ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Interview: Klaus Brunner, Das Musikding

(ID: 98945)

0_Produktbild

Amazona.de
Aber kannst du die anfallende Arbeit heutzutage noch allein bewältigen?

ANZEIGE

Klaus
Im Grunde ist es noch eine One-Man-Show, auch wenn ich im Büro und im Versand von einem guten Team unterstützt werde. Für die Produkte und die Entwicklung neuer Bausätze bin ich alleine zuständig.

Amazona.de
Entwicklung ist ein gutes Stichwort, deine Hauptprodukte sind ja Bausätze verschiedener Gitarreneffekte, die sich oft an klassischen Geräten orientieren. Wie gehst du da vor?

Klaus
Am Anfang steht die Idee zu einem bestimmten Gerät, die meistens von unseren Kunden kommt. Da ganz oft klassische Geräte gewünscht werden, kommt dann die Recherche nach korrekten Schaltplänen und technischen Daten. Daraus wird dann eine Platine entworfen. Das ist die eine Seite, das andere ist dann, das Projekt so nachbausicher wie möglich zu machen, also eine möglichst gute Anleitung dazu zu gestalten. Dazu werden auch möglichst Standardbauteile verwendet, die einen hohen Qualitätsstandard haben und auch möglichst nahe an die im klassischen Original verwendeten Teile heran kommen.

ANZEIGE

Amazona.de
Gibt es da keine Probleme mit dem Copyright?

Klaus
Nein, Probleme gibt es da keine, auf elektronische Schaltungen gibt es kein Copyright. Nur der gezeichnete Plan sowie das Platinenlayout müssen selbst gezeichnet werden, dann passt das. Viele Boutique-Hersteller verwenden auch erfolgreich historische Vorlagen, das ist gang und gäbe.

Amazona.de
Das wusste ich so noch nicht, wie kamst du überhaupt auf die Idee, deine eigenen Effekte zu bauen? Und wie kam der Schritt, die auch käuflich anzubieten?

Klaus
Fertige Effekte verkaufe ich keine, da halte ich mich nur an Bausätze. Der Schritt dahin war naheliegend, schon bald nach dem Start des Onlineshops kamen viele Anfragen, ob ich nicht auch komplette Bausätze anbieten könnte. Und warum nicht, Versuch macht klug, und das war eine gute Entscheidung.

ANZEIGE
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich habe schwarze Drehknöpfe für meine Doepfer A-100 Module beim Musikding (Hr. Brunner) bestellt. Super netter Kontakt, super Auftragsabwicklung, super schicke Knöpfe. Kann ich nur empfehlen!!!

  2. Profilbild
    PeterPesl

    Ich besuche das musikding regelmäßig, um teile für meinen diy synth und effekte zu sourcen. super auswahl, schnelle lieferung und vor allem günstig. vorallem die staffelpreise bei größeren mengen. ich komme ohne reichelt und konsorten aus. den rest bekommt man bei darisusgmbh, welche ich hier auch positiv erwähnen will. der aufwand hunderte bauteile zu lagern und anzubieten ist denke ich nicht zu unterschätzen. also danke nochmal an Klaus und alle anderen die mir meine projekte supporten

  3. Profilbild
    OscSync

    Habe auch schon für einige Projekte beim Musikding bestellt und nur gute Erfahrungen gemacht!

  4. Profilbild
    TimeActor AHU

    Kaufe auch hin und wieder Knöpfe ala Moog für meine DiY Modular 5U Module sowie Klinkenbuchsen, Pots usw. Bin insgesamt sehr zufrieden mit dem Service von Herrn Brunner!
    Vielen Dank und weiter so.
    TimeActor

  5. Profilbild
    synton

    Ich bin von der „Musikding“ auch sehr begeistert. Danke und weiter so. Schön ist es, dass man dort passende Produkte finden kann, die es bei den großen Reichelts und Conrads nicht oder nicht mehr gibt und man sich nicht selbst in Übersee umsehen muss.

    Im Beitrag wird das „Copyright“ angesprochen. Dazu möchte ich folgendes anmerken. „Copyright“ ist ein Begriff aus dem US Recht, der sich irgendwann mal in unseren Köpfen festgefressen hat. Ein vergleichbares System gibt es in Europa nicht!

    Elektronische Schaltungen können selbstverständlich über Patente (und Gebrauchsmuster) gegen gewerbliche(!) Nachahmer geschützt sein. Aber es müssen zumindest drei Faktoren erfüllt sein, bevor es ernst wird:

    1. diese (und genau diese) Schaltung ist geschützt
    2. der Patentschutz ist noch nicht abgelaufen
    3. der Patentinhaber ist überhaupt daran interessiert, gegen den Patentverletzer vorzugehen

    • Profilbild
      Florian Anwander RED

      > 2. der Patentschutz ist noch nicht abgelaufen
      Das dürfte den Kern treffen. Patente laufen maximal 20 Jahre. Welches analoge Effektgerät, das nach 1996 auf den Markt kam hat irgend eine patentierbare Neuerung gebracht? Der aller größte Teil der Patente, die sich mit analoger Musikelektronik beschäftigen, stammt aus den 60er und den frühen 70er Jahren (wenn nicht gar von vorher). Die sind allesamt spätestens seit Mitte der 90er abgelaufen.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Politische Inhalte und Statements werden durch die Redaktion gelöscht.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

X
ANZEIGE X