Wunder werden wahr
Jeff McClintock SynthEdit 1.6 nach 40 Jahren nun für macOS
Jeff McClintock SynthEdit 1.6 ist eine visuelle Modular-Umgebung für den Eigenbau von Synthesizern und VST-Plugins, entwickelt seit 1987 vom neuseeländischen Einzelentwickler Jeff McClintock. Nun, 40 Jahre nach dem Start der Entwicklung (die erste öffentlich erhältliche Version wurde 1999 Veröffentlicht, die erste Version mit „export to VST“ kam 2002, Version 1.0 kam schließlich 2005), findet der Windows-Only Synth-Baukasten eine native Heimat auf macOS, auch eine experimentelle Linux-Version ist erhältlich.
Falls ihr noch nie von Synthedit gehört habt, hier eine kleine Zusammenfassung, von dem was es leisten kann.
- Konzept: Module werden per Drag-and-Drop auf einer Arbeitsfläche platziert und mit virtuellen Kabeln verbunden; die Engine läuft in Echtzeit, jede Änderung ist sofort hörbar – ein schwebender Live-Scope zeigt das Signal an jedem Pin.
- Panel-Designer: Eigene Plugin-Oberflächen lassen sich mit Knöpfen, Slidern, Schaltern, Grafiken und Bitmap-Artwork frei gestalten.
- Plugin-Export: Einschrittig als 64-Bit-VST3 (Windows & macOS) und Audio Unit (macOS) exportierbar – ohne Build-System-Kenntnisse.
- DSP-Engine: 32-Bit-Floating-Point-Verarbeitung bei beliebiger Samplerate; alle Signale (Audio, Steuerspannungen, Hüllkurven) laufen auf voller Samplerate – kein Zipper-Noise.
- Polyphonie: Bis zu 128 Stimmen; inaktive Stimmen schlafen automatisch ein (CPU-Schonung).
- Module: Über 300 eingebaut; eigene DSP-Module via C++ SDK erstellbar; Community-Bibliothek verfügbar.
- Royalty-Free: Alles Exportierte ist lizenzgebührenfrei – verkaufen, verschenken, bündeln ohne Genehmigung oder Umsatzbeteiligung.
- Kein Phone-Home: Fertige Plugins benötigen keinen Internetzugang und keinen Lizenzserver.
- SE2JUCE: Projekte können als JUCE-kompatibler C++-Quellcode exportiert werden (erfordert echte C++-Kenntnisse) – das eigene Werk bleibt nicht im proprietären Format gefangen.
- Plattformen: Windows (stabil) · macOS (nativ, neu in 1.6) · Linux (experimentelle Vorschau, kostenlos, nur Wayland, noch kein Plugin-Export).
- Bekannte Einschränkungen: MIDI-Verarbeitung eingeschränkt (VST3-Format-Limitation); kein Standalone-Export; noch kein CLAP-Support.
- Showcase-Plugins: u. a. Phasm (Phase-Distortion-Synth, 2024), Kx Synth X16 (Polysynth, 2023), Phenome (Vokalsynth, 2022).
Verfügbarkeit
SynthEdit ist einmalig für 170 € erhältlich – keine Abonnements, keine Folgekosten. Die Lizenz deckt alle aktuellen Versionen ab; da parallele Hauptversionen ihre eigenen Einstellungen verwalten und sich gegenseitig nicht beeinflussen, laufen mehrere Versionen problemlos nebeneinander.
Wer SynthEdit vor dem Kauf ausgiebig testen möchte, kann die vollwertige Demo herunterladen: Sie ist 60 Tage lang ohne Einschränkungen nutzbar, inklusive Plugin-Export als VST3 und Audio Unit – der gesamte Funktionsumfang der Software steht also bereits in der Demo zur Verfügung.
Jeff McClintock SynthEdit 1.6 auf YouTube
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.






























Grundgütiger, auch das noch!
Dieser Sommer hatˋs wirklich in sich …