Interview: Michelle Moog-Koussa, Babylon Synthesizer

15. Juni 2019

Im Gespräch mit Bob Moogs Tochter

Das Treffen mit Michelle Moog-Koussa anlässlich der Superbooth 19 in Berlin

Vorwort von Peter Gorges

Babylon und die Bob Moog Foundation

Wir möchten gern an dieser Stelle einen Teil der Geschichte nachtragen. Als Peter Grandl seinerzeit Babylon ins Leben gerufen hat und es ihm absolut wichtig war, dass es ein Freeware-Synth wird, habe ich mich sofort bereit erklärt unter einer Bedingung: Dass Babylon auch außerhalb seines User-Kreises eine positive Wirkung haben wird. Da ich seit einigen Jahren für mich persönlich entschieden habe, wo immer möglich die Bob Moog Foundation zu unterstützen, habe ich das den Jungs vorgeschlagen und sie waren netterweise dabei. Mein Beweggrund ist einfach: Ohne Bob Moog wären wir alle nicht hier und ich bewundere es unglaublich, wie seine jüngste Tochter Michelle von heute auf morgen nach seinem Tod ihr Leben aufgegeben hat, um sein Vermächtnis zu bewahren und verbreiten – in dieser Hinsicht macht die BMF einen fantastischen Job.

Da Michelle auf der Superbooth war, hat Peter natürlich die Gelegenheit genutzt, ein kleines Interview zu führen.

Peter Gorges von Ujam

Ich würde mir wünschen, dass alle Babylon-Interessierten, die Ideen haben, uns Vorschläge machen, wie wir mit einem Freeware-Synthesizer (der natürlich – wie auch schon Tyrell) um die Welt gehen wird, das BMF unterstützen könnten. Auf einen Donation-Button sind wir schon gekommen – vielleicht gibt es mehr Ideen, wir würden uns freuen.

Herzlichst,

Peter Gorges

Interview mit Michelle Moog-Koussa Mai 2019

Am zweiten Tag der diesjährigen Superbooth hatten wir dank Peter Gorges die Gelegenheit, mit Michelle Moog-Koussa über ihren Vater, die Bob Moog Foundation, das Moogseum und ein paar private Dinge zu sprechen.

Das Treffen zwischen dem Babylon-Team (Axel Hartmann, Peter Gorges und mir) und Michelle Moog-Koussa fand abseits der Superbooth in im Michelberger Hotel statt, direkt an der Warschauer Straße, jungen Berlinern wohl vertraut als Partymeile. Ich erinnerte mich noch gut an das Hotel, als ich dort anlässlich einer SAE Veranstaltung vor einigen Jahren nächtigte. Während einige der Nebenzimmer mit Hängematratzen ausgestattet waren, durften wir zumindest in Stockbetten die Nacht verbringen oder zumindest versuchten wir das … denn gegen 2 Uhr brodelte die Warschauer Straße vor unserem Schlafgemach und ein leibhaftiger Schlagzeuger trommelte sich den Teufel aus der Seele.

Axel Hartmann von DesignBox

Ausgerechnet hier Michelle Moog-Koussa zu treffen, hatte etwas „Inspirierendes“ und zugleich vermittelte es auch den Eindruck, es mit einer sehr Unkonventionellen zu tun zu haben.

Tatsächlich lernte ich schließlich eine sehr sympathische und unkomplizierte Amerikanerin kennen, die offen heraus und frei von der Leber weg all meine neugierigen Fragen beantwortete.

Die Moog-Kenner unter den AMAZONA.de-Lesern mögen mir außerdem verzeihen, dass ich vollkommen blauäugig Fragen über die Zusammenarbeit ihrer Stiftung und der heutigen Firma Moog stellt. Es war mir nicht bewusst, dass ich damit „dünnes Eis“ betrat. Auch daran lässt sich vielleicht erkennen, wie spontan das Interview zustande kam. Und trotzdem meisterte Michelle meine ungewollte PR-Panne meisterlich und mit viel Humor.

An dieser Stelle sei auch noch Mike Hiegemann ein großes Lob ausgesprochen, der erneut half, eines meiner englisch geführten Interviews in ein lesbares Deutsch zu verwandeln. Gar keine leichte Aufgabe, da ich mit der englischen Grammatik in der Hitze des Gefechts gerne auf Kriegsfuß stehe.

