Desktop-Mixer mit guten Extras
Auf der Superbooth 25 stellte Intellijel eine Vorabversion seines Desktop-Mixers Jellymix vor. Nun wurde der Intellijel Jellymix mit einigen Updates versehen und im Rahmen eines Videos des Herstellers präsentiert.
Intellijel Jellymix
Beim Jellymix handelt es sich um einen 5-Kanal-Mixer im Desktop-Format. Jeder Kanal des Mixers verfügt über Gain- und Level-Regler, einen Tilt-Equalizer und eine schaltbares Hochpassfilter. Auf Wunsch kann Kanal 1 des Mixers auf HiZ umgeschaltet werden. Praktisch ist, dass jeder Kanal des Intellijel Jellymix über zwei Stereo-AUX-Sends verfügt und sich diese zwischen Pre-/Post-Fader sowie Off umschalten lassen.
Der Master-Bereich des Mixers ist mit einem State-Variable-Filter (SVF) ausgestattet und für jeden Kanal lässt sich einstellen, ob das Signal direkt zum Hauptausgang des Mixers oder zunächst durch die Filter-Sektion geschickt werden soll.
Darüber hinaus bietet der Jellymix einen separaten Mute-Bus. Jeder Kanal lässt sich per Schalter auf diesen routen und so aus dem Main-Signal rausnehmen. Beim Kopfhörerausgang lässt sich dann zwischen dem Mute- und der Main-Signal wählen.
Voraussichtlich im Januar sollen die ersten Desktop-Mixer fertig sein. Ein Preis hat Intellijel für den Jellymix bisher noch nicht bekanntgegeben.
Im folgenden Video gibt es dazu auch Neuigkeiten zum 7U-Case 2 sowie den Modulen Scoops und Swells.
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Da bin ich mal auf den Preis gespannt … und schiele gleichzeitig auf die kleinen Mixer von Mackie (»Mix xx«, »XXXX VLZ4«) und Yamaha (»MGxx«). Die haben ja auch so einiges drauf.
@Flowwater Bedienoberfläche eher unübersichtlich, nur Tilt-Regler als Klangregelung, ganze 5 Kanäle (und die womöglich noch mono?), kein Panorama / Balance, kein … aber Intellijel, also wird das wohl 999 Euro kosten.
@chardt Ja, äh … so wollte ich’s nicht schreiben. Aber warten wir mal den Preis und die genau Spezifikationen ab.
@Flowwater auf Modwiggler wurde ein Preis zw 600 und 650 USD angekündigt. Es handelt sich im Übrigen um einen 5 – Stereo-Kanalmixer. Bis auf den Stereo AUX reizt mich da nicht wirklich was. Da gibt es am Markt preiswerte Analogvariaenten mit parametischen EQs.
@DasIch&DerEr Danke für Info. Also immerhin Stereo-Kanäle und „nur“ 650 Öcken, gut. Immerhin ist das Teil sehr kompakt, das ist der einzige Pluspunkt, den ich sehe. Aber doch *sehr* knapp an Features, und für den Preis würde ich eher in Richtung Zoom LiveTrak L-6 schielen: Ja, ist digital, aber mit reichlich Goodies für den halben Preis.
@chardt sehe ich auch so.
@Flowwater Ich habe den Zoom LiveTrak L6, der auch auf der Superbooth an vielen Ständen genutzt wurde. Den kann ich für kleinere Setups sehr empfehlen, da er schön klein ist und 4 Stereo-Eingänge und zwei Mono Eingänge hat. Gerade für Keyboarder sehr gut, oder die schon mit Stereo-Signalen arbeiten.
Zwar hat die Kompaktheit auch ihre Schwächen wie z.B. der schlecht zu erreichende Einschalter hinter dem Mikrofonausgang und generell die oben liegenden Anschlüsse. Dafür nimmt er wenig Platz ein und bietet viele Eingänge und man kann mal eine spontane Komposition aufnehmen. Hat mein Yamaha AG06 abgelöst, der zwar auch sehr gut ist, aber bei mehr als einem Instrument wird es schon schwer. :)
Wie vorherige Kommentatoren finde auch ich den Mixer deutlich zu teuer – und würde ebenfalls eher einen Standardmixer bevorzugen, die teils erheblich günstiger und mitunter auch deutlich besser (v.a. Klangregelung) ausgestattet sind.
Ich nutze einen mittelgroßen XENYX UFX 1604 – das beste, was BEHRINGER in dieser Kategorie je gebaut hat.
Eigentlich wäre es längst Zeit, dass (eigentlich alle) Mischpult-Hersteller wieder modulare Mischpulte entwickeln und den Interessenten anbieten; viele Tonerzeuger (und auch Effektgeräte – die auch aus monophonen Klangquellen potente Stereo-Signale herstellen) sind heutzutage eben stereophon und fordern geradezu einen eigenen Stereo-Eingang.
Dagegen gibt es nahezu kein Mischpult auf dem Markt. welches über mehr als 4 Stereo-Eingänge bietet. Deswegen halte ich die Wiederbelebung modularer Eingangskanäle durchaus für sinnvoll – so dass jeder Nutzer sich den Mixer nach seinen eigenen (und sich vielleicht ja auch im Lauf der Zeit verändernden) Ideen gestalten kann. Dann wäre nur ein entsprechendes Gehäuse und die Ausgangssektion des Mixers quasi Standard, die Kanäle (oder mehrere solche zusammen als 2er- oder 4er-Gruppe) müsste man sich einzeln (bzw. in Gruppen) zukaufen.
Damit das ganze in einem preislich vertretbaren Rahmen bleibt, benötigt es nicht eine komplexe Ausstattung (2 parametrische Mittenbereiche pro Kanal wie mein UFX-1604), sondern nur eine anwendungsfreundliche Ausstattung ‚für jeden‘.
@Nvelope hatte den behringer 1003b und jetzt das Midas dm16 mit 16 Kanälen (auch von behringer aber qualitativ deutlich besser und schöner).
bin froh nur 2 stereokanäle zu haben.
aber modular wäre gut!
ist aber etwas aufwendig.
und damit wieder teurer.
früher hatte ich das Soundcraft fx16 II.
für mich eine Art verbessertes mackie 1604.
16 identische Monokanäle. keine stereokanäle.
leider letztes Jahr Geld gebraucht.
blöderweise ist Soundcraft deutlich weniger bekannt anscheinend und so mußte ich es viel zu Billig verkaufen.
aber das Midas finde ich auch fein und ist deutlich kompakter, dafür 60mm fader statt 100mm beim fx16 II. mag den leichten Widerstand der fader.
beim Soundcraft zu leichtgängig für meinen Geschmack.