Aciiiid! Von der Magie der Roland TB-303, TB-03 und ihren Klonen
Ihr Name ist Programm und das hat es in sich: Acida Dominga aus Berlin liebt, lebt und produziert hypnotischen 303-Sound und hebt in ihrem minimalistischen Studio Acid auf ein neues Level. Logisch, dass sich bei der stylischen Künstlerin alles um die Roland TB-303 und ihre zahlreichen Klone dreht, die sie leidenschaftlich ausgiebigen Bassline-Tests unterzieht.
Inhaltsverzeichnis
Auf ihren erfolgreichen Social-Media-Kanälen begeistert Acida Dominga, die gerade ihre zweite Vinyl „Imagination creates Reality“ released hat, ihre zehntausenden Follower regelmäßig mit originellen Videos aus ihrem 303-Addict-Leben.
Da will ich natürlich genauer wissen, woher Acida Domingas Passion für den silbernen Giftzwerg kommt, warum die zahlreichen 303-Klone serielle Pop-Art sind, wie ihr aktuelles Studio-Setup aussieht und warum die ursprüngliche Roland TB-303 mehr Marcel Duchamp als Andy Warhol ist. Das und mehr verrät uns Acida Dominga im folgenden Interview!
Oszillina:
Acida Dominga, Acid Music hat seine Roots im Chicago der 80er-Jahre und lebt vom Signature-Sound der Roland TB-303. Warum Acid? Woher kommt deine Liebe zum Acid?
Acida Domiga:
Ich war in den 90ern Teenager und viel unterwegs – vor allem in Belgien und den Niederlanden. Ich komme selbst aus dem Dreiländereck. Diese Zeit hat mich wahrscheinlich viel stärker geprägt, als mir damals bewusst war. Der Sound hat sich tief eingebrannt. Tracks wie ‚Acid Phase‘ von Emmanuel Top waren für mich der Sound einer ganz eigenen Welt. Acid war überall: auf Partys, in Clubs oder in versteckten Kellern – hypnotisch, roh und anders als alles, was man sonst kannte.
In the beginning there was … TB-303
Oszillina:
Wenn ich richtig informiert bin, hast du erst 2023 damit begonnen, elektronische Musik zu machen und bist rasend schnell durchgestartet. Nimm uns mit zu deinen Anfängen! Wie kam es dazu?
Acida Domiga:
Ja, das stimmt – ich habe tatsächlich erst 2023 damit angefangen, Musik zu produzieren. Und eigentlich auch nur wegen eines Instruments: der Roland TB-303. Fasziniert von ihrer Entstehungsgeschichte – ursprünglich ein kommerzieller Flop, gedacht als Begleitinstrument für Gitarristen und dann ausgerechnet verantwortlich für die Entstehung eines ganz eigenen Musikgenres – glaube ich, dass sie der eigentliche Grund ist, warum ich heute überhaupt Musik mache.
„Irgendetwas hat die TB-303 in mir ausgelöst“
Irgendetwas hat die TB-303 in mir ausgelöst – etwas, das tief in mir geschlummert hat und mich wahrscheinlich schon in den 90ern geprägt hat, ohne dass ich es damals bewusst verstanden habe. So wurde die TB-303 nicht nur mein Einstieg in die Musikproduktion, sondern auch mein Lehrer. Nichts im Leben ergibt sich so, wie man es ursprünglich plant – meistens wird es sogar noch viel besser. Das spiegelt sich auch in ihrem perfekt unperfekten Sequencer wider. Der macht oft einfach, was er will – und wenn man es zulässt, ist das Ergebnis fast immer spannender als das, was man sich vorher ausgemalt hat.
Oszillina:
Wie beschreibst du Leuten, die dich noch nicht kennen, deine Musik?
Acida Domiga:
Meine Musik bewegt sich irgendwo zwischen Acid und Techno – mit einem eigenen Twist, der die Essenz früher Acid-Musik aus dem Retro ins Jetzt holt. Ich liebe rohe analoge Sounds, vor allem aus der TB-303, oft gepaart mit Vocal-Samples. Für mich ist das Ganze wie eine audiovisuelle Found Footage-Collage: Fragmente, Erinnerungen, Emotionen, neu zusammengesetzt zu etwas Eigenem.
