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Jomox Alpha Base MKII, hybride Drum-Machine

Mehr Samples, mehr Tasten, bessere Analog-Engine

3. Juni 2024
Jomox Alpha Base MKII

Jomox Alpha Base MKII

Mit der Jomox Alpha Base MKII wird ein Nachfolger der erfolgreichen Drum-Machine aus Berlin angekündigt. Durch die Bauteilkrise musste Entwickler Jürgen Michaelis die Schaltung der Alpha Base mit einigen neuen Komponenten redesignen. Als positiver Nebeneffekt wurden dabei auch eine Reihe von Verbesserungen umgesetzt.

Jomox Alpha Base MKII, hybride Drum-Machine

Auch in der MKII-Version ist die Alpha Base geblieben, was sie grundsätzlich ist. Die Drum-Machine hat 11 Instrumente, darunter mit Kick-Drum und MBrane zwei analoge Sounds, sechs hybride Sounds mit Samples und analoger Nachbearbeitung, zwei rein digitale Sample-Kanäle (für importiertet bzw. selbst aufnehmene Samples) und ein 6-stimmiger FM-Synthesizer, der übrigens die Vorlage zum Eurorack-Modul Mod FM war. Die Alpha Base besitzt weiterhin einen Sequencer mit Parameter-Locks und Pattern-Chain-Funktion, zwei digitale Effekte, Einzelausgänge sowie MIDI-Trio (mit Option für DIN-Sync), USB und einen SD-Card-Slot.

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Unseren Testbericht zur ursprünglichen Version der Jomox Alpha Base könnt ihr unter diesem Link nachlesen.

Jomox Alpha Base MKII top

Das neue Panel mit OLED-Display, RGB-LEDs und mehr Tasten

Die Neuerungen sind überwiegend praktischer Natur. Zur besseren Darstellung hat die Alpha Base MKII ein graphisches OLED-Display sowie echte RGB-LEDs erhalten. In der früheren Version waren nur zweifarbige LEDs vorhanden. Außerdem sind mehrere Taster hinzugekommen, so dass die Funktionen Last Step, Roll/Flam, Store Kit/Patt, Rec Para und Rec Sample nun direkt aufgerufen werden können. Speziell das Aufnehmen von Samples sowie das Aufzeichnen von Reglerbewegungen gehen dadurch leichter von der Hand.
Die Lautstärke des Kopfhörerausganges lässt sich nun unabhängig vom Mix-Volume einstellen.

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Die analoge Engine konnte für einen besseren Klang ein wenig optimiert werden. In den hybriden Sample-Kanälen, in denen LoFi-Samples mit analogen Filtern und analogen VCAs nachbearbeitet werden können, gibt es nun auch eine analoge Panning-Schaltung. Außerdem ist bei diesen Instrumenten jetzt das Noise Volume einstellbar, so dass man zum Beispiel eine Sample-Snare mit variablem (Metal-) Noise versehen kann.
Der Speicherplatz für Samples für die beiden XSample-Kanäle hat sich auf 500 erhöht, gegenüber 300 Samples bei der Vorgängerversion.

Die Jomox Alpha Base MKII wird voraussichtlich ab Oktober 2024 erhältlich sein. Die Maschine kann ab sofort vorbestellt werden. Es gibt einen Pre-Order-Preis von 1.699,- Euro, der allerdings nur für Bestellungen direkt bei Jomox gilt. Im Handel wird die Alpha Base MKII dann 1.899,- Euro kosten.

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Preis

  • 1.899,- Euro
  • Pre-Order: 1.699,- Euro (nur direkt bei Jomox!)
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Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Dachte nicht das von denen überhaupt nochmal etwas erscheint. Irgendwie hatte man Jomox aus dem Blickwinkel durch Behringer und Co. verdrängt. Umso mehr freut es mich das hochwertige Produkte immer noch hergestellt werden und jetzt ein weiterer Drumcomputer aus Berlin das Licht der Welt erblickt. Selbst dem Design ist man sich treu geblieben. Weiter so!