Dann mal los,
Euer Peter Grandl

Michelle Moog-Koussa

Peter Grandl:
Erzähl uns ein wenig über dich. Bist du selbst eine Musikerin?

Michelle Moog-Koussa:
Nein. Ich habe lediglich von meinem zehnten bis zu meinem sechzehnten Lebensjahr Geige gespielt.

Peter Gorges:
Das qualifiziert dich aber als Musikerin!

Michelle Moog-Koussa:
Mag sein. Ich habe nur seitdem nicht mehr gespielt.

Peter Grandl:
Und dein Elternhaus war voller Synthesizer?

Michelle Moog-Koussa:
Nein, war es nicht. Ich weiß, dass das jeder denkt und daher gewisse Schlüsse zieht. Aber Synthesizer kamen in unserem Familienleben nicht wirklich vor. Ich habe nur einmal einen Synthesizer in unserem Haus gesehen, als ich ein Teenager war und das war ein Kurzweil K250 (1984). [Anm. d. Übers.: Die Entwicklung des K250 begleitete der damalige Kurzweil-Mitarbeiter Bob Moog als Berater; u. a. neben Stevie Wonder und Alan R. Pearlman (ARP). Daneben war er von 1985 bis 1989 als Vizepräsident des Ressorts Produktforschung bei Kurzweil tätig.]

Peter Grandl:
Oh… [lacht].

Michelle Moog-Koussa:
Und mein Vater stellte ihn in unserem Wohnzimmer auf und sagte einfach nur, „den solltet ihr mal ausprobieren“, ohne jeden weiteren Kommentar. Wir Kinder waren allerdings viel zu schüchtern und rührten das Gerät nicht an.

Peter Gorges:
Wow, ich wäre damals über Leichen gegangen, um einen K250 spielen zu können.

Michelle Moog-Koussa:
Ja, das mag sein. Ich denke jedoch, dass mein Vater in seinem Privatleben nicht so viel Wind darum machen wollte.

Peter Grandl:
Also hat er sehr strikt zwischen Berufs- und Privatleben getrennt?

Michelle Moog-Koussa:
Ja. Es gab einige Schnittmengen, die beschränkten sich aber eher auf soziale Kontakte. Also zum Beispiel, wenn er Geschäftsgäste zu uns einlud. Er brachte jedoch nicht seine Arbeit an sich mit nach Hause.

Peter Grandl:
Kannst du dich daran erinnern, wann du zum ersten Mal festgestellt hast, dass dein Vater eine berühmte Persönlichkeit ist?

Michelle Moog-Koussa:
Das kann ich. Ich war ungefähr vier Jahre alt, als er zu Gast in der Fernsehsendung To Tell the Truth [Sag die Wahrheit] auftauchte. Uns war es nicht erlaubt, viel Fernsehen zu schauen. Es war also etwas ganz Besonderes fernzusehen und dann noch unseren Vater in einer Quizsendung zu erleben. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich das zugleich sehr seltsam fand. Da habe ich zum ersten Mal bemerkt, dass er für die Außenwelt etwas ganz anderes bedeutete als für uns.

Peter Grandl:
Verstehe. Und wie viele Geschwister hast du?

Michelle Moog-Koussa:
Ich habe zwei ältere Schwestern und einen jüngeren Bruder. Ich muss an dieser Stelle einwerfen, dass die Erinnerungen meiner beiden Schwestern sich ein wenig von meinen unterscheiden. In den 1970ern waren sie bereits alt genug, um Konzerte besuchen zu können, während mein kleiner Bruder und ich zuhause bleiben mussten. Und da bekamen sie natürlich mit, dass Moog-Synthesizer gespielt wurden.

Peter Grandl:
Aber nun bist du der Kopf oder besser gesagt das Gesicht der Bob Moog Foundation. Warum nicht deine Schwestern oder dein Bruder? Warum hast du das übernommen?

Michelle Moog-Koussa:
Nun, kurz nachdem mein Vater verstarb, hat mein Bruder in der Tat als erster über die Idee mit der Stiftung nachgedacht und damit den Grundstein gelegt. Er kam jedoch relativ schnell zu dem Schluss, dass seine Prioritäten woanders liegen. Er baute damals sein Unternehmen auf und hatte verständlicherweise nur wenig Zeit. Also fragte er seine Schwestern, ob nicht eine von uns dazu bereit wäre, die Leitung der Stiftung zu übernehmen. Und ich war die einzige, die sich dafür interessierte.

