Update 2.2 bringt neue Features
Im Oktober 2022 berichteten wir erstmals über den MPE- und CV-Controller Intuitive Instruments Exquis, der damals über eine Kickstarter-Kampagne finanziert wurde. Die Finanzierung klappte und einige Zeit später kam der Controller auf den Markt. Zwischenzeitlich haben wir diesen auch getestet. Nun ist Firmware-Version 2.2 erhältlich.
Intuitive Instruments Exquis
Für all diejenigen, die Exquis bisher noch nicht kennen, hier zunächst die wichtigsten Informationen dazu. Beim Intuitive Instruments Exquis handelt es sich um einen MPE-Controller, der ein beleuchtetes 61-Tasten Hexagonal-Keyboard bietet. Jede Taste verarbeitet Anschlagdynamik, Aftertouch (Z) und Bewegung auf zwei Achsen (X/Y), dazu gibt es einen kapazitiven Touch Slider mit sechs Zonen, vier Push-Encoder mit LED-Anzeige und vier Taster zum Senden von MIDI-CC-Befehlen.
Abgerundet wird das Ganze mit 35 wählbare Skalen, einem Arpeggiator und der kostenlosen Exquis App für Windows und macOS, die u.a. Sound Plug-ins zur Programmierung und zur Komposition eigener Songs bietet.
Firmware-Version 2.2 des Intuitive Instruments Exquis bietet nun ein neues DAW-Skript für Ableton, dazu gibt es von einem Dritthersteller kostenlose Skripts für Reaper und Bitwig.
Im folgenden Video erfahrt ihr, was das Ableton Live-Skript zu bieten hat:
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Firmware-Version 2.2 bringt für den Exquis auch MPE Key Freeze. Damit lässt sich ein Zustand einer beliebigen Taste oder eines Akkords erkennen und Gesten beliebig lang aufrechterhalten, so dass man mit seinen zwei Händen anderweitig agieren kann.
Außerdem gibt es nun eine MIDI Score Display Funktion, mit Hilfe der Nutzer MIDI-Noten an den Controller senden können, um die Tasten wie eine spielbare Partitur zum Leuchten zu bringen.
Das Update 2.2 für den Intuitive Instruments Exquis ist für alle Nutzer kostenlos hier erhältlich. Neu kostet der Controller 289,- Euro.

































Wenn man so die Leute in den Videos anschaut, wie scheinbar völlig intuitiv und Selbstverständlich damit umgehen und Musik machen, was da alles möglich zu sein scheint, dann will man ja sofort zugreifen.
Bei mir liegt es dann vermutlich auch wieder nur in einer Ecke, weil die Eingewöhnung doch viel zu lange dauert, oder für meine Instrumente nicht wirklich einzusetzen ist. Aber ich finde diese „Alternativen Eingabemöglichkeiten“ schon sehr faszinierend. Vielleicht sollte ich mir solche Geräte auf der nächsten Superbooth mal näher anschauen – falls vorhanden.