Kaufberatung: 8 Kopfhörerverstärker im Vergleichstest

12. Juli 2010

Kopfhörerverstärker im Studio-Vergleich

Wenn ein Studiobetreiber etwas ganz bestimmtes sucht, dann macht er es genauso wie ihr, liebe Leser: Er geht ins Internet-Musik-Kaufhaus oder in den Musikladen vor Ort und sucht das vermeintlich passende aus. Und wie euch selber höchstwahrscheinlich auch schon geschehen, stellt man dann zu Hause fest, dass es leider doch nicht der richtige Griff war.

So ist es mir ergangen, als ich für meinen Aufnahmeraum neue Kopfhörerverstärker haben wollte und mir nach intensivem Studium des Internets den vermeintlich richtigen bestellte. Als ich den optisch hübschen Kasten (eher Kistchen) dann das erste Mal anwarf, war die Enttäuschung groß. Er klang zwar gut, war aber viel zu leise um z.B. einem voll Verzückung spielenden Gitarrero ein Wohlgefühl von Kraft und Erhabenheit auf die Lauscher zu schicken. Und wenn sich die geschätzte Kundschaft im Studio bzw. im Sound nicht wohlfühlt, ist das schon mal ein ganz grosser Mist und man braucht gar nicht erst den Recording-Knopf drücken.

Wie testet man Kopfhörerverstärker?

Da gab es jetzt nur eine Möglichkeit, das wirklich passende Modell zu finden: Vergleichen, vergleichen, vergleichen. Und wie macht man das? Erstens bestellt man bei einem seiner Lieblingsläden weitere Geräte und baut dann zweitens alle nebeneinander auf, damit sie GLEICHZEITIG betrieben und verglichen werden können. In meinem Falle waren es dann insgesamt 8 Kopfhörerverstärker von 8 unterschiedlichen Herstellern in einem Preisbereich von 27.- bis 229.- Euro.

Ob dieses Aufwands fing es dann in meinem Bayernschädel etwas zu rumoren an und ich fragte meinen Redakteur, ob dieser persönliche Vergleichstest denn nicht auch für die Amazona.de-Leser interessant sein könnte….. Und – schwupp – schon hatte ich das OK für einen grossen Bericht, welcher nun vor euch auf dem Schirm liegt. Nun denn!

Welche Geräte sind mit dabei?

  • BEHRINGER HA400 (27.- Euro)
  • MILLENIUM HP 1 (45.- Euro)
  • ART HEADAMP 4 (49.- Euro)
  • SAMSON S-AMP (59.- Euro)
  • SM PRO AUDIO Q-AMP (79.- Euro)
  • PRESONUS HP4 (99.- Euro)
  • APHEX 454 HEADPOD (175.- Euro)
  • LAKE PEOPLE G93 (229.- Euro)

Die angegebenen Preise sind alle die zum Erstellungszeitpunkt dieses Berichtes beim Musikhaus Thomann gültigen, von welchem ich mir alle Kopfhörerverstärker habe schicken lassen.

Wie wird getestet?

Wichtig ist, dass alle Kopfhörerverstärker von einer identischen Signalquelle gespeist werden und stets das gleiche Kopfhörermodell verwendet wird. Zu diesem Zweck habe ich mein ehemaliges (aber immer noch einwandfrei funktionierendes) Studiopult im Aufnahmeraum aufgebaut und alle Testkandidaten mit ihm verbunden. Da das Studiomaster P7 eine 8-Bus-Architektur mit doppeltem Abgriff besitzt, konnte ich das Stereo-Eingangssignal insgesamt 8x verteilen.

Nebenbei angemerkt: Ich gehöre zu den Leuten, die sich von alten Geräten nur ganz schwer trennen können und im Falle meines treuen Kumpel P7 war das ganz unmöglich. Das Pult hatte ich 1993 für knapp 8000.- DM neu gekauft und es lief 15 Jahre fast ohne Ausfälle. Ein Gain-Poti und eine Klinkenbuchse musste ich während dieser Zeit tauschen, das war es dann aber auch schon.

Als Testkopfhörer kamen AKG K171 MkII zum Einsatz, welche sowohl die alltäglichen Studiowerkzeuge für das Monitoring der Musiker sind als auch meine persönlichen Favoriten. Durch die kleinen Ohrmuscheln schwitzt man nicht so um die Ohren herum und der Sound ist knackig und leicht mittenbetont, weshalb die Verständlichkeit von Gesang und Sprache überdurchschnittlich gut ist. Zudem schliesst er durch seine geschlossene Bauweise extrem gut nach aussen ab.

