Die Highlights für Kopfhörer, Mixer & Controller
Nun, da sich ein weiteres Jahr dem Ende zuneigt, möchten wir noch einmal einen kurzen Blick auf die Veröffentlichungen der letzten zwölf Monate werfen. Schließlich gab es einige spannende Produkte im DJ-Bereich, welche die kreativen Möglichkeiten in der Booth erweitert haben. Starten wir also direkt.
Inhaltsverzeichnis
- DJ-Kopfhörer – Neuheiten im DJ-Bereich 2025
- Beyerdynamic DJ 300 Pro X
- V-Moda M-10
- V-Moda M-100 Pro
- One Odio Studio Max 1 DJ Wireless
- Rode NTH-50
- Media Player – Neuheiten im DJ-Bereich 2025
- AlphaTheta CDJ-3000X
- Plattenspieler – Neuheiten im DJ-Bereich 2025
- Korg Handytraxx Play
- Reloop RP-7
- DJ-Controller – Neuheiten im DJ-Bereich 2025
- Hercules DJControl Mix Ultra
- Rane One MKII
- Allen & Heath Xone:K3
- Native Instruments Traktor MX2
- DJ-Mixer – Neuheiten im DJ-Bereich 2025
- Reloop RMX-30 BT
- Omnitronic PM-202FX
- Allen & Heath Xone:92
- Ecler Nuo 4.0F
- Allen & Heath Xone:24C
DJ-Kopfhörer – Neuheiten im DJ-Bereich 2025
Beginnen wir mit dem Bereich der DJ-Kopfhörer, denn hier gab es erstaunlich viele Neuzugänge. Einerseits gab es Neuheiten von den üblichen Verdächtigen, andererseits aber auch von etablierten Marken aus dem Studiobereich.
Beyerdynamic DJ 300 Pro X
Im Rahmen des ADE hat Beyerdynamic dieses Jahr einen DJ-Kopfhörer vorgestellt. Beim Beyerdynamic DJ 300 Pro X handelt es sich um ein 2-in-1-Modell, bei dem sich die Ohrpolster mit einem einfachen Klickmechanismus von On-Ear auf Over-Ear wechseln lassen. Beide Polster sind im Lieferumfang enthalten. Gegen einen Aufpreis können die Kappen der Ohrmuscheln online sogar personalisiert werden. Alternativ gibt es den baugleichen Beyerdynamic DJ 300 Pro X Club, der ein etwas anderes Design verfolgt.
Klanglich machte der Beyerdynamic DJ 300 Pro X eine gute Figur und auch die On-Ear-Polster schirmten bereits gut ab. Den gesamten Testbericht gibt es hier.
V-Moda M-10
Bereits 2016 gab es mit dem V-Moda M-100 einen beliebten Kopfhörer, der auch immer wieder in DJ-Booths zu sehen war. Neun Jahre später präsentiert der Hersteller nun zwei neue Ausführungen.
Mit dem V-Moda M-10 gibt es einen geschlossenen DJ-Kopfhörer, der in unserem Test gut abgeschnitten hat. Für 170,- Euro erhält man einen robusten Kopfhörer mit einem 50-mm-Doppelmembrantreiber, der durch seine Bauweise auch in lauter Umgebung überzeugen kann. Wer mehr über diesen DJ-Kopfhörer lesen möchte, findet hier unseren Testbericht.
V-Moda M-100 Pro
Dann gab es auch noch den V-Moda M-100 Pro. Dieser Kopfhörer ist im Premium-Segment angesiedelt. Auf den ersten Blick wirken der M-10 und der M-100 Pro sehr ähnlich, gerade durch die markante Ohrmuschelform. Auch hier haben wir es mit einem geschlossenen DJ-Kopfhörer zu tun, der uns im Test klanglich aber doch noch einmal deutlich besser gefallen hat.
Die Soundqualität lädt auch abseits der DJ-Booth absolut dazu ein, Musik zu genießen. Gerade in der Clubumgebung leistet das Modell ganze Arbeit. Obwohl dieser mit 319 Gramm ein echtes Schwergewicht ist, lässt sich die Version auch über längere Zeit gut tragen.
