Interview: Dave Smith zum Sequential Prophet X

Mike Hiegemann:
Warum hast du dich dagegen entschieden, den Prophet X mit einem Stereoeingang für die Aufnahme von Audiomaterial auszustatten?

Dave Smith:
Vor allem, weil wir alles auf das Wesentlichste beschränken wollten. Sobald man Audioeingänge hinzufügt, benötigt man riesige Komponenten auf den Bedienfeld, um Samples anständig bearbeiten zu können. In dem Fall hätten wir ein riesiges Display einbauen und die ganze Sample-Editor-Software integrieren müssen. Ein Audioeingang ist nutzlos, wenn es an schnellen und einfachen Bearbeitungsmöglichkeiten fehlt. Außerdem ist dies der erste Sampler, den wir nach einer ganzen Weile gebaut haben und wie du zu Beginn bereits erläutert hast, war einer der Gründe dafür, warum ich lange Zeit keinen Sampler entwickeln wollte, dass Leute dann immer mehr Features haben wollen und man schließlich Gefahr läuft, ständig die Software erweitern zu müssen. Daher haben wir es bei einer bündigen Version belassen. Du wirst deine eigenen Samples laden können, aber dies ist kein Instrument für komplexe Sample-Bearbeitung, denn solche Werkzeuge gibt es schon zur Genüge und sie werden auch von allen genutzt.

Mike Hiegemann:
Auf zum anderem Oszillatorpaar: Handelt es sich bei den digitalen Oszillatoren, die keine Samples wiedergeben, um eine Variante des DSP-basierten Designs, das bereits im Prophet 12 oder Pro 2 verwendet wurde?

Dave Smith:
In der Tat. Sie sind praktisch identisch.

Mike Hiegemann:
Mit dem Unterschied, dass die Auswahl der Schwingungsformen je Oszillator in diesem Fall ausschließlich auf denjenigen Schwingungsformen basiert, die uns aus analogen Synthesizern bekannt sind (mit Ausnahme der sogenannten Super Saw). Das provoziert die Frage danach, was der Grund dafür war, den Sample-basierten Oszillatoren zwei digitale Oszillatoren zur Seite zu stellen anstelle zweier DCOs oder VCOs. Ist dies als bewusste Abgrenzung zum Evolver und dessen hybrider Oszillator-Schaltung zu verstehen oder erschien diese Lösung schlicht einfacher zu realisieren?

Dave Smith:
Das hat ein wenig mit beidem zu tun. Du darfst nicht vergessen, dass der Prophet X einer der wenigen Synthesizer ist, die mit einem echten Stereosignalweg ausgestattet sind. Ich glaube der Evolver war im Wesentlichen der einzige andere Synthesizer, der mit analogen Filtern auf beiden Kanälen ausgestattet war und wir wollten uns dieses Feature erneut zunutze machen. Du kannst auch einfach die Samples abstellen und den Prophet X als Stereo-Synthesizer mit all seinen Modulationsmöglichkeiten nutzen. Als solcher ist er immer noch sehr leistungsfähig. Aber wir haben auch herausgefunden, dass es eine Menge einfacher Dinge gibt, zu deren Zweck man die Oszillatoren einsetzen kann. Ein sehr einfacher Trick ist beispielsweise, einem Sound noch eine Sinusschwingung hinzuzufügen, damit der Gesamtklang etwas voller wird. Man kann die Sinusschwingung dann noch eine Oktave tiefer stimmen und schon hat man einen Suboszillator. Die Sinusschwingungen beider Oszillatoren harmonieren darüber hinaus einfach unglaublich gut mit den Samples und führen zu einem Effekt, der sich etwas schwer umschreiben lässt. Der ganze Synthesizer erlaubt in jedem Fall flexible Einsatzmöglichkeiten.

Mike Hiegemann:
Du hast bereits ein ehemaliges Evolver-Feature erwähnt: die analogen Stereofilter. Was war der Grund für die Wiederaufnahme dieser Konfiguration? Und – da ihr mittlerweile über eine Palette verschiedenster Optionen verfügt – um welchen Filtertyp handelt es sich hier?