„11 Freunde sollt ihr sein“ war es zwar nicht, aber immerhin zu dritt sind wir mit unseren diversen Lieblingsscheiben bzw. meinen eigenen Mischungen den Kopfhörerverstärkern auf die Schaltkreise gerückt. Wir haben zudem auch ein Augenmerk auf Bedienung und Haptik gelegt. Meine Mittester wurden zu Anfang nicht über die Preise der Geräte informiert, damit sie völlig „frei im Kopf“ testen konnten.

Die lebendigen Test-Dummies

Die lebendigen Test-Dummies

BEHRINGER HA400 (27.- Euro)

Gerade einmal 27.- Euro kostet der günstigste Kandidat, der Anschluss von der Audioquelle erfolgt über eine Stereoklinkenbuchse. Die Drehregler gingen gut und das Gerät selbst machte einen recht soliden Eindruck, nur dieses Handy-Netzteil hat uns schon etwas nachdenklich gemacht: Winzig klein und so leicht, dass man es fast festbinden muss lässt es schon Zweifel aufkommen, wie bis zu vier Kopfhörer daran gleichzeitig laut und verzerrungsfrei laufen sollen. Der Klang hat uns dann auch nicht aus den Socken gerissen, denn es war ein insgesamt etwas steriles Klangbild, doch vom Preis her betrachtet insgesamt recht zufriedenstellend. Was auch noch erwähnt werden soll, dass die Bässe schön konturiert wiedergegeben wurden und besser klangen als der restliche Frequenzbereich. Einen dicken Nachteil hat das Gerät: Es ist so klein und leicht, dass man es mit dem Kabel des Kopfhörers in Nullkommanix vom Tisch gezogen hat. Uns wäre das ständig passiert, hätten wir das Gerät nicht stets festgehalten. Einem Käufer würde ich empfehlen, dass Gerät(chen) mit einem Streifen selbstklebendem Klettband am vorgesehenen Ort zu befestigen.

BEHRINGER HA400

BEHRINGER HA400

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Thomann MILLENNIUM HP 1 (45.- Euro)

Für 45.- Euro gibt es von der Thomann-Eigenmarke Millenium den HP 1. Dieser war der erste, den ich mir schicken ließ und mit dem ich dann aber doch nicht so recht zufrieden war. Was ist der Grund? Das Gerät selbst macht einen sehr guten Eindruck und steht trotz seiner kompakten Grösse sicher auf dem Tisch. Das Drehpoti hat einen satten und im angenehmen Sinne schwergängigen Lauf, an welchem zwei Kopfhörer gemeinsam geregelt werden. Das externe Netzteil ist groß genug dimensioniert und erweckt Vertrauen, über zwei Ausgangsbuchsen kann ein weiterer HP 1 angesteuert werden. Und wie klingt er? Er klingt ausgesprochen ausgewogen und zeichnet relativ gut durch, er hat uns allen drei gut gefallen. Nur leider: Er bringt keine allzu hohen Lautstärken in sauberer Qualität. Sobald man etwas in die höheren Verstärkungsregionen will, kratzt und scheppert es unschön aus dem AKG heraus. Bis zur mittleren Verstärkung ist er wirklich gut für den günstigen Preis, aber als Kopfhörerverstärker für das Studio fanden wir ihn zu leise.

MILLENIUM HP 1

MILLENIUM HP 1

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ART HEADAMP 4 (49.- Euro)

Die amerikanische Firma ART hat ja das Wort „Kunst“ sozusagen im Namen schon mit drin und so wollen wir doch mal sehen, wie es um die Kunst so bestellt ist. Äusserlich sieht er sehr hübsch aus und macht einen robusten Eindruck, die Lautstärkeregler sind mit die besten aller Testkandidaten: Satter Lauf, schön griffig und solide verschraubt. Neben den grossen Stereoklinkenbuchsen gibt es auch jeweils eine in Miniklinken-Ausführung, so dass man ohne Adapter alle gängigen Kopfhörer anhängen kann. Zum Anschluss des Audiosignals hat man aus Platzgründen eine Stereoklinkenbuchse sowie das Mini-Pendant verbaut, so dass hier ein sog. Y-Kabel verwendet werden muss. Das Netzteil ist mittelgroß und scheint äusserlich seiner Aufgabe gewachsen zu sein. Und wie klingt er? Erstaunlich gut. Er hat einen insgesamt warmen Grundklang, der immer ein wenig „schmeichelt“, ohne aber die Konturen zuzukleistern. Die erreichbare Lautstärke ohne hörbare Verzerrungen ist beachtlich und es gibt einen interessanten Punkt: Wenn er in die Verzerrung geht, klingt das bis zu einem gewissen Grad irgendwie „geil“. Wir wissen alle nicht, woran das genau liegt, aber der ART war der einzige Testkandidat, dessen Verzerrungen uns nicht kpl. angenervt haben. Also sozusagen „künstlerische Verzerrungen“…..

