Im Elastik Browser wird immer die erste Spalte mit der Soundbankübersicht und die letzten beiden Spalten mit dem Samplenamen und dem Construction Kit Ordner gezeigt. Falls man die Pfade dazwischen noch wissen möchte, reicht es, mit der Maus über die eingeklappte Spalte zu hovern und den Vollnamen zu erkennen. Die Spaltenbreite ist auch dynamisch programmiert. Weiterhin kann man auch im oberen Display direkt zu einem Folder oder Loop springen. Darüber hinaus machen wir uns auch weiter Gedanken um intuitivere Formen der Browser-Ansichten und haben auch einige Ideen, deren Umsetzbarkeit wir gerade noch planen. Natürlich sind wir auch immer für externen Input offen.
AMAZONA.de:
Wer produziert Euch eigentlich diese unendliche Menge an Librarys und Stilrichtungen?
Wenzel:
Über die Jahre haben wir mit einem Team von vielen unterschiedlichen Produzenten zusammen gearbeitet. Darunter einige Multitalente wie z.B. Marc Steinmeier und Kai Reuter, die regelmäßig für uns produzieren. Aber wir haben auch Produktionen, die aus ein- oder zweimaligen Kooperationen entstanden sind. Zum Beispiel der kanadische Filmkomponist Ilya Kaplan, der die Soundbänke „Score FX“ und „Score FX II“ produziert hat. Darüber hinaus werden die meisten Sample Librarys In-House produziert. Im eigenen Umkreis haben wir eine Vielzahl an Studiomusikern, die wir immer wieder gerne für Instrument-Packs und Construction Kit Produktionen heranziehen. Da ist die Devise klar. Ein live eingespielter Lick grooved einfach besser ;)
AMAZONA.de:
Was sind die Top-Seller am Markt? Dub oder Jazz? Gibt es da Strömungen?
Wenzel:
Kann man so nicht direkt sagen, da es auch stark vom zeitgenössischen Musikgeschmack abhängt. „Deephouse“ zum Beispiel traf den Zeitgeist und hat sich kurz nach dem Release sehr gut verkauft. Was aber beständig zu den Dauerbrenner zählt, ist zeitlose Musik. Unsere erste Elastik-Produktion z.B. war „60s A GoGo“. Die Soundbank verkauft sich auch heute immer noch gut – obwohl sie schon fast 10 Jahre alt ist.
Wenn du aber nach dem Top-Seller fragst, ist die Antwort ganz klar: „Looptool“. Wir nennen sie: „Das Ueberschall Starter Kit“ ;)
Sie enthält 50 Construction Kits aus 50 verschiedenen Ueberschall Librarys. Da ist eigentlich für jeden was dabei und auch für interessierte Musiker, die mal über das eigene Gerne schauen wollen.
AMAZONA.de:
Wenn es neue Stilrichtungen gibt, müsst ihr ja extrem schnell reagieren. Unter Umständen habt ihr dann für diese neue Richtung gar nicht die passenden Produzenten. Wie läuft das dann ab – habt ihr da Scouts, die Euch auf neue Strömungen aufmerksam machen und wie findet ihr dann die Typen, die das exakt im Zeitgeist auch umsetzen?



