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      AMAZONA Archiv

      @Filterpad Es kamen doch erst der Mod FM und Moonwind MKII von IHM. Ich kann zwar nicht so leicht, wie du, von anderen sprechen, aber ich persönlich habe diese Firma nicht aus dem Blickwinkel verloren.
      Deine Buchse Senf muss so unvorstellbar groß sein…

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      Anjin Sun

      @Filterpad Die MBase hat was, ansonsten übereugte mich Jomox nie wirklich (bugman). Gefühlt hat man übergreifend ewig gebraucht um 808/909 bezahlbar in die Masse zu bringen. Diese Lücke hat nun Behringer nach X Jahren geschlossen. Elektron mit Machinedrum & Rythm diesbezüglich die Neuzeit definiert.
      JM/AB-MK2 1900€ – echt jetzt?! 😁!!
      Der wahre Looser ist ROLAND.

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        mofateam

        @Anjin Sun Erfreulich, auch wenn guter Support vielleicht nicht so die Kernkompetenz von Jomox ist.
        Meine Airbase99 finde ich nach wie vor super.

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          Anjin Sun

          @mofateam War damals absolut eine Option, 808 & 909 waren einst allerdings noch erschwinglicher als heutzutage.

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        AMAZONA Archiv

        @Anjin Sun Loser ist immer noch, wer „Loser“ mit zwei O schreibt. ;-)

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          Anjin Sun

          Stimmt, ich hätte „Verlierer“ schreiben sollen!

          @Flowwater
          Du machst noch nicht so lange elektronische Musik, oder?
          Firmen wie z.B. Jomox würde es nicht geben, wenn Roland die Lücke nach 808/909 ZEITNAH erfolgreich geschlossen hätte. Den „alten Wein in neuen Schläuchen“ der nun veröffentlicht wird, kann ich nicht ernst nehmen.

  2. Profilbild
    Flowwater AHU

    Ich war mal »so« kurz davor, den Vorgänger zu kaufen. Ich wollte einen physische Drum-Computer haben. Nach einem kurzen Auswahlverfahren standen dann diese Geräte auf meiner Liste (damals gab’s noch nicht den Elektron »Syntakt«):

    — Roland »TR-8S«
    — Elektron »Analog Rytm«
    — Jomox »Alpha Base«
    — Sequential/DSI »Tempest« (gebraucht)

    Ich habe mir dann diverse Videos auf YouTube zu der Alpha Base angesehen. Knorke fand ich den Sample-Import und die FM-Engine … und dass es überhaupt ein Gerät von Jomox ist (kein Witz: die Möglichkeit, ein Gerät von Jomox zu kaufen, hat mich echt getriggert). Nachdenklich gestimmt hat mich allerdings, dass in jedem Video knallharte Techno-Sounds präsentiert wurden, was nun nicht zu meiner Musik passt.

    Geworden ist es dann nach Abwägung aller Vor- und Nachteile der Tempest. Unter anderem deswegen, weil man den auch als 6stimmigen Synthesizer verwenden kann. 😍

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      amiga909

      @Flowwater Ich hatte die XBase und habe die Rackvariante AirBase (+20 Jahre alt). Soweit ich den Demos folgen kann, ist der Charakter immer noch auf der härteren, analogen Seite.
      Bei Software braucht es oft noch zusätzliche Effekt Plugins, damit sich die Drum Sounds richtig durchsetzen im Mix. Ich denke Live Einsatz ist immer noch der Number-One Use Case, im Studio ist ein Sampler effizienter.
      Weil ich den Sequencer nicht brauche, interessieren mich Drum Synthesizer, um Drum Sounds zu erforschen. Getriggert wäre ich von einem hybriden Percussion Synthesizer mit viel Bedienelementen und einer Komplexität à la RackAttack (aber mit analogen Komponenten) https://waldorfmusic.com/de/legacy-rack-attack/.. gibt es so viel ich weiss nicht, die Vermonas und Perkons sind dann doch eher limitiert so viel ich weiss… das nennt sich vielleicht auch modularer Synth mit 100 Modulen für 10 stimmige Perkussion :)

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        Flowwater AHU

        @amiga909
        > […] Bei Software braucht es oft noch zusätzliche Effekt Plugins […]

        Ich sehe das eher anders herum: Bei Hardware braucht es oftmals den knallhart-beherzten Einsatz von EQs, damit die Sounds nicht den ganzen Mix zuballern.

        Du glaubst aber nicht, was man mit einfachsten Bordmitteln – zum Beispiel in »Reaper« – alles zustande bringt: EQ (ReaEQ) und Kompressor (ReaComp) reichen meistens schon. Effektkette als Preset speichern und fertig. Oder gleich die ganze Drum-Software mit Einzelausgängen und Effektkette als Preset speichern. Muss man also nur einmal machen und man hat trotzdem maximale Freiheiten. Ich will gar nicht daran denken, was in Ableton »Live« und Bitwig »Studio« diesbezüglich möglich ist.