ART HEADAMP 4

ART HEADAMP 4

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SAMSON S-AMP (59.- Euro)

Optisch erinnert er ein wenig an eine DI-Box und in diesem Design gibt es von Samson eine ganze Reihe von Geräten. Die Verbindung von der Audioquelle findet hier ebenso über eine Stereoklinkenbuchse statt, es lassen sich bis zu vier Kopfhörer mit jeweils eigenem Regler betreiben. Die Regler fanden wir sehr fummelig und weshalb muss die Betriebsleuchte ausgerechnet auf die Rückseite montiert werden? Der Klang ist okay, guter Durchschnitt und die erreichbare Lautstärke dürfte in den meisten Fällen ausreichend sein. Insgesamt ein klanglich unauffälliges Gerät, das seinen angedachten Job ordentlich macht.

SAMSON S-AMP

SAMSON S-AMP

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SM PRO AUDIO Q-AMP (79.- Euro)

Gut, wie ein futuristisches Spielzeug des James Bond-Fricklers „Q“ sieht dieser Kopfhörerverstärker nicht aus, eher wie ein solides Werkzeug für den audiotechnischen Alltagsgebrauch. Auch an ihm können vier Kopfhörer gleichzeitig betrieben und geregelt werden und es stehen neben der normalen Standard-Stereoklinke auch Miniklinkenbuchsen für die Kopfhörerstecker zur Verfügung. Als einziger im Test kann der Q-Amp pro Kopfhörer-Anschluss zwischen zwei unterschiedlichen Eingängen umgeschaltet werden, die Anschlüsse dafür sind normale Klinkenbuchsen. Über einen optional erhältlichen Rackadapter lassen sich zwei Q-Amps in ein 19-Zoll-Rack einbauen. Die Lautstärkeregler sind groß aber irgendwie seltsam von der Haptik, aber das ist natürlich Geschmacksache. Was aber keine Geschmacksache ist, ist die viel zu helle LED, das blaue Ding blendet ja schon fast. Der Klang ist insgesamt eher nüchtern und sachlich, fast schon kalt. Es wollte bei keinem von uns eine richtige Begeisterung aufkommen. Die erreichbare Lautstärke ist hoch, aber durch die beschriebene Klangcharakteristik wird das schnell unangenehm.

SM PRO AUDIO Q-AMP

SM PRO AUDIO Q-AMP

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Schönling: PRESONUS HP4 (99.- Euro)

Der sieht richtig gut aus: Blaue Front, solides Gehäuse mit silbernen Seitenteilen, dezent beleuchtete Schalter und sehr schöne Lautstärkeregler mit Riffelung. Neben den vier Kopfhörern kann hier auch noch ein Pärchen Monitorboxen angeschlossen und geregelt werden, ein tolles Feature. Oder man geht damit in einen weiteren Kopfhörerverstärker. Die Eingänge sind als Klinkenbuchsen ausgeführt, für das Netzkabel gibt es eine Klemmvorrichtung zur Zugentlastung. Ja, und was soll ich sagen? Ausgerechnet dieses optisch und technisch tolle Teil konnte uns in der Praxis nicht sehr überzeugen, denn: Die maximale Lautstärke ist bereits bei der 12 Uhr-Position der Lautstärkeregler erreicht, danach kommt bis zum Rechtsanschlag nichts mehr. Das bedeutet auch, dass der HP4 bereits bei leichtem Aufdrehen sehr laut ist und man nur einen kleinen Regelweg zur Verfügung hat. Das ist nicht praxisgerecht und sollte dringend vom Hersteller überarbeitet werden, denn der Klang ist insgesamt druckvoll, wenn auch mit einem Hang zur Nüchternheit. Die erreichbare Lautstärke ist hoch und weitgehend verzerrungsfrei, das praxisfremde Regelverhalten hat aber schlussendlich zur Abwertung geführt.

