3 macOS/iOS Geräte frei routen. Das geht jetzt nur noch mit einem mac oder iOS-Gerät!
    Nachdem genau das aber der „unique selling-point“ dieses Interfaces war und ist, kann man das nur schwach nennen!

    Nicht nur, dass sie die alten Kunden verprellen – sie verkaufen das Interface auch nach wie vor mit den gleichen Versprechen. Defakto kann man das Interface aber nur so wie beworben konfigurieren, wenn man die alter Software verwendet! Diese ist seit erscheinen der neuen Software aufgekündigt, wird nicht mehr gewartet, auf Mojave sehr unstabil und ich vermute mal, dass sie auf Catalina gar nicht mehr laufen wird.
    Auf diesen Missstand hinweisend habe ich von der Firma leider keine Antwort bekommen …

    • Profilbild
      Marco Korda  AHU

      Das sind schlimme Zustände! Da machen sie so eine tolle Hardware, fügen gute Ideen hinzu und pfuschen dann so in der Software rum. Das ist unverständlich und zurecht ärgerst du dich.
      Als potentieller Neukunde habe ich mich umgehört und generell hörte ich, dass die schwer zu konfigurieren und zu durchschauen seien. Stimmt das? Allerdings hieß es schon damals, dass man es „vereinfachen“ wolle und an Updates arbeite. Das übliche Blabla also.

      Die neuen Interfaces klingen erstmal genau so, wie ich es mir vorstelle, denn mit USB in der Anzahl sind wir wieder am Unique Selling Point angelangt..

      • Profilbild
        FriFlo

        Nicht ganz … die neuen Interface bieten Anschluß an mehrere PCs über RTP-Midi (also über ein Lan Kabel!). Über das ConnecMidi2/4+ konntest du bis zu 2 (bzw 3 beim 4+) PCs oder wahlweise iOS-Geräte an einem separaten USB-Port einbinden. Das ermöglichte mir, dass 2 iPads und ein Mac über zwei Jahre fehlerfrei kabelgebundenes Midi austauschen konnten (in erster Linie für die Lemur App, die bei mir eine Art Schaltzentrale für alles darstellt). Mit der Aufkündigung der alten Software kamen immer mehr Probleme der Stabilität auf.
        Bei keinem der neuen Interfaces gibt es mehr als einen USB-Port zum Anschluß von PC oder iOS-Gerät …
        Die alten Geräte waren im Grunde nicht si schwer zu konfigurieren! Es war nur etwas unübersichtlich und viel. Teilweise vielleicht, weil das GUI schlecht war. Teilweise aber auch, weil es einfach eine riesige Matrix ergibt, wenn du alles mit allem verbinden kannst.
        Ich würde mal so sagen … die Konfiguration in der alten Software ist so eine Art Intelligenztest … wem z.B. das Environment von Logic oder Total Mix von RME zu viel ist, der wird so ein interface auch furchtbar finden! Wer hingegen den Test besteht, der merkt, dass damit fast alles möglich ist, was man gerne hätte …

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          Marco Korda  AHU

          In dem Fall klingt das für mich wieder gut. Denn für mein Setup benötige ich keine verschiedene Computer oder iOs-Geräte, die ich zusammenführe sondern viele MIDI-Anschlüsse. Dass die hier auch als USB ausgeführt sind, passt für mich perfekt, da immer mehr Geräte darüber gehen. Eine Matrix schreckt mich nicht, ich bin bestrebt, den IQ-Test zu bestehen…. :-)

          • Profilbild
            FriFlo

            Das mag sein! Mein Punkt ist ja auch nicht, dass diese Interfaces schlecht sind, sondern, dass die Firma die Funktion von einem Hardware-Produkt nach Jahren auff dem Markt durch den Release einer neuen Software wesentlich einschränkt. Das ist in meinen Augen inakzeptables Verhalten und deswegen würde ich dort auch nicht mehr kaufen, auch wenn ich ein Produkt jetzt gut finde. Morgen könnte schließlich ein Feature nicht mehr verfügbar sein, weil die Firma dann ein neues Ziel verfolgt …

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              Marco Korda  AHU

              Ja, das verstehe ich. Das ist der Fluch der neuen Technik, die eben ohne Software auch nicht mehr auskommt… Da bleibt nur zu hoffen, dass Du einen Ersatz findest, der langfristig die Software pflegt und nicht verschlimmbessert.