        Ist natürlich eine Frage der eigenen Präferenz. 🙂

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        AMAZONA Archiv

        @Olaf Strassen Die Kick gibts ja bei Bedarf auch einzeln.

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          Olaf Strassen

          Ich wollte damit eher sagen, dass mir die restlichen Sounds (des Vorgängers) nicht sonderlich zusagen. Die Kick hingegen gefällt mir umso mehr. ;)

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            AMAZONA Archiv

            @Glamourtrash Ja, hab die Eurorack-Variante. Und die kickt schön heftig.

            Sequenzer brauch ich nicht, das mach ich lieber mit Live.

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      swellkoerper AHU

      @Tyrell Mich auch. Ich bin seit ca. 15 Jahren Erstbesitzer einer heissgeliebten XBase 888, aber bin wohl für geheilt von Jomox-Workflows und -Betriebssystemen. Das Risiko würde ich heute nicht mehr eingehen.

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        AMAZONA Archiv

        @swellkoerper @swellkoerper: Hatte mal die XBase 999. Gleiche Fazit wie du bei der XBase 888. Und dann immer noch die gleichen „Wackelpotis“ bei der Alpha Base. Schade.

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        wagnerri

        @swellkoerper Auch ich, als langjähriger Besitzer einer XBase 999, bin vom Jomox-Workflow und -Betriebssystem geheilt. Wobei klanglich gibt’s absolut nichts auszusetzen und Jürgen Michaelis hat meinen Respekt davor, so ein Ding auf die Welt zu bringen.
        Mich zieht’s aber eher zum Elektron Analog Rytm, als Partner zu meinem Octatrack.

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          swellkoerper AHU

          @wagnerri Das ist alles richtig. Man macht sich vorab ja auch keine Illusionen, das ist wie viele andere auch eine Kleinst-Bude mit einem Entwickler und vielleicht 1-2 Teilzeitkräften für Service und Vertrieb. Bugs sind da normal. Es würde aber helfen, einfach mal nett zu sein oder überhaupt auf Kontaktversuche zu reagieren. Jomox eilt da leider derselbe Ruf vom „Serviceanspruch“ aus Berlin voraus wie einige ihrer Nachbarn (ich nenne jetzt keine Namen, aber das Netz ist voll davon).

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    xmario

    wenn die software bugs der mk1 da auch ausgebügelt wurden bekomm ich wohl noch nen guster 🚨

  4. Profilbild
    Kama

    😂

    Ein klassischer Michaelis.

    Bugs der V1 nicht abzustellen.
    Dann lieber ne V2 auf den Markt werfen – siehe Moonwind.

    Echt schade, da Jomox schon (meist) feist klingt.

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      patilon

      @Kama Ich hab mittlerweile kapiert, dass der Klang eines Instruments (Alpha Base mk1) völlig egal ist, wenn die Bedienung einfach gar keinen Spaß macht und nur Mühe kostet.
      Da ist mir dann ein Analog Rytm auch 1000x lieber, aber ich ziehe meinen Hut vor jedem, der die Gehirnkapazität besitzt, eine Alpha Base mühelos zu bedienen!

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        unknowninternetguy

        @patilon Hatte eine Xbase 999 die sehr schwer zu bedienen war. Ein falscher Knopfdruck und das Ganze Pattern war unwiderruflich verloren und es gab Parametersprünge ohne Ende was dir regelmäßig die Aufnahme ruiniert. Leider klingt das Teil geil, wurde aber dennoch vertickt. 😄 Alphabase reizt mich aber schon länger.

        Ähnliches mit MFB Tanzbär 2. Ebenfalls toller Klang aber Bedienung ist nicht durchdacht und ebenfalls Bug verseucht.

        Ich wünschte die würden da mal nachbessern.

        • Profilbild
          patilon

          @unknowninternetguy das klingt tatsächlich ziemlich schrecklich :)
          aber da muss man natürlich selbst wissen, was einem wichtiger ist.
          Mit dem Tanzbär (allerdings mk1) konnte ich mich beim Wiederholungskauf
          letztlich doch noch arrangieren, der is sogar recht bugfrei.

          Ja.. nachbessern stünde wohl einigen Geräten gut. Ich trenn mich dann lieber

      • Profilbild
        Kama

        @patilon Vollste Zustimmung.