Ein Artefakt aus einer anderen Zeit
Oszillina:
Es gibt mittlerweile einige Roland TB-303-Klone. Du hast zwei Roland TB-303. Was macht für dich den Unterschied zu Behringer TD-3, den neuen Roland TB-03, Cyclone Analogic TT-303 Bass Bot Vs.1 oder Acidlab Bassline 3 aus?
Acida Domiga:
Die TB-303 hat allein durch ihre bloße Präsenz etwas Magisches. Wenn man sie sieht, spürt man diese Aura – als würde da ein kleines Stück Musikgeschichte vor einem stehen. Es ist eigentlich ein schlichtes, graues Kästchen, aber irgendwie wirkt sie wie ein Artefakt aus einer anderen Zeit.
Ich habe mich intensiv mit verschiedenen 303-Klonen beschäftigt – nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch. Für meine geliebten Bassline-Tests lasse ich dasselbe Pattern durch vier bis zehn verschiedene Maschinen laufen – darunter immer die originale TB-303 und viele andere Klone aus meiner Sammlung. Dabei hört man sehr deutlich: Jede hat ihren eigenen Charakter. Manche klingen glatter, andere bissiger, manche liefern mehr Tiefe. Die Originale bleibt für mich unschlagbar. Aber einige der Klone machen viel Spaß und haben ihre eigene Berechtigung.
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Warum 303-Klone serielle Pop-Art sind
Die TB-303 ist für mich das Original-Kunstwerk, die Klone sind wie die serielle Pop-Art-Version, die das Kunstwerk in die breite Öffentlichkeit bringt und damit gleichzeitig neue Geschichten und Kontexte erschafft. Pop-Art ist ja nicht nur das Reproduzieren von „Beliebigem“ oder „Alltäglichem“. Ein zentraler Punkt der Pop-Art ist gerade die Serienproduktion eines Symbols, um es der breiten Masse zugänglich zu machen – oft mit einer neuen Bedeutung oder in einem neuen Kontext. Hier würde ich jetzt gerne Vergleiche ziehen zu Andy Warhol und Marcel Duchamp – aber ich denke das würde jetzt das Interview hier sprengen :)
Oszillina:
Das Programming einer 303 ist … sagen wir … gewöhnungsbedürftig. Hast du einen Tipp oder Hack für Beginner?
Die Perfektion der Unperfektion
Acida Domiga:
Für mich ist die Logik und das Programmieren der TB-303 eigentlich ziemlich einfach – ich glaube, mein Gehirn funktioniert da genau passend. Ob das gut oder schlecht ist, lasse ich mal offen. Die Roland TB-303 und ihr Sequencer sind nicht perfekt – manchmal verschiebt sie sich oder ein Slide klappt nicht wie erwartet. Solche „Fehler“ sollte man zulassen, denn oft entstehen daraus die besten Momente.
Oszillina:
Wie schaut dein aktuelles Studio-Setup und wie schaut dein Live-Setup aus?
Acida Domiga:
Mein aktuelles Studio-Setup ist bewusst ziemlich reduziert. Ich habe für mich ein Core-Setup herausgefiltert, das sowohl für die Produktion als auch als Live-Setup funktioniert – weil ich einfach nicht endlos viel Zeit mit Gear verlieren möchte. Mein Herzstück ist die AKAI MPC – sie ist mein Haupt-Sequencer und meine Sample-Maschine. Sie gibt mir maximale Kontrolle und ist gleichzeitig extrem vielseitig einsetzbar. Dazu kommt – klar – meine Roland TB-303. Für die Drums habe ich mich aktuell auf die Acidlab Drumatix eingeschworen – ein kraftvolles, flexibles Gerät, das meinen Sound perfekt ergänzt.
„Ein Mackie-Mixer ist bei mir immer dabei“
Ein Mackie-Mixer ist bei mir immer dabei. Der Mackie-Sound ist für mich fast so einzigartig wie der der TB-303: roh, direkt und mit Charakter. Und zwei BOSS Reverb-Pedale sorgen am Ende für den letzten Schliff. Wenn ich allerdings einen Track ausproduziere, kommt hier und da natürlich noch einiges dazu – sei es an Effekten, kleinen Synths oder Layern. Aber das Grundgerüst bleibt schlank.
Oszillina:
Wie entwickelst du einen neuen Track und wie schaut dabei dein Workflow aus?