Preislich liegt diese Ausführung mit 249,- Euro jedoch noch einmal teurer als der V-10. Den gesamten Test findet ihr hier verlinkt.
One Odio Studio Max 1 DJ Wireless
Für uns war der One Odio Studio Max 1 DJ Wireless eine absolute Überraschung. Dieser Kopfhörer kann durch den mitgelieferten Transmitter auch kabellos in der DJ-Booth verwendet werden und abseits der Bühne als Bluetooth-Kopfhörer im Alltag genutzt werden. Die Audioqualität war in Ordnung. Besonders beeindruckt waren wir von der schier endlosen Akku-Laufzeit von bis zu 120 Stunden, die wir verifizieren konnten. In den vergangenen Jahren wurden zwar bereits kabellose DJ-Kopfhörer von Marken wie AlphaTheta oder AIAIAI vorgestellt, diese gingen jedoch immer mit einem ordentlichen Preis einher.
Den One Odio gibt es für 179,- Euro, der notwendige Transmitter ist im Lieferumfang enthalten. Wer den Test lesen möchte, findet ihn hier verlinkt.
Rode NTH-50
Auch Rode hat in diesem Jahr einen Kopfhörer vorgestellt, der uns klanglich überzeugt hat. Das Modell wird für DJs, Produzenten und Musikliebhaber vermarktet und macht in der DJ-Booth eine gute Figur. Die geschlossene Bauart des On-Ear-Kopfhörers und die 40-mm-Neodymtreiber dämpfen dabei effektiv Störgeräusche im Club.
Zudem gibt es auf das Modell eine lebenslange Garantie, sodass man mit diesem DJ-Kopfhörer definitiv einen treuen Begleiter erhält. Preislich liegt der Rode NTH-50 bei 109,- Euro. Wer mehr über das Modell lesen möchte, findet hier unseren vollständigen Artikel.
Media Player – Neuheiten im DJ-Bereich 2025
AlphaTheta CDJ-3000X
In diesem Jahr wurde mit dem AlphaTheta CDJ-3000X lediglich ein neuer Media Player für DJs vorgestellt. Er bietet viele Quality-of-Life-Updates, darunter einen zeitgemäßen USB-C-Port, für den jedoch der SD-Karten-Slot weichen musste, einen größeren Bildschirm für noch mehr Übersicht, die Möglichkeit, Track-Namen zu verstecken, sowie die Option, sich via frontseitigem NFC-Chip mit dem Player zu verbinden und direkt bei verschiedenen Streaming-Diensten angemeldet zu sein. Die „X“-Version stellt eben eine Überarbeitung und kein vollständig neues Produkt dar. Wer mehr zu diesem Gerät lesen möchte, findet hier unseren Testbericht.
Plattenspieler – Neuheiten im DJ-Bereich 2025
Auch im Bereich der DJ-Plattenspieler gab es Neuheiten. Diese bezogen sich jedoch ausschließlich auf das kleinere 7“-Format.
Korg Handytraxx Play
Korg zeigte einiges an Charme mit seinem portablen 7“ Vinyl Plattenspieler mit Riemenantrieb, bei dessen Entwicklung auch der ehemalige Präsident von Vestax mitgewirkt hat. Der Korg Handytraxx Play konnte uns durch seine eingebauten Lautsprecher, Looper, anpassbaren Delay und Filter überzeugen und selbstverständlich ist dieser portable Plattenspieler auch batteriebetrieben, sodass wirklich keine Kabel notwendig sind.
Zudem haben wir eine passende Abdeckung, sodass der kleine Plattenspieler immer gut und sicher mitgeführt werden kann. Definitiv etwas für alle Portablism-Enthusiasten. Das Modell gibt es in mehreren Ausführungen, unter anderem auch mit einem Röhrenverstärker. Die normale Version liegt bei 429,- Euro. Den gesamten Testbericht findet ihr hier.
