IK Multimedia Modo Drum, Physical-Modeling Drums

20. Juni 2019

10 virtuelle Drumkits, 1.400 Beats

IK Multimedia Modo Drum ist ein Drum-Plugin, das aus 10 verschiedenen Drumkits besteht und über 1.400 Pattern mitbringt. Nach der Software Modo Bass ist es das zweite Plugin auf Physical Modeling Basis von IK Multimedia.

IK Multimedia Modo Drum

IK Multimedia Modo Drum

IK Multimedia Modo Drum kombiniert aufwendiges Sampling und die sogenannte Modal Synthese. Es gibt 10 komplex editierbare, virtuelle Drumkits, bei denen auf Kick, Snare und Toms in Echtzeit auf Parameter wie Größe, Felltyp, Spannung, Spielweise, Kesselmaterial, Tuning und mehr zugegriffen werden kann. Die drei Cymbals-Sets und Hi-Hats lassen sich in Stimmung und Klang (Damping) anpassen. Dazu kommen Tambourine, Cowbell und Claps. Alle Instrumente sind kompatibel zum GM-Standard. Modo Drum arbeitet mit Round-Robin-Technik, damit zwei aufeinanderfolgende Schläge nie exakt gleich klingen.

Für jede Trommel wurden die physikalischen Parameter erfasst, die sich nicht nur vom Anwender verändern lassen, sondern sich wie bei den akustischen Vorbildern auch gegenseitig und mit der Umgebung beeinflussen. Die Arbeit daran hat laut IK Multimedia 11 Jahre gedauert.

IK Multimedia Modo Drum - Kit

IK Multimedia Modo Drum – Kit erstellen

Die 10 Drumkits von IK Multimedia Modo Drum wurde für die unterschiedlichste Stile und Genre, von Jazz bis Grunge, zusammengestellt. Dennoch lassen sich ausgehend von Starter-Kits die Drums austauschen und die Sticks wechseln, ganz nach den Bedürfnissen des Anwenders. Jedes Element lässt sich als ein individuelles Preset speichern.

Neben der Erstellung eines Kits kann auch bestimmt werden, wie der virtuelle „Trommler“ jede einzelne Drum spielt. Location und Accuracy wirken sich auf den Sound beim Spielen aus, ob es eher akkurat oder relaxt klingt. Auch für die Cymbals gibt es verschiedene Artikulationen.
Bei der Bassdrum lässt sich die Spielweise, ob mit oder ohne gehobener Ferse, und der Typ des Schlegels (Filz, Plastik, Holz) wählen.

IK Multimedia Modo Drum - editing

IK Multimedia Modo Drum – Drum editing

Für die weitere Klanggestaltung kann in Modo Drum aus verschiedenen räumlichen Umgebungen (Studio, Club, Cathedrale, Garage etc.) die passende Ambience via Convolution-Technik ausgewählt werden. Außerdem gibt es einen kompletten Mixer mit Send/Return-Wegen und Bussen sowie 19 Studio Prozessoren und Effekte (Reverb, Delay, Distortion etc.) sowie einem 8-Band Parametric-EQ im Master-Weg aus IK Multimedias T-RackS und AmpliTube Software.

IK Multimedia Modo Drum - Mix

IK Multimedia Modo Drum – Mixer

Der integrierte Groove Manager bietet über 1.400 Rhythmen aus allen möglichen Stilrichtungen. Die Beats leigen als MIDI-Pattern vor und beisitzen jeweils mehrere Variantionen, so dass sich Arrangements leicht zusammenstellen lassen. Über Filter für Genre, Länge und Taktart kann der Browser schnell durchsucht werden. Die Pattern werden entwerde vom Plugin aus getriggert oder per Drag&Drop in die DAW gezogen.

IK Multimedia Modo Drum ist ab August 2019 erhältlich.

Preis

  • Einführungspreis: 299,99 Euro / regulär: 399,99 Euro (an August)
  • Crossgrade Einführungsrpreis (von einem IK-Produkt ab 99,- Euro): 199,99 Euro
  • Crossgrade regulär: 299,99 Euro (ab August)
  • 50,- Euro Nachlass (Crossgrade) für Besitzer von Modo Bass
  • (jeweils zzgl. VAT)
Forum
  1. Profilbild
    MidiDino  AHU

    Klingt für mich spannend. Dass auch Beats integriert sind, ist langweilig. Interessant ist, dass es Möglichkeiten zur Schaffung von Kits gibt …

  2. Profilbild
    Loom9-Studio  

    Ich habe lang hin und her überlegt ob sinnvoll ist dieses Drum-Plugin zu kaufen. Da es sich nicht um eine reine Samplelibrary handelt, war ich aber von Begin an, dazu geneigt. Mehre Wochen vergingen und kurz entschlossen habe ich dann zugeschlagen. Ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden. Der Sound der Preset-Kits ist spitze und übersteigt in punkto Fülle und Realismus, die bisher von mir verwendeten Kontakt-basierenden Bibliotheken bei Weitem. (z.B. NI-Studio-Drummer)
    Nach 1 Woche Nutzung sind es vor allem die Snare-Sounds und die hohe Beeinflussbarkeit auf Grund des Modelling’s, Features auf die ich nicht mehr verzichten möchte.
    Es verhält sich beim Mischen dann fast wie ein richtiges Schlagzeug und die Bearbeitung mit DAW-Plugins und „realer“ Hardware führt zu den erwarteten Ergebnissen. Hier kam ich in der Vergangenheit mit den anderen SamplePacks doch schon manchmal ins Stutzen.
    Die integrierten Beats sind nicht unbedingt von Nöten, aber ich nutze sie dann doch um ein neues Kit vorzubereiten, wenn ich noch keine richtige Schlagzeugspur habe.
    Die CPU-Last ist natürlich nicht zu verachten. Auf meinem (schon älteren) 3,5Ghz QuadCore-i7 kommen schon 25-30% Grundlast zusammen. Aber wenn man mit den Drums fertig ist, kann man ja das Ganze in einzelne Audiospuren ausspielen.

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