PRESONUS HP4

PRESONUS HP4

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APHEX 454 HEADPOD (175.- Euro)

Der Aphex macht optisch einen sehr soliden Eindruck und liegt satt auf dem Tisch. Zwei Dinge sind uns sofort ins Auge gestochen: Sprichwörtlich die viel zu helle LED, die schon fast als Taschenlampe durchgeht und die hohe Temperatur, die das Testgerät bereits durch nur 10-minütiges Einschalten ohne Kopfhörerbetrieb entwickelt. Die gesamte Oberseite ist richtig gut warm wie bei keinem anderen Testkandidaten, das Gerät machte allerdings über die Testtage keinen Ärger. Es können bis zu vier Kopfhörer betrieben und geregelt werden, zusätzlich gibt es noch einen Master-Volume. Auf der Rückseite sind unterschiedliche Eingangsbuchsen mit Umschalter verbaut, je nach dem, mit welchem Kabel bzw. von welchem Ausgang man kommt. Er lässt sich wirklich sehr laut betreiben und der Sound kommt sehr kompakt und trocken, zudem setzen die Verzerrungen erst relativ spät ein. Allerdings war uns das Klangbild insgesamt zu hart. Wir hatten bei lauter Rockmusik manchmal das Gefühl, als haut uns jemand mit Vorschlaghämmern auf die Birne. Für das Gerät gibt es optional eine Stativbefestigung.

APHEX 454 HEADPOD

APHEX 454 HEADPOD

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LAKE PEOPLE G93 (229.- Euro)

Der teuerste im Test. Optisch ein Sahnestück im Aluminiumgehäuse, extrem kompakt gebaut aber mit einem satten Gewicht, das einzige Gerät mit einem eingebauten Netzteil. Das Poti lässt sich feinfühlig regeln und alle verbauten Teile erinnern an High End: Besser kann man es fast nicht machen. Es gibt zwei Kopfhöreranschlüsse, die allerdings nicht seperat regelbar sind, der Anschluss der Signalquelle erfolgt über symmetrische XLR-Buchsen. Ist das Teuerste stets das Beste? In diesem Falle ist die Antwort ein eindeutiges JA! Mit drei Ausrufezeichen. Kein Kandidat hat uns so begeistert wie der kleine Verstärker vom Bodensee. Keiner von uns hat jemals über Kopfhörer eine solche Feinzeichnung der Aufnahmen gehört, die Räumlichkeit ist gigantisch und die erreichbare Lautstärke jenseits von Gut und Böse. Das Problem ist eigentlich nur, dass man an diesem Klang regelrecht süchtig werden kann und gerade rockige Titel oft mit einer zu hohen Lautstärke abhört. Denn dieses Teil verzerrt einfach nicht und hat eine Dynamik gleich eines Ferrari auf dem Nürburgring.

LAKE PEOPLE G93

LAKE PEOPLE G93

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Wer ist der Testsieger? Oder gibt es mehrere?

Der EINDEUTIG beste Kopfhörerverstärker ist der LAKE PEOPLE G93. Dieser steht ganz oben auf dem Siegertreppchen und dann kommt erstmal lange nichts. Keiner klingt sowohl bei Klassik wie Jazz oder Rock so fein- und durchzeichnend, keiner verzerrt weniger, keiner spielt so kraftvoll mit einer anscheinend nie enden wollenden Lautstärke auf. Und keiner ist besser verarbeitet. DAS ist „Made in Germany“ in höchster Vollendung. Und das kostet dann auch einfach ein gewisses Geld.

Der zweite Testsieger ist der ART HEADAMP 4. Für lediglich 49.- Euro erhält man hier ein klanglich sehr überzeugendes Gerät mit guter Verarbeitung in einem ansprechenden Gehäuse. Er lässt sich relativ laut betreiben und geht dann in eine gutmütige Verzerrung über. Der HEADAMP 4 hat uns klanglich besser gefallen als alle weiteren, – auch teureren – Kandidaten. Mit Ausnahme des G93 natürlich, der einfach unschlagbar ist.

Was wurde nun für das Studio angeschafft?

Ich habe den LAKE PEOPLE G93 für den Schlagzeuger behalten sowie auch insgesamt drei ART HEADAMP 4 angeschafft. Es wird sich zeigen, ob die Gitarristen, Bassisten sowie Keyboarder den ART als ausreichend laut empfinden. Falls das nicht der Fall sein sollte, werde ich für alle den G93 anschaffen. Man wird sehen bzw. hören…….

Fazit

Wir waren überrascht, wie unterschiedlich die verschiedenen Modelle geklungen haben und wissen nun, dass beileibe Kopfhörerverstärker nicht gleich Kopfhörerverstärker ist. Interessant auch, dass uns die teureren Modelle nicht automatisch besser klingend vorkamen. Richtig schlecht klang keiner der Testkandidaten, auch nicht der abgewertete Presonus HP4, welcher uns aber mit seinem Regelverhalten richtig genervt hat und deshalb das Schlusslicht darstellt. Ich möchte an dieser Stelle auch dem Musikhaus Thomann danken, dass alle nicht behaltenen Geräte ohne Murren und Knurren zurückgenommen wurden.