Reloop RP-7
Reloop präsentierte den Reloop RP-7, den ersten, extra für 7“ Vinyl gebauten Plattenspieler. Dabei muss man auch bei einer geringeren Größe auf nichts verzichten. Der Tonarm ist höhenverstellbar und basiert auf der gleichen Tonarmbasis des RP-7000 und RP-8000. Selbstverständlich wurde hier auf einen Direktantrieb mit 2,5 Kilogramm / Zentimeter Drehmoment gesetzt, sodass man auch wunderbar scratchen und cuen kann und das Modell unterstützt sämtliche Abspielgeschwindigkeiten.
Abnehmbare, frei ausrichtbare Nadelbeleuchtung und abnehmbare Kabel sind weitere Vorzüge des Modells, welches bei 549,- Euro liegt. Der Reloop RP-7 ist definitiv etwas Besonderes und für Liebhaber des kleineren Vinyl-Formats. Wer mehr darüber lesen möchte findet hier unseren vollständigen Testbericht.
DJ-Controller – Neuheiten im DJ-Bereich 2025
Hercules DJControl Mix Ultra
Mit dem Hercules DJControl Mix Ultra gibt es einen kleinen, akkubetriebenen DJ-Controller, der sich per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet verbinden lässt. Dabei wird die djay Pro App von Algoriddim genutzt. Der einzige Kritikpunkt, den wir beim Testen hatten, war, dass zur Verwendung der Kopfhörer noch ein weiterer Adapter notwendig sein wird.
Das sollte aber auch keine allzu große Hürde darstellen. Das Ganze gibt es zum attraktiven Preis von 143,- Euro und im Lieferumfang gibt es noch eine passende Hülle, sodass der Transport auch gesichert ist. Den ausführlichen Testbericht könnt ihr hier nachlesen.
Rane One MKII
Der 2-Kanal-DJ-Controller mit motorisierten 7,2″-Plattentellern bietet alle Vorzüge, die wir in den letzten Jahren von Rane kennengelernt haben. Neben Effektwippen und Performance-Pads gibt es hier auch einen MAG-FOUR-Crossfader mit anpassbarer Kurve sowie eine extra Portion Stem-Kontrolle.
Egal, ob Instrumental oder Acapella, per Button oder durch das tiefergehende Mixen von Stems statt 3-Band-Equalizer. Mit einem Preis von 1.549,- Euro ist er nicht billig, unserer Meinung nach aber für Hip-Hop-Freunde, die gern digitale Vorzüge in ihre Performance einbinden möchten, definitiv sein Geld wert. Hier gibt es den vollständigen Testbericht.
Allen & Heath Xone:K3
Nach über zwölf Jahren wurde der Nachfolger des beliebten MIDI-Controllers vorgestellt, mit dem sich fast alles Digitale haptisch greifbar machen lässt. Mit Fadern, Buttons, Push-Encodern und Potis lassen sich schnell Funktionen der DJ-Software oder DAW mappen und bedienen.
Die neue Version verfügt nun über einen USB-C-Anschluss, allerdings wurde die verbaute Soundkarte entfernt. Dafür sind die Buttons nun in 16 verschiedenen Farben anpassbar, was für mehr Übersicht sorgen soll. Den gesamten Testbericht findet ihr hier.
Native Instruments Traktor MX2
Leider haben wir den neuen DJ-Controller von Native Instruments noch nicht getestet. Wir möchten das Modell jedoch der Vollständigkeit halber mit aufführen. Es handelt sich um einen stylischen 2-Kanal-DJ-Mixer, der perfekt auf Traktor Pro 4 abgestimmt ist. Effekte, Cues, Loops und natürlich auch Stems sollen sich damit ideal steuern lassen.
DJ-Mixer – Neuheiten im DJ-Bereich 2025
Reloop RMX-30 BT
Seit Anfang des Jahres gibt es mit dem Reloop RMX-30 BT einen günstigen 3-Kanal-DJ-Mixer mit XLR-Out, einem Record Out via Cinch und Bluetooth-Funktionalität. Das Signal kann hierbei wahlweise auf Kanal 1 oder 2 gelegt werden.