Acida Domiga:
Jeder Track beginnt bei mir mit einem Pattern, das ich auf der Roland TB-303 entwickle. Die 303 ist für mich der Ursprung – von dort aus baut sich alles auf. Ich habe meine TB-303s mit MIDI-In und -Out modifizieren lassen, sodass ich die Noten direkt in meine MPC aufnehmen kann. Die MPC ist dann mein zentrales Steuergerät – von dort aus entstehen nach und nach die weiteren Elemente. Ich spiele das Pattern anschließend live über die MPC wieder auf der TB-303 ein, zusammen mit allen anderen Sounds und Elementen. Im Prinzip jamme ich mich so lange durch mein Live-Setup, bis daraus ein fertiger Track entsteht.
„Es ist ein besonderes Gefühl, geremixt zu werden“
Oszillina:
Du hast gerade deine zweite Vinyl „Imagination creates Reality“ released. Wie kam es dazu?
Acida Domiga:
Ja, ich habe gerade meine zweite Vinyl veröffentlicht: eine Remix-EP zu meiner ersten Platte „Imagination creates Reality“. Die Resonanz ist bisher überwältigend positiv, was mich riesig freut. Die vier Artists haben unfassbar gute Tracks geliefert. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, geremixt zu werden – fast so, als würde man Großeltern werden. Der Remix meines ersten Tracks von meinem Life- & Creative-Partner Italo Brutalo hat mich besonders berührt. Ihn auf dem Dancefloor zu hören, schlägt direkt ins Herz – er hat genau die Emotion eingefangen, die mir bei der ursprünglichen Produktion wichtig war, aber sie auf seine ganz eigene Weise interpretiert.
Oszillina:
Was sind deine nächsten Projekte? Wohin geht deine musikalische Reise?
Acida Domiga:
Aktuell arbeite ich an meinem Live-Set, an neuen Tracks und natürlich auch an weiteren Bassline-Tests. Das bleibt ein fester Bestandteil meiner Arbeit. Ich freue mich auf alles, was noch auf Acida zukommt. Für mich ist klar, ich will offen bleiben, denn die Reise hat gerade erst begonnen: Nichts im Leben ergibt sich so, wie man es ursprünglich plant – meistens wird es sogar noch viel besser.
Acida Dominga, danke für das Interview!






































„TB 303 Artist“… Da musste ich wirklich lachen! Das Benutzen einer 303 ist jetzt praktisch schon ein eigener Qualitätsstandard? Naja, genau genommen schon. Das macht die Sache aber nicht weniger Absurd. Interessant ist, und das kennen wir wahrscheinlich alle, welch Odyssee man sich hinter sich bringt, um dann letztendlich doch bei einer 303 zu landen, wenn man denn wirklich ACID produzieren möchte. Für mich gilt das auch heute noch. Kein einziger Clone kann mich überzeugen. Anfang der 90er war das aber (dem Herrn sei Dank), noch einfacher auf eine Echte umzusteigen! Die erste 303 vom Trödelmarkt, die zweite für 300 DM bei Ebay (als Ebay noch richtig frisch war). Die dritte 303 dann 1992 für 599 DM aus der Keyboards. Alle Geräte im museeumsreifen Zustand (alle mit Batteriedeckel, keine ausgelaufenen Batterien, jede einzelne 303 mit eigenem Charakter, nicht abgeschrammelt). Alle wieder verkauft, nachdem mein Spaß am ACID 1993/94 etwas nachgelassen hat. Und dann? Ja, dann kamen sie, die Heilsbringer aus aller Herren Länder. Und bis heute versuchen sie diese Maschine zu clonen. Und? Ja, kann man brauchen wenn man die Maschinchen schön mit Distortion oder Overdrive garniert. Aber gutes, reines Acidhouse Gezwitscher mit einer 707 und 101 im Schlepptau funktioniert einfach nicht so wirklich. Aus Neugierde hol ich mir trotzdem immer wieder irgendwelche Clone zum testen. Geblieben ist in 36 Jahren Acid-Liebe nur einer: DIN Sync RE-303.
@Atarikid ’92 hast du schon auf ebay eingekauft? wie soll das denn gehen?