Forum
  1. Profilbild
    rootnix

    Jetzt würde mich nur noch interessieren, wie du mehrere Geräte ohne ein mächtiges Mischpult verkabelst.
    gruß gerd

    • Profilbild
      Onkel Sigi  AHU

      Hallo rootnix!

      Wenn kein Mischpult mit vielen Aux-Wegen oder Subgruppen zur Verfügung steht, kann man es über Line-Signalsplitter bewerkstelligen. Beim Millenium HP 1 und dem Presonus HP4 gibt es auch einen zusätzlichen Ausgang, an dem weitere Kopfhörerverstärker wie in einer Kette angeschlossen werden können. Ein unabhängiges einspeisen der Signale ist damit aber nicht möglich, es hören stets alle die gleiche Signalquelle.

      Groovige Grüsse aus Haag

      Siegfried Schöbel

  2. Profilbild
    djqkat

    Hallo,
    ich habe aus Interesse den Headamp von ART und die AKG K171 MkII bestellt. Also vom Headamp bin ich – vor allem für den Preis – sehr angetan! Werde ich behalten!
    Aber der AKG… Wie lange dauert es bis es so klingt wie er soll? Derzeit klingt er noch so wie mit permanenter Loundness-Schaltung, vor allem die Höhen sind so penetrant, dass ich nach 5 Minuten schon nicht mehr hören kann. Ich hab ihn jetzt etwas 4h laufen gehabt und es geht etwas – aber nur minimal – besser.
    Hilfe bitte :)
    Schönen Gruß, Robert

    • Profilbild
      Onkel Sigi  AHU

      Hallo Robert,

      so wie es ausschaut, trifft der K 171 einfach nicht Deine Klangvorstellungen. Mach nicht lange rum, tausche ihn gegen einen andersklingenden Kopfhörer um.

      Diesen Tip gibt Dir der

      Onkel Sigi

    • Avatar
      AMAZONA Archiv

      Guten Tag,
      ich habe den Samson S-Amp und den Behringer HA400 ein wenig umgebaut, wenn die Industrie nur aus Marketing besteht, können nur Schrottprodukte rauskommen. Der Behringer HA400, wenn man bei dem den Kopfhöhrer reinsteckt, knallt es richtig, dass manchmal, der Opamp zerstört wird. Den Klang konnte ich bei beiden verbessern, jetzt klingt es klahrer und näher, Elektronik und Messgeräte müssen verstanden sein.

  3. Profilbild
    Polymono  

    Leider wie so oft ein unseriöser und aussagefreier Test.

    Jeder weiß doch das solche Tests mindestens blind , besser und eigentlich auch nur so richtig , doppelblind gemacht werden müssen.

    Alle seriösen Tests haben ergeben das es bei technisch einwandfrei realisierten Verstärkern mit Messdaten die im grünen Bereich sind (das trifft auf 99% aller erhältlichen zu) ausser beim Rauschabstand keine Unterschiede gibt, ausser die Leistung reicht nicht aus um den Kopfhörer \ Boxen anzutreiben und der Verstärker fährt am limit.

    Da ich bei den alten Studiohasen davon ausgehen muss das die das wissen vermute ich kommerzielle Absichten (abverkauft teurer Geräte durch Thomann) oder Unwissenheit und Unkenntnis geeigneter Testabläufe.

    Ich hoffe auf letzteres

    • Profilbild
      dilux  AHU

      lol, was soll denn „technisch einwandfrei realisiert“ bedeuten? daß sie funktionieren? und dann sollen alle verstärker gleich klingen, egal welche bauteile sie verwenden? herrje, meinungsfreiheit ist manchmal nur schwer zu ertragen.

      • Profilbild
        Polymono  

        Stimmt , das ist manchmal schwer.

        Es ist der Sinn eines Verstärkers das Signal ohne Störungen zu verstärken und das können fasst alle erhältlichen (auch 20€ Geräte) wenn sie das tun gibt es ke i e Grund warum die anders „klingen“ sollten.

        Es kann sein das sich die Verstärker und KH Impendanzen nicht vertragen aber das hat nichts mit dem Klang eines Verstärkers zu tun.

        Verstärker „klingen“ nicht.

        Ausnahme ist bsw. ein Röhrengerät aber das liegt daran das die entweder „klirren“ oder wie oft gemessen das Signal verbiegen.

        Das kann sich toll anhören , ist aber dann keine lineare Verstärkung.

        Wer das nicht doppelblind verglichen hat kann das nicht beurteilen.

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