Interview: Klaus Brunner, Das Musikding

11. Januar 2015

DIY muss Spaß machen

Passend zu unserem Test der DIY-Produkte der Website DAS MUSIKDING wollten wir auch wissen, wer hinter diesen spannenden Produkten steckt.

Da die Kommunikation teilweise etwas schleppend verlief, ging ich von einem eher kleineren Unternehmen aus und tatsächlich lieferte meine Recherche mir ein 1-Mann Unternehmen aus der Oberpfälzer Provinz.

Inhaber und Gründer Klaus Brunner war so freundlich und beantwortete alle meine Fragen rund um DAS MUSIKDING. Viel Spaß beim Lesen. Bitte nicht wundern, aber bei den Bildern mussten wir improvisieren, da Klaus Bedenken hatte, Bilder von sich im Internet zu veröffentlichen. Es sei also ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Foto mit dem Kapuzenmann nicht Klaus Brunner, sondern schlechtweg ein Platzhalter ist.

Nun aber viel Spaß beim nun folgenden Interview.

— Klaus Brunner —

Amazona.de
Hallo Klaus, nett dass du Zeit für uns hast. Lass uns doch ein wenig über dein Baby „Das Musikding“ plaudern.

Klaus
Sehr gerne …

Amazona.de
Zunächst interessiert mich natürlich, wie lange „Das Musikding“ schon existiert.

Klaus
Die Seite gibt es jetzt schon eine ganze Weile seit dem Jahr 2000.

Amazona.de
Heißt das, dass dein Shop seit dieser Zeit in der jetzigen Form besteht?

Klaus
Nein, das Ganze war zuerst eine Informationsseite für Musiker, hauptsächlich eine Link-Sammlung, Google und andere Suchmaschinen waren damals noch nicht so ausgereift, da hatte das noch einen Sinn.

Später, als ich dann zum Hobby, Effektgeräte selbst bauen gekommen bin, hat sich die Seite mehr auf dieses Thema konzentriert inklusive eines Diskussionsforums, bis ich dann schließlich auch einen Online-Shop dazu eröffnet hatte.

Amazona.de
Das ist interessant, d.h. dass dein Projekt aus einer kleinen Liebhaberei zu einem kommerzielles Unternehmen geführt hat. Wie kommerziell ist „Das Musikding“

Klaus
Mittlerweile kann ich davon leben, es ist natürlich schon ein Traum, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann :-)

Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich habe schwarze Drehknöpfe für meine Doepfer A-100 Module beim Musikding (Hr. Brunner) bestellt. Super netter Kontakt, super Auftragsabwicklung, super schicke Knöpfe. Kann ich nur empfehlen!!!

  2. Profilbild
    PeterPesl

    Ich besuche das musikding regelmäßig, um teile für meinen diy synth und effekte zu sourcen. super auswahl, schnelle lieferung und vor allem günstig. vorallem die staffelpreise bei größeren mengen. ich komme ohne reichelt und konsorten aus. den rest bekommt man bei darisusgmbh, welche ich hier auch positiv erwähnen will. der aufwand hunderte bauteile zu lagern und anzubieten ist denke ich nicht zu unterschätzen. also danke nochmal an Klaus und alle anderen die mir meine projekte supporten

  3. Profilbild
    OscSync  

    Habe auch schon für einige Projekte beim Musikding bestellt und nur gute Erfahrungen gemacht!

  4. Profilbild
    TimeActor  AHU

    Kaufe auch hin und wieder Knöpfe ala Moog für meine DiY Modular 5U Module sowie Klinkenbuchsen, Pots usw. Bin insgesamt sehr zufrieden mit dem Service von Herrn Brunner!
    Vielen Dank und weiter so.
    TimeActor

  5. Profilbild
    synton  

    Ich bin von der „Musikding“ auch sehr begeistert. Danke und weiter so. Schön ist es, dass man dort passende Produkte finden kann, die es bei den großen Reichelts und Conrads nicht oder nicht mehr gibt und man sich nicht selbst in Übersee umsehen muss.

    Im Beitrag wird das „Copyright“ angesprochen. Dazu möchte ich folgendes anmerken. „Copyright“ ist ein Begriff aus dem US Recht, der sich irgendwann mal in unseren Köpfen festgefressen hat. Ein vergleichbares System gibt es in Europa nicht!

    Elektronische Schaltungen können selbstverständlich über Patente (und Gebrauchsmuster) gegen gewerbliche(!) Nachahmer geschützt sein. Aber es müssen zumindest drei Faktoren erfüllt sein, bevor es ernst wird:

    1. diese (und genau diese) Schaltung ist geschützt
    2. der Patentschutz ist noch nicht abgelaufen
    3. der Patentinhaber ist überhaupt daran interessiert, gegen den Patentverletzer vorzugehen

    • Profilbild
      Florian Anwander  RED

      > 2. der Patentschutz ist noch nicht abgelaufen
      Das dürfte den Kern treffen. Patente laufen maximal 20 Jahre. Welches analoge Effektgerät, das nach 1996 auf den Markt kam hat irgend eine patentierbare Neuerung gebracht? Der aller größte Teil der Patente, die sich mit analoger Musikelektronik beschäftigen, stammt aus den 60er und den frühen 70er Jahren (wenn nicht gar von vorher). Die sind allesamt spätestens seit Mitte der 90er abgelaufen.

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