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Kaufberatung: E-Orgeln 2016


Welche E-Orgel passt zu Dir?

Der Soundklassiker Orgel ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Musik. Stilistisch sind die Klänge nahezu universell einsetzbar und was die Instrumente selber betrifft, haben wir es heutzutage mit einer weit entwickelten Technik zu tun. Anders als zu früheren Zeiten, wo Keyboarder es mit schwerem Großmöbeln zu tun hatten, dem selbst Roadies mit Türsteherqualitäten Respekt zollten – alleine ihrem Rücken zuliebe – gibt es heute leicht transportable Instrumente. Klanglich orientieren sich aktuelle Modelle nach wie vor insbesondere am Klassiker Hammond. Gelegentlich trifft man auch Sounds der Transistor-Orgeln an, die speziell seit den 60ern beliebt sind.

Clavia Nord C2D Combo Organ

Clavia Nord C2D Combo Organ

Wir wollen Ihnen hier eine gewisse Übersicht verschaffen, also was Stand der Dinge ist. Und auf welche Details es ankommt, wenn man die Anschaffung einer Orgel konkret in Betracht zieht. Dabei werfen wir auch einen Blick auf Alternativen wie etwa Samples, die in Keyboards zu finden sind oder als Software mit virtuellen Instrumenten für Computer zu haben sind. Und es wird das erforderliche Zubehör wie Verstärker und Speakersystem ebenso betrachtet wie Gigbags und Ständer.

Wie bei Synthesizern und E-Pianos gibt es in Sachen ebenfalls die Abteilung Vintage und Gebrauchtmarkt, daher finden Sie zwischendurch immer wieder mal Hinweise dazu. Und vielleicht haben Sie ja an einem dieser alten Haudegen Interesse, es gibt da echt Kultige, die manchmal für wirklich kleines Geld zu haben sind.

Falls Sie unschlüssig sind, ob das Thema überhaupt von Belang für Sie ist, dann klicken Sie doch einfach mal in unseren Workshop: Orgelsounds. Dort finden Sie alles rund um die klangliche Seite, zusätzlich demonstriert mit vielen Audio Tracks. Hier geht’s lang:

WORKSHOP FÜR DEN PERFEKTEN ORGEL-SOUND

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  1. Profilbild
    Son of MooG AHU

    Ganz netter Artikel; deckt so ziemlich alles zum Thema Orgel ab. Ich habe mit einer Eminent-Heimorgel 1976 das Spielen gelernt; heute nutze ich einen Nord Electro 4D/61. Der ist nicht nur für Orgel-Sachen da, sondern eben auch für hochwertige Piano-Sounds und, ganz wichtig, Mellotron- bzw. Chamberbin-Samples. Auch das simulierte Leslie ist hervorragend. Der vergleichsweise kleine Speicher führt dazu, dass ich öfters mal Samples austausche oder auch den ganzen Piano-Speicher mit nur einem XL-Sample (Italian Grand) verbrauche. Da ich hauptsächlich im Studio spiele, ist das für mich nicht so wild.

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      k.rausch RED

      Danke für den Einblick! Nord Electro scheint also in der Praxis eine akzeptable Lösung zu sein, wenn es um die Verbindung von Orgel mit anderen Klassikersounds geht. Der kleine Speicher ist wohl hauptsächlich beim Live Einsatz ein Problem.

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    costello RED

    Danke für den schönen Überblick. Der Crumar Organizer T 1 – abgebildet auf der letzten Seite – weckt Erinnerungen. Das war zusammen mit einem Wurlitzer 200 A und einem Yamaha CS 15 D mein erstes Bühnenset. Leslie gab’s nicht – aber mit einem EH Small Stone und einem Boss-Verzerrer habe ich einen astreinen Schweineorgelsound hinbekommen. Die Crumar klang im Prinzip nicht schlecht; aber ständig musste ich sie aufschrauben, weil innen sich die Kontakte lösten. Mit dem Kurzweil-Orgelsound KB 3 habe ich auch meine Erfahrungen gemacht – ich mag meinen PC3X sehr – aber nicht die Orgel. Das klingt immer so, als ob man mit Latenz spielen würde. Ich nutze seit geraumer Zeit die Creamware B-4000 über den Ventilator. Damit habe ich auch live viel Freude gehabt. Es rockt richtig ab. Nicht umsonst hat Ferrofish die Kiste im neuen Design wieder zum Leben erweckt.

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      k.rausch RED

      Das Konzept bei Creamware B4000 und Ferrofish scheint aufgegangen zu sein. Welche Amp/Leslie Combi nimmst du dafür?

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        costello RED

        Bei meiner letzten Liveband in Brüssel habe ich im Übungsraum die B-4000 via Ventilator 1 in einen Yamaha-Kompaktmixer (MG 124CX) gegeben, an den eine RCF ART312-Aktivbox angeschlossen war. Live war das dann meine Monitoranlage, während die Keyboards direkt in den PA-Mischer gingen. Dort kam dann auch ein vernünftiger Hall dazu, denn der im Yamaha-Mischer ist allenfalls guter Durchschnitt. Jetzt habe ich seit einiger Zeit den Strymon Big Sky und da bleiben keine Wünsche offen, wenn die Orgel mal sakraler klingen soll. Da die gewichtete Kurzweil PC3X-Tastatur für schnelle Orgelläufe nicht wirklich ideal ist, habe ich den Orgel-Expander über ein Technics PN-800-Keyboard angesteuert, das da rumstand. Das ganze auf einen K & M Spider Pro, den B-4000 auf die Laptopablage – das ließ sich gut bedienen und sah auch gut aus :)

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    Pfau_thomas

    Bei mir war es so ,
    Mein Orgel Lehrer hatte eine Eminent Orgel.
    Meine Tante hatte mir eine weile lang eine Farisa Heimorgel ausgeborgt und dann bekam ich eine Technics E22L Orgel diese funktioniert heute noch.
    Auf meinem Pc tummeln sich einmal eine LinPlug Organ 3, eine B4II von Nativ iInstruments (Sie läuft auch noch unter Windows 10) und ein paar Freeware Orgeln.

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    Organist007 ••

    Ich verwende Nord Electro 3 für Orgel; Piano und Epiano, seit kurzem auch mit einem GSI BURN Leslie (vorher wars ein Ventilator).

    Auch mit VOCE Modulen habe ich gute Erfahrungen gemacht (+ext. Leslie oder Sim).

  5. Profilbild
    Organist007 ••

    suche DRINGEND farfisa compact oder compact duo. vor 1 jahr gabs ein leicht defektes modell um ca 600 €, da hätte ich zuschlagen sollen…..

  6. Profilbild
    mdesign

    schöner, umfangreicher bericht. danke!

    ich bin so frei und füge meinen favoriten hinzu: galileo von yonac auf dem ipad. sehr anständige sounds, umfangreiche programmiermöglichkeiten – und das für ein paar euro.

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Test: MFB 522 Drum-Module, Eurorack Module

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Edgar Möller RED
am 22.05.2017 22:50 Uhr
Ich habe auch den Dual LFO von MFB hier, und rein gefühlsmäßig würde ich sagen, dass die hier getesteten Module etwas robuster wirkten. Die Knöpfe sind zwar nicht mit der Frontplatte verschraubt, aber weniger wackelig.
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