  3. Profilbild
    nativeVS  AHU

    Mich wuerde sobald erhaeltlich ein halb-wissenschaftlicher vergleich zwischen dem mioxl und dem grossen Esi M8Uex interessieren (timing, clock, sysex etc. ueber rtp, usb2 und usb3).

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      TobyB  RED

      Das geht in drei bis vier Sätzen. M8U eX SysEx nur über Port1, keine direkte TCP/RTP Anbindung. Unter Windows mittels Treiber als Multidevice- / Multiclient Einheit verwendbar. Ich meine 3 Betriebsmodi. Iconnectivity Mios, umfangreiche Konfiguration mittels iConfig(läuft unter Catalina), ist aber legacy. Komplexe Routings, Mappings. Timing und Clock unauffällig. Ich setze daheim M8Uex und Mio10 ein. Vorteil des Mios, ich kann über eine Ipad App Konfigurationen nachladen. Das man sowas nicht live erledigt ist klar.

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        nativeVS  AHU

        Es geht mir vor allem um halbwegs akkurate messungen von jeglicher art von Jitter und latenz (also grundsatzlich eine loopback messung). Dazu kommt dann die frage wie sie sich verlangsamen wenn man groessere datenmengen ueber die geteilten ports sendet und auch bei welcher netzwerk last rtp-midi zu tief in der priority list haengt (bei mir kommt manchmal einiges zusammen an Dante, VSL, SMB, VNC und RDP)

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          TobyB  RED

          Hallo NativeVS,

          da verstehe ich natürlich dein Thema. Generell ist MIDI für eine Bandbreite von ~30khz ausgelegt, das sollte im LAN nicht der Flaschenhals sein. Selbst bei 16 * 16 * 30khz. SMB, VNC, RDP, VSL und Co. können nun schon mehr Bandbreite konsumieren. RTP-MIDI hängt von der Auslastung und Priorität des Client/Server Rechners und dem LAN ab. Selbst wenn man GB Ethernet samt Komponenten annimmt, bleiben immer noch jede Ungenauigkeiten. Eine solche durchgeführte Messung würde ich nur als Anregung sehen.

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            nativeVS  AHU

            Deswegen hab ist jegliche messung in diesem thema meiner meinung nach auch nur halbwissenschaftlich; bandbreite ist meiner meinung nach aber heute weitaus mehr ein problem, da immer mehr adapter von oft minderwertiger qualitaet zum einsatz kommen. Ich kann bei groesseren netzwerk spielerein und sample streaming ueber das gleiche dock schon mal thunderbolt 3 ungluecklich machen, weswegen ich leider mindestens 3 kabel an mein macbook anschliessen muss (mein Lenovo ist da einfacher mit dedizierten dock).