Peter Grandl:
Und ist das ein richtiger Vollzeitjob?

Michelle Moog-Koussa:
Ich würde eher sagen, dass es ein doppelter Vollzeitjob ist.

Peter Grandl:
[Lacht.] Auf die Gefahr hin, dass das wie eine dumme Frage rüberkommt: Was genau macht die Bob Moog Foundation?

Michelle Moog-Koussa:
Das ist gar keine dumme Frage. Eine Menge Leute wissen gar nicht genau, was wir eigentlich machen. Wir arbeiten hauptsächlich an zwei Projekten. Bevor ich jedoch fortfahre, sollte ich vielleicht anmerken, dass das Hauptziel der Stiftung darin besteht, die Integrationsarbeit fortzuführen, der sich Bob [Moog] während seiner gesamten Karriere widmete. Und das machen wir mit einem Bildungsprogramm namens Dr. Bob’s Soundschool, in dessen Rahmen wir Kindern die Wissenschaft vom Klang vermitteln. Einer der Gründe, warum wir das machen, ist die Tatsache, dass Kinder einen einzigartigen Zugang zu Instrumenten, Klängen und Synthese haben, vor allem in der heutigen Zeit, wo ihnen alles per Knopfdruck oder durch das Öffnen einer App zur Verfügung steht, jedoch ohne zugleich die Grundlagen dessen zu begreifen, was sie in diesen Momenten erfahren. Und wir wollten dabei helfen, das zu ändern und den Kindern einige Grundlagen zu vermitteln. Also haben wir einen 10-wöchigen Kurs entwickelt, der in den Schulen in unserer Umgebung [Asheville, North Carolina] unterrichtet wird und an dem jährlich etwa 3000 Kinder teilnehmen. Sie lernen dort, wie Klang erzeugt wird, wie er wandert und wie er gehört wird. Dafür nutzen wir alle möglichen Instrumente, unter anderem Theremins.

Peter Grandl:
Gibt es irgendeine Verbindung zwischen der Firma Moog Music und der Bob Moog Foundation? – Entschuldige, ich sage die ganze Zeit „Muːg“. Wie spricht man den Namen eigentlich korrekt aus? „Muːg“ oder „Moʊg“?

Michelle Moog-Koussa:
Ich sage „Moʊg“ und Bob tat das ebenfalls.

Peter Grandl:
Mal wieder ein typisch deutscher Fehler …

Peter Gorges:
Ich habe auch schon Amerikaner gehört, die „Muːg“ sagen.

Michelle Moog-Koussa:
In der Tat.

Peter Gorges:
Es geht nicht wirklich um richtig oder falsch. Richtig ist in diesem Fall, wie die Moogs ihren Namen ausgesprochen haben möchten.

Peter Grandl:
In einem Interview, das ich mit Steve Porcaro führte, sagte er ständig, „es heißt ‘Mɑg’, es heißt ‘Mɑg’“. Aber zurück zur eigentlichen Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen der Firma Moog Music und der Bob Moog Foundation?

Michelle Moog-Koussa:
Nein. Wir sind zwei völlig verschiedene Institutionen.

Peter Grandl:
Ist das nicht ein bisschen seltsam? Wenn ich der Chef von BMW wäre, würde ich mich doch um eine Verbindung zur BMW-Stiftung kümmern und umgekehrt.

Michelle Moog-Koussa:
Ich kann verstehen, dass einige Leute so denken, aber in unserem Fall ist es besser, dass wir unsere jeweiligen Ziele unabhängig voneinander verfolgen.

Peter Grandl:
Okay. Wo liegt das Problem?

Michelle Moog-Koussa:
Nun, ich kann nur sagen, dass mein Anwalt mir empfohlen hat, nicht darüber zu reden.

Peter Gorges:
In Michelles Signatur heißt es auch, dass „das BMF in keiner Weise etwas mit Moog Music zu tun hat“.

Michelle Moog-Koussa:
Damit soll unter anderem klargemacht werden, dass wir nicht durch Moog Music finanziell unterstützt werden. Es ist zwar absolut berechtigt, als Außenstehender eine Kooperation anzunehmen, aber hier ist das absolut nicht der Fall.

Peter Grandl:
Wem gehören denn die Persönlichkeitsrechte Bob Moogs? Ich stelle mir diese Frage, weil die Firma Moog Music ja ständig mit dem Gesicht Bob Moogs Werbung macht, zum Beispiel überall auf deren Websites. Müssen sie dich dafür um Erlaubnis fragen?