@dilux Du hast mich genötigt meine alte Zeugs-Kiste rauszukramen (wo alles drin ist ^^), weil ichs dir ordntlich geben wollte…Mist, das wird wohl nix. Ja, 92 hab ich definitv noch nix bei Ebay gekauft. Wär nicht so schlimm, aber ich hab nicht den Funken einer Ahnung wo ich die her hab. Eine Quittung, ist da, vom november 92, mitsamt Adresse, aber wie ich die gekauft hab? Das regt mich grad etwas auf. Die „Alles“ (war dann Quoka glaub ich)? kann das sein? Egal, ich hab grad auf der Suche nach mehr das hier gefunden: Ein paar gute alte Fotos wie das „damals“ ausgesehen hat :) Die Bilder müssten so von 95 sein.
https://ibb.co/album/stb20d
Die 303 mit der Tasche, das war das Ding von 92.
@Atarikid nice…
ne ganze menge x0x, mackie, und gleich 2 juno 106/hs60, im rack sind auch ein paar behringer, ein maq16….
die cr8000 hätte ich heute gerne noch….
@dilux Viel davon hab ich leider nicht mehr. Aber oft weiß man nicht, dass man vielleicht wieder drauf anspringt. Und das kennst du vielleicht auf. Wenn man was neues möchte, muss das alte leider weg, weil sonst das Geld nicht reicht. Die 303 vermisse ich nicht so wirklich, aber die 808. Die hätte ich nicht verkaufen sollen. Und über die Preissteigerungen darf man gar nicht erst nachdenken. Es ist schon krank, dass ich mir das Equipment in der Form nicht mehr werde kaufen können.
Die CR ist inzwischen midifiziert, die konnte ich nicht verkaufen, weil die irgendwie noch heftiger knallt als die 808 (bis auf die Bassdrum)
@Atarikid *lacht* Geht mir auch so… Heute nennt man sowas „lebendig“ 😂
@Atarikid 👍👍👍😂😁
@Atarikid … Quittung, ist da, vom november 92, mitsamt Adresse, aber wie ich die gekauft hab? Das regt mich grad etwas auf.
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Annoncen-Avis vielleicht? War damals in Mode. Schöne Geräte und Bilder von damals. Du könntest glatt mein alter Nachbar sein. Bei dem sah das auch so aus. :)
@svebur Weißt du was? „Damals“ klingt mit jedem Mal bitterer, je öfter ich es höre/lese *lol* 😂
@Atarikid Ich nutze die Roland Bass Line TB-03 gerne. Ich habe in Berlin ein Live-Set gespielt, war gut und die Leute haben gegrooved. Als ich die TB-03 hochgefahren und ordentlich durch die Mangel gedreht habe, sind die Leute im positiven Sinn ausgeflippt. Es wirkt im entscheidenden Moment, wenn man es nicht über alle Tracks permanent nutzt.
@Dayflight Ich hab gar nichts gegen die Clones, solange man glücklich damit ist. Und ich hab auch schon viele tolle Tracks mit ABL oder Behringer gehört. Aber ich weiß nicht, für mich ist das nur bedingt was. Wenn ich zum Beispiel eine 707 Spur mit der TR-8S zusammenschraube, klingt das genau so wie bei der „echten“ 707. Aber am Ende hol ich mir dann doch die 707 raus. Gerade wenn ich mal wieder ne kleine Oldschool Acidhouse-Session machen möchte. Aber ich hab ja auch keine echte 303 mehr, und für meine Zwecke ist das dann auch ok, mit der RE303. (auch wenn mich da die kleinen potiknöpfe nerven ^^)
@Atarikid Tja. Gut, dass du lachen „musstest“ — das „Ich muss lachen“ ist übrigens dem Deutschen endemisch; niemand sonst hält das Lachen für eine unbedingte Zwangshandlung, das sagt schon jede Menge aus über das ganze Volk…
Jo, das Video was ich gesehen habe war auch ohne Effekte. Sehr selten bei einer 303, weil diese immer staubtrocken klingt und so die meisten Künstler etwas hinzufügen. Aber es ist schon ein cooles Teil, was in den frühen 80ern hervorragend zweckentfremdet wurde. Bei der Behringer TD-3 war ich vermutlich in der ersten Auslieferung dabei, noch ohne Anleitung. Nur Schachtel und das Teil. Da ich die verliehen habe bin ich mir am überlegen nochmal eine zu kaufen. Gelb wäre noch eine acide Idee! Für mich auch Behringers größter Clou ever! Den digitalen Murks wollte keiner und eine Original war preislich Wucher. Behringer hat diese Lücke geschlossen.
@Filterpad Ungescheschliffen, roh und leider völlig unbebearbeit… Ist eine, ein neuer Sequencer Jam und der Versuch diesen mit der TD 3 zu syncen.