Dave Smith:
Nun, es handelt sich um resonanzfähige vierpolige Tiefpassfilter. Es ist ein neues Filter-Design. Wir reden geläufig nicht über die genauen Spezifikationen dieser Komponenten. Da wir aber Stereo-Samples nutzen, wollten wir auch analoge Stereofilter einsetzen. Insgesamt wurden 16 Filter untergebracht. Und wie schon gesagt, hat es etwas ganz Besonderes, wenn ein digitales Signal analoge Filter durchläuft. Es ist schwer zu beschreiben und ich möchte ungern allzu abgedroschene Attribute wie „fett“, „warm“ oder was auch immer verwenden, obwohl das natürlich so klingt. Für die Samples gibt es noch die Option, die Filter mithilfe eines Bypass-Schalters zu umgehen. Auf diese Weise lassen sich gewissermaßen Sampler und Synthesizer voneinander trennen. Es ist ganz interessant, die Filter an- und auszuschalten, um sich die verschiedenen Resultate anzuhören. Und es sollte auch darauf hingewiesen werden, dass der Prophet X einen 16-stimmigen Monomodus bietet, in dem nur ein Filter pro Stimme genutzt wird. Man kann am Ende des Signalwegs jedoch weiterhin Panning-Einstellungen vornehmen und die Effekte arbeiten ebenfalls ausschließlich im Stereobetrieb. So hat man dann den Vorteil, doppelt so viele Stimmen spielen zu können.

Mike Hiegemann:
Kannst du erläutern, wie ihr diese Option realisiert habt? Mit anderen Worten: Was genau passiert, wenn man zwischen beiden Modi wechselt? Basiert der Vorgang auf verschieden geroutete Layer?

Dave Smith:
Genau! Die Filter sich frei konfigurierbar. So können wir die Audiosignale der Samples summieren und durch ein einzelnes Filter schicken anstelle von zwei. Das schafft einen anderen Sound und mehr Polyphonie. Einige Klänge müssen natürlich im Stereomodus betrieben werden, weil das einfach dazugehört und großartig klingt. In anderen Fällen kann man dann wieder darauf verzichten.

Mike Hiegemann:
Ihr habt die Effektanzahl je Layer im Vergleich zum Prophet Rev2 verdoppelt, was letztlich die simultane Verwendung von bis zu vier verschiedenen Effekten im bitimbralen Modus erlaubt. Habt ihr auch die Effektauswahl erweitert?

Dave Smith:
Wir haben einige neue Effekte hinzugefügt. Aus offensichtlichen Gründen zählt dazu unter anderem ein Leslie-Effekt. Haben wir noch etwas anderes hinzugefügt? – Ich kann mich gerade nicht erinnern. Jedes Mal, wenn wir ein neues Instrument veröffentlichen, fügen wir ein paar neue Effekte hinzu, da kann man schon mal den Überblick verlieren. Ich erinnere mich aber definitiv an den Leslie. [Anmerkung: Für extreme Hallfahnen gibt es noch den Effekt „Super Plate“.]

Mike Hiegemann:
Und sind sämtliche Effektparameter auch über die Modulationsmatrix modulierbar?

Dave Smith:
Ja. Alle Effektparameter lassen sich als Modulationsziele ansteuern.

Mike Hiegemann:
Vor allem die Sample-basierten Oszillatoren, der Stereosignalweg und die zwei Effekte je Layer werfen die Frage auf, ob ihr mit dem Prophet X auf einige Wünsche und Anregungen aus eurem Forum eingegangen seid. Waren entsprechende Beiträge entscheidend für das Design oder habt ihr mit diesen Ideen bereits seit einiger Zeit in euren Büros jongliert?

Dave Smith:
Ich habe die schlechte Angewohnheit, nie Foren zu besuchen, also kann ich nicht beurteilen, ob es solche Vorschläge gab. Andere Mitarbeiter machen das und da mögen Vorschläge dabei gewesen sein, die indirekt eingeflossen sind. Ich persönlich halte Foren für eine zu große Ablenkung. Sie erschweren es eher, ein bündiges Konzept für ein Instrument zu entwickeln, da man ständig in alle möglichen Richtungen denken muss. Dasselbe gilt für den gesamten Markt, wenn man beispielsweise versucht, sich ständig über andere Produkte zu informieren, um auf dem Laufenden zu bleiben. Manchmal ist es keine gute Idee, diese Dinge zu ignorieren und vielleicht sollte ich hier und da etwas mehr verfolgen, was da draußen noch so passiert, aber bis jetzt bin ich damit ziemlich gut gefahren.