Michelle Moog-Koussa:
Nein, ich verwalte die Persönlichkeitsrechte nicht. Meine Stiefmutter behauptet, sie habe die Rechte.

Peter Grandl:
Verstehe. Und steht sie der Bob Moog Foundation näher oder der Firma Moog Music?

Michelle Moog-Koussa:
Derzeit würde ich sagen, dass sie der Firma Moog Music nähersteht.

Peter Grandl:
Okay. Aber du darfst Bob Moogs Namen und Bilder von ihm verwenden?

Michelle Moog-Koussa:
Ja.

Peter Gorges:
Es ist nicht so einfach, weil von den einzelnen Parteien eine Menge unterschiedlicher Interessen verfolgt werden. Das ist in etwa mit den Streitigkeiten innerhalb der Familie Albrecht (Aldi) hierzulande vergleichbar.

Peter Grandl:
Vielleicht gibt es ja in der Zukunft eine Gelegenheit zur Aussöhnung…

Michelle Moog-Koussa:
Vielleicht …

Peter Grandl:
… wenn jemand stirbt, zum Beispiel …

Michelle Moog-Koussa:
Genau.

 

Peter Gorges:
Pass bloß auf, was du sagst, das ist alles auf Band! [Alle lachen.] Spaß beiseite: Das ganze Thema ist enorm wichtig für den Umgang in unserer Industrie und der gesamten Musikwelt. Erinnere dich doch mal daran, was Bob Moog alles für die Musikwelt getan hat und wie er dann die Rechte an seinem Namen für eine sehr lange Zeit verlor. Er erhielt zwar 2002 die Namensrechte zurück und hatte eine überaus erfolgreiche späte Karriere, aber so ist es eben oft bei einem solch großen Vermächtnis – da sind starke, oft auch sehr emotionale Interessen im Spiel.

Michelle Moog-Koussa:
Genau. Die Streitigkeiten sind vorüber und jetzt machen wir einfach nur unsere Arbeit. Das ist alles, was mich persönlich interessiert.

Peter Grandl:
Wie steht es um deine Pläne für die Zukunft? Was sind die nächsten Schritte für die Bob Moog Foundation?

Michelle Moog-Koussa:
Nun, die andere Sache, über die ich noch keine Gelegenheit hatte zu sprechen, ist das Archiv mit historischen Materialien, die wir bewahren und erhalten. Die Aufzeichnungen, Manuskripte und sonstigen Materialien teilen wir mit Forschern und Museen oder nutzen sie für unsere eigenen Forschungszwecke. Die Aufarbeitung und Katalogisierung der Materialien hat uns etwa zehn Jahre gekostet und nun konnten wir uns endlich einen lang gehegten Traum erfüllen: das Moogseum. Dort werden unser Bildungsanspruch und die Archivarbeit miteinander kombiniert. Der Vorab-Eröffnungstermin war der 23. Mai, mit einer Feier im kleinen Kreis. Die richtige Eröffnung wird hingegen am 15. August stattfinden, also an Leon Theremins Geburtstag. Er war eine enorme Inspirationsquelle für meinen Vater, der seit seinem 15. Lebensjahr Theremins baute. Mit 19 Jahren war Bob dann kompetent genug, um einen Artikel über das Theremin im Magazin Radio and Television News zu veröffentlichen, der dann schließlich seine Karriere in Gang brachte.

Peter Grandl:
Herzlichen Dank für das Gespräch.

Und jetzt seid ihr aufgerufen: Wie unterstützen wir durch Babylon die Bob Moog Foundation?

Michelle Moog-Koussa hat in mehr als zehn Jahren nicht nur die Bob Moog Foundation geleitet und auf die Eröffnung des Moogseums hingearbeitet. Im Mai 2016 wurde auch die von ihr initiierte Dokumentation Electronic Voyager über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter mit etwa 86.600 Euro erfolgreich vorfinanziert. Bis Ende Mai 2019 erwirkte ein erneuter Spendenaufruf – dieses Mal über Indiegogo – einen weiteren Zuschuss von etwa 46.350 Euro für den erfolgreichen Abschluss des Filmprojekts.

Realisiert wird die Produktion in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Robert Fantinatto und der kanadischen Produktionsfirma Waveshaper Media, die bereits für die Dokumentation I Dream of Wires (2014) zuständig war.