Irgendwie ich mag diesen rohen Sound der hat einfach was sehr eigenes.
Aber bitte nicht zuviel erwarten!!
😂
https://youtu.be/QULtG_cyYGc?si=IFTHjbBqDD0IBv6l
@Ashatur Cooler Jam 👍
@Filterpad Danke 😍
@Ashatur Was ich vergessen habe noch zu erwähnen: Ist das die Idee den Sequencer mit meiner TD3 zu syncen und sie überhaupt zu entstauben eine davor eine kurze Konservation mit Acid Dominga auf Youtube war.
@Ashatur Danke für dein Feedback 😍
Bei der MPC bin ich schon fast schwach geworden. Irgendwie ist sie mir dann doch zu komplex. Aber ich bräuchte noch ein Hardware Sequencer mit Klangerzeugung und Sample Funktion.
Mein Plan war es von dem Modular die Grandmother und Mother mit anzusteuern aber 8 Spuren reichen da nicht. Entweder noch ein Modul für das Drum Sequencing oder ein Hardware Sequencer mit Klangerzeugung um mit den Moogs ein kleines weiteres geschlossenes Set Up zu haben.
@Ashatur Mein Fokus liegt derzeit bei einer Novation Tracks. Wäre eigentlich genau das was ich suche. 4 Drum/ Sample Parts , zwei interne Synths und zwei Parts für externes.Es gibt nur 2 Kritikpunkte
1:
Kein eigenes Sampling ( kann ich aber bei dem Preis verschmerzen)
2:
Ein 32 Step Step Sequencer… Das könnte schon nerven.
Aber an Sich ein guter Formfaktor.
Ja das mit der Software 😀
Der Westlicht Performer kann nicht nur sequencen er kann auch als 8 Fach Midi to CV. Aber ich habe kaum Zeit für das Hobby und Produzieren an einer DAW ist gerade nicht drinnen. Daher hab ich mir auch eine kleine modulare Groovebox zum jammen zusammengeschraubt.
@Filterpad die tb03 steigt schon etwas im wert, da mein Wiener Kollege Mr. Bad Gear sie lieb gewonnen hat und oft einsetzt. 😃 er hatte sie schon in einer der ersten Sendungen vor 5 Jahren 😉
MC-303 als TB-303 Klon zu sehen (zumindest suggeriert die Bildunterschrift das) ist aber auch durchaus, sagen wir, mutig.
Ich hab allerdings auch mal geglaubt : „SP-808 ist bestimmt auch so fett wie ne TR-808″😄
Haha, ist das lächerlich.
Die Kunst ist, dabei ernst zu bleiben.
Ich bin Adat-Künstler, komme aber aus der SPDIF-Kunstrichtung. Nur ein TOSlink gibt mir meinen Sound! Alte Eastcoast-Jitter-Schule.
Armer Placido Domingo.
ich folge ihr seit Dezember.
Liebe auch die 303 aber sie hat sich wirklich drauf spezialisiert.
finde es für 2 Jahre Tätigkeit beachtlich was sie geschafft hat.
und ja interessant die mc303 zu mögen. damit hab ich begonnen. aber sie hat einige gute Features. Der arpeggiator zb mit über 30 patterns glaub ich.
Im Kölner Musikalienhandel gab’s Ende der 1980er nagelneue TB303 im Abverkauf für 150 DM😲 Ich dachte damals: „Was für ein billiger Plastikschrott!“ 😂 und habe natürlich keine gekauft 🙄
@EleKKtro ist eh Plastikschrott. 😉
trotzdem geiler Sound.
Danke für das Interview. Ich wollte in den 90ern unbedingt eine 303 haben und bin dann auch der MC-303 „aufgesessen“. Auch wenn sie keine TB-303 war, war sie definitiv mein Einstieg ins Homestudio. Hab heute eine originale Roland TB-303, die ich hin und wieder aus Nostalgiegründen anschmeiße.
@Korea Huntington Wie bei sovielen und die Ernüchterung kam schnell aber eine MAM MB33 an die MC angeschlossen und der Spass war da.
Danke fürs Interview…
und auf den Pulli bin ich schon ein wenig neidisch. :)
@svebur Nur das man ihn nirgendswo tragen könnte. Ausnahme wären Clubs oder eine Technoparade. Aber wenn es einen Acid-Fan gibt, dann womöglich sie. Acciiiiiid.
