Mit Kopfhörern präzise mischen
IK Multimedia ARC ON·EAR ist ein kompaktes und portables Hardware-Gerät, das die Wiedergabe über Kopfhörer korrigiert und die Klangdarstellung von Studiomonitoren in einer optimalen Umgebung nachbildet. Somit kann man überall und in jeder Situation zuverlässig einspielen, mischen und mastern.
IK Multimedia ARC ON·EAR
Mit dem Headphone Correction/Virtual Monitoring System hat laut IKM das „Rätselraten“ beim Arbeiten mit Kopfhörern ein Ende. Selbst sogenannte Referenz-Kopfhörer färben den Klang und eine übertriebene Stereobreite macht eine räumliche Beurteilung nahezu unmöglich. ARC ON·EAR ermöglicht durch einen neutralen Frequenzgang und einem natürliches Stereobild wie mit realen Studiomonitoren zu arbeiten und quasi auf einem hochwertigen Wiedergabesystem vorzuhören.
ARC ON·EAR ist mit hochwertigen 32-Bit-Wandlern und Kopfhörerverstärker ausgestattet. Das Gerät wird via USB-C mit einem Rechner verbunden und kann bis zu fünf Profile laden. ARC ON·EAR arbeitet im Gegensatz zu entsprechenden Plug-ins nicht mit Impulsantworten, sondern Physical-Modeling.
Da jeder Kopfhörer seinen gewissen Eigenklang hat, verwendet ARC ON·EAR spezifische Kalibrierungsprofile, die aufwendig eingemessen wurden, um einen transparenten und zuverlässigen Klang zu gewährleisten. Dank der Unterstützung für Hunderte bekannter Kopfhörermodelle klingt ein Mix stets klar, ausgewogen und naturgetreu.
Mit der dazu gehörenden ARC ON·EAR Control-Software lässt sich das Setup schnell und einfach einrichten und feinabstimmen. Nach der Konfiguration arbeitet das Gerät mit einer Akkuladung bis zu vier Stunden. Außerdem werden über die Software zukünftige Updates durchgeführt.
IK Multimedia ARC ON·EAR wird voraussichtlich ab Mitte November verfügbar sein. Zum Lieferumfang gehören ein Case für den Transport, ein USB-C-Kabel, eine Stereo-Audiokabel (3,5 mm TRS mit 6,3 mm-Adapter) und die Control Software. Zur Einführung gilt ein Sonderpreis von 249,99 Euro, der reguläre Preis beträgt 299,99 Euro, jeweils zzgl. MwSt.




































akkuladung?
macht absolut keinen sinn. der wird schnell kaputt durchs ständige nachladen und ist sicher fest verbaut. wer lässt sich sowas einfallen.
fail!
Ich habe lange Zeit geglaubt, mein Kopfhörer müsse möglichst neutral sein, wenn es um Mischen und Mastern geht.
Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass das nicht die ganze Wahrheit ist. Sicher braucht man eine neutrale Abhöre, egal ob Lautsprecher oder Kopfhörer, um eine Messlatte zu haben.
Aber man braucht auch noch die andere Messlatte, nämlich wie es bei vielen Konsumenten klingt. Und deshalb kontrolliere ich meine Ergebnisse nicht mehr mit dem AKG K812 und nutze auch keine Entzerrung von autoeq.app, sondern vertraue dem Beyerdynamic DT 1770 Pro, der unten bollert und oben zischelt. Auf dem muss das Werk mindestens erträglich klingen, erst dann ist die Arbeit getan.
@bluebell Same. Hab dieses Jahr eine komplette EP auf DT1990 im Bett gemischt. Finale Justierungen auf KSD Abhöre in meinem Studio, die Exporte kontrolliert auf Consumer Ohrstöpseln. Alles ohne irgendwelche Entzerrungen. Hauptsache man kennt seine Werkzeuge.
Erster Gedanke: Da falle ich nicht nochmal drauf rein. Habe mir vor ein paar Jahren eine solche Software gekauft (Soniq oder Sonic irgendwas?). Das war ein völliger reinfall. Total umständlich und die Raumsimulation war schrecklich. Für mich völlig unbrauchbar.
Einfach einen etwas besseren offenen den man gut kennt, zb Beyerdynamic und fertig. Seit dem ich den habe, geht das sehr gut alles.
Ein möglicher Test könnte zeigen, ob sich da inzwischen mehr getan hat, aber ich bleibe hier sehr skeptisch.
Als das angeteased wurde dachte ich erst, man könnte die auf das eigene Gehör einmessen. ;)