Mike Hiegemann:
Eine Frage ist besonders naheliegend mit Blick auf eure übliche Veröffentlichungspraxis: Wird es den Prophet X auch als Modul geben, nachdem die Option, eigene Samples zu erstellen, nachgereicht wurde?

Dave Smith:
Zurzeit gibt es dafür keine Pläne. In diesem Fall wäre es auch äußerst schwierig, alles in ein Modul zu quetschen, vor allem aufgrund der Schaltungen. Man könnte es natürlich probieren, aber am Ende wäre es dann vermutlich fast so groß wie das Frontpanel der Keyboardversion. Wer weiß. Das hängt letztlich auch von der Nachfrage ab. Grundsätzlich hast du jedoch recht. Für unsere anderen Produkte haben wir sofort ein Modul entworfen, das war so beim Prophet Rev2, beim Prophet-6 und beim OB-6. In diesem Fall haben wir aber noch keinen Entschluss gefällt.

Mike Hiegemann:
Aufmerksamen Beobachtern ist nicht entgangen, dass du bereits während eines Interviews auf dem letzten Moogfest eine Andeutung in Richtung des Prophet X machtest. Dort hieß es, ihr arbeitet gerade an einem „Prophet irgendwas“, der aber vermutlich nicht „Prophet“ heißen werde, es sei denn, euch falle nichts Besseres ein. Warum ein erneuter Prophet? Ist es mangelnde Zuversicht, dass sich noch einmal ein anderer Name etablieren könnte?

Dave Smith:
Ja, und das hat mit einer Reihe von Gründen zu tun. Einer ist, dass es sehr schwierig ist, sich einen neuen Namen oder eine Version eines Namens einfallen zu lassen, der noch nicht vergeben ist. Es gibt mittlerweile so viele Softwareprodukte da draußen und jeder versucht ständig, sich irgendwelche Namen einfallen zu lassen. Oftmals fällt uns ein guter Name ein und dann stellen wir plötzlich fest, dass der bereits vergeben ist. Das ist einer der Gründe. Und wir wollten nicht nur um der Sache willen irgendeinen beliebigen Namen auf das Produkt drucken. Auf der anderen Seite ist der Name „Prophet“ sehr wertvoll. Also gab es keinen Grund, ihn nicht zu nutzen. Er hat einen hohen Wiedererkennungswert und war von Beginn an eine gute Idee.

Mike Hiegemann:
Warum hast du dich beim Prophet X für die Marke „Sequential“ entschieden?

Dave Smith:
Es schien einfach ein guter Zeitpunkt, zumal wir bis jetzt nur ein Sequential-Produkt im Programm hatten, den Prophet-6. Es ist immer schwierig zu entscheiden, welches Produkt welchen Namen tragen soll. Aber da es sich beim Prophet X um ein High-End-Gerät handelt, schien die Wahl der Marke „Sequential“ nur eine logische Schlussfolgerung zu sein.

Alte Bekannte: Dave Smith und Ikutaro Kakehashi, Roger Linn, Tom Oberheim und John Chowning.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    JohnDrum  

    Danke für das Interview.
    Sehr interessant:
    Besonders, wie wenig Dave sich für Foren interessiert.
    Wie er vieles für Zeitverschwendung hält (sehr gut!).
    Und wie klein eigentlich seine Firma ist.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Dave Smith überrascht immer wieder. Er hat großartige Instrumente, bleibt seiner Linie treu, und bringt neue, wegweisende Geräte in einer Schlagzahl heraus für die Konzerne die zehnfache Menge an Mitarbeitern brauchen. Ist schon interessant wie so kleine Buden wie Dave Smith oder Moog Music den global Playern immer wieder zeigen wo der Frosch die Haare hat.
    .
    Und, dieser Dave Smith ist ein gewiefter Verkäufer. Zusammen mit seinen Ingenieursfähigkeiten ist das eine zutiefst seltsame, wenn nicht seltene Kombination.
    .
    Danke auch für das spannende Interview, obwohl Deine Fragen zuweilen kleine Artikel für sich sind. Passt aber.