@Filterpad Küche und Dusche mussten bei Einzug eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen und würden nie bestätigen, dass in ihnen jemals getanzt wurde.
PS: Das mit dem feingranular Trennen leihe ich mir mal bei Gelegenheit. :)
Ich verfolge die Acida auch auf Youtube.. Schon sehr nett ihre Videos. Ihre Songs habe ich letztens auch durchgehört. Vieles fängt den alten Vibe ein. Sehr viel cover von alten ACID Songs.
Wünsche ihr noch viel Spaß bei ihrer Reise
Das ist mal ein super Interview. Musik gut, für 2 Jahre Erfahrung und wahrscheinlich gute Kontakte ein super Start hingelegt.
Ich benutze selbst einen Klon in vst Form. Habe selbst nie die Hardware als Besitz gehabt.
Was soll man noch sagen, bitte weiter so und viel Erfolg für die Zukunft.😀
Ob sie weiß, dass „Domingo“ Sonntag heißt und „Dominga“ überhaupt keinen Sinn hat?
Der Grund, warum ich Musik mache: Der C-64 und eine finanzielle und emotionale Notlage die mich kreativ gemacht hat. NEIN! SCHWACHSINN! Der Grund, warum ich Musik mache ist, dass ich schon immer Musik gehört habe und irgendwann selbst welche machen wollte.
Wäre es jemals von einem ganz bestimmten Gerät abhängig gewesen, würde ich bis heute keine Musik machen.
@Mac Abre Aber Placido Domingo, nach dem sie sich offensichtlich benannt hat, war Spanier.
@Mac Abre Bisher stand ein Kommentar zwischen meinen beiden obigen Beiträgen, der offensichtlich gelöscht wurde. Jetzt sieht es so aus, als antwortete ich kontextfrei auf meinen eigenen Beitrag. :(
Puhh, paar krasse Boomer Kommentare im negativsten Sinn hier am Start.
Da könnte ich mich selbst nicht leiden.
Leben und Leben lassen.
@HoWi Sonst geht’s aber gut, ja? So krass gut?
@HoWi Ich bin zwar kein Boomer aber das Alter eines Menschen als Beleidigung zu verwenden, finde ich im wahrsten Wortsinne asozial.
@Mac Abre Meine Güte – schon spannend, wie unterschiedlich empfindlich manche reagieren, wenn es einmal andersherum ist. 🙂
Du findest also den Großteil der Kommentare in Ordnung? Für mich wirkt es so, als blitze hier und da ein bisschen Sexismus und auch Neid durch.
Übrigens: Die Bezeichnungen Baby Boomer und Gen X sind die gängigen Begriffe für die Generationen, die hier wohl am stärksten vertreten sind. Ich hätte auch „alte weiße (CIS) Männer“ schreiben können – und da zähle ich mich selbst durchaus dazu. Ich versuche aber, mich nicht durch negative oder abwertende Kommentare bemerkbar zu machen, wie es hier teilweise der Fall ist.
@HoWi Ja, ich finde den Großteil der Kommentare vollkommen in Ordnung. Wem etwas nicht gefällt, soll das sagen und begründen. So funktionieren offene Diskussionen. Wenn Du Dich dadurch persönlich angegriffen fühlst, sind nicht die Kommentare das Problem.
Dass das gängige Begriffe sind, ist mir vollkommen bewusst. In dem Kontext, in dem Du sie benutzt, sind sie aber ganz eindeutig als herablassend zu erkennen.
Und noch etwas: Es ist immer leicht, Kritik als Neid hinzustellen. Man fühlt sich dann so schön überlegen, trotz der offenkundig fehlenden Diskussionsfähigkeiten.
Danke für das aufschlussreiche Interview.
Schön zu wissen, das es auch noch Leute mit überschaubarer Hardware gibt, die ausserhalb des Pc´s kreativ und erfolgreich Musik produzieren.
Das MPC als Clock und Zentrale, eine überzeugende Lösung, die auch bei mir bis zum heutigen Tage gut funktioniert hat, wenn Ich auch die alten Mpc ´s eher bevorzuge.
Vor allem wird das Gehäuse und generell die Fertigungsqualität eine ganz andere sein.
Das war damals noch nicht so „geleckt“, wie man so schön sagt. Heute kann man natürlich alles perfekt umsetzen. Man merkt eben, dass es ein Produkt der 80er-Jahre ist.