        Die Tanzbären von MFB sind auch so Kandidaten.

        Hilfe wo ist mein Pattern geblieben…

        Es ist sinnfrei Maschinen zu entwickeln , die nur der Entwickler selbst bedienen kann.

        • Profilbild
          unknowninternetguy

          @Kama Ja oder du speicherst ein Pattern, dabei werden aber irgendwelche Sound Parameter zurückgesetzt und das Pattern klingt komplett anders. Live Betrieb kann ich mir mit Xbase und Tanzbär nur schwer vorstellen. Der Sohn von Manfred hat das Teil mal bei Schneidersladen vorgeführt, war auch alles i.O. man hat allerdings mehrfach gesehen, wie er selber die Maschine nicht mehr verstanden hat. 😄

          Bei solchen Geräten wäre es schön, wenn zumindest die Firmware Open Source verfügbar gemacht werden würde.

          • Profilbild
            Tai AHU 3

            @unknowninternetguy „Live Betrieb kann ich mir mit Xbase und Tanzbär nur schwer vorstellen.“

            Wozu sollte ich, wenn nicht für live, so eine Kiste überhaupt einsetzen? Hört sich nach Todesurteil an. Ja, ich weiss, einige setzen das auch im Studio ein, ich selbst würde das nie machen.

      • Profilbild
        Sven Marq

        @patilon Also Standard Sequenzen lassen sich easy programmieren. Aber wenn es darum geht, einzelne Steps zu verändern, dann ist ganz schnell der Ofen aus. Doch trotzdem habe ich sie nach 2 Wochen wieder zurück gekauft. Hatte auch gedacht, ne Rythm ist besser. Aber klangtechnisch hat die Rythm keine Chance. Der Klang siegt bei mir immer. Gerade bei Percussion.

  5. Profilbild
    Sven Marq

    Der Klang der Alphabase ist vielen Mitbewerbern überlegen. Allein die VCA und der Filter klingen super. FM und Mbrane möchte ich auch nicht mehr missen. Auch die Effekte können sich hören lassen. Was aber auch die neuen Knöpfe nicht wegmachen können, ist das schreckliche Bedienkonzept vom Stepsequenzer. Ich für meinen Teil, hab die Erfüllung meiner Träume gefunden. Alles in allem, kommt da aber ein stolzer Preis zusammen. Alphabase im Verbindung mit dem Squarp Hapax ist ein Traum.
    Die Percussion können nun das volle Potenzial entfalten. Kinderleicht und schnell programmiert. Auch im Live Betrieb kann ich so ganz schnell spannende Rhythmen bauen. Ohne diese Möglichkeit klingt vieles doch sehr langweilig. Okay, es gibt noch die LFO‘s bei der Alphabase. Aber da kommt auch eher was zu langweiliges bei raus. Vielleicht können die neuen Knöpfe jetzt ein bissel was beschleunigen und einen besseren Überblick verschaffen. Trotzdem. Ich mach um den Stepsequenzer der Alphabase lieber weiter einen großen Bogen.

  6. Profilbild
    Dayflight

    Ich benutze die Alpha Base schon lange und allzu schwierig zu bedienen ist sie auch nicht.
    Warum Jomox ein „old school“-Betriebssystem verwendet und eine aus meiner Sicht ein „doofes“ Speichermanagement hat und keinen echten Song Mode (nur Chain-Mode) erschießt sich mir nicht.

    Soundtechnisch ist das Gerät keineswegs nur Techno-orientiert. Auf Youtube gibt es z.B. von „Mati“
    Beispiele, die ehr Ambient sind.

    Hier ist ein Link von mir wo die Alpha Base den Drum Part spielt und der Rest in Live erstellt wurde:

    https://soundcloud.com/dherten/mysterious-forrest?utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sharing&si=a60cee9dcbbe48a9b6887b11673e3bce

  7. Profilbild
    xmario

    Kann der Artikelautor nicht mal eine Stellungnahme zur hier geäusserten Kritik (Comments oberhalb) verlangen? Auch wenn Mr Jomox auf Kritik gern überreagiert!

    Das wär doch mal was, damit die tauben Ohren vielleicht doch mal ordentlich zuhören, weil damit wäre beiden Seiten geholfen. Zufriedene Kunden und zufriedener Hersteller der mehr verkauft.

    Die Softwarebugs und oberhalb genanntes sollte sich ein Hersteller doch wirklich zu Herzen nehmen. Nicht?

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