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      AMAZONA Archiv

      Übrigens, wer samplegenaues Timing und Dinsync sucht kann bei Expert Sleepers zuschlagen. Das ESX-8MD stellt entweder paarweise 4 separate Sync oder 8 samplesynchrone Midi-Out zur verfügung. Zum Betrieb reicht ein ES-40 und ein freier SPDIF-Out am Audio-Interface. Wem 8 Midi-Out nicht reichen kann über einen ES-5 Expander auch mehrere ESX-8MD anschließen. Die Ansteuerung erfolgt dann über die Silent Way-Software. Das kann in Kombination mit ES-5/ES-3 etc. sehr kompliziert werden, ist aber zu 100% tight, wenn der Klangerzeuger das mitmacht. :) Ich habe das schon mehrfach überlegt, schließlich kann man mit den 8 ultrapräzisen Midi-Out schon was anfangen. Auslastung ist da null Problem und in Theorie kannst du in jeden einzelnen Midi-Kanal 64tel-Noten und 4 Controller gleichzeitig schicken ohne das irgendein Jitter auftritt. Mit einem guten Splitter oder über „old school“ Midi-Thru kannst du damit (theoretisch) ein ganzes Studio beschicken. Was Routing betrifft kann ich nix sagen aber die Silent Way-Software ist Plugin basiert und kann in jedes Projekt einer DAW integriert werden. Ein Plugin-Host zusammen mit Silent Way? Vielleicht geht da was. Max soll auch unterstützt werden laut Expert Sleepers. ;)

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    cosmolab  

    In der Tat ein spannender Test – der jedoch eine für mich zentrale Frage nicht völlig zweifelsfrei beantwortet:
    Was passiert, wenn ich MEHR als 20 MIDI- Geräte beliebig UNTEREINANDER „sprechen“ lassen will – und zwar OHNE gleichzeitig eingeschalteten Computer? Kann ich dann mehrere MIOs „stacken“ oder so verketten, dass sich die Geräte dann auch noch sehen?

    Der Anwendungsfall ist schnell erklärt. Ich besitze eine ganze Reihe alter „Schätzchen“, die – über mehrere Racks verteilt – trotzdem allesamt über untereinander (per RS422/RS232!) verbundene Unitor8 /AMT8 kommunizieren können. Und zwar eben auch dann, wenn kein Rechner involviert ist.

    Diese AMT8/Unitor8 – Kombination ist auch heute noch fantastisch, weil meines Wissens bisher kein anderes Gerät je so eine Funktion geboten hat. Einziger Haken: Sie laufen zwar auch unter halbwegs aktuellem OSX, aber nur dank der heroischen Software-Tüftelei eines Enthusiasten lassen sie sich da programmieren. Damit dürfte aber spätestens mit 10.15 Schluss sein (fürchte ich). Und unter Windows (64bit) geht schon lange nix mehr.

    Im Handbuch der MIOs gibt es einen Abschnitt, der diese Möglichkeit nahelegt. Aber die Erfahrung sagt, wenn etwas nicht explizit erklärt wird, ist meist irgendein Haken dran, weswegen es dann eben doch nicht geht. Gibt´s hierzu Erfahrungen?

    • Profilbild
      nativeVS  AHU

      Ueber rtp-midi ist es theoretisch relativ einfach moeglich, aber da muesste man virtuelle ein/ausgaenge opfern. Ich wuerde sie einfach mal anfragen ob diese neue generation untereinander kommunizieren kann; es gibt immer noch genug Emagic oder Motu Timepiece, nutzer also waere es im interesse von iConnectivity eine komfortable loesung anzubieten.

      • Profilbild
        cosmolab  

        Ja, das genau der Punkt – nämlich wie sie das gelöst haben (FALLS sie´s gelöst haben). Wenn man über RTP und Ethernet die jeweiligen MIDI-Ports der einzelnen Geräte „dediziert“ ansprechen könnte, dann wäre das die halbe Miete. Die MIOs müssten ja nicht mal zu einem großen logischen Gerät verknüpft werden müssen (so wie das die AMT/Unitor machen). Die Frage wäre dann nur, ob man in einem MIO ein Setup ablegen kann, in dem eine Verbindung zu einem externen Gerät definiert ist. Über den Computer als zentrales Bindeglied dürfte das wohl schon funktionieren, das glaub ich gern.

        Ich hatte mir auch mal die MOTU- Geräte als mögliche Nachfolger für meine Emagic- Geräte angesehen, nur um festzustellen, dass die Kaskadierfähigkeit der AMT/Unitor offenbar ein Alleinstellungsmerkmal war – die MOTUs können auch nicht im Verbund arbeiten.

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