In Electronic Voyager wird der Lebensweg Bob Moogs durch die Augen seiner Tochter nacherzählt. Dem Projekt liegt der sehr persönliche Anspruch zugrunde, das Bild, das Michelle Moog-Koussa von ihrem Vater hatte, mit dem Bild des weltbekannten Synthesizer-Pioniers in Einklang zu bringen. Zu diesem Zweck begab sich Michelle Moog-Koussa auf zahlreiche Reisen quer durch die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Europa, um Gespräche mit ehemaligen Kollegen, Freunden und Weggefährten ihres Vaters zu führen.

Zu ihren Gesprächspartnern zählen unter anderem die Musiker und Komponisten Rick Wakeman (Yes), Jean-Michel Jarre, Bernie Worrell (Parliament, Funkadelic, Talking Heads), Gary Numan, Larry Fast (Synergy, Peter Gabriel), Gershon Kingsley („Popcorn“), Malcolm Cecil und Robert Margouleff (TONTO’s Expanding Head Band, Stevie Wonder), Roger Powell (Utopia), Patrick Moraz (The Moody Blues, Yes), Steve Porcaro (Toto), Moby, Adrian Utley (Portishead, Moog Ensemble), Patrick Gleeson (Herbie Hancock, Filmkomponist), Greg Phillenganes (Stevie Wonder, Michael Jackson), Edd Kalehoff (TV- und Filmkomponist), Michael Boddicker (Michael Jackson, Filmkomponist) und Will Alexander (Keith Emersons Synthesizertechniker). Des Weiteren kommen frühe Pioniere der elektronischen Musik zu Wort: Herb Deutsch, Morton Subotnick, Bernie Krause (Beaver & Krause, George Harrison, The Doors), Joel Chadabe sowie David Borden.

Aus der Branche der Musiktechnologie wirkten überdies die folgenden Personen mit: Bill Hemsath, David VanKoevering, Tom Rhea, Roger Luther, Greg Hockman, Tom Gullo, Dale Ong (allesamt ehemalige Moog-Mitarbeiter), Dave Smith (Sequential), Tom Oberheim, Roger Linn, Dave Rossum (E-mu), Mark Vail (Keyboard Magazine), David Mash (Berkelee College of Music), Dominic Milano (Keyboard Magazine) und Wayne Kirby (University of North Carolina, Asheville).

Den Trailer zu Electronic Voyager gibt es hier zu sehen:

Forum
  1. Profilbild
    Numitron  AHU

    Tolles Gespräch, lauter Legenden!
    Bin schon auf den Film gespannt.
    Hab mir außerdem 2 weiße Bob Moog early records LPS gesichert! 8-)

  2. Profilbild
    Ted Raven  AHU

    „Ich würde mir wünschen, dass alle Babylon-Interessierten, die Ideen haben, uns Vorschläge machen, wie wir mit einem Freeware-Synthesizer (der natürlich – wie auch schon Tyrell) um die Welt gehen wird, das BMF unterstützen könnten. Auf einen Donation-Button sind wir schon gekommen – vielleicht gibt es mehr Ideen, wir würden uns freuen.“

    Hallo Peter Gorges,

    was den Babylon angeht, habe ich im Vorschlagsthread einen käuflich zu erwerbenden dedizierten Controller vorgeschlagen. Meinen Vorschlag kann ich mit Blick auf das Geld, das zugunsten der BMF reinkommen soll, nur unterstreichen. Ein Teil der Einnahmen für den Verkauf des Controllers könnte dann an die BMF gehen. Den von Dir genannten Donation-Button könnten dann all jene nutzen, die den Controller nicht kaufen und die BMF dennoch unterstützen möchten.

    Eine Alternative wäre auch ein Pay-What-You-Want-Modell. Das würde zwar dem Freeware-Gedanken zuwiderlaufen, hätte aber den Vorteil, dass sich trotzdem jeder den Synth leisten könnte und gleichzeitig Geld für die BMF reinkäme.

    Ich finde es übrigens großartig, dass Du die Unterstützung der BMF zur Bedingung gemacht hast.

  3. Profilbild
    justme  

    Wie wär´s denn einfach mit 2 Downloadoptionen des Synths, eine ohne, eine mit ´ner BMF-Logo/speziellen Grafik gestalteten, also als BMF-Edition zu erkennenden Oberfläche, die dann nicht ganz kostenfrei ist ?

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