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      psv-ddv  AHU

      „Wegweisend in hoher Schlagzahl“? Unter Ruderern taugt er wohl eher als Steuermann: Ein Leichtgewicht das Anweisungen durchs Mikrophon brüllt. Ein Zampano der andere für sich einspannt. Zugegeben, Solche Charaktere braucht es in gewisser Weise leider auch.
      Die wegweisenden Entwicklungen haben aber schon immer Andere gemacht.
      Haben Rossum, Perlman, Palm, Buchla, etc. eigentlich einen Grammy?

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    elektrock  AHU

    Super Bericht über einen scheinbar wirklich lässigen Typen
    der einfach feine Synthi‘s baut, und das schon fast ein Lebenlang.

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    AMAZONA Archiv

    Sehr sympathisches Interview mit Dave Smith!

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    arnimhandschlag  

    Ja echt sympathischer kerl. finds auch gut instrumente zu beschränken, hätte nen sampler mit input aber halt geil gefunden. beschränkte bearbeitungsmöglichkeiten von samplern finde ich wiederum gar nicht so schlimm…
    zum thema sympathischer kerl: hatte mal meinen prophet vom T in reparatur, dann hat mich der T techniker angerufen: er habe mit herrn smith telefoniert, so und so siehts aus…. das fand ich dann doch auch abgefahren, dass da so ein draht besteht
    Irgendwie nimmt man ihm auch ab dass der prophet x halt kostet was er zu produzieren kostet. nichtsdestotrotz viel geld.

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    Tolayon  

    Zur Sample-Bearbeitung bräuchte man nicht mal unbedingt ein Riesen-Display, ein solches wäre allein dem heutigen Zeitgeist und der Bequemlichkeit geschuldet. Eine kleinere, aber mit heutiger Technologie hochauflösende Variante (OLED) sowie zwei, drei dedizierte Regler zum Trimmen – und später zur Live-Verbiegung – der Samples würden es auch tun.
    Dann bliebe immer noch Platz genug für die üblichen Regler, mit denen der Prophet X bereits üppig ausgestattet ist.

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    MichBeck  

    Super Interview mit genau den richtigen Fragen ?. Hat mich wunderbar unterhalten. Danke Mike!
    Dave Smith macht sein Ding, so wie er es für richtig befindet. Er folgt seinem Gefühl und das ist gut so. Wenn man es jedem gerecht machen möchte, wäre der Prophet X wahrscheinlich zum 10 Superbooth-Jubiläum noch nicht in den Verkaufsregalen.
    Bin gespannt, ob sich das Konzept zu diesem nicht ganz so volksnahen Preis durchsetzt.

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    psv-ddv  AHU

    Schönes sehr informatives Interview. Vielen Dank!
    Auch wenn mich Dave Smith genauso wenig überzeugt wie bisher der Prophet X.
    Die Looppunkt-Modulationsmöglichkeiten finde ich allerdings ein super Feature.
    Gerade wenn man sich mit der geschäftlichen Vergangenheit von Herrn Smith beschäftigt, könnte man zu dem Schluss gelangen, daß er vielleicht doch kein netter Kerl ist, der einfach nur Synthis bauten will.
    Gerade in diesem Zusammenhang finde ich es pikant, daß er behauptet zum Sample Editing benötige man riesen Displays und Bedienelemente. Das hat E-mu damals, durch Dave Smith erzwungen, erfolgreich anders gelöst. Nachdem er sie im Synth markt quasi platt gemacht hat, konnte er im Sampler Markt gegen E-mu auch nie anstinken. Ich vermute daher rührt eigentlich seine Aversion gegen Sampler.

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      0gravity  

      Ohne es genau zu wissen, glaube ich nicht, dass irgendein halbwegs erfolgreicher Geschäftsmann in seiner Karriere immer nur nett gewesen sein kann.

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          arnimhandschlag  

          ganz im gegenteil – wenn es sich ausschließt stimmt imho was am system nicht.

          weißt du wo man n bisschen mehr wie das von wikipedia erfährt über die sequential geschichte? also gerade über die emu / sequential geschichten

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            psv-ddv  AHU

            Nee, wenn das System un-ethisches Handeln belohnt stimmt was nicht. Das heist aber nicht, daß man mit Fairplay zwangsweise scheitert.
            Das Buch „The Prophet from Silicon Valley“ ist eine ganz hervorragende Lektüre, auch generell. Da findet man zwischen den Zeilen einiges an Info. Ansonsten findest Du auch was im hervorragenden Dave Rossum Interview auf Amazona, und durch Netzrecherche.

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              arnimhandschlag  

              Super, vielen dank. hatte davor schon google bemüht aber auf die schnelle nichts gefunden was nicht von sequential/dsi selbst war

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                  arnimhandschlag  

                  danke, ja schon allein das rossum interview war aufschlussreich. wie ironisch meinte rossum das als er „my friend dave smith“ sagte? ;)
                  den audity kenne ich schon (leider nicht abseits des internets :D)

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            psv-ddv  AHU

            Richtig. „nicht nett“ bzw. „fair“ beschreibt es aber verständlich ohne hier zu unfreundlich zu werden…

  9. Profilbild
    0gravity  

    Klasse Soundbeispiele.
    Wie groß ist da der Anteil der Synth-Engine ganz grob? Oder andersherum, sind bei den Beispielen auch welche ohne Sample-Content dabei?

  10. Profilbild
    Saxifraga  

    Das Konzept erinnert so ein klein wenig an den V-Synth, allerdings irgendwie nicht rund. Nix ganzes und nix halbes. Einfach 150GB Multisamples durch einen analogen Synth zu jagen ist eigentlich kein Konzept. Das kann mein Fantom G6 auch, wenn auch nur mit maximal 1Gb. Wenn man in der Kronos AL-1 engine die z.B. Piano Grande Samples als OSC Quelle aussuchen könnte, hätte Korg schon morgen einen Prophet X am Start.
    Irgendwie finde ich den Prolouge mit seinem programmierbaren dritten OSC innovativer.

    • Profilbild
      Johannes Kothe  RED

      finde ich nicht. Der V-Synth hatte eine sehr umfangreiche Engine, in der man die Samples aufnehmen und bearbeiten konnte. Es gab mehrere Inputs und Resampling. Hat nur keiner genutzt… Der Prophet X erinnert mich eher an den Jupiter 80 von Roland, welcher viele fertige Sample-Instrumente (Supernatural Acoustic) besitzt, aber keine Möglichkeit, eigene Samples verwenden zu können.

  11. Profilbild
    Max Lorenz  RED

    Der Prophet X ist inzwischen bei mir gelandet. Nach langer Zeit werde ich mal wieder einen Test für Amazona machen. Nach anfänglicher Begeisterung habe ich aber schon ein paar Kritikpunkte auf der Merkliste.

  12. Profilbild
    costello  RED

    Vielleicht lag’s ja an den mittelmäßigen Kopfhörern bei JustMusic – habe den Prophet X gerade angetestet und der Funke wollte nicht überspringen. Den phantastischen Sample-Content von 8DIO konnte ich leider so gar nicht raushören. Klang wie ein Rompler und noch nicht mal wie ein besonders guter. Die Filter greifen kräftig zu, das ja. Bezieht man den gehobenen Preis des P X noch zusätzlich mit ein, mag bei mir keine rechte Kaufstimmung aufkommen.

    • Profilbild
      olduser  

      Ich habe ihn hier bis jetzt ist der Funke nicht wirlich übergesprungen, bezüglich der Samples habe ich auch an Rompler gedacht, die Größe der Samples sagt über die Qualität nichts aus.
      Die sind schon brillant, aber 1000 de Samples sind es ja nun auch nicht.

  13. Profilbild
    MHSMike  AHU

    Man mag ja zu Dave Smith stehen wie man will, aber seine fundamentalen Bausteine in der Synthesizer Entwicklung sind wohl unumstritten.
    Ich habe ihn auf der Superbooth 19 kurz kennenlernen dürfen und konnte mit ihm auch über meinen damals gerade bestellten Behringer PRO-1 sprechen. Obwohl ich erwartet hatte, dass er zu diesem Thema etwas unleidig reagiert, war er ganz offen für dieses Projekt und meinte nur: wenn Behringer es gut gemacht hat, dann kannst Du dir den schon kaufen…..
    Seine ruhige und gelassene Art sagte mir, dass ihn dass wohl wenig stört. Hauptsache der Klang liegt nahe beim Original.
    Jetzt, nachdem ich den PRO-1 von Behringer habe und ihn auch mit einem Original Pro-1 vergleichen konnte, glaube ich, dass er zufrieden wäre….

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