Für Einsteiger, die definitiv einen dritten Kanal benötigen, ist der Reloop RMX-30 BT ein solider und gut verarbeiteter DJ-Mixer zu einem fairen Preis von 229,- Euro. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet hier unseren Testbericht.
Omnitronic PM-202FX
Selbstverständlich gab es auch einen 2-Kanal-DJ-Mixer für Anfänger. Der Omnitronic PM-202FX verfügt ebenfalls über die Möglichkeit, Bluetooth-Soundquellen in den Mix einzubinden. Neben einem XLR-Out und einem Record-Out gibt es in der regulären Version ein Filter pro Kanal und in der FX-Version sechs Effekte: Chorus, Reverb, Delay, Flanger, Wah und Phaser. Diese werden automatisch auf das Master-Signal angewendet.
Preislich liegt die FX-Version bei 189,- Euro. Wer mehr über das Modell lesen möchte, findet hier den Testbericht.
Allen & Heath Xone:92
Nach über 20 Jahren wurde der Allen & Heath Xone:92 aktualisiert.
Das Update sorgt unter anderem dafür, dass kein Ploppen mehr beim Aktivieren des Filters auftritt. Zusätzlich wurde die RIAA-Kurve wurde für Vinyls mit elektronischer Musik überarbeitet und die Sichtbarkeit wurde durch einen neuen UV-Druck verbessert.
In Kombination mit dem wunderbaren Klang des DJ-Mixers und der vielseitigen Anwendung ist dies eine gelungene Neuversion des Klassikers. Mehr dazu gibt es hier. Preislich liegt der Allen & Heath Xone:92 bei 1.389,- Euro. Den ausführlichen Testbericht haben wir euch hier verlinkt.
Ecler Nuo 4.0F
Mit dem Ecler Nuo 4.0F wird der 20-jährige Geburtstag der Mixer-Reihe gefeiert. Wahlweise mit schwarzer oder silberner Frontplatte erhält man einen hochwertigen, analogen 4-Kanal-DJ-Mixer, der um zwei Filter-Sektionen erweitert wurde. Zu den Features gehören zudem zwei separate, vollständige Kopfhörersektionen, Send-&-Return-Spuren sowie ein Master-Insert. So haben wir sämtliche Möglichkeiten externe Effekte in unseren Mix einzubinden.
In unseren Augen ist dieser schöne DJ-Mixer nicht nur stylisch sondern auch preislich attraktiv, da der Kostenpunkt für das Modell bei 995,- Euro liegt.
Mehr zum Ecler Nuo 4.0F gibt es hier zu lesen.
Allen & Heath Xone:24C
Gegen Ende des Jahres wurden dann noch der Allen & Heath Xone:24 und der Xone:24C vorgestellt. Leider konnten wir das Modell noch nicht testen. Nach Jahren gibt es jedoch endlich ein Update des beliebten 2-Kanal-DJ-Mixers. Die „24C“-Version bietet nun direkte Unterstützung für DVS und hat einen verbauten USB-Hub, über den sich weitere Geräte anschließen lassen.
Das war unser kleiner Rückblick auf das Jahr 2025 im DJ-Bereich. Wir sind gespannt, was uns im Jahr 2026 erwartet. Da die NAMM bereits Ende Januar in den Startlöchern steht, werden wir wahrscheinlich nicht lange auf neue Gerätschaften warten müssen.












































Bei den CDJ-Plastebombern von Pioneer/AlphaTeta frag ich mich ja seit vielen vielen Jahren, warum für einen absolut ausdefinierten & entwickelten Player immer noch so unverschämte Preise aufgerufen werden können. Man kann mit denen super performen, kein Thema, aber die verbaute Technik ist jetzt nicht wirklich aus Gold & Silber.
Danke für die Aufstellung. Selbst wenn ich was brauche würde ist für mich nichts dabei, wo ich sage Mensch neue toll super Innovation. Aber im Softwarebereich hat sich bei einigen was getan